DE336193C - Wechselbahn (Irrbahn) mitíñeiner Anzahl ineinander uebergehender Kreisbahnen - Google Patents

Wechselbahn (Irrbahn) mitíñeiner Anzahl ineinander uebergehender Kreisbahnen

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DE336193C
DE336193C DE1919336193D DE336193DD DE336193C DE 336193 C DE336193 C DE 336193C DE 1919336193 D DE1919336193 D DE 1919336193D DE 336193D D DE336193D D DE 336193DD DE 336193 C DE336193 C DE 336193C
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/24Roundabouts with seats performing movements in a horizontal plane, other than circular movements
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/08Roundabouts power-driven

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  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

  • Wechselbahn (Irrbahn) mit-einer Anzahl ineinander übergehender Kreisbahnen. Die Erfindung betrifft eine Wechselbabn (Irrbahn) mit einer Anzahl ineinander übergreifender Kreisbahnen, durch deren Teile Fahrzeuge in Schlangenlinien hindurchgeführt werden. Es sind Bahnen dieser Art bekannt, bei welchen die einzelnen Kreisbahnen, deren Teile für die sich kreuzenden Schlangenlinien benutzt werden, in kreisförmiger Zusammenstellung der einzelnen Kreisbahnen angeordnet sind, so daß zwei sich kreuzende Bahnen entstehen, in welchen die einzelnen Wagen geführt werden können. _ Nach der Erfindung sind die kreisförmigen Gleisbahnen zu einem Gesamtfeld derart aneinandergereiht, daß mehr als zwei sich kreuzende, in sich geschlossene Schlangenlinienbahnen entstehen, durch deren Wendepunkte die durch einfache Mitnehmer in den Kreisbahnen bewegten Fahrzeuge durch feste, eine geradlinige Führung bewirkende Weichen geleitet werden. Durch diese Anordnung wird mit einfachsten Mitteln eine Wechselbahn erlangt, welche das Gefühl einer Irrfahrt mit Gefahr von Zusammenstößen erweckt. Durch geeignete Ausstattung, ähnlich der eines Irrgartens, kann die Vortäuschung einer Irrfahrt noch verbessert werden.
  • Zweckmäßig erfolgt beispielsweise eine Zusammenstellung von neun Kreisbahnen' in quadratischer Anordnung, so daß drei einander kreuzende verschiedene Fahrtwege erzielt werden, die je in sich geschlossen verlaufen.
  • Eine Ausführung der letzteren Art ist in der Zeichnung in Fig. i in einer Draufsicht in zwei Ebenen, in Fig. 2 in einem Querschnitt nach A-A der Fig. i dargestellt. Fig. 3 zeigt einen Plattformtragbock in Seitenansicht, Fig. q. eine Draufsicht auf das Wagenuntergestell mit Seitenansicht der Mitnehmereinrichtung.
  • Auf einem Untergestell a ist in. solcher Höhe, daß unterhalb Platz für Betriebseinrichtungen verbleibt, die Tragplatte b für die neun kreisförmigen Gleisbahnen c befestigt. Letztere überschneiden einander an den Zusammenstoßstellen, jedoch nur so weit, daß zwischen zwei gegenüberliegenden, mit weichenartigen Ansätzen d versehenen Übergangsstellen der Innenschienen die Spurweite verbleibt. Parallel den Flanken der Ansätze oder Überlenkstücke d verlaufen mit Durchbrechungen für die Radkränze bis zu den Zusammenstoßstellen der Außenschienen Führungsstücke e. Unter den Kreisbahnen c sind Zahnräder f gelagert, auf deren Speichen zwei oder mehr Mitnehmer g für die Wagenimtergestelle h (Fig. q.) befestigt sind. Über den Gleisen befindet sich die Plattform i, welche den Gleisbahnen entsprechende Schlitze k besitzt, durch die Tragzapfen m für die Wagenkasten n hindurchtreten können. Die Plattform wird mit ihren oberhalb der Gleisbahnen befindlichen Teilen durch vierarmige Stützen o und mit ihren Zwischenteilen durch vierarmige Böcke (Fig. i und 3) getragen.
  • Die Mitnehmer g können hinter einklappbare Stangen q der am Wagenuntergestell h angebrachten Rahmen y greifen. Der Antrieb der neun ineinandergreifenden Zahnräder f erfolgt von einem beliebigen Zahnrad, beispielsweise dem mittleren, aus.
  • Wird beispielsweise ein Wagen in die Gleisbahn unten rechts in Fig. i eingesetzt, so wird er entsprechend dem Pfeil in vollen Linien mitgenommen. An jeder Übergangsstelle wird er in die benachbarte Kreisbahn abgelenkt und gelangt so in diagonaler Richtung nach oben links, um auf der anderen Seite dieser Kreisbahn in paralleler Richtung wieder nach der Kreisbahn unten rechts zu gelangen. In ähnlicher Weise durchläuft ein links unten eingesetzter Wagen eine diagonal nach rechts oben führende Bahn und parallel zurück (gestrichelte Pfeile). Ein - in der Mitte unten eingesetzter Wagen verfolgt, dem gleichen Ge-. setz der Ablenkung an jeder Gleiskreuzung folgend, eine über die vier am Umfang in der Mitte liegenden Gleisbahnen c verlaufende Bahn (strichpunktierte Pfeile). Fahren in dieser Weise auf jedem der drei Hauptwege mehrere Wagen, so ist es klar, daß die sich auf den verschiedenen Wegen kreuzenden Wagen den Anschein erwecken, als würden sie aufeinander losfahren. Das verschiedene Hin und Her läßt die Bahn als Irrbahn kennzeichnen.
  • Das Ergreifen der Wagen durch die - kreisenden Mitnehmer- ist in Fig. ¢ der Zeichnung deutlich veranschaulicht. Die einzelnen Wagen besitzen vorn zu beiden Seiten der Wagenmitte kleine Rahmen v, in welche Mitnehmer g hineinfassen können. Greift- -z. B. ein Mitnehmer g eines Rades f in den linken Rahmen r eines Wagens ein, und der Wagen tritt nach rechts in einen anderen Kreisbogen über, so entfernt sich der linke Rahmen v durch diese Überleitung allmählich von dem Mitnehmer g. In dem Augenblick, wo der Mitnehmer g der linken Seite nicht mehr eingreifen kann, ist der Mitnehmer g des rechtsliegenden Rades f, welcher sich inzwischen allmählich dem rechten Rahmen des Wagens genähert hat, so weit herangerückt, daß er seinerseits in den rechten Rahmen desWagens eingreifen und ihn in der anschließenden Fortsetzung der Kreisbahn weiterführen kann. In ähnlicher Weise wird, sobald die Überführung in die nächste Kreisbahn stattfindet, der rechtsliegende Mitnehmer zurückgezogen, und der sich bei der Überführung des Wagens in gleicher Geschwindigkeit mitbewegende Mitnehmer g des nächsten Rades f der nächsten Kreisbahn tritt in den linken Rahmen v des Wagens ein, um die weitere Mitnahme zu bewirken: Fig: i und 2 der Zeichnung zeigen, daß die Mitnehmer auf den einzelnen Rädern so angeordnet sind,- daß sie die Bahn der Wagen bzw.- der Rahmen- y bestreichen können, so daß immer mit der Annäherung eines Rahmens r an eine nächste Kreisbahn schon ein Mitnehmer des zugehörenden Rades f so weit herangedreht ist, daß er in den zunächst liegenden Rahmen y des überzuführenden Wagens einreifen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselbahn (Irrbahn) mit einer Anzahl ineinander übergehender Kreisbahnen, durch deren Teile Fahrzeuge in Schlangenlinden hindurchgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisförmigen Gleisbahnen zu einem Gesairitfeld derart aneinandergereiht sind, daß mehr als zwei sich. kreuzende, in sich geschlossene Schlä,ngenlinienbahnen entstehen, durch deren Wendepunkte die durch- einfache Mitnehmer in den Kreisbahnen bewegten Fahrzeuge durch feste, eine geradlinige Führung bewirkende Weichen geleitet werden.
DE1919336193D 1919-08-05 1919-08-05 Wechselbahn (Irrbahn) mitíñeiner Anzahl ineinander uebergehender Kreisbahnen Expired DE336193C (de)

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