DE336498C - Schraubenfoermig gewundene Bohrstange fuer von Hand gefuehrte Gesteinbohrmaschinen - Google Patents

Schraubenfoermig gewundene Bohrstange fuer von Hand gefuehrte Gesteinbohrmaschinen

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DE336498C
DE336498C DENDAT336498D DE336498DD DE336498C DE 336498 C DE336498 C DE 336498C DE NDAT336498 D DENDAT336498 D DE NDAT336498D DE 336498D D DE336498D D DE 336498DD DE 336498 C DE336498 C DE 336498C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/22Rods or pipes with helical structure

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Description

Die Erfindung betrifft schraubenförmig gewundene Bohrstangen für von Hand geführte, drehend arbeitende Bohrmaschinen, die dazu dienen, Sprenglöcher in mildem Ge-S stein, wie Kohle, herzustellen. Bisher hatten diese Bohrstangen einen rauten- oder linsenförmigen Querschnitt. Der Nachteil dieser Stangen, die manchmal zwei Meter lang und unter Umständen noch länger sind, bestand ίο darin, daß sie gegen Biegung ganz unrichtig entworfen wurden. Ihr Trägheitsmoment, bezogen auf die kleine Achse der Linse, war unnötig· groß, während es, bezogen auf die große Achse der Raute, in Anbetracht der rauhen Behandlung, der die Stangen im Bergwerk ausgesetzt sind, unzureichend war. Die Stangen wurden leicht verbogen. Geringe Verbiegungen der Stangen sind aber bei der Arbeit sehr störend. Ein Nachteil der Stangen, der eine Folge ihrer unrichtigen Querschnittsgestaltung war, bestand in ihrem großen Gewicht. Durch dieses wurde ihre Handhabung seitens des Bergmanns sehr erschwert, besonders wenn er auf einer Leiter stand oder einen anderen unsicheren Standpunkt hatte.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile, indem nach ihr den Stangen ein Querschnitt ; gegeben wird, der aus vier möglichst dünnen, in den Stärken annähernd gleichbleibenden Flügeln besteht, von denen zwei der sich einander diametral gegenüberstehenden Flügel in radialer Richtung kürzer sind als die übrigen F.lügel. '
Bei dieser Ausführungsform ergibt sich der Vorteil, daß nur zwei Kanten der Stange mit der Bohrlochwand in Berührung kommen und infolgedessen der Reibungswiderstand im Bohrloch geringer wird.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausf ührungsbeispiele.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch eine Bohrstange, Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht. Fig. 3 stellt die Seitenansicht der Bohrstange von einer etwas anderen Querschnittsform dar, die Fig. 4 zeigt.
In Fig. ι sind a, h3 c, d die vier Flügel; zwei einander gegenüberliegende Flügel a, c sind etwas kürzer als die beiden anderen Flügel h, d. In Fig. 4 gehen die Flügel a, ~b, c, d von einem Kern e aus, der dicker ist als die Flügel sind. Dieser Kern kann am Ende der Stange nach Entfernung der Flügelenden a, b, c, d zu einem Zapfen g ausgebildet werden, der zur Aufnahme einer auswechselbaren Bohrerschneide o. dgl. dient.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schraubenförmig gewundene Bohrstange für drehend arbeitende, von Hand geführte Bohrmaschinen zur Herstellung von Sprenglöchern in mildem Gestein, z. B. Kohle, gekennzeichnet durch einen Querschnitt der Stange, der aus vier möglichst dünnen, in der Stärke annähernd gleichbleibenden Flügeln (α, b} C1 d) besteht, von denen zwei sich einander diametral gegenüberliegende Flügel (α, c) in radialer Richtung kürzer sind als die übrigen Flügel (b,d).
  2. 2. Bohrstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (a, h3 c, d) an einem Kern (e) sitzen, der dicker ist als die Flügel sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT336498D Schraubenfoermig gewundene Bohrstange fuer von Hand gefuehrte Gesteinbohrmaschinen Expired DE336498C (de)

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