DE3347962C2 - - Google Patents

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DE3347962C2
DE3347962C2 DE3347962A DE3347962A DE3347962C2 DE 3347962 C2 DE3347962 C2 DE 3347962C2 DE 3347962 A DE3347962 A DE 3347962A DE 3347962 A DE3347962 A DE 3347962A DE 3347962 C2 DE3347962 C2 DE 3347962C2
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DE3347962A
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Toshiaki Asaka Saitama Jp Niwa
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Honda Motor Co Ltd
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Honda Motor Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/043Sunroofs e.g. sliding above the roof
    • B60J7/0435Sunroofs e.g. sliding above the roof pivoting upwardly to vent mode and moving at the outside of the roof to fully open mode
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Hochkippen eines Schiebedachs über eine Hinterkante einer Öffnung in einem Fahrzeugdach und zum Verschie­ ben des Schiebedachs nach hinten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In der am 29. 3. 1982 angemeldeten, nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 32 11 519 ist eine Vorrichtung dieser Art beschrie­ ben, bei der die vorderen Stützen in waagerechten Führungen geführt sind, und bei der als hintere Stützen an beiden Seiten der Öffnungen des Fahrzeugdachs in den sich bis nach hinten erstreckenden waagerechten Führungen angelenkte, hochschwenkbare Arme vorgesehen sind, die in dachseitige Führungen eingreifen und das Schiebedach beim Öffnen abstützen. Bei voll geöffnetem Schiebedach ist die Abstützlänge des Schiebedachs zwischen den Armen und den vorderen Stützen gering, so daß das Schiebedach nicht stabil abgestützt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben, bei der mit ein­ fachen Mitteln das Schiebedach auch in voll geöffnetem Zustand stabil abgestützt ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichen des An­ spruchs 1 angegeben. Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen zu ent­ nehmen.
Daß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 die Aufgabe der Erfindung gelöst wird, ist in der folgenden Figurenbe­ schreibung erläutert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematiche Seitenansicht des oberen Bereiches eines Fahrzeugs mit einem geschlos­ senen Schiebedach;
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung, bei der das Schiebedach an seinem hinteren Ende angehoben ist;
Fig. 3 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung, bei der das Schiebedach bis zum Ende seiner möglichen Rückwärtsbewegung bewegt ist;
Fig. 4 eine Teilaufsicht auf eine erste Ausführungs­ form der Vorrichtung, wobei das Schiebedach nur zum Teil dargestellt ist;
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 4, wobei das Schiebedach geschlossen ist;
Fig. 6 den Schnitt entlang der Linie VI-VI der Fig. 5;
Fig. 7 den Schnitt entlang der Linie VII-VII der Fig. 5;
Fig. 8 einen der Fig. 5 ähnlichen Schnitt, wobei das Schiebedach an seinem hinteren Ende angehoben ist;
Fig. 9 einen den Fig. 5 und 8 ähnlichen Schnitt, wo­ bei das Schiebedach zum hinteren Ende seiner möglichen Rückwärtsbewegung bewegt ist;
Fig. 10 eine Darstellung zur Erläuterung des funktionsmäßigen Zusammenhangs zwischen einer hinteren Gleitstütze und einer für diese vorgesehene Führung;
Fig. 11 und 12 Schnitte durch eine zweite Ausfüh­ rungsform der Vorrichtung bei ge­ schlossenem, an seinem hinteren Ende angehobenem und bei bis zum hinteren Ende seiner möglichen Rückwärtsbewegung bewegten Schiebe­ dach;
Fig. 13 den Schnitt entlang der Linie XIII-XIII in Fig. 11;
Fig. 14 den Schnitt entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 11;
Fig. 15, 16 und 17 Schnitte durch eine dritte Ausfüh­ rungsform der Vorrichtung bei ge­ schlossenem, bei danach an seinem hinteren Ende angehobenem und bei bis zum hinteren Ende seiner mög­ lichen Rückwärtsbewegung bewegtem Schiebedach;
Fig. 18 den Schnitt entlang der Linie XVIII-XVIII der Fig. 15; und
Fig. 19 den Schnitt entlang der Linie XIX-XIX der Fig. 15.
In einem Fahrzeugdach 1 befindet sich eine Öffnung 4, die durch ein Schiebedach 2 verschließbar ist. Die Um­ fangskante des Schiebedachs 2 ist mit einer Dichtung 3 versehen. Zur Öffnung wird das Schiebedach 2 an seinem hinteren Bereich 5 (Fig. 2) angehoben und über einen hinteren Fahrzeugdachbereich 6 geschoben (Fig. 3). Hierdurch wird auch eine Öffnung 8 (Fig. 4) in einer Verkleidung 7 des Fahrzeugdachs 1 freigelegt, so daß der Innenraum des Fahrzeugdachs über die Öffnungen 4 und 8 mit dem Freien in Verbindung steht.
Bei der ersten Ausführungsform nach Fig. 4 bis 10 sind an beiden Seitenrändern des vorderen Bereichs des Schiebedachs 2 nach unten ragende vordere Stützen 12 mittels oberer Flansche 11 angebracht. Die unteren Enden 14 der Stützen 12 sind mit Gleitstützen 16 ver­ sehen. Die vorderen Stützen 12 erstrecken sich zwischen ihren oberen Flanschen 11 und ihrem unteren Ende 14 nach vorn über den vorderen Bereich des Schiebedachs 2 hinaus, so daß, wenn das Schiebedach 2 geschlossen ist, die unteren Enden 14 unter einem vorderen Fahrzeugdach­ bereich 15 liegen.
An den Rändern der Unterseite des Schiebedachs 2 sind von einem mittleren Bereich aus sich nach hinten er­ streckende Führungsschienen 18 mit nach unten offenen Führungsschlitzen 19 angebracht.
Die Öffnung 8 in der Verkleidung 7 ist an ihrem Umfang mit einem Polsterprofil 21 versehen. Über der Verklei­ dung 7 sind unter den Seitenrändern des Schiebedachs 2 plattenförmige Rahmenteile 22 angeordnet, deren zur Öffnung weisenden Kante in dem Polsterprofil einge­ klemmt sind.
Auf jedem Rahmenteil 22 ist eine Hauptführung 23 be­ festigt, die sich geradlinig von einem unterhalb des vorderen Fahrzeugdachbereichs 15 liegenden vorderen Bereich bis zu einem hinteren Bereich der Öffnung 4 erstreckt. Jede dieser Hauptführungen 23 weist ein Führungsprofil 24 in Form einer nach außen gerichteten Nut auf. Die Hauptführungen 23 verlaufen als Ganzes geneigt, wobei ihr hinterer Bereich höher liegt als ihr vorderer Bereich. In jeder Hauptführung 23 befindet sich innen ein Führungsschlitz 27 für ein Antriebskabel 26, das über einen Mitnehmer 28 mit einer vorderen Stütze 12 verbunden ist.
In dem Führungsprofil 24 jeder Hauptführung 23 ist je­ weils eines der Gleitstücke 16 verschiebbar und etwas kippbar, so daß das Schiebedach 2 an seinem hinteren Bereich 5 hochgekippt werden kann. Das Schiebedach 2 kann über den hinteren Fahrzeugdachbereich 6 durch Anziehen des Antriebskabels 26 verschoben werden, nachdem sein hinterer Bereich 5 angehoben worden ist. Im geschlossenen Zustand des Schiebedachs 2 liegen die unteren Enden 14 der vorderen Stützen 12 unter dem vor­ deren Fahrzeugdachbereich 15 und die Gleitstücke 16 in den vorderen Endbereichen der Hauptführungen 23. Im ge­ öffneten Zustand des Schiebedachs 2 befinden sich die Gleitstücke 16 in der Nähe der hinteren Endbereiche der Hauptführungen 23.
Auf jedem Rahmenteil 22 ist an der Innenseit des Füh­ rungsprofils 24 der Hauptführung 23 eine Nebenführung 31 und darüber am Seitenrand des Schiebedachs 2 eine entsprechende, sich zu einem mittleren Bereich des Schiebedachs 2 erstreckende Führungsschiene 18 angeord­ net.
Jede Nebenführung 31 weist ein Führungprofil 32 mit einem sich nach innen öffnenden Schlitz 33 auf. Die Nebenführungen 31 sind an ihren vorderen Enden an einer Trägerwelle 35 angelenkt. Die Trägerwelle 35 ist von Tragarmen 34 gehalten, die auf den Rahmenteilen 22 in deren mittleren Bereichen befestigt sind. An ihrem hinteren Ende ist jede Nebenführung 31 über eine Träger­ welle 38 mit einem Kipparm 37 eines unter dem hinteren Fahrzeugdachbereich 6 angeordneten Mechanismus 36 zum Hochkippen des Schiebedachs 2 verbunden.
Die Nebenführungen 31 sind geringfügig nach oben gewölbt und werden um die Trägerwelle 35 verschwenkt, wenn die Kipparme 37 hochgekippt werden.
Zwischen jeder Führungsschiene 18 und der ihr zugeord­ neten Nebenführung 31 ist gleitbar jeweils eine hintere Stütze 41 angeordnet. An jeder hinteren Stütze 41 ist oben hinten ein Gleitstück 43 angebracht, das in einem Führungsprofil 17 der zugeordneten Führungsschiene 18 verschiebbar ist. Unten vorne weist jede hintere Stütze 41 in Längsrichtung in Abstand voneinander zwei Gleit­ stücke 44 und 45 auf, die in dem Führungsprofil 32 der ihnen zugeordneten Nebenführung 31 verschiebbar sind. Der vertikale Abstand zwischen einem oberen Gleitstück 43 und den ihm zugeordneten unteren Gleitstücken 44 und 45, d. h. die Höhe der hinteren Stützen 41 ist kleiner als der Abstand zwischen dem zugehörigen Gleitstück 16 und dem Schiebedach 2, d. h. die Höhe der vorderen Stütze 12.
Bei geschlossenem Schiebedach 2 (Fig. 5) befindet sich jedes obere Gleitstück 43 im hinteren Ende seiner Füh­ rungsschiene 18 und jedes untere vordere Gleitstück 44 im vorderen Ende seiner Nebenführung 31. Bei offenem Schiebedach 2 (Fig. 9) erstreckt sich jede hintere Stütze 41 über den hinteren Fahrzeugdachbereich 6, jedes obere Gleitstück 43 befindet sich im vorderen Ende seiner Führungsschiene 18 und jedes untere hintere Gleitstück 45 im hinteren Ende seiner Nebenführung 31.
Die Gleitstücke 43, 44, 45 und die Führungsprofile 17, 32 sind demnach so angeordnet, daß sich bei einer Längsbewegung des Schiebedaches 2 auch die hinteren Stützen 41 in Längsrichtung bewegen. Die Rückwärtsbewe­ gung der hinteren Stützen 41 kann dabei derart sein, daß sich zuerst nur das Schiebedach 2 von dem in der Fig. 8 dargestellten Zustand aus nach rückwärts bewegt, und daß die Führungsschienen 18 mit ihren vorderen Enden an die oberen Gleitstücke 43 angreifen, bevor die hinteren Stützen 41 sich zusammen mit dem Schiebedach 2 nach rückwärts zu bewegen beginnen. Die Bewegung der hinteren Stützen 41 kann aber auch so erfolgen, daß sie sich zusammen mit dem Schiebedach 2 von Anfang an nach hinten bewegen und daß die unteren hinteren Gleitstücke 45 an die hinteren Enden der Nebenführungen 31 angreifen, bevor die oberen Gleitstücke 43 in ihren Führungsschienen 18 gleiten.
Im folgenden wird die Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung erläutert.
Um das Schiebedach 2 aus dem in den Fig. 1 und 5 dar­ gestellten völlig geschlossenen Zustand vollständig zu öffnen, werden die Kipparme 37 mittels der Mechanismen 36 zunächst nach oben gekippt, wodurch die Nebenführun­ gen 31 um die Trägerwelle 35 nach oben geschwenkt werden. Dadurch wird der hintere Bereich des Schiebe­ dachs 2 mit den hinteren Stützen 41 angehoben, was die an den vorderen Stützen 12 befestigten Gleitstücke 16 gestatten, da sie in den Führungsprofilen 24 der Haupt­ führungen 23 etwas verschwenkbar sind.
Dann werden die Antriebskabel 26 nach hinten gezogen und dadurch die vorderen Stützen 12 und damit das Schiebedach 2 nach hinten bewegt. Dabei gleiten die an den vorderen Stützen 12 befestigten Gleitstücke 16, die an den hinteren Stützen 41 hinten oben befestigten Gleitstücke 43 und die an den hinteren Stützen 41 vorne unten befestigten Gleitstücke 44 und 45 in den Führungs­ profilen 24 ihrer Hauptführungen 23 bzw. den Führungs­ profilen 17 ihrer Führungsschienen 18 bzw. den Führungs­ profilen 32 ihrer Nebenführungen 31. Dadurch wird das Schiebedach 2 in Richtung über den hinteren Fahrzeug­ dachbereich 6 bewegt.
Wenn sich das Schiebedach 2 nach hinten bewegt, werden auch die hinteren Stützen 41 nach hinten bewegt, wobei sich bei der Rückwärtsbewegung der hinteren Stützen 41, da ihre Höhe kleiner als die Höhe der vorderen Stützen 12 ist und da die Nebenführungen 31 bogenförmig nach oben gewölbt sind, die Neigung der hinteren Stützen 41 schrittweise verringert. Da die Abstützstellen des Schiebedachs 2 an den vorderen Stützen 12 relativ zu den Abstützstellen des Schiebedaches 2 an den hinteren Stützen 41 angehoben werden, nehmen schließlich, wie dies in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist, im völlig geöffneten Zustand des Schiebedaches 2 die hinteren Stützen 41 im wesentlichen horizontale Lage ein. Dadurch kann erreicht werden, daß der Winkel zwischen dem Schiebedach 2 und dem hinteren Fahrzeugdach 6 so klein wie möglich wird.
Zum Schließen des Schiebedachs 2 werden die Antriebs­ kabel 26 nach vorne gezogen und ihre Vorwärtsbewegung über die vorderen Stützen 12 auf das Schiebedach 2 übertragen. Die Gleitstücke 16, 43, 44 und 45 ermögli­ chen es dabei, daß sich auch die hinteren Stützen 41 nach vorne bewegen bis, wie dies in der Fig. 8 darge­ stellt ist, das Schiebedach 2 über die Öffnung 4 im Fahrzeugdach 1 gebracht ist.
Dann werden die Kipparme 37 durch die Mechanismen 36 abgesenkt, wodurch die Nebenführungen 31 um die Träger­ welle 35 nach unten geschwenkt werden und das Schiebe­ dach 2 die Öffnung 4 verschließt.
Da bei der beschriebenen Vorrichtung die Nebenführungen 31 eine bogenförmig nach oben gewölbte Form haben und da die Entferung zwischen den vorderen Stützen 12 und den hinteren Stützen 41 kleiner wird, wenn das Schiebe­ dach 2 über den hinteren Fahrzeugbereich 6 geschoben wird, wird die Neigung des Schiebedachs 2 relativ zu dem hinteren Fahrzeugdachbereich 6 in einem beträcht­ lichen Maße verringert. Eine solche Verringerung ergibt sich aber auch schon dann, wenn die Nebenführungen 31 gerade sind, sofern nur die Höhe der hinteren Stützen 41 kleiner ist als die Höhe der vorderen Stützen 12.
Die Höhe der vorderen Stützen 12 kann sogar gleich oder kleiner sein als die Höhe der hinteren Stützen 41, vorausgesetzt, daß die Führungen 23 als Ganzes relativ zu den Rahmenteilen 22 höher gelegt werden.
Bei der zweiten Ausführungsform nach den Fig. 11 bis 14 sind an dem Schiebedach 2 beidseitig unten vordere Füh­ rungsschienen 51 angebracht. Je eine vordere Stütze 52 ist verschiebbar zwischen jeder vorderen Führungsschiene 51 und je einer Hauptführung 53 angeordnet.
Jede vordere Führungsschiene 51 weist einen in ihr ausgebildeten Führungsbereich 54 mit einem Führungs­ schlitz 55 auf. Jede vordere Stütze 52 weist ein oberes Gleitteil 56 auf, das im wesentlichen dieselbe Länge wie die obere Führungsschiene 51 aufweist. Jedes obere Gleitteil ist in dem Führungsschlitz 55 der ihm zugeord­ neten vorderen Führungsschiene 51 verschiebbar. Jede vordere Stütze 52 erstreckt sich von einem Bereich unter dem vorderen Endteil des ihr zugeordneten oberen Gleitteiles 56 aus nach vorne, so daß ihr unteres End­ teil 58 beim Schließen des Schiebedaches 2 unter einen vorderen Bereich 15 des Fahrzeugdachs befördert wird. Jedes untere Endteil 58 weist ein Gleitteil 16 auf, das dem des ersten Ausführungsbeispieles ähnelt und in einer der Hauptführungen 53 läuft.
Jede vordere Stütze 52 kann zwischen einer der vorderen Führungschienen 51 und einer der Hauptführungen 53 gleiten. Die Länge der Hauptführungen 53 ist gleich dem Abstand zwischen dem vorderen Teil der Öffnung 4 im Fahrzeugdach und der Mitte der Öffnung. Die Hauptfüh­ rungen 53 verlaufen im wesentlichen parallel zu den Rahmenteilen 22. Auf jedem Rahmenteil 22 ist an einem inneren Querteil ein Führungsteil 61 zur Führung eines Antriebskabels 26 angesetzt. An seinem oberen Ende ist das Führungsteil an einem Stützteil 62 befestigt, das von der Unterseite des Schiebedaches 2 fortsteht. Das Schiebedach 2 ist von dem Antriebskabel 26 in Längs­ richtung des Fahrzeugs zu bewegen.
Jede vordere Stütze 52 ist so ausgebildet, daß, wenn die Öffnung 4 von dem Schiebedach 2 verschlossen ist, ihr unteres Gleitteil 16 in den vorderen Endteil der Hauptführung 53 gelangt und daß sich ihr oberes Gleit­ teil 56 im wesentlichen entlang der gesamten Länge des Führungsschlitzes 55 der vorderen Führungsschiene 51 erstreckt. Wie Fig. 12 zeigt, liegt in dem Zustand, in dem das Schiebedach 2 über den hinteren Bereich 6 des Fahrzeugdachs verschoben ist, das untere Gleitteil 16 in dem hinteren Ende der Hauptführung 53. Das obere Gleitteil 56 greift dabei an einen Anschlag (nicht dar­ gestellt) an, der im vorderen Ende der vorderen Füh­ rungsschiene 51 angebracht ist.
Bei der zweiten Ausführungsform sind die unteren und oberen Gleitteile 16, 56 und die Hauptführungen 53 und die vorderen Führungsschienen 51 so angeordnet, daß sich bei einer Längsbewegung des Schiebedaches 2 auch die vorderen Stützen 52 in Längsrichtung des Fahrzeu­ ges bewegt. Die Rückwärtsbewegung der vorderen Stützen 52 kann derart sein, daß sich zuerst nur das Schiebe­ dach 2 aus dem in der Fig. 11 dargestellten Zustand nach rückwärts bewegt und daß dann die oberen Gleitteile 56 an die Anschläge in den vorderen Enden der vorderen Führungsschienen 51 angreifen, bevor die vorderen Stützen 52 sich zusammen mit dem Schiebedach 2 nach hinten bewegen. Die Rückwärtsbewegung kann auch so er­ folgen, daß sich die vorderen Stützen 52 zusammen mit dem Schiebedach 2 nach hinen bewegen und daß dann die unteren Gleitteile 16 an die hinteren Enden der Haupt­ führungen 53 angreifen, bevor die oberen Gleitteile 56 entlang den vorderen Führungsschienen 51 gleiten.
Die zweite Ausführungsform ähnelt der ersten Ausführungs­ form darin, daß bei der Rückwärtsbewegung des Schiebe­ daches 2 hintere Stützen 41 in rahmenseitigen Nebenfüh­ rungen 31 nach hinten bewegt und dabei allmählich ge­ neigt werden, bis sie im völlig geöffneten Zustand des Schiebedaches 2 im wesentlichen horizontal verlaufen, wodurch der Winkel, den das Schiebedach 2 zum hinteren Bereich 6 des Fahrzeugdachs einnimmt, klein wird. Außerdem ähneln sich die Ausführungsformen darin, daß das Schiebedach 2 vorne durch die vorderen Stützen 52 und in seiner Mitte durch die hinteren Stützen 41 fest abgestützt wird. Die Ausführungsformen unterscheiden sich darin, daß bei der zweiten Ausführungsform ebenso wie die hinteren Stützen 41 auch die vorderen Stützen 52 verschiebbar sind. Dadurch wird die Längsbewegung des Schiebedaches 2 glatter und ruhiger. Außerdem unterscheiden sich die Ausführungsformen dadurch, daß die Länge der Hauptführungen 53 bei der zweiten Ausfüh­ rungsform gleich dem Abstand zwischen dem vorderen Rand der Öffnung 4 und der Mitte der Öffnung 4 ist. Dadurch können die Hauptführungen 53 und die rahmenseitigen Nebenführungen 31 auf derselben Vertikalebene liegen. Die Breite der Vorrichtung zu beiden Seiten der Öffnung 4 wird dadurch verringert. Dies ermöglicht, die Breite der Öffnung 4 zu vergrößern.
Die dritte Ausführungsform nach Fig. 15 bis 19 weist zwei Führungen 71 auf, die geringfügig nach oben bogen­ förmig gewölbt und an den Rahmenteilen 22 so angebracht sind, daß sich jeweils eine an einer Seite einer Öffnung 4 des Fahrzeugdachs von dem vorderen Teil der Öffnung 4 zu dem hinteren Teil dieser Öffnung 4 erstreckt und mit einem Mechanismus 36 hinten hochkippbar ist.
Jede Führung 71 weist ein Führungsprofil 72 auf, dessen Querschnitt einen nach außen gerichteten Schlitz 73 begrenzt. In jedem Schlitz 73 sind ein Gleitstück 75, das an dem unteren Ende einer vorderen Stütze 74 befestigt ist, und zwei Gleitstücke 77 und 78, die an dem unteren Ende einer hinteren Stütze 76 befestigt sind, verschiebbar.
Die Führungen 71 sind an ihren vorderen Enden 83 schwenk­ bar mit einer Trägerwelle 82 verbunden, die von je einem an jedem Rahmenteil 22 in der Nähe des vorderen Teils der Öffnung 4 befestigten Tragarm 81 gehalten ist. Die hinteren Enden der Führungen 71 sind durch eine Trägerwelle 84 mit einem Kipparm 87 eines Mecha­ nismus 36 zum Hochkippen verbunden.
Wie Fig. 18 zeigt, sind in den Führungen 71 innenseitig der Führungsprofile 72 Führungsschlitze 85 für Antriebs­ kabel 26 vorgesehen. An den Antriebskabeln 26 sind Mit­ nehmer 86 befestigt, die von den inneren Seiten der vorderen Stützen 74 abstehen.
Die vorderen Stützen 74 gelangen, wenn das Schiebedach 2 geschlossen ist und die Gleitstücke 75 an den vorde­ ren Enden der Führungen 71 anliegen, wie dies Fig. 15 zeigt, mit ihren unteren Endteilen 88 unter einen vorderen Fahrzeugdachbereich 15. Ist das Schiebedach 2 über einen hinteren Fahrzeugdachbereich 6 geschoben, wie dies Fig. 17 zeigt, so befinden sich die Gleitstüc­ ke 75 in der Nähe der hinteren Enden der Führungen 71.
Die Führungen 71 und die schiebedachseitigen zweiten Führungen 31 sind samt den Gleitstücken 43, 77 und 78 so angeordnet, daß die hinteren Stützen 76 zusammen mit einer Längsbewegung des Schiebedachs 2 in Längsrichtung bewegbar sind. Die Gleitstücke 77 und 78, die unten an den hinteren Stützen 76 befestigt sind, liegen bei ver­ schlossenem Schiebedach 2 im wesentlichen in der Mitte der Führungen 71.
Ist das Schiebedach 2 über den hinteren Fahrzeugdachbe­ reich 6 geschoben, verlaufen die hinteren Endteile 89 der hinteren Stützen 76 über dem hinteren Fahrzeugdach­ bereich 6 und die unteren hinteren Gleitstücke 78 liegen an den hinteren Enden der Führungen 71 an.
Die Funktionsweise ist wie folgt:
Bei Rückwärtsbewegung des Schiebedachs 2 bewegen sich die hinteren Stützen 76 von den Führungen 71 geführt nach hinten, wobei sie schrittweise geneigt werden und bei völlig geöffnetem Schiebedach 2 im wesentlichen horizontal verlaufen. Auf diese Weise wird der Winkel, den das Schiebedach 2 mit dem hinteren Fahrzeugdachbe­ reich 6 bildet, klein. Das Schiebedach 2 wird an seinem vorderen Ende durch die vorderen Stützen 74 und in seiner Mitte durch die hinteren Stützen 76 fest abge­ stützt. Bei dieser Ausführungsform sind nur die Führun­ gen 71 als fahrzeugdachseitige Führungen vorgesehen. Dadurch werden die Herstellung und der Zusammenbau gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 10 ver­ einfacht.
Wenn das Schiebedach 2 über den hinteren Fahrzeugdach­ bereich 6 geschoben wird, wird die Entfernung zwischen den vorderen Stützen 74 und den hinteren Stützen 76 kleiner. Aus diesem Grunde wird die Neigung des Schiebe­ dachs 2 relativ zum hinteren Fahrzeugbereich 6 selbst dann verringert, wenn die Führungen 71 gerade sind, vorausgesetzt, daß die Höhe der vorderen Stützen 74 größer ist als diejenige der hinteren Stützen 76.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Hochkippen eines Schiebedachs (2) über eine Hinterkante eines eine Öffnung (4) in einem Fahrzeugdachbereich (6 bzw. 15) begrenzenden Rahmens (Teile 22) und zum Verschieben des Schiebe­ dachs nach hinten, mit beidseitig der Öffnung ange­ ordneten Führungen (23 und 31; 53; 71) für an dem Schiebe­ dach befindliche Stützen (12 und 41; 52, 74 und 76), bei der das Schiebedach vorn durch beidseitig an ihm befindliche vordere Stützen (12; 52; 74) und hinten durch beidseitig an ihm befindliche hintere Stützen (41; Schiene 51; 76) abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die hinteren Stützen von Führungen (31; 71) abgestützt sind, deren vordere Enden am Rahmen angelenkt sind und deren hintere Enden anhebbar sind, um die hinteren Stützen nach hinten aufwärts zu neigen, und daß die hinteren Stützen nach hinten weisende Abschnitte (Endteile 89) aufweisen, die bei vollständig nach hinten verschobenem Schiebe­ dach über einem sich an die Hinterkante der Öffnung anschließenden Bereich (6) des Fahrzeugdachs liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Stützen (12; 52; 74) höher als die hinteren Stützen (41; 76) sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Stützen (12) in an dem Rahmen (Teil 22) befestigten Führungen (23; 53) geführt sind und daß die hinteren Stützen (41) in vorn an dem Rahmen angelenkten und hinten anzuhebenden Führungen (31) geführt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Rahmen befestigten Führungen (23) nach hinten aufwärts geneigt sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Stützen (12; 52; 74) an dem Schiebedach befestigt sind und die hinteren Stützen (41; 51; 76) an dem Schiebedach verschiebbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die am Rahmen befestigten Führungen (23; 53) gerade und die angelenkten Führungen (31) nach oben gewölbt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Stützen (74) und die hinteren Stützen (76) in vorn an dem Rahmen angelenkten und hinten anzuhebenden, nach oben gewölbten Führungen (71) geführt sind.
DE3347962A 1982-07-02 1983-07-04 Expired DE3347962C2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
JP57115271A JPS596126A (ja) 1982-07-02 1982-07-02 車両用摺動式屋根構造

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DE19833324032 Granted DE3324032A1 (de) 1982-07-02 1983-07-04 Schiebedach fuer fahrzeuge
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