DE336543C - Stellvorrichtung fuer Klappfenster - Google Patents

Stellvorrichtung fuer Klappfenster

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DE336543C
DE336543C DE1919336543D DE336543DD DE336543C DE 336543 C DE336543 C DE 336543C DE 1919336543 D DE1919336543 D DE 1919336543D DE 336543D D DE336543D D DE 336543DD DE 336543 C DE336543 C DE 336543C
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DE1919336543D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/08Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
    • E05F11/12Mechanisms by which the bar shifts the wing
    • E05F11/16Mechanisms by which the bar shifts the wing shifting the wing by pivotally-connected members (moving) in a plane perpendicular to the pivot axis of the wing

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

  • Stellvorrichtung für Klappfenster. - Die Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung für Klappfenster, bei der Gelenk-#parallelogrammie zu einer den Fensterflügel mit dem festen Rahmen verbindenden Nürnberger Schere aneinandergereiht und mit einem Stellhebel verbunden sind.
  • Das Wesen .der Erfind=g besteht darin, daß der Stellhebel einen an ihn angelenkten Zahnbogen trägt, der mit einem, Riegel zusammenwirkt, um das Fenster festzustellen, und selbsttätig ausgelöst wird, wenn an einem Seile gezogen wird, dessen beide Teile an dem freien Ende des Stellhebels herabhängen und: so gestatten, das Fenster auch aus einer gewissen Entfernung zu stellen.
  • Bei einer. Abänderung der Stellvorrichtung ist eine bei ihr verwendete Blattfeder durch eine Feder ersetzt, die zwei im allgemeinen durch eih@e Schleife miteinander verbundene lange Schenkel bildet. Die beiden Arme :der Stellvorrichtung sind dabei gleich lang, um eine der sonst erforderlichen Leitrollen zu erübrigen und so die Seilführung zu vereinfachen. Hierdurch ist das Verriegeln sicherer und das Einstellen stoßfreier zu bewirken als im vorigen Fall.
  • Die Zeichnung stellt die Erfindung beispielsweise dar.
  • Fig. i ist eine Vorderansicht des Fensters; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. i bei geschlossenem Fenster, Fig. 3 einen ähnlichen Schnitt bei geöffnetem Fenster; Fig.4 zeigt im größeren Maßstab eine Einzelansicht der Verriegelung des Zahnbogens, Fig. 5 eine Abänderung der Stellvorrichtung.
  • Der Fensterrahmen a ist an seiner oberen Seite drehbar befestigt und besteht aus einem rechteckigen Rahineri nebst einer Zwischenleiste b, die das Anschlußstück c für die Stellvorrichtung trägt. Diese besteht aus Armen d, die ,an jedem ihrer Enden sowie in ihrer- Mitte an andere Doppelarmee so aasgelenkt sind, d'aß die in Fig.2 ersichtliche Folge von, Parallelogrammen gebildet wird.
  • Der letzte ArnT d ist über seinen Gelenkpunkt f hinaus verlängert und dient als Stellhebel g. Der diesem Hebel und dem benachbarten Hebelarm e gemeinsame Gelenkpunkt f ist nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel i:n einer hinter dem Fenster angeordnet-en und mit dem festen Fensterrahmen i verbundenen Doppelleiste 1a gelagert.
  • Dias Ende o des letzten Armes d dient zum gelenkigen Anschluß einer Zahnstange k, deren Zahnteil konzentrisch zu dem Gelenkpuh-kt f ist. Diese Zahnstange reicht zwischen zwei Wangen l hindurch, zwischen denen ein Sperriegel in (Fig. 4) befestigt ist. Mit ihrem freien Ende ist ein Seil qI verbunden, das über zwei Leitrollen p des Hebels g geführt ist. Dieses Seil hängt unter dem Fenster herab. Sein aufwärts geführter Teil q2 ist an dem freien Ende des Hebels g befestigt. Über dem Riegel ist eine Feder r angeordnet, um nötigenfalls die Zahnstange niederzuhalten.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Um das Fenster bei der in Fig. a gezeigten geschlossenen Lage zu öffnen, zieht man an dem Seilteil ql, um die Zahnstange anzuheben, welche mittels ihrer Kerbe s' für gewöhnlich das Fenster geschlossen hält. Zieht man zugleich an dem Seilteil q2, dann öffnet sich das Fenster so weit, wie dies gewünscht wird. Der Arm.g wird nämlich mit dem Seilteil q2 um seinen Gelenkpunkt f bewegt und %virkt gegen den ersten Arm e, der seinerseits den zugehörigen Arm d beeinflußt, so daß das erste Parallelogramm sich öffnet und die folgenden ebenfalls geöffnet werden:, weil ihre Seiten stets paarweise parallel zueinander bleiben müssen. Ist das Fenster weit genug geöffnet, dann hört man auf, an dem Seilteil q2 zu ziehen und läßt den Seilteil q" los, so d'aß die Zahnstange durch ihr Eigengewicht oder unter dem Einfluß .der Feder r zurückfällt und mit einer ihrer Ausnehmungen in Eingriff mit dem Riegel m kommt. Das Fenster bleibt so in' ,der gewünschten Lage stehen. Um es zu schließen, verfährt man umgekehrt, d. h. man hebt die Stange und läßt das Fenster sanft zurückfallen. Die Feder r ist wegen ihrer geringen Dicke nicht sehr kräftig. Bei Verwendung einer dicken, weniger biegsamen Feder wiederum wäre die Wirkung unregelmäßig und würde gerade dann abnehmen, wenn das Fenster voll geöffnet, die Zahnstange also am meisten belastet wird; .denn bei dieser Stellung des Fensters wirkt die Feder r auf den geradlinigen Teil hl-, statt auf den, gebogenen Teil k2 der Zahnstange. Wie aber diese Feder auch ausgebildet sei, ist doch stets zu berücksichtigen, d'aß sie ziemlich schnell erschlafft und somit unwirksam wind.
  • Durch: die in Fi;g.5 gezeigte Anordnung werden diese Nachteile vermieden. In dieser Figur sind dieselben Teile wie die. der anderen Figuren mit den, gleichen Buchstaben bezeichnet. Die Feder besteht aus einem Stahldraht, der zwei Schenkel r'-, y2 von; sehr großer Länge bildet, die durch eine Schleife s miteinander verbunden sind. Auf diese Art wird eine große Biegsamkeit erzielt, die mit einer Feder mittlerer. Stärke stets den Druck zu erzielen gestattet, der erforderlich ist, ein Auslösen der Zahnstange bei allen Stellungen des Fensters zu verhüten, wie schwer das Fenster auch sei. Um das Auseinandernehmen, der Vorrichtung zu erleichtern, stützt sich die Feder einfach mit einem kleinen Gleitansatz v gegen den Stellhebel. Dies gestattet ein sehr schnelles Entfernen der Zahnstange nebst Feder; es genügt hierzu, das Gelenk o zu lösen.
  • Fig. 5 läßt eine Seilführung von geringerer Länge als bei der anderen Ausführungsform erkennen. Diese wird dadurch geschaffen, daß die beiden, Arme k, g gleich lang gemacht sind; auf diese Art wird eine der Leitrollen p erübrigt und infolgedessen das Verstellen des -Fensters stoßfreier.
  • Die die Stellvorrichtung tragende Strebe la ist bei x leicht ausgebogen. Hierdurch wird nach oben und nach unten hin eine Raumersparnis erzielt, weil die Strebe dem festen Fensterrahmen nahe liegt. Unmittelbar an der Ausbiegung x kann das Sperrstück l der Zahnstange befestigt sein.
  • Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß die Anordnung sanft und leicht zu handhaben ist; die schwersten Fenster können, wenn der Arm g groß genug ist, mühelos und äußerst sicher von weitem eingestellt werden. Vermöge der Zahnstangenanordnung sperrt sich das Fenster unter Verhütung von Glas= brächen sofort selbsttätig, wenn das Seil der Handentschlüpft oder reißt.
  • Die vorstehenden Angaben schränken die Erfindung nicht ein. Vielmehr können die gezeichneten, Ausführungsbeispiele innerhalb des Schutzbereiches der Erfindung in ihren Einzelheiten den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stellvorrichtung für Klappfenster, bei welcher Gelenkparallelogramme zu einer den Fensterflügel mit dem festen Rahmen verbindenden Nürnberger Schere aneinandergereiht und mit einem Stellhebel verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, -daß der Stellhebel (g) einen an ihn artgelenkten Zahnbogen (k2) und einen zum Ausklinken dieses Zahnbogens und Bewegen des Hebels (g) dienenden Seilzug W. , -q2) trägt. a. Stellvorrichtung. für Klappfenster nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Federschenkel (y1, r2), von: denen einer auf den Stellhebel (g), der andere auf eineVerlängerung (k) des Zahnbogens (k2) wirkt.
DE1919336543D 1918-10-16 1919-11-18 Stellvorrichtung fuer Klappfenster Expired DE336543C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR336543X 1918-10-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE336543C true DE336543C (de) 1921-05-03

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ID=8891370

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DE1919336543D Expired DE336543C (de) 1918-10-16 1919-11-18 Stellvorrichtung fuer Klappfenster

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DE (1) DE336543C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272164B (de) * 1962-03-15 1968-07-04 Grescha Ges Grefe & Scharf Hydraulisch fernbetaetigte Stellvorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Entlueftungs- oder Belichtungseinrichtungen, z. B. Lichtkuppeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272164B (de) * 1962-03-15 1968-07-04 Grescha Ges Grefe & Scharf Hydraulisch fernbetaetigte Stellvorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Entlueftungs- oder Belichtungseinrichtungen, z. B. Lichtkuppeln

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