DE336784C - Azetylenapparat mit von der Gasglocke getragenem Karbidvorratsbehaelter - Google Patents

Azetylenapparat mit von der Gasglocke getragenem Karbidvorratsbehaelter

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DE336784C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dry Development In Electrophotography (AREA)

Description

  • Azetylenapparat mit von der Gasglocke getragenem Karbidvorratsbehälter. Die Reinigung der Entwicklungsvorrichtung für Azetylengaserzeuger, bei denen der Entwickler irn Gasometer angeordnet ist, begegnet erheblichen Schwierigkeiten, da der aus dem zerfallenden Azetylen gebildete Schlamm entweder durch ein am Boden angeordnetes Schlammrohr oder nach Entfernung der Gasglocke abgeführt wird. Das Schlammrohr verstopft sich aber sehr leicht, und die Entfernung der Gasglocke ist zeitraubend und nur möglich, wenn alles Gas aus der Glocke abgelassen wird.
  • Es ist zwar bekannt, mit der Glocke einen Karbidbehälter zu verbinden, der von außen zugänglich ist und in welchem bei der Gasentwicklung das Karbid verbleibt. Aber auch bei dieser Einrichtung gelangt der Schlamm in die Gasometerwanne, weil der Karbidbehälter mit Öffnungen zum Eintritt des Entwicklerwassers versehen sein muß, durch welche dann der sich bildende Schlamm in die Wanne hineingeschwemmt wird.
  • Auch haftet dieser bekannten Einrichtung der Übelstand an, daß der ganze Karbidvorrat benetzt wird und die Gasentwicklung fortgesetzt wird, wenn der Karbidbehälter aus dem Entwicklungswasser herausgehoben ist, so daß eine genaue Regelung der Gasentwicklung bei dieser Einrichtung unmöglich ist.
  • Demgegenüber wird gemäß Erfindung der Entwickler als auswechselbare Büchse ausgebildet und die Gasglocke wird mit einem an sich bekannten bis in die Nähe des unteren Glockenrandes reidend-en Rohre ausgerüstet. Die Erfindung wird weiter ausgebildet, indem man die besondere Entwicklerbüchse mit einem über ihr, angeordneten Karbidbehälter ventilartig zusammenarbeiten läßt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Vorrichtung mit einem Entwickler und Fig. 2 eire solche mit zwei Entwicklern.
  • In den Figuren ist i die Entwicklerbüchse, die mit Öffnungen 2 für den Wasserzulauf versehen ist. Über dem Entwickler i ist der Karbidbehälter 3 in dem mit der Glocke 4 gasdicht verbundenen Rohre 6 leicht herausriehmbar angeordnet. Die Glocke 4 schwimmt in dem Behälter 5. 7 ist das Gasentnahmerohr, 8 ein mit der Entwicklerbüchse i fest verbundener- Ventiltrichter, g die Regulierschraube des Ventiltrichters, io der Wasserfülltrichter, i i der Wasserstandshahn und 12, das Entleerungsrohr.
  • Zwischen dem Trichter 8 und der unteren Mündung des Karbidbehälters 3 fällt das Karbid in die Entwicklerbüchse i und das entwickelte Gas drückt das Wasser aus dem zwischen den Rohren i und 6 gebildeten. Ringraum hinaus, bis es sich 'außerhalb des Rohres 6 in der Glocke 4 ansammelt. Je mehr sich die Glocke 4 hebt, um so mehr nähert sich die untere Mündung des Karbidbehälters 3 dem Trichter 8, bis endlich die Karbidzuführung für den Entwickler unterbunden wird. Bei einer etwaigen Nachentwicklung von Gas kann sich die Glocke weiter heben, da der Trichter 8 mit einer gleitbaren Hülse auf der Spindel aufruht. Nach genügender Entnahme von Gas aus der Glocke 4 wird sich diese wieder senken und die Gasentwicklung beginnt von neuem.
  • Soll der Entwickler gereinigt werden, dann wird zunächst der Karbidbehälter 3 und alsdann die Büchse i aus dem Rohre 6 herausgenommen. Hierbei ist das in der Glocke 4 aufgespeicherte Gas durch das Rohr 6 völlig abgeschlossen. Wie Fig. a zeigt, können in der Glocke 4 zwei oder mehr Entwickler angeordnet werden, so daß während des Betriebes der eine Entwickler beschickt oder gereinigt werden kann, während der andere weiter arbeitet. Die Ventile können bei der Anordnung von zwei Entwicklern so eingestellt sein, daß der eine der beiden Karbidbehälter erst dann geöffnet wird, wenn der andere bereits geleert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Azetylenapparat mit von der Gasglocke getragenem Karbidvorratsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die unter der Einwurfsöffnung im Entwickler ruhende Büchse (i) zur Aufnahme des selbsttätig oder von Hand einfallenden Karbids durch seitliche Löcher oder über den Rand hinweg von Entwicklungswasser überschwemmt wird und vom Rohr (6) des Einwurfsschlaahtes umhüllt ist, so däß sie sich herausnehmen läßt, oh rie daß Gas aus der Sammelglocke (4) entweichen kann.
DE1919336784D 1919-05-01 1919-05-01 Azetylenapparat mit von der Gasglocke getragenem Karbidvorratsbehaelter Expired DE336784C (de)

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