DE335645C - Tastenmaschine mit Kraftantrieb - Google Patents

Tastenmaschine mit Kraftantrieb

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DE335645C
DE335645C DE1917335645D DE335645DD DE335645C DE 335645 C DE335645 C DE 335645C DE 1917335645 D DE1917335645 D DE 1917335645D DE 335645D D DE335645D D DE 335645DD DE 335645 C DE335645 C DE 335645C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J23/00—Power drives for actions or mechanisms
    • B41J23/02—Mechanical power drives
    • B41J23/04—Mechanical power drives with driven mechanism arranged to be clutched to continuously- operating power source

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Tastenmaschine mit Kraftantrieb. Bei Schreib-, Druck-, Rechen-, Kartenlochmaschinen u. dgl. ist es erwünscht, die die Tastatur bedienende Person von der Betätigung der Arbeitsorgane der Maschine beim Tastenanschlag zu entlasten und ihr lediglich die Auslösung eines Kraftantriebs für die Arbeitsorgane zu überlassen. Bei derartigen Maschinen mit Kraftantrieb und Tastatur bedarf es also der Einrückung einer Kupplung zwischen dem Kraftorgan und dem Arbeitsorgan (Typenhebel, Rechenrad, Lochstempel u. dgl.) der Maschine, welche durch die Taste bewirkt werden muß.
  • Bei der den Gegenstand der Erfindung bildendenTastenmaschine ist eine besonders zweckmäßige Ausbildung des durch die j eweilige Taste betätigten Mechanismus zur Einrückung der Kupplung zwischen dem Kraftorgan und dem Arbeitsorgan dadurch. erzielt, daß zwischen dem Kupplungsorgan und der Taste ein Zwischenglied vorgesehen ist, welches bei jedesmallger Betätigung ' einer Taste ausgelöst wird und dann in kraftschlüssige Verbindung mit dem Kupplungsorgan tritt und durch dieses während dessen Arbeitsgang wieder in die Ruhestellung zurückgeführt wird. Damit dieses Zwischenglied nach erfolgter Auslösung durch die Taste nicht bei anhaltendem'Niederdrücken der Taste wiederholt das Kupplungsorgan in die Kupplungsstellung einzurücken vermag, empfiehlt es sich, für das Zwischenglied in an sich bekannter Weise eine doppelte Sperrung vorzusehen, in der Art, daß die zweite Sperrung einen wiederholten Arbeitsgang des Zwischengliedes verhindert, bevor eine niedergedrückte Taste in ihre Ruhestellung zurückgekehrt ist.
  • Die Neuerung ist an mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, wobei die Verbindung der Kupplungsorgane mit den Arbeitsorganen der dadurch zu betätigenden Maschine in Fig. i und 2 für eine Schreibmaschine bzw. eine kombinierte Loch- und Rechenmaschine schematisch angedeutet ist. Fig. 3 veranschaulicht einen Zwischenmechanismus nvischenTaste und Kupplungsorgan, bei welchem das Zwischenglied anstatt aus einem Schieber, wie bei der Ausführungsform nach Fig. i und 2, aus einem Schwinghebel besteht.
  • In den Fig. i und 2 ist vorausgesetzt, daß der Kraftantrieb der Arbeitsorgane der Maschine durch ein Exzenter i bewirkt wird, welches mit einem Hebel 2 verbunden ist. Das Arbeitsorgan besteht nach der Darstellung gemäß Fig. i aus einem Typenhebel 3 mit zugehöriger Papierwalze q. und nach der Darstellung gemäß Fig. 2 aus einem Lochstempel 5 und einem Zahlenrad 6 bzw. einem Antriebsrad für das Zahlenrad einer Rechenvorrichtung. 7 bezeichnet in beiden Figuren die Taste, 8 einen \ockenhebel mit daransitzender Klinke 9, welche beiden Teile zusammen das Kupplungsorgan bilden. io bezeichnet die Kurve des Nockenhebels B. i1 ist das Zwischenglied zwischen Taste 7 und Kupplungsorgan 8, g. Dieses Zwischenglied besteht aus einem Stößel mit T-förmig denselben überragendem Kopf 12, dessen beide Schenkel unter dem Einfluß von je einer Sperrklinke 13 bzw. 1¢ stehen. Mit 15 und 16 sind Anschlagstifte an dem Stößel 1i bezeichnet. 17 bezeichnet eine an dem Nockenhebel8 sitzende Schaltklinke für das Zahlenschaltrad 6.
  • Die Wirkungsweise der in Fig. i dargestellten Vorrichtung ist wie folgt. Beim Niederdrücken der Taste 7 wird die Sperrklinke 13 des Stößels ii ausgelöst, gleichzeitig aber die Sperrklinke 14 eingerückt. Die Sperranschläge der Klinken 13, 14 sind ein wenig gegeneinander versetzt, so daß nach Auslösung der Klinke 13 der Stößel ix eine kleine Linksbewegung auszuführen vermag, bis er von dem Anschlag der Sperrklinke 14 aufgefangen wird. Die geringe Bewegung des Stößels ix genügt nicht, um die Klinke 9 in die Kupplungsstellung zwischen dem Nockenhebel 8 und dem Krafthebel 2 zu bringen. Wenn die Taste 7 losgelassen wird, dann wird die Klinke 14 ausgerückt, so daß der Stößel ii freigegeben wird und die Klinke 9 in die Kupplungsstellung einzurücken vermag. Wenn jetzt der Hebel 2 durch die Wirkung des Exzenters i sich nach abwärts bewegt, dann wird diese Bewegung durch die Kupplungsklinke 9 auf den Nockenhebel 8 übertragen, wobei dieser den Typenhebel 3 ausschwingt und einen Typenabdruck herbeiführt. Gleichzeitig legt sich die Kurve io gegen den Stift 15 und schiebt hierdurch beim Niedergang des Hebels 8 den Stößel ii zurück, so daß dieser mit seinem Kopf 12 wieder hinter den Anschlag des Sperrhebels 13 gelangt und somit die auf der Zeichnung dargestellte Ausgangsstellung wieder hergestellt ist. .
  • Die Wirkungsweise der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung ist im wesentlichen die gleiche wie bei der Ausführung nach Fig. i, mit dem Unterschied, daß beim Niederdrücken der Taste 7 sofort durch Auslösung der Klinke 13 der Stößel ii zur Ausführung eines Arbeitsganges freigegeben wird. Es wird also beim Niederdrücken der Taste 7 der Lochstempel 5 angeschlagen, während die Klinke 17 wirkungslos auf der Verzahnung des Zahlenrades bzw. dessen Antriebrades 6 gleitet. Durch die Wirkung der Kurve io des Nockenhebels 8 wird beim Niedergang des letzteren der Stößel ii durch Auftreffen der Kurve io auf den Stift 15 zurückgeschoben, und zwar bis über die Ausgangsstellung hinaus. Wenn jetzt die Taste 7 noch niedergedrückt ist, dann wird der Kopf i2 des Stößels durch den Anschlag der Sperrklinke 14 aufgefangen, so daß der Stößel nicht erneut vorzugehen vermag, wenn der Nockenhebel 8 den Stift 15 freigibt. Ein erneuter Arbeitsgang des Stößels 1r ist vielmehr erst möglich, wenn die Taste 7 hochgegangen ist und erneut angeschlagen wird.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist an Stelle des Stößels ii ein Schwinghebel 18 getreten. Dieser Schwinghebel steht wiederum unter dem Einfiuß der Taste, die auch in diesem Falle mit 7 bezeichnet ist, und er betätigt das Kupplungsorgan, das ebenso wie im Falle gemäß der Fig. i und 2 aus einem Nockenhebel 8 mit Klinke 9 besteht. Die Kurve des Nockenhebels 8 trägt wie früher die Bezeichnung io. Die Taste 7 ist in diesem Falle nicht längsverschiebbar, sondern bei gleichzeitiger Ausbildung als Winkelhebel drehbar um den Punkt i9 gelagert und bildet zu gleicher Zeit eine Sperrung für den Zwischenhebel 18, ersetzt also eine der Klinken 13, 14 nach Fig. i und 2. Mit 2o ist die zweite Sperrung für den Hebel 18 bezeichnet. Diese Sperrklinke besitzt eine Aussparung 21, in welche ein Stift 22 an dem Hebel 18 einzutreten vermag. 23 und 24 sind zwei weitere Stifte an dem Zwischenhebel 18, von denen der erstere in den Bereich der Kurve io zu gelangen vermag, während der letztere zur Einrückung der Klinke 9 dient.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist wie folgt: Beim Niederdrücken der Taste 7 wird das Zwischenglied 18 freigegeben, so daß es unter dem Einfluß einer an dasselbe angreifenden Feder sich zu drehen vermag und durch den Stift 24 die Klinke 9 in die Kupplungsstellung einrückt. Wenn jetzt der Krafthebel 2 niedergeht, dann nimmt er vermittels der Klinke 9 den Nockenhebel 8 mit, wobei dieser durch Anlegen der Kurve io gegen den Stift 23 den Hebel 18 so weit zurückdreht, daß der Stift 22 vor die Lücke 2i der Sperrklinke 2o gelangt. Befindet sich in diesem Augenblick die Taste 7 noch in der Tiefstellung, dann vermag die Klinke -2-1 dem Zuge einer auf sie wirkenden Feder zu folgen, und der Stift 22 tritt in die Lücke 21 ein. Das Zwischenglied 18 kann also, wenn der Nockenhebel 8 in die Höhe geht, dem Zuge der darauf wirkenden Feder nicht mehr folgen, wie es beim Niederdrücken der Taste 7 der Fall war. Die Klinke 9 gelangt also auch nicht wieder in die Kupplungsstellung. Dazu ist nötig, daß zuvor die Taste 7 in die Ruhestellung zurückkehrt und dabei die Klinke 2o. welche- sich mit ihrem freien Ende gegen den nach aufwärts gerichteten Arm des Tastenhebels 7 legt, in die Ruhestellung zurückdreht, wobei - der Stift 22 des Hebels 18 aus der Lücke ei heraustritt, so daß der Hebel 18 durch die an ihn angreifende Feder wieder in die Ausgangsstellung zurückgedreht wird, worauf das Spiel von neuem beginnen kann.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRÜCIjE: i. Schreib-, Druck- u. dgl. Maschine mit Kraftantrieb und Tasten zur Einrückung einer Kupplung zwischen dem kontinuierlich bewegten Kraftorgan und dem Arbeitsorgan der Maschine, gekennzeichnet durch ein zwischen Taste und Kupplungsorgan angeordnetes Zwischenglied, welches nach Auslösung durch die Taste in kraftschlüssige Verbindung mit dem Kupplungsorgan tritt und durch dieses während dessen Arbeitsgang in die Ruhestellung zurückgeführt wird. a. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer unter dem Einfluß der Taste stehenden doppelten Sperrung für das Zwischenglied in der Art, daß die zweite Sperrung das Zwischenglied festhält und dadurch eine wiederholte Einrückung des Kupplungsorgans verhindert, wenn infolge anhaltenden Niederdrückens der Taste das erste Sperrorgan ausgelöst bleibt. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Sperrorganen für das Zwischenglied zwischen Taste und Kupplungsorgan das eine beim Niederdrücken der Taste ausgelöst wird und das andere in die Bereitschaftsstellung gebracht wird, so daß das letztere bei gedrückter Taste das Zwischenglied aufzufangen und zu sperren vermag, wenn es durch einen Arbeitsgang des Kupplungsgliedes in die Ruhestellung zurückgeführt worden ist. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied zwischen Kraftorgan und Arbeitsorgan aus einem Nockenhebel mit daransitzender, unter unmittelbarem Einfluß des Zwischengliedes stehender Kupplungsklinke besteht.
DE1917335645D 1917-08-26 1917-08-26 Tastenmaschine mit Kraftantrieb Expired DE335645C (de)

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DE (1) DE335645C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2521478A (en) * 1948-04-28 1950-09-05 Hooven Letters Inc Power-actuated typewriter
DE973163C (de) * 1951-07-21 1959-12-17 Diehl Fa Rechenmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2521478A (en) * 1948-04-28 1950-09-05 Hooven Letters Inc Power-actuated typewriter
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