DE336527C - Pumpe zum Einspritzen mehrerer, verschiedener Fluessigkeiten - Google Patents

Pumpe zum Einspritzen mehrerer, verschiedener Fluessigkeiten

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DE336527C
DE336527C DE1915336527D DE336527DD DE336527C DE 336527 C DE336527 C DE 336527C DE 1915336527 D DE1915336527 D DE 1915336527D DE 336527D D DE336527D D DE 336527DD DE 336527 C DE336527 C DE 336527C
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DE
Germany
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line
valve
pump
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oil
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DE1915336527D
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FRIEDR AUG HASELWANDER
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M43/00Fuel-injection apparatus operating simultaneously on two or more fuels, or on a liquid fuel and another liquid, e.g. the other liquid being an anti-knock additive
    • F02M43/02Pumps peculiar thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Pumpe zum Einspritzen mehrerer, verschiedener Flüssigkeiten. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die ermöglichen soll, mehrere Flüssigkeiten, z. B. Zündöl und Treiböl oder Treiböl und Wasser, in die Verbrennungskraftmaschine, z. B. in deren Düse, Hilfsgemischkammer usw., mittels einer einzigen Pumpe zu fördern. Sie unterscheidet sich von bekannt gewordenen Einrichtungen mit ebenfalls gemeinsamer Brennstoffpumpe dadurch, daß für jede Flüssigkeit eigene Druckventile vorhanden sind, von denen ebenso viele Druckleitungen zur Düse führen, und daß zwischen den Druckventil- und Saugventilpaaren Leitungen zur Pumpe abgezweigt sind, welche von dieser deren Druckschwankungen auf die verschiedenen Flüssigkeiten übertragen. Ein anderer Unterschied besteht darin, daß die Druckleitungen in verschiedene Räume der Düse oder überhaupt der Maschine münden können.
  • Die Fig I und 2 veranschaulichen zwei Ausführungsbeispiele.
  • Bei der Einrichtung nach Fig. I ist die Treibölleitung t"-t'-t zwischen dem Treibölsaugventil st und dem Treiböldruckventil dt mittels Zweigleitung n an die Pumpe p angeschlossen, ebenso die Zündölleitung z"-z'-z zwischen ihrem Saugventil (Kugelventil) sz und Druckventil (Kugelventil) dz mittels Zweigleitung m, deren Mündung aber von dem Pumpenkolben k gesteuert wird. Die Treibölventile st, dt sind stärker belastet als die Zündölventile (Kugelventile) sz und dz.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Beim Saughube, etwa von Marke I an, saugt der Pumpenkolben k lediglich Treiböl an aus der Leitung t" über das Ventil st und die Leitung n ; da die Mündung der Leitung in noch vom Kolben k verdeckt ist, wird noch kein Zündöl angesaugt. Erst nachdem der Kolben k die Leitung m freigegeben, wird aus dieser biss Hubende, z. B. Marke II, über das Ventil sz, weil dieses schwächer als das Ventil st belastet ist, Zündöl aus der Zündölleitung z" nachgesaugt, während das Treib6ls c augventil st unter seinem stärker en Federdruck sich sofort schließt und das Ansaugen von Treiböl aufhört. Beim Druckhube wird zunächst Zündöl über Leitung m, Ventil dz, Leitung bzw. Bohrung z in der Düse e in den Ringraum u vor das Einblaseventil i gedrückt, da das Ventil dz schwächer belastet ist als das Treiböldruckventil dt. Sobald der Kolben k die Leitung m durch Überstreichen deren Mündung abgesperrt hat, wird das Treiböl aus der Pumpe p, Leitung n über das Ventil dt und Leitung bzw. Bohrung t in der Düse e in den Raum v hinter, den Kegel des Ventils i und hinter das Zündöl getrieben.
  • Bei der Einrichtung nach Fig. 2 steuert der Pumpenkolben 'k umgekehrt am Anfang des Saughubes die Zünd'ölzwaigleitung m; es sind -daher auch umgekehrt die Zühdölventile sz und dz- stärker als die Treibölventile st und dt zu belasten.
  • Der Arbeitsvorgang ist alsdann folgender: Solange, nach Beginn des Saughubes, der Pumpenkolben h sich in der engen Bohrung q bewegt, saugt er lediglich Zündöl aus der Leitung z" über das Ventil sz, die Leitung z' und Zweigleitung m an; sobald aber die Nut j am Pumpenkolben k aus der Bohrung q herauszutreten beginnt, schließt sich das stark belastete Zündölsaugventil sz, und nun wird über das schwächer belastete Treibölsaugventil st aus der Leitung t"-t'-n Treiböl angesaugt. Beim Druckhub wird zunächst nur Treiböl über das schwach belastete Ventil dt nach der Leitung t und Düse e (Fig. I) gedrückt, nach Abschluß der Bohrung q durch den Kolben k wird nur Zündöl über die Leitung in, Ventil dz, Leitung z nach der Düse e gedrückt.
  • Die Regelung der Zündölmenge, sofern man sie nicht etwa gleichbleibend lassen will, kann auf verschiedene Art vor sich gehen.
  • Eine Ausführungsart ist in der Fig. I mit dargestellt. Bei dieser geschieht die Regelung durch Ändern des Kolbenweges von der Mündung der Zweigleitung in bis Hubende; je kürzer dieser Teil des Kolbenweges, desto kleiner die Zündölmenge. Zu diesem Zweck ist der Kolben k mit einem Zahnrad a, das breiter ist, als der volle Kolbenhub lang ist (hier aber verkürzt dargestellt), verbunden. Oberhalb des Zahnrades ist ein Gewinde eingeschnitten, so daß sich der Kolben k in dem Stück f, welches die Bewegung vom Hebel c und Exzenter x auf den Kolben k überträgt, auf- und abschraubt, wenn er mittels des Zahnrades a, der Zahnstange g, dem Hebel b vom Regler r um seine Längsachse gedreht wird. Je nach Schnittrichtung des Gewindes oder Eingriff der Zahnstange g wird, wie leicht einzusehen, mit zunehmender Belastung weniger Zündöl gegeben oder auch umgekehrt.
  • Dieselbe Regelungseinrichtung kann auch in sinngemäßer Weise bei der Pumpe der Fig.2 benutzt werden.
  • Es sind auch andere Mittel zur Regelung des Zündöles anwendbar. So z. B. könnte der Drehpunkt des Hebels c vom Regler höher oder tiefer gestellt werden, wodurch die Hubgrenzen des Kolbens k höher bzw. tiefer zu liegen kommen; das in Fig. I gezeichnete Schraubengetriebe fiele weg.
  • Die Regelung der Treibölmenge kann auf bekannte Arten vor sich gehen, z. B. durch Offenhalten des Saugventils st mittels des von einer Steuerung bewegten und durch den Regler beeinflußten Hebels h während eines Teiles des Druckhubes, damit die überschüssige Menge Treiböl zurückfließe.
  • Zum Abstellen der Zündölförderung kann ein Hahn o (Fig. i) benutzt werden.
  • Um ein Vermischen des Zündöles und des Treiböles in der Pumpe p -zu vermeiden, werden die Verbindungsleitungen -in so lang gemacht, daß ihr Fassungsraum erheblich mehr Zündöl aufnehmen kann, als j e gefördert wird. Zum gleichen Zweck kann eine Membran oder ein frei beweglicher Kolben in die Zweigleitüng m eingeschaltet werden.
  • Die Pumpe kann auch dazu dienen, Brennstoff und Wasser zu fördern. Die Arbeitsweise ergibt sich ohne weiteres, wenn man in der obigen Darstellung für Zündöl Brennstoff und für Treiböl Wasser setzt bzw. umgekehrt. Die Einspritzung des Wassers nach Beginn der Zündung, insbesondere bei Betrieb mit Teer, hat den Zweck, den Brennstoff aufzuspalten, Ausscheidung von freiem Kohlenstoff, zu große Wärmeentwicklung, die der restlosen Verarbeitung des Brennstoffs entgegenwirken könnte, zu verhindern und schließlich auch die Düse, besonders den Ventilsitz, auszuwaschen.
  • Die Einspritzdüsen können natürlich von jeder geeigneten Bauart sein, offen oder geschlossen; jede Flüssigkeit kann vor oder hinter dem Einblaseventil eingeführt oder eingelagert werden, sei es während des Saughubes oder des Verdichtungshubes der Maschine, sei es während der Einblasung selbst. Die Leitungen z können auch in andere Düsen münden -oder in besondere Verpuffungskammern zur Erzeugung von Einspritzgasen nach Patent 136940 oder 2270972; sie können hierbei denselben Brennstoff wie die Leitungen t führen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Pumpe zum Einspritzen mehrerer; verschiedener Flüssigkeiten, an welche die Saug- und Druckleitungen, die besondere Ventile. enthalten, parallel angeschlossen sind, dadurch -gekennzeicluiet,__daß der Pumpenkolben beim Saughub zuerst nur aus der Leitung mit stärker belastetem Ventil saugt und dann erst nach Freigabe der Anschlußleitung aus der Leitung mit schwächer belastetem Ventil - saugt und beim Druckhub zuerst in die Leitung mit schwächer belastetem Druckventil und nach Abschluß der Anschlußleitung in die Leitung mit stärker belastetem Druckventi=l drückt, so daß jede Flüssigkeit in besonderen Räumen einer Einspritzdüse, gewünschtenfalls auch gegen den Einblasedruck, unabhängig von der Eröffnung des Einblaseluftventils gefördert -werden kann.
DE1915336527D 1915-06-05 1915-06-05 Pumpe zum Einspritzen mehrerer, verschiedener Fluessigkeiten Expired DE336527C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062489B (de) * 1941-02-28 1959-07-30 Bayerische Motoren Werke Ag Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen zur Foerderung zweier Brennstoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1062489B (de) * 1941-02-28 1959-07-30 Bayerische Motoren Werke Ag Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen zur Foerderung zweier Brennstoffe

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