DE336236C - Sicherheitsschloss nach Art der Bramahschloesser - Google Patents
Sicherheitsschloss nach Art der BramahschloesserInfo
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- DE336236C DE336236C DE1919336236D DE336236DD DE336236C DE 336236 C DE336236 C DE 336236C DE 1919336236 D DE1919336236 D DE 1919336236D DE 336236D D DE336236D D DE 336236DD DE 336236 C DE336236 C DE 336236C
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- Germany
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- lock
- tumblers
- socket wrench
- locking
- discs
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B27/00—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
- E05B27/02—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
- E05B27/08—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially
- E05B27/086—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially of the bar-tumbler type, the bars having slots or protrusions in alignment upon opening the lock
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- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung bildet eine neue einbruchssichere - Sperreinrichtung für Eisenbahnwagen,
Magazine u. dgl. und besteht in einem Sicherheitsschloß nach Art der Bramahschlösser,
das auf Stangenriegel der Schub- oder Flügeltüren zu wirken bestimmt ist. Dieses Sicherheitsschloß weist eine neuartige
Bauart auf, die eine große Mannigfaltigkeit in der Anordnung der achsial verschiebbaren
Zuhaltungen bei größter Einfachheit des Schlosses und eine eigenartige
Bedienungsweise bezweckt. Bei Benutzung solcher Sicherheitsschlösser wird die Plombierung
von Eisenbahnwagentüren entbehrlich.
Die Erfindung besteht darin, daß die in bekannter Weise achsial verschiebbaren Zuhaltungen
des Schlosses in innerhalb einer Ringbüchse drehbar gelagerten Scheiben, von
denen eine auf die Stangenriegel wirkt, einzeln oder gruppenweise einsetzbar sind. Die
bei diesen Schlössern erforderliche festsitzende Zahn- oder Sperrscheibe bildet den
Mittelsteg der Ringbüchse und läßt die Drehung der Schießscheiben mit ihren Angriffszapfen für die Stangenriegel, also ein Öffnen
des Schlosses nur bei bestimmten achsialen Verschiebungen sämtlicher Zuhaltungen
zu.
Die Drehung der Schloßscheiben erfolgt entgegen den bisherigen Konstruktionen mit
Hilfe der im Eisenbahnverkehr üblichen bartlosen Steckschlüssel, zu welchem Zwecke die
Scheiben untereinander mit einem nach vorne vortretendem Vierkantdorn verbunden sind.
Die zur Verschiebung der Zuhaltungen er- ! forderlichen Einschnitte im Schlüssel sind
der Erfindung gemäß bei Schlössern für Wagentüren nicht in diesem selbst angebracht,
sondern in auf den Steckschlüssel ansteckbaren und auswechselbaren Aufsatzringen,
welche der betreffenden Gruppenschaltung der Zuhaltungen entsprechen. Die der Einstellung der Zuhaltungen entsprechend
numerierte Ringe können von -den Verkehrsorganen leicht in der Tasche verwahrt
und erst im Bedarfsfalle an den Steckschlüssel angebracht werden.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in den Fig. 1 bis 8 dargesetellt, worin
Fig. ι den Längsschnitt durch das Schloß nach der Linie A-B zeigt,
Fig. 2 den Querschnitt durch die Sperrscheibe nach C-D1
Fig. 3 die die Zuhaltungen aufnehmenden drehbaren Scheiben mit und ohne eingesetzte
Zuhaltungen,
Fig. 4 einen Steckschlüssel,
Fig. 5 den aufsteckbaren Ring im Längsschnitt, ,
Fig. 6 in Stirnansicht,
Fig. 7 Zuhaltungen in Stirnansicht und Längsansicht,
Fig. 8 Anordnung des Schlosses mit dem Türriegel für eine Schiebtür in Zusammenhang
mit einem Alarmapparat.
Einen Hauptbestandteil des Schlosses bildet ein Bügelring α, der in die Magazinoder
Wagenwand eingelassen und gegen Drehung gesichert ist. Er enthält eine mittlere
Sperrscheibe mit etwa 4 Zähnen, die in bekannter Weise eine Drehung des Schlosses,
also der hinteren Türriegelschaltscheibe b}
ohne vorheriges genau richtiges achsiales Verschieben der Zuhaltungen c nicht zuläßt.
Die durch einen nach vorne als Vierkant vorstehenden Dorn miteinander verbundenen
Schloßschei'ben d, d1 sind innerhalb der Ränder
des Bügelringes drehbar gelagert.
An Stelle des Vierkantes kann natürlich auch ein anderer, symmetrisch oder unsymmetrischer
Querschnitt gewählt werden. Um das Schloß aufzusperren, ist es erforderlich, zunächst die verschieden abgestuften
Zuhaltungen c sämtlich mit ihren Zahnlücken in Übereinstimmung mit der Mittelscheibe
des Bügelringes zu bringen, welche Verschiebung nur mit Hilfe eines dem Dorn entsprechenden
und an der Stirnseite genau abgestuften Schlüssels oder Schlüsselringes möglich ist.
ao Die Scheibe dx ist mit der als Türriegelschaltscheibe
dienenden Kappe b fest verbunden, welche ein oder zwei Angriffszapfen i
für die Stangenriegel / trägt, die in zwei je nach der Art der Tür ausgebildete Gegenverschlußteile
h eingreifen. Die Zuhaltungen c stützen sich einzeln mit Federn gegen
diese Zapfenscheibe b und werden hierdurch mit ihren vortretenden Stirnseiten in eine
Ebene · gebracht, um das Abnehmen eines Wachsabdruckes o. dgl. behufs Anfertigung
eines Nachschlüssels auszuschließen.
Zum Zwecke leichterer Anfertigung und insbesondere vorteilhaft für Bahn- und
sonstige Transportzwecke wird vorteilhaft der Steckschlüssel nicht selbst mit den erforderlichen
Einschnitten versehen, sondern erhält einen Aufsatzring (Fig. 5), Avelcher
vom Schlüssel getrennt, leicht mitgeführt bzw. sonst in sicherer Weise verwahrt und
versendet und erst zur Benutzung des Schlosses, an jeden beliebigen gleichartigen Schlüssel
angesteckt werden kann. Schlüssel und Ring sind durch eine Nase, Feder o. dgl. gegen
Drehung gesichert. Ein zweiter solcher Aufsatzring wird an zweiter Stelle hinterlegt.
Die Stangenriegel können an derselben Seite der Schaltscheibe angreifen, also sich
in gleichem Sinne bewegen, oder es sitzen die Zapfen i, i1 diagonal, so daß die Stangenriegel
sich gegenläufig bewegen.
Claims (3)
1. Sicherheitsschloß nach Art der Bramahschlösser, als Sperrvorrichtung für
Schiebe- oder Flügeltüren mit Riegelver-Schluß, gekennzeichnet dadurch, daß die Zuhaltungen (c) in drehbaren Scheiben
(d, d1) einzeln oder gruppenweise einsetzbar
sind, die in einer die feste Zahnscheibe (Sperrscheibe) enthaltenden Ringbüchse (α) lagern, wobei die Übertragung
auf die Stangenriegel durch Zapfen o.dgl. von einer der Kreisscheiben
aus erfolgt.
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben
(d, d1) zur Drehung und Sperrung mittels der üblichen bartlosen, nur mit stirnseitigen
Einschnitten versehenen Steckschlüssel, einen vierkantigen oder polygonalen Dorn tragen.
3. Für Sicherheitsschlösser nach Anspruch ι und 2 eine Ausbildung des
Schlüssels, gekennzeichnet durch auswechselbare und gegen Drehung gesicherte, auf den Steckschlüssel aufsteckbare
Aufsatzringe (Fig. 5 und 6), welche die den Zuhaltungsverschiebungen entsprechend
tiefen radialen Einschnitte besitzen. -
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE336236T | 1919-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE336236C true DE336236C (de) | 1921-04-28 |
Family
ID=6220147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919336236D Expired DE336236C (de) | 1919-08-05 | 1919-08-05 | Sicherheitsschloss nach Art der Bramahschloesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE336236C (de) |
-
1919
- 1919-08-05 DE DE1919336236D patent/DE336236C/de not_active Expired
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