DE3346833C2 - Halbleiterelement - Google Patents
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Abstract
Ein Halbleiterelement weist folgende Bauteile auf: ein Halbleitersubstrat (8), einen ersten Bereich (N) einer ersten Leitfähigkeitstype, der in der Oberfläche des Halbleitersubstrats (8) ausgebildet ist; einen zweiten Bereich einer zweiten Leitfähigkeitstype, der dem ersten Bereich benachbart ist und in der Oberfläche des Halbleitersubstrats (8) ausgebildet ist, eine erste Elektrode (12) auf dem ersten Bereich; eine zweite Elektrode (9) auf dem zweiten Bereich, wobei die erste Elektrode (12) so angeordnet ist, daß sie über einen Preßkontakt nach außen geführt ist. Die erste Elektrode (12) besteht aus einer unteren Schicht (13), die auf dem ersten Bereich (N) formiert ist und aus einem Metall besteht, das mit dem Halbleitersubstrat eine gute leitende Verbindung eingeht, einer Zwischenschicht (14) aus einem harten, leitfähigen Material, die auf der unteren Schicht (13) ausgebildet und dicker als diese ist, und einer oberen Schicht (15) aus einem weichen Material, die auf der Zwischenschicht (14) ausgebildet und dünner als die Zwischenschicht ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Halbleiterelement mit einem Halbleitersubstrat einem ersten Bereich einer ersten
Leitfähigkeitstype, der in der Oberfläche des Halbleitersubstrats ausgebildet ist, einem zweiten Bereich
einer zweiten Leitfähigkeitstype, der angrenzend an den ersten Bereich in der Oberfläche des Halbleitersubstrats
ausgebildet ist, einer auf dem ersten Bereich formierten, aus mehreren Schichten bestehenden ersten Elektrode
und einer auf dem zweiten Bereich formierten zweiten Elektrode, wobei die erste Elektrode so angeordnet ist,
daß sie über einen Preßkontakt nach außen geführt ist, und wobei eine untere Schicht der ersten Elektrode aus
einem Metall besteht, das mit dem Halbleitersubstrat eine leitende Verbindung eingeht.
Ein solches aus der US-PS 41 55 155 bekanntes Halbleiterelement
weist den Nachteil auf, daß die erste Elektrode, welche doppelschichtig ausgebildet ist, im Laufe
der Zeit eine Wärmeermüdung aufgrund dauernder Wärmeschwankungen des Halbleiterelements bei den
unterschiedlichen Belastungszuständen erleiden kann. Hieraus ergibt sich die Gefahr, daß aufgrund von seitlichen
Neigungstendenzen dieser ersten Elektrode eine Kontaktberührung mit einer jeweils benachbarten
Elektrode erfolgt was zu einem Kurzschluß führen kann.
F i g. 1 zeigt in Schnittdarstellung den Aufbau eines
herkömmlichen Planarleistungs-Transistors als weiteres mögliebes Beispiel eines Leistungshalbleiterelementes.
ίο Darin bedeuten: 1 ein Keramikgehäuse, 2 einen npn-Transistor,
3 und 4 Wärmepufferplatten aus Mo oder W und 5 und 6 äußere Kupferelektroden. Die äußere Elektrode
5 wird mit Druck gegen die einzelnen Emitterelektroden 7 gepreßt und zwar unter Zwischenschaltung
der Wärmepufferplatte 4. Die äußere Elektrode 6 ist mit einem Substrat 8 des Transistors 2 über die Wärmepufferplatte
3 verbunden. Das Substrat 8 ist mit der Wärmepufferplatte 3 über eine Verbindungsmetallschicht
11, etwa einem Lot fest verbunden. Eine der zahlreichen Basiselektroden 9 des Transistors 2 ist mit
einer Zuleitung 10 verbunden, die aus dem Keramikgehäuse 1 nach außen ragt
Bei dem in F i g. 1 beschriebenen Leistungstransistor
sind die Emitterelektroden 7 aus einem Aluminiumfilm von ΙΟμίη Stärke hergestellt Diese Emitterelektroden
7 sind auf zahlreichen Emitterbereichen ausgebildet die vom Transistor 2 nach oben abstehen und einen Durchmesser
von etwa 40 mm haben. Zwischen den Emitterelektroden 7 und der Wärmepufferplatte 4 herrscht eine
Preßkraft von etwa 1 · 104 bis 1,5 ■ 10* N. Die Emitterelektroden
7 ragen über die Basiselektroden 9 um etwa 20 μπι hervor. Die Emitterelektroden 7 und die Basiselektroden
9 sind so abwechselnd ausgebildet, daß die Emitterelektroden 7 voneinander einen Abstand in
Richtung der Breite von etwa 200 bis 300 μπι haben. Obgleich zwischen den Emitterelektroden 7 und der äußere
Elektrode 5 bei dem beschriebenen Leistungshalbleiterelement die Wärmepufferplatte 4 eingeklemmt ist,
erleiden die Emitterelektroden dennoch eine Wärmeermüdung aufgrund der dauernden Wärmeschwankungen
des Transistors bei den unterschiedlichen Belastungszuständen. Das kann dazu führen, daß die Emitterelektroden
7 sich in Querrichtung neigen, durch einen Passivierungsfilm (nicht gezeigt), der auf den Basiselektroden 9
formiert ist, hindurchtreten und die entsprechende Basiselektrode 9 erreichen können. Diese Emitterelektrode
7 verschweißt oder verschmilzt dann mit der Basiselektrode 9, so daß Emitter- und Basisbereich in diesem
Fall kurzgeschlossen sind.
Allgemein besteht die Schaltverbindungs- oder Elektrodenschicht
eines Halbleiterelementes aus Aluminium von hoher Leitfähigkeit. Da jedoch das Aluminium
weich ist und einen niedrigen Schmelzpunkt hat, kann es nicht in jedem Fall als das bestgeeignete Elektrodenmaterial
beim Preßkontaktaufbau eines Hochleistungshalbleiterelementes eingesetzt werden, wie noch beschrieben
wird. Es müssen deshalb das Material und der bei der Herstellung eines Preßkontaktaufbaus angewendete
Vorgang eines Hochleistungshalbleiterelements richtig ausgewählt werden, wozu andere Bezugsstandpunkte ais im Faiie von Halbieiiereieiiieiiieii geringer
Leistung berücksichtigt werden müssen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Halbleiterelement der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß durch verbesserten Preßkontaktaufbau Kurzschlüsse der Aktivzonen aufgrund von Wärmeermüdung
einer Elektrode verhindert werden.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die erste
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die erste
Elektrode eine Zwischenschicht, die aus einem harten
leitfähigen Material besteht, das auf der unteren Schicht
formiert ist und dicker als die untere Schicht ist, und eine obere Schicht aus einem weichen Material, das auf der
Zwischenschicht formiert und dünner als die Zwischenschicht ist, aufweist
Die untere Schicht kann aus Aluminium oder Gold bestehen oder ein Al/Poly-Si-Zweischichtaufbau sein
und vorzugsweise eine Dicke von 0,5 bis 3 um haben. Die Zwischenschicht kann aus einem harten Metall mit
hohem Schmelzpunkt wie Mo, Ti, Wolfram oder Co oder aus einem Silirid oder Nitrid dieser Elemente bestehea
Die Stärke der Zwischenschicht beträgt vorzugsweise 4 bis 15 μπι. Die obere Schicht kann wiederum
aus Al oder Au bestehen und vorzugsweise eine Dicke von 0,5 bis 3 μπι haben. Sämtliche Schichten können
durch Vakuumbedampfung, im Sputter-Verfahren oder dergleichen erzeugt werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den Unteransprüchen 4 und 5.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung zeigt die Zeichnung im einzelnen in
F i g. 1 einen Schnitt durch einen herkömmlichen Leistungstransistor;
F i g. 2 bis 5 Schnitte durch einzelne Ausführungsbeispiele
eines Leistungstransistors mit den Merkmalen der Erfindung.
Bei dem in F i g. 2 gezeigten Leistungstransistor stehen n-Störstellenbereiche (z. B. ein Emitterbereich) von
einem p-Störstellenbereich (z. B. ein Basisbereich) nach
oben vor. Jede Emitterelektrode 12 ist dreischichtig iind besteht aus einer unteren Al-Schicht 13 in der Stärke
von 1 μπι, einer Mo-Zwischenschicht 14 in einer Stärke
von 10 μπι und einer oberen Al-Schicht 15 in einer Stärke
von 1 μπι. Eine derartige Emitterelektrode besteht
zum überwiegenden Teil aus einem harten Werkstoff mit hohem Schmelzpunkt Auch wenn eine äußere Elektrode
mit ziemlich hoher Anpreßkraft bei einem hohen Temperaturniveau auf die Emitterelektrode gepreßt
wird, tritt keine Erweichung oder Deformation auf. Auch schwierig aufzunehmende Erhitzungszyklen führen
bei derartigen Elektroden nicht zur Wärmeermüdung. Es sind deshalb keine Kurzschlüsse zwischen den
Emitter- und Basisbereichen zu befürchten. Die untere Schicht, die unmittelbar auf dem Emitterbereich ausgebildet
ist, besteht aus einem Metall, das mit dem Substrat (hier im Emitterbereich) einen guten ohmschen
Kontakt eingeht, so daß der Kontaktspannungsabfall genauso klein gehalten werden kann wie bei einer herkömmlichen,
nur aus Aluminium bestehenden Elektrode. Außerdem besteht auch die obere Schicht, die mit
der Außenelektrode über die Wärmepufferplatte in Preßkontakt ist, aus einem weichen Metall, so daß der
Kontaktwärmewiderstand genauso niedrig wie beim herkömmlichen Fall einer einzigen Al-Schicht gehalten
werden kann.
Die Erfindung kann sehr wirksam in den Fällen angewendet werden, in denen der erste Störstellenbereich
der einen Leitfähigkeitstype, der durch den Freßkontakt zu einem äußeren Bereich herausgeleitet wird, in eine
Vielzahl von kleinen Inselbereichen unterteilt ist, zwischen denen der zweite Störstellenbereich der anderen
Leitfähigkeitstype unterteilend ausgebildet ist. Die Erfindung läßt sich aber auch bei solchen Fällen anwenden,
bei denen der erste Störstellenbereich nicht aus einer Vielzahl von Inselbereichen besteht, sondern ununterbrochen
ist, jedoch ein komplexes Muster aufweist und bezüglich des zweiten Störstellenbereiches in einem
Komplementärmuster ausgebildet ist
Beim Leistungstransistor nach Fig.3 ist ein n-Bereich
(z. B. ein Emitterbereich) in derselbene Ebene wie ein p-Bereich (der einen Kollektorbereich darstellt) formiert
Im Leistungstransistor nach F i g. 4 ist eine Basiselektrode 9 auf dem ρ+-Störstellenbereich von hoher
Störstellenkonzentration ausgebildet Bei beiden Leistiiingstransistoren
nach den F i g. 3 und 4 hat die Emitterelektrode 12 den gleichen Aufbau wie im Falle nach
Fi g. 2, so daß auch dieselbe Wirkung erzielt wird. Der
Höhenunterschied zwischen Basiselektrode 9 und Emitterelektrode 12 ist gering, so daß die Basiselektrode 9
und die Emitterelektrode 12 nahe beieinanderliegen und es leicht möglich ist daß sie einander berührea Es ist
deshalb sehr schwierig, einen sehr flachen Aufbau mit Hilfe einer herkömmlichen Emitterelektrode mit einer
einzigen Al-Schicht zu erzielen. Die Erfindung erlaubt
dagegen eine nahezu ebene Oberfläche, ohne daß Fehler auftreten.
F i g. 5 zeigt einen Thyristor, dessen Elektrodenaufbau erfindungsgemäß ausgebildet ist Die Elektrode 22
ist wie die Elektrode 12 nach F i g. 2 ausgebildet, so daß dieselbe Wirkung erzielt wird.
Beim Halbleiterelement mit dem erfindungsgemäßen Elektrodenaufbau wird auch dann, wenn die äußere
Elektrode mit erheblichem Druck und bei hoher Temperatur auf die innere Elektrode drückt letztere nicht
erweichen und sich deformieren. Sie wird auch bei häufigen Wärmezyklen keine Erwärmungsermüdung erleiden.
Deswegen wird die innere Elektrode sich nicht zur Seite neigen und damit nicht mit der benachbarten Elektrode
in Berührung kommen und einen Kurzschluß herstellen.
Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen weist das Halbleiterelement eine Elektrode mit Dreischichtaufbau
auf. Sie ist jedoch auf diese drei Schichten nicht beschränkt, sondern kann auch vier oder fünf Schichten
aufweisen, doch muß die Elektrode eine untere, eine mittlere und eine obere Schicht mit den dargestellten
Eigenschaften haben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Halbleiterelement mit einem Halbleitersubstrat, einem ersten Bereich einer ersten Leitfähigkeitstype,
der in der Oberfläche des Halbleitersubstrats ausgebildet ist, einem zweiten Bereich einer zweiten
Leitfähigkeitstype, der angrenzend an den ersten Bereich in der Oberfläche des Halbleitersubstrats
ausgebildet ist, einer auf dem ersten Bereich formierten,
aus mehreren Schichten bestehenden ersten Elektrode und einer auf dem zweiten Bereich
formierten zweiten Elektrode, wobei die erste Elektrode so angeordnet ist, daß sie über einen Preßkontakt
nach außen geführt ist, und wobei eine untere Schicht der ersten Elektrode aus einem Metall besteht,
das mit dem Halbleitersubstrat eine leitende Verbindung eingeht dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Elektrode (12) eine Zwischenschicht (14), die aus einem harten leitfähigen Material
besteht, das auf der unteren Schicht (13) formiert ist und dicker als die untere Schicht ist, und eine
obere Schicht (15) aus einem weichen Material, das auf der Zwischenschicht (14) formiert und dünner als
die Zwischenschicht ist, aufweist
2. Halbleiterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Schicht (13) aus Aluminium,
Gold oder zweischichtig aus Aluminium/ Polysilicium besteht, daß die Zwischenschicht (14)
als Molybdän, Titan, Wolfram, Kobalt oder einem Silizid oder Nitrid dieser Elemente besteht und daß
die obere Schicht (15) aus Aluminium oder Gold besteht
3. Halbleiterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Dicke der unteren Schicht
(13) 0,5 bis 3 μπι, die Dicke der Zwischenschicht (14)
4 bis 15 μπι und die Dicke der oberen Schicht (15) 0,5
bis 3 μπι beträgt.
4. Halbleiterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der erste Bereich sich über das
Niveau des Halbleitersubstrats (8) und höher als der zweite Bereich erhebt.
5. Halbleiterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der erste Bereich und der zweite
Bereich sich bis zum selben Niveau erstrecken.
Applications Claiming Priority (1)
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| JP57227378A JPS59121871A (ja) | 1982-12-28 | 1982-12-28 | 半導体装置 |
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