DE337445C - Vorrichtung zum Aufzeichnen und Ablesen des Schiffsweges an Koppeltischen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen und Ablesen des Schiffsweges an Koppeltischen

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DE337445C
DE337445C DE1920337445D DE337445DD DE337445C DE 337445 C DE337445 C DE 337445C DE 1920337445 D DE1920337445 D DE 1920337445D DE 337445D D DE337445D D DE 337445DD DE 337445 C DE337445 C DE 337445C
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DE1920337445D
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Raytheon Anschuetz GmbH
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Anschuetz and Co GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/20Instruments for performing navigational calculations
    • G01C21/22Plotting boards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufzeichnen- und Ablesen des Schiffsweges an Koppeltischen. Die bekannten Konstruktionen von Koppeltischen zur mechanischen Aufzeichnung von Kurs und Ort eines Schiffes benutzen als Schreibfläche eine senkrecht oder wagerecht angeordnete Tafel .oder Tischplatte, die den für die Aufzeichnungen bestimmten Papierbogen oder eine entsprechend angeordnete Papierrolle tragen. Die Schauseite eines solchen Koppeltisches ist die gleiche, von der aus auch die Aufzeichnungen geschehen. Die Getriebeteile, die den Schreibfederhalter bewegen, verdecken daher gerade den Teil des Papieres, der den jeweiligen Schiffsort enthält, und stört etwaige Eintragungen und Messungen, die man zu navigatorischen oder sonstigen Zwecken auf dem Papier etwa machen will.
  • Die Erfindung soll diesen Übelstand beseitigen; dies geschieht durch Verlegung der Schreibeinrichtung auf die der Schauseite entgegengesetzte - untere oder hintere -Seite des Papiers.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsformen erläutert. Der die Aufzeichnungen aufnehmende Teil des Koppeltisches (Koppeltischempfänger) ist als navigatorischer Arbeitstisch r (Fig. r) ausgebildet, in dessen horizontale Tischfläche eine an der Oberseite leicht mattierte Glasplatte 2 eingelegt ist, so daß mit dem Bleistift auf der Glasplatte selbst gearbeitet und gezeichnet werden kann. Unter der Glasplatte ist der für die Aufzeichnungen bestimmte Bogen 3 (oder die Papierrolle) straff ausgespannt und seitlich in Falzen q. geführt, so daß das Papier unmittelbar an der unteren Glasfläche anliegt. - Das Papier muß dünn und leicht durchscheinend sein (Pauspapier).
  • Die mechanisch, in der Regel elektrisch angetriebenen Teile der Koppeltischeinrichtung von beliebiger bekannter Konstruktion (in der Zeichnung ist der Antrieb durch eine Schneckenwelle 6 angenommen, die ihrerseits von einer Motorwelle 7 aus getrieben wird und in einem querverschiebbaren Schlitten 8 gelagert ist)., liegen so darunter, daß der Schreibstift oder die Schreibfeder 5 sich von unten gegen das Schreibpapier legt und die vom Koppeltischgeber aufgenommenen Schiffsbewegungen laufend aufzeichnet. Die Aufzeichnungen sind von der Schauseite her durch die Glasplatte hindurch ohne weiteres wahrnehmbar. Zu beachten ist, daß die Benutzung der Unterseite des Papiers als Schreibseite (Spiegelschrift) die Schaltungsänderung eines Antriebsmotors erfordert.
  • Das deutliche Ablesen der Aufzeichnungen durch Papier und Glas hindurch wird durch eine Lichtquelle gesichert, die sich unter der Tischplatte befindet und zerstreutes, der Stärke nach regelbares Licht erzeugt.
  • Auf der oberen, mattierten Schreibfläche der Glasplatte kann man ungestört durch das Arbeiten der mechanisch bewegten Teile Eintragungen, wie sie die Navigierung erfordert, jederzeit vornehmen. Die geringe Parallaxe zwischen Oberfläche und Schriftebene kann vernachlässigt werden. Bei senkrechter Aufsicht verschwindet sie gänzlich. Die Verwendbarkeit des Koppeltisches ist also gegenüber den bekannten Bauarten wesentlich erhöht. Indessen haftet ihm, wie den übrigen bisher bekannten Konstruktionen von Koppeltischempfängern, immer noch der Nachteil an, claß besondere Papierbogen oder Rollen für (lie Aufzeichnungen erforderlich sind, während es höchst erwünscht wäre, die Seekarte selbst verwenden und die Angaben des Apparates nach Belieben eintragen und wieder entfernen zu können. Auch diese Forderung läßt sich durch die Erfindung erfüllen, wenn diese gemäß Fig. a ausgeführt wird. Hier ist an Stelle der Schreibeinrichtung gewöhnlicher Art (Feder oder Stift) ein Beleuchtungskästchen 9 gesetzt. Dies wird, wie sonst der Schreibstift, durch die vom Geber gesteuerten Getriebeteile (hier die Schneckenwelle 6) unter die Tischfläche bewegt und enthält eine völlig eingeschlossene, in der Stärke regelbare Lichtquelle io, deren Strahlen durch ein Linsensystem i i senkrecht zur Glasplatte und durch diese hindurch nach oben geworfen und in der Oberfläche der Glasplatte 2 so vereinigt werden, daß sich hier ein scharfer Lichtpunkt bildet. Legt man auf die Glasplatte ein Papierblatt 12, so zeichnet sich auf diesem ein heller Punkt an der Stelle ab, auf die der Lichtpunkt trifft, und verwendet man an ,Stelle eines gewöhnlichen Papierblattes eine Seekarte, die in ihrer Lage nach dem Meridian usw. orientiert ist, so bezeichnet der helle Punkt den jeweiligen Schiffsort. Durch entsprechende Regelung der Lichtstärke dieses Punktes im Vergleich zum auffallenden Licht ist genügend genaue Ablesung gewährleistet.
  • Der auf der Seekarte wie sonst am Kartentisch Navigierende erkennt also jederzeit den Schiffsort und kann sein Fortschreiten verfolgen und markieren, ohne in der Übersicht und in seinen sonstigen Arbeiten an der Karte - Kontrollpeilungen, Eintragungen von Lotungen u. dgl. - durch das Arbeiten der mechanischen Einrichtung des Koppeltisches gestört zu werden.
  • Verschiedenen Kartenmaßstäben entsprechend können umschaltbare Übersetzungen im mechanischen Betriebe des Koppeltisches angeordnet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufzeichnen und Ablesen von Schiffsbewegungen an Koppeltischen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aufzeichnung bewirkende Schreibstift oder die Feder auf der der Schau-und Arbeitsfläche entgegengesetzten Seite des Aufzeichnungsblattes angeordnet ist, und daß Mittel vorgesehen sind, z. B. Umkehrung der Bewegung des einen Antriebes, um die durch die Verlegung der Aufzeichnungsfläche erforderlich werdende Spiegelschrift zu erzeugen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle einer Schreibeinrichtung eine wie jene vom Getriebe des Koppeltschempfängers bewegte Lichtquelle verwendet ist, deren auf einen Punkt vereinigte Strahlen auf das Blatt, z. B. die Seekarte, geworfen werden ixnd dort den Schiffsort bezeichnen.
DE1920337445D 1920-01-24 1920-01-24 Vorrichtung zum Aufzeichnen und Ablesen des Schiffsweges an Koppeltischen Expired DE337445C (de)

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DE337445T 1920-01-24

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DE337445C true DE337445C (de) 1921-05-31

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ID=6221481

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DE1920337445D Expired DE337445C (de) 1920-01-24 1920-01-24 Vorrichtung zum Aufzeichnen und Ablesen des Schiffsweges an Koppeltischen

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DE (1) DE337445C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2891314A (en) * 1956-10-04 1959-06-23 Haschek Leo Map assembly including location director
US2937912A (en) * 1954-05-14 1960-05-24 Cymmer Thomas Device for making a record and displaying it
US2948579A (en) * 1954-05-14 1960-08-09 Bernard J Baecher High speed plotting system
US3072908A (en) * 1957-11-18 1963-01-08 W H Sanders Electronics Ltd Position plotting apparatus for use with radar or other positional information systems

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