DE3346335C2 - - Google Patents

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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/465Doffing arrangements for removing fibres using, or cooperating with, pneumatic means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen eines gleichmäßigen Faservlieses in der Vlies­ bildungszone zwischen Tambour und Faservlies-Übernahme­ walze einer Textilvorbereitungsmaschine, z. B. Krempel, unter Verwendung eines der keilförmigen Mulde zwischen zwei Walzen angepaßten Luftleitgehäuses mit perforier­ ten Wandflächen.
Die für die Hochleistung eines Faservliesbildners oder einer Krempel oder Karde erforderlichen hohen Tambour- und Abnehmergeschwindigkeiten verursachen im Vlies­ bildungsdreieck einen starken Luftüberdruck mit turbulen­ ter Verwirbelung. Durch die ältere Patentanmeldung DE-PS 33 15 839 ist eine Krempel oder Karde mit mindestens einer Hauptwalze und diesen zugeordneten Arbeiter- und Wenderwalzen und mindestens einer der Hauptwalze nachgeordneten Wirr­ walze bekannt, wobei die Drehrichtung der aufeinander­ folgenden Haupt- und Wirrwalzen gleichsinnig ist. Dabei ist ein Luftleitkasten oberhalb des Übergabebereiches angeordnet, wobei Luft unter hohem Druck eingeblasen werden soll. Die Luftdurchgangsöffnungen an dem Luft­ leitkasten können durch Schiebebleche im Querschnitt verändert werden.
Durch die DE-OS 22 02 986 ist eine Vorrichtung zur Herstellung eines Faservlieses bekannt, bei der zwei Faserströme in dem Spalt zwischen zwei Walzen mittels eines Luftleitgehäuses zusammengeführt werden. Hierbei wird auf jeder Seite der Walzen das Faservlies über eine Beschickungswalze zugeführt, die mit einer keilförmigen Mulde zusammenarbeitet. Die keilförmige Mulde kann in Bezug auf die Beschickungswalze für das Langfasermaterial quer zu einer mit einem Luftleitgehäuse zusammenwirkenden Walze verstellt werden, die mit einem Abdeckblech mit konstantem Abstand zu der Walze versehen ist. Die Verstellung der Mulde zu der Beschickungswalze dient dazu, optimale Zustände für ein im wesentlichen gänzliches Öffnen des Langfasermaterials zu erreichen. Die Vorreißerzähne der mit der Abdeckung versehenen Walze sollen die Langfasern auskämmen und in Einzelfasern teilen, wenn die Zähne sich an der Mulde vorbeibewegen.
Die Verstellung der Mulde in der Höhe hat den Zweck, das Abheben der Fasern einzuleiten, die entgegengesetzt um den Muldenteil herum zu führen sind. Die Verstellvorrichtung für die Mulde bei der Zuführung des Fasergutes mittels der Beschickungswalze betrifft lediglich eine Regelung des Faserstromes beim Abreißen von der Spitze der Muldenleiste, um ein gänzliches Öffnen des Langfasermaterials ohne Beschädigung der Fasern zu erreichen. Bei zurückgezogener Mulde entsteht ein Spalt zwischen dieser und dem Abdeckblech oberhalb desselben, um Luft abführen zu können. Der Luftstrom kann an der Eintrittsstelle in den Spalt zwischen Abdeckblech und Vorreißerwalze nicht verändert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, den in der Vliesbildungs­ zone zwischen Tambour und Faserübernahmewalze herrschen­ den Luftdruck kontrolliert regeln zu können und damit das Entstehen einer Luftturbulenz von vornherein zu verhindern. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das zwischen zwei mit entgengesetzter Drehrichtung umlaufenden Walzen angeordnete Luftleitgehäuse zur Regelung des Luftdruckes in dem Spalt zwischen den Walzen an eine Saugluftquelle oder Druckluftquelle anschließbar ist und quer zum Verlauf der Spalträume verstellbare Schieber am freien Ende der Spalträume aufweist, und daß dem Luftleitgehäuse Druckfühler mit einer Steuervorrichtung zugeordnet sind.
Durch eine solche Reglungsvorrichtung läßt sich eine völlig gleichmäßige Faservliesbildung über die ganze Arbeitsbreite der Krempel, Karde bzw. des Vliesbildners in einem Raum vorbestimmten Druckes ermöglichen, unab­ hängig von der Geschwindigkeit des Tambours, Abnehmers, Siebbandes oder der Siebtrommel. Die Vliesbildung soll praktisch in einer Zone erfolgen, in der näherungsweise ein Luftdruck vorbestimmter Größe herrscht. So hat man es in der Hand, eine völlig gleichmäßige Faservlies­ bildung in der Vliesbildungszone steuern zu können. Das Luftleitgehäuse kann an einen Gasstrom, z. B. eine Druck- oder Unterdruckquelle, wie Ventilator u. dgl. angeschlossen werden. Bei einem Saugluftstrom wird die überschüssige Luft entfernt, die sonst durch turbulente Verwirbelung eine gleichmäßige Faserübertragung und Faserverdichtung vom Tambour auf die nachfolgende Walze stört. Mit einem Druckluftstrom kann ein gegebenfalls zu hoher Unterdruck kompensiert werden. Die gesteuerte Regelung ermöglicht eine Kontrolle der Vliesbildung in dem Dreieck zwischen dem Tambour und der nachfolgenden Walze für alle vorkommenden Fälle. Die Spalträume zwischen den Wänden des Luftleitgehäuses und den Walzen können mit zur Regelung der Druckverhältnisse einbezogen werden. Dazu dienen die am äußeren Ende der Spalträume an dem Luftleitgehäuse angeordneten Schieber, die quer zu dem Verlauf des Spaltraumes eingestellt werden können. Das Ganze trägt zu einer Optimierung des Gleichmäßigkeitsbildes des Vlieses bei.
Gemäß einem weiterem Merkmal der Erfindung ist das Luft­ leitgehäuse der Länge nach in Kammern mit je einem Absaugstutzen und einem Druckfühler unterteilt, wobei mehr als ein Luftleitgehäuse mit einer Steuerungs­ vorrichtung für Druckluft oder Saugluft über die Maschinen­ breite angeordnet sein kann.
Vorteilhaft ist die Perforation an den Flächen des Luftleitgehäuses fein ausgebildet, so daß bei Saugluft nur Faserstaub, jedoch kein brauchbares Fasergut aus der Vliesbildungszone entfernt wird. Die durchbrochene Oberfläche an dem Luftleitgehäuse kann entsprechend der unterschiedlichen Oberflächengeschwindigkeit der Walzen unterschiedlich sein.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestell­ ten Ausführungsbeispiele nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Krempelanlage im Ausschnitt mit der Fa­ servlies-Bildungszone zwischen Tambour und Abnehmer im Schnitt und im Schema.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform eines in der Vliesbil­ dungszone befindlichen Gehäuses schaubildlich und im Schema.
Nach Fig. 1 ist der Tambour 1 einer Karde oder einer Krem­ pel mit seiner Welle 2 in Richtung des Pfeiles 3 drehbar vorgesehen, während die Abnehmerwalze 4 mit ihrer Welle 5 nach dem Pfeil 6 umläuft. In der Zone a kommen sich Tambour 1 und Abnehmer 4 am nächsten. In der Zone b befindet sich das sogenannte Vliesbildungsdreieck mit einem bestimmten Luftdruck, z. B. starken Luftüberdruck und turbulenter Ver­ wirbelung. In dem Vliesbildungsdreieck ist zwischen Tambour 1 und Abnehmer 4 ein der von diesen gebildeten Mulde angepaßtes Luftleitgehäuse 8 vorgesehen, das - im Schnitt gesehen - einen keil­ förmig verlaufenden Teil 9 aufweist, der einen Muldenkeil bildet. Die Wände 10 und 11 des Muldenkeils 9 weisen eine siebartig durchbrochene Oberfläche oder auch einen oder mehrere Schlitze auf. Die durchbrochene Oberfläche kann am Muldenkeil 9 entsprechend der unterschiedlichen Oberflächen­ geschwindigkeit von Tambour 1 und Abnehmer 4 unterschiedlich sein. Die Perforation an den Oberflächen 10 und 11 kann auch nur zur Tambourseite oder zur Tambour- und Abnehmer­ seite hin vorhanden sein, und zwar je nach dem positiven Einfluß auf eine optimale Faserverteilung bei der Vliesbil­ dung. Das Gehäuse 8 ist mittels Stutzen 12 an eine Leitung 13, angeschlossen, die zu einer Druckluft- oder Saug­ luftquelle 15, z. B. einem Ventilator oder einer Vakuumpumpe, führt, wobei als Antrieb ein Motor 16 dient. Zweckmäßig ist das Gehäuse 8 über die Breite der Krempel oder Karden in Kammern 8 a, b ... e unterteilt, wobei jede Kammer mit einem Stutzen 12 a, b ... e versehen ist, die zu der gemein­ samen Leitung 13 führen. Die Perforation an den Wandteilen 10 und 11 des Muldenkeils 9 zur Tambour- und Abnehmerseite ist zweckmäßig fein. Es soll nur Faserstaub und kein brauch­ bares Fasergut aus dem Muldenkeil 9 entfernt werden.
Jede Kammer des Gehäuses 8 kann mit einem Druckfühler 18 a, b ... e versehen sein. Die Meßergebnisse der Druckfühler werden über entsprechende elektrische Leitungen 19 a, b ... e einem Rechner 20 zugeführt, von dem aus über die Leitung 21 der Elektromotor 16 für den Antrieb der Druck- oder Un­ terdruckquelle 15 gesteuert wird. Der in der Vliesbildungs­ zone b zu erzeugende Luftdruck wird mittels der Fühler 18 im Muldenkeil 9 gesteuert, die den in der Zone b auftre­ tenden Luftdruck messen. Durch die entsprechende Regelung an der Druck- oder Unterdruckquelle 15 kann ein Druck- oder Saugstrom (Luftvakuum) quer über die ganze Breite der Vlies­ bildungszone b oder unterschiedlich in den Kammern erzeugt werden. Zum Beispiel kann überschüssige Luft entfernt wer­ den, die sonst durch turbulente Verwirbelung und durch so­ genannte Luftkeile eine gleichmäßige Faserübertragung und Faserverdichtung vom Tambour 1 auf den Abnehmer 4 stört. In dem Rechner 20 erfolgt eine Integration der Meßergebnisse. Bei sehr großen Maschinenbreiten kann mehr als ein Gehäuse mit entsprechender Steuerung und zugehöriger Druck- oder Saug­ luft angeordnet werden. Da mengenmäßig geringe Luftmengen anfallen, ist die Leistungsaufnahme der Luftdruckquelle niedrig. Der Luftdruck kann über eine automatische Druck­ regelung auf einen optimalen Wert so vorprogrammiert ein­ gestellt werden, daß er ausreicht, um etwa anfallende überschüssige Luft in dem Muldenkeilspalt abzuführen und die Vliesbildungszone frei von turbulenter Luft zu machen. Zum Beispiel ein Luftvakuum läßt sich in dem muldenkeilförmigen Gehäuse 8 mit Hilfe eines elektro­ nischen programmierbaren Rechners automatisch so dosieren, daß in allen Geschwindigkeitsphasen des Vliesbildners in bezug auf den Luftzustand im Vliesbildungsdreieck konstan­ te und optimale Bedingungen für die Vliesbildung herrschen.
In dem Gehäuse 8, d. h. in dem Vliesbildungsdreieck zwischen Tambour 1 und Abnehmer 4, kann zur Optimierung der mechanischen Vliesbildung ein Kardiersegment 23 angeordnet sein, um die Fasern am Tambour 1 möglichst nahe zur Übergabestelle an den Abnehmer 4 kontrolliert heranzuführen. Ein solches Kardier­ segment 23 ist vorteilhaft als Trashmaster vorgesehen. Das Kar­ diersegment ist an eine eigene Absaugleitung 24 angeschlos­ sen.
Zur weiteren Regelung der Druckverhältnisse in der Vlies­ bildungszone und Schieber 26 und 27 vorgesehen, mit denen die Spalträume 28 und 29 je an ihrem äußeren Ende zwischen dem Muldenkeil 9 und/oder dem Tambour 1 bzw. dem Abnehmer 4 begrenzt werden können. Diese tragen zu einer Optimierung der Gleichmäßigkeit des Vliesbildes bei.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Herstellen eines gleichmäßigen Faservlieses in der Vliesbildungszone zwischen Tambour und Faservlies-Übernahmewalze einer Textilvorbereitungsmaschine, z. B. Krempel, unter Verwendung eines der keilförmigen Mulde zwischen zwei Walzen angepaßten Luftleitgehäuses mit per­ forierten Wandflächen, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen zwei mit entgegengesetzter Dreh­ richtung umlaufenden Walzen (1, 4) angeordnete Luft­ leitgehäuse (8) zur Regelung des Luftdruckes in dem Spalt zwischen den Walzen (1, 4) an eine Saug­ luftquelle (15) oder Druckluftquelle anschließbar ist und quer zum Verlauf der Spalträume (28, 29) verstellbare Schieber (26, 27) am freien Ende der Spalträume aufweist, und daß dem Luftleitgehäuse (8) Druckfühler (18 a, b ... e) mit einer Steuer­ vorrichtung (20) zugeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftleitgehäuse (8) der Länge nach in Kammern (8 a, b,...e) mit je einem Stutzen (12 a, b...e) und einem Druckfühler (18 a, b,...e) unterteilt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehr als ein Luftleitgehäuse (8) mit einer Steuervorrichtung (20) für Druckluft oder Saugluft über die Maschinenbreite angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforation an den Flächen des Luitleitgehäuses (8) fein ausgebildet ist, so daß nur Faserstaub entfernt wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforation nur an einer Seitenwand des Luftleitgehäuses (8) vorgesehen ist.
DE19833346335 1983-12-22 1983-12-22 Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer gleichmaessigen faservliesbildung in der vliesbildungszone zwischen tambour und faseruebernahmeorgan Granted DE3346335A1 (de)

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