DE334691C - Anordnung fuer Schleppelektroden bei Stromlinientelegraphie - Google Patents
Anordnung fuer Schleppelektroden bei StromlinientelegraphieInfo
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
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- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Anordnung für Schleppelektroden bei Stromlinientelegraphie. Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für Schleppelektroden bei Einrichtungen zum Kennzeichnen von Fahrwasserstraßen durch wechselstromdurchflossene Leitungen. Bisher sind die Elektrodenzuführungen, wenn sie als sogenannte Schleppelektroden ausgebildet wurden, miteinander als Zugseil verbunden und dieses am Hinterschiff zumeist auf einer Seiltrommel befestigt worden. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß die Zuführungen der beiden Elektroden außer dem zur Verhütung von Störungen von seiten der elektrischen Anlagen an Bord notwendigen, verhältnismäßig großen Abstand vom Schiff auch noch durch den zur Aufnahme einer genügend großen Spannungsdifferenz benötigten größeren Abstand beider Elektroden voneinander von erheblicher Länge sein müssen. Ferner ist es erforderlich, das Zugseil mit besonderen' Vorrichtungen, z. B. Korkgliedern, zu versehen, welche die Zuführungen tragen und ihre Verwicklung . mit der Schiffsschraube verhüten sollen.
- Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch behoben, daß die Schleppelektroden beiderseits des Schiffes angeordnet sind. Sie können auch mit Einrichtungen versehen werden, welche während der Fahrt des Schiffes ein Auseinanderspreizen der Elektroden herbeiführen. Auf diese Weise wird trotz erheblich kürzerer Zuführung die Aufnahme von Stromlinien größerer Spannungsdifferenz durch die Elektroden gesichert. Ferner können auch die besonderen Trag- und Schutzvorrichtungen gegen das Verwickeln mit der Schiffsschraube fortfallen. Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung schematisch wiedergegeben.
- Die beiden Schleppelektroden a, b (Fig. r) sind zu beiden Seiten des Schiffes S angebracht und werden bei der Fahrt des Schiffes parallel oder nahezu parallel der Fahrtrichtung nachgeschleppt. Um ihren Abstand voneinander zu sichern und so einerseits eine genügend große Spannungsdifferenz -aufrechtzuerhalten sowie anderseits das Verwickeln mit der Schiffsschraube zu verhüten, können sie gegeneinander durch Glieder c versteift werden. Ebenso könnte man, wie es die gestrichelten Linien angeben, durch am Schiffskörper S befestigte Halter d den Abstand der Elektroden voneinander sichern. Die Elektroden a, b selbst können dabei gleich lang oder nahezu gleich lang bemessen werden, da ja ein Aneinanderkommen nicht zu befürchten ist.
- Bei der Ausführungsform nach Fig.2 sind die Elektroden an ihren freien Enden mit einer oder mehreren Führungsflächen e versehen, welche etwa in der Wirkung eines Drachens bei der Fahrt des Schiffes ein Auseinanderspreizen der beiden Zuführungen zu beiden Seiten des Schiffes bewirken. Wenn die Platten e unmittelbar mit den Elektroden a; b verbunden sind, fertigt man sie zweckmäßig aus Metall an, um so die Aufnahme der Stromlinien zu unterstützen. Die Platten sind so eingerichtet, daß die Spreizbewegung nur oder nahezu nur in der wagerechten Ebene erfolgt.
- Man kann, wie es die gestrichelten Linien in Fig. 2 angeben, auch die Flächen e weiter entfernt vom Ende der Elektroden anordnen. Das freie Ende der Elektroden würde dann parallel der Fahrtrichtung des Schiffes nachgeschleppt werden. Ebenso kann man auch die Flächen e, e1 mehrmals nebeneinander anordnen.
Claims (3)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Anordnung für Schleppelektroden bei Stromlinientelegraphie, , dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Seite des Schiffes eine oder mehrere Schleppelektroden vorgesehen sind.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufrechterhalten des Abstandes der Elektroden voneinander die. Elektroden gegeneinander oder gegen den Schiffskörper abgesteift sind.
- 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden zwecks Auseinanderspreizung bei der Fahrt des Schiffes mit an sich bekannten Führungsflächen (e) versehen sind, wobei zweckmäßig die Führungsflächen auch als Elektroden ausgebildet sein können, um einen möglichst großen Unterschied in der Spannung der aufzunehmenden Stromlinien zu erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334691T | 1918-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE334691C true DE334691C (de) | 1921-03-19 |
Family
ID=6218013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918334691D Expired DE334691C (de) | 1918-12-19 | 1918-12-19 | Anordnung fuer Schleppelektroden bei Stromlinientelegraphie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE334691C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754044C (de) * | 1937-03-05 | 1952-10-27 | Siemens & Halske A G | Einrichtung zur Nachrichtenuebertragung zwischen hintereinander-fahrenden Wasserfahrzeugen mittels nachgeschleppter schwimm-faehiger Sonden |
| DE977786C (de) * | 1954-01-27 | 1970-03-26 | Bundesrep Deutschland | Verfahren und Einrichtung fuer Unterwassertelefonie |
-
1918
- 1918-12-19 DE DE1918334691D patent/DE334691C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754044C (de) * | 1937-03-05 | 1952-10-27 | Siemens & Halske A G | Einrichtung zur Nachrichtenuebertragung zwischen hintereinander-fahrenden Wasserfahrzeugen mittels nachgeschleppter schwimm-faehiger Sonden |
| DE977786C (de) * | 1954-01-27 | 1970-03-26 | Bundesrep Deutschland | Verfahren und Einrichtung fuer Unterwassertelefonie |
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