DE334885C - Anordnung von Schusswaffen auf Flugzeugen - Google Patents
Anordnung von Schusswaffen auf FlugzeugenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D7/00—Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft
- B64D7/02—Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft the armaments being firearms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
Der Gegenstand der Erfindung ist eine zweckmäßige Anordnung einer in der Flugrichtung
nach hinten unten schießenden Schußwaffe im Flugzeug. Die bisherigen Einbauten von Schußwaffen
zeigen den Nachteil, daß die Waffe bei Verfolgungen nicht wirksam genug in Tätigkeit
treten kann, weil das hinter dem Flugzeug befindliche Schußfeld durch Teile des Rumpfes,
des Sporns usw. verdeckt ist. Ferner ist es bei ' ο den gebräuchlichen Anordnungen nicht möglich,
eine sichere Verteidigung gegenüber einem verfolgenden, jedoch von unten aufsteigenden
Flugzeug durchzuführen. Diese Nachteile werden durch die Erfindung behoben, indem
auf der unteren Seite des Rumpfes ein nach hinten vorspringender, halbkreisförmiger Ausbau
vorgesehen ist, auf dem das Maschinengewehr leicht schwenkbar ruht, so daß die Waffe sowohl nach hinten als auch nach unten
ein freies Schußfeld beherrscht, wobei die Bedienung des Gewehrss vollkommen geschützt
sich im Unterteil des Rumpfes befindet.
Die Lagerung des Maschinengewehrs selbst
erfolgt in einer durch das Ausführungsbeispiel im folgenden näher gekennzeichneten Weise.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 und 4 eine Seitenansicht und eine
Draufsicht des vorspringenden Ausbaues mit Wagen und einer Schußwaffe, teilweise abgebrochen,
in größerem Maßstab.
Die untere Seite des Flugzeugrumpfes besitzt
einen durch einen Kreisbogen begrenzten Vorsprung α mit einem nach hinten vorspringenden
Zahnsegmentlaufkranz b. Auf dem gezahnten Laufkranz b ist ein Wagen c mittels Rollen d
fahrbar. Im Kreismittelpunkt des Zahnsegments d ist am Boden des Flugzeugrumpfes
drehbar um' Bolzen β ein Führungsarm f angebracht, welcher fest mit dem Wagen in Verbindung
steht. Der Zahnkranz dient zum Feststellen des Wagens auf dem Umfang des Vorsprungs
a. Zu diesem Zweck trägt ein am Wagen befestigter Handgriff g einen Sperrhebel
k, welcher durch Federdruck in den Zahnkranz eingreift. Anstatt der Zähne kann man
auch im Segmentstück Löcher anbringen, in die ein entsprechendes Sperrorgan eingreift.
Der Führungsarm f ist mit einem Rad i versehen, um das Gleiten des Wagens zu erleichtern.
Die Schutzwaffe k wird, wie üblich, zweckmäßig drehbar in einer drehbaren und
feststellbaren Stütze oder Lafette m gelagert, welche sich auf dem Wagen befindet. Der
hintere Teil des Rumpfes besitzt einen Anschlagbügel n, zum Zwecke, die Laufrichtungslinie
der Schußwaffe stets so zu bestimmen, daß beim Schießen eine Beschädigung des Sporns vermieden wird.
Will man nun z. B. die Schußwaffe k in die in Fig. 2 strichpunktiert gezeichnete Lage bewegen,
so braucht nur der Sperrhebel h vom Zahnkranz δ gelöst zu werden, dann bewegt
man den Wagen mittels Handgriff g in die erforderliche Stellung. Nach Loslassen des
Sperrhebels schnappt dieser in die Verzahnung wieder ein und der Wagen iät in seiner Lage
gesichert. Nun wird der Lauf der Schußwaffe in die erforderliche Zielrichtung gedreht und,
wie üblich, in dieser Stellung durch Feststellung der Lafette gesichert.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche :i. Anordnung von Schußwaffen auf Flugzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der unteren Rumpfseite des Flugzeuges ein nach hinten liegender Ein- oder Ausbau («) als Träger der Schußwaffe ausgebildet ist, der symmetrisch zur Längsachse des Flugzeuges angeordnet ist.
- 2. Anordnung von Schußwaffen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußwaffe auf einem Wagen (c) angeordnet ist, der auf dem Rande des halbkreisförmigen Ein- oder Ausbaues (a) läuft und durch einen im Kreisnüttelpunkt seiner Bahn befestigten Lenkarm (f) geführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334885T | 1918-04-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE334885C true DE334885C (de) | 1921-03-21 |
Family
ID=6218722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918334885D Expired DE334885C (de) | 1918-04-07 | 1918-04-07 | Anordnung von Schusswaffen auf Flugzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE334885C (de) |
-
1918
- 1918-04-07 DE DE1918334885D patent/DE334885C/de not_active Expired
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