DE336760C - Einrichtung zum Schutze der Wohnungen gegen Einbruch durch die Wohnungstuer - Google Patents

Einrichtung zum Schutze der Wohnungen gegen Einbruch durch die Wohnungstuer

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DE336760C
DE336760C DE1919336760D DE336760DD DE336760C DE 336760 C DE336760 C DE 336760C DE 1919336760 D DE1919336760 D DE 1919336760D DE 336760D D DE336760D D DE 336760DD DE 336760 C DE336760 C DE 336760C
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apartments
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/02Mechanical actuation
    • G08B13/08Mechanical actuation by opening, e.g. of door, of window, of drawer, of shutter, of curtain, of blind

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Die Erfindung bezweckt, die Wohnungen gewöhnlicher Mietshäuser, die für. Diebe in Anbetracht sonstiger Umstände nur durch eine Tür zugänglich sind, gegen Einbrecher zu schützen. Der gewöhnliche Weg, Räume gegen Einbruch zu schützen, besteht darin, daß beim Öffnen einer Tür oder, wenn die Räume entsprechend liegen, 'eines Fensters ein Stromkreis geschlossen wird, der mittelbar oder unmittelbar eine laut arbeitende Vorrichtung, z. B. eine laut tönende oder rasselnde Glocke, ein laut hörbares Sprechinstrument o. dgl., in Tätigkeit setzt. Der durch diese Vorrichtung erzeugte Lärm soll den Dieb verscheuchen, auch die Aufmerksamkeit anderer Personen wachrufen.
Die Erfindung bezweckt, solche Diebe, die durch Betätigen der Türglocke sich zuerst Gewißheit verschaffen wollen, ob Personen in der zu beraubenden Wohnung sind, zu täuschen oder zu beirren, d. h. sie in den Glauben zu versetzen oder die Vermutung in ihnen zu erwecken, daß Personen in der Wohnung sind, selbst wenn sich in Wirklichkeit niemand darin befindet.
Zur Erreichung dieses Zweckes wird innerhalb der Wohnung eine Täuschungsvorrichtung angebracht, die in Tätigkeit tritt, wenn der zur Ausführung oder auch Betätigung der Türglocke dienende außerhalb der Tür angebrachte Griff, Knopf 0. dgl. in der normalen Weise bewegt wird. Wenn eine zur Täuschung geeignete, sonst aber anderen Zwecken dienende Einrichtung, z.B. ein mechanisch betriebenes Klavier, ein Grammophon, eine Harmonika 0. dgl. in der Wohnung sich befindet, so kann diese Einrichtung mit dem Türglockengriffe oder Knopfe so verbunden werden, daß sie durch dessen Betätigung in Gang gesetzt wird.
Die Erfindung schließt die Anwendung der bekannten Alarmvorrichtungen nicht aus, sie bietet aber den Vorteil, daß solche für die Nachbarn störenden, die Ergreifung des Diebes doch nicht fördernden Einrichtungen entbehrt werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, bei welchem ein hinter dem üblichen Guckloch angebrachtes, künstliches Auge, welches durch eine Klappe zunächst verdeckt wird, die Täuschungseinrichtung bildet. Fig. 1 ist eine Ansicht von der Innenseite der Tür bzw. ein Längsschnitt nach A-B.
Fig. 2 zeigt eine als Ergänzung der in Fig. ι dargestellten Einrichtung verwendbare S chalteinrichtung.
Der Kontakt α steht in Abhängigkeit von der Hausglocke. In seinem Stromkreis liegt der Elektromagnet b, welcher auf einer Grundplatte c befestigt ist und einen Anker d hat. Der Anker d, welcher um einen in die Grundplatte c eingelassenen Stift e drehbar ist, besitzt an seiner Verlängerung eine Sperrklinke/, welche in eine Aussparungg der Scheibe h eingreift. Die Scheibe h ist drehbar um den in die Grundplatte c eingelassenen Stift i und wird durch ein Uhrwerk in der Richtung k gedreht, wenn die Sperrklinke f die Scheibe h freigibt. Auf der Scheibe h ist ein Mitnehmer I befestigt. Wird die Scheibe h, nachdem die Sperrklinke
durch den Elektromagneten ausgelöst ist, von dem Uhrwerk in Drehung versetzt, so berührt schließlich der Mitnehmer I einen Anschlag m und gleitet an diesem entlang. Der Anschlag m dreht dabei die Klappe o, da er mit ihr starr verbunden ist, um den in die Grundplatte c eingelassenen Stift η in der Richtung p, wodurch die Klappe ο nach und nach in ihre höchste Lage q (punktiert
ίο gezeichnet) gebracht wird. In dieser Lage der Klappe ο wird das Guckloch r der Tür s frei und bei Durchsicht vom Standpunkt f aus wird eine zweite Klappe u sichtbar. Diese zweite Klappe u ist mit einem Auge ν ausgerüstet, welches in der Richtung V1 durch das Guckloch r blickt. Beim Weiterwandern der Scheibe h gleitet der Anschlag m vom Mitnehmer I ab, und die Klappe fällt durch ihr Eigengewicht in ihre Anfangslage zurück, wobei sich das Guckloch r wieder verschließt. Nach Zurücklegung einer vollen Umdrehung fällt die Sperrklinke f wieder in die Aussparung g" der Scheibe h ein und bringt damit die Drehbewegung der Scheibe h zum Stillstand. Der Apparat ist nun wieder zu neuem Ablauf bereit.
Der vor der Tür stehende Dieb wird durch die am Guckloch beobachteten Vorgänge in den Glauben versetzt, daß jemand in der Wohnung anwesend sei, zum mindesten wird er unsicher und es nicht wagen, in die Wohnung einzudringen.
Die Zeitdauer einer vollen Umdrehung der Scheibe h kann mit einer Bremsung durch Flügelrad oder Stellschraube, letztere mit ζ angedeutet, reguliert werden, um die Gesamtdauer des ganzen Täuschungsvorganges verschieden einstellen zu können.
Ist jemand in der Wohnung anwesend, so kann er bei Geräusch an der Tür (Klingeln oder Klopfen) ungehindert das Guckloch benutzen, da beide Klappen 0 und u leicht drehbar um den Stift η angeordnet sind und sich ohne weiteres zur Seite schieben lassen. Der besseren Bedienung wegen kann- die Klappe u einen Anschlag α erhalten, welcher die Klappe 0 bei Bedienung von Hand mitnimmt.
Wird auf der Scheibe h eine Kontaktfläche angebracht und bilden die Schleifkontakte χ und X1 die Unterbrechungsstelle eines Lampenstromkreises, so wird die Lampe aufleuch
ten, wenn die Scheibe h sich dreht und dabei durch die Kontaktfläche w die Unterbrechungsstelle χ und X1 überbrückt. Bei 55 geeigneter Bemessung der Kontaktfläche wird also nach Betätigung der Hausglocke die Scheibe h ihre Drehung wie beschrieben beginnen, die Kontaktfläche w wird mit den beiden Schleifkontakten χ und X1 einen 6° Stromkreis schließen und damit eine Lampe, welche z. B. im Wohnungskorridor angebracht ist, zum Aufleuchten bringen; dann wird die Gucklochklappe 0 durch den Mitnehmer I und Anschlag in geöffnet und das 65 Auge» der Klappew von·außen sichtbar werden. Bei weiterer Drehung der Scheibe h durch das Uhrwerk wird die Klappe 0 herunterfallen, das Ende der Kontaktbahn w wird an dem Schleifkontakt χ vorbeigleiten 7° und dadurch den Lampenstromkreis unterbrechen.

Claims (4)

P ATENT-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Schutz der Wohnungen gegen Einbruch durch die Wohnungstür, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigen des zur Ingangsetzung oder Auslösung der üblichen Rufglocke dienenden, außerhalb der Tür angeordneten Griffes oder Knopfes eine innerhalb der Wohnung angebrachte, dem Dieb die Gegenwart einer Person in der Wohnung vortäuschende Einrichtung in Gang setzt.
2. Einrichtung nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Bewegen des Griffes oder Knopfes eine Täuschungsvorrichtung durch eine geschützte Öffnung der Tür sichtbar gemacht wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die täuschende Einrichtung durch ein hinter der üblichen Gucköffnung der Tür erscheinendes künstliches Auge (ν) gebildet wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine hinter der üblichen Gucköffnung der Tür angebrachte, gewöhnlich verdeckte Tauschungseinrichtung gleichzeitig mit der sie gewöhnlich verdeckenden Klappe (0)
o. dgl. von der Gucköffnung vorübergehend entfernt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919336760D 1919-11-05 1919-11-05 Einrichtung zum Schutze der Wohnungen gegen Einbruch durch die Wohnungstuer Expired DE336760C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5344642A (en) 1991-04-03 1994-09-06 Rewo Chemische Werke Gmbh Use of alkylglycoside sulfosuccinates for the production of cosmetic preparations and cleaning agents

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5344642A (en) 1991-04-03 1994-09-06 Rewo Chemische Werke Gmbh Use of alkylglycoside sulfosuccinates for the production of cosmetic preparations and cleaning agents

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