DE337524C - Schiffhebewerk mit zweiarmigen Hebeln und Gegengewichtsausgleich - Google Patents

Schiffhebewerk mit zweiarmigen Hebeln und Gegengewichtsausgleich

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DE337524C
DE337524C DE1918337524D DE337524DD DE337524C DE 337524 C DE337524 C DE 337524C DE 1918337524 D DE1918337524 D DE 1918337524D DE 337524D D DE337524D D DE 337524DD DE 337524 C DE337524 C DE 337524C
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02C—SHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00—Mechanisms for lifting ships vertically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Schiffhebewerk mit zweiarmigen Hebeln und Gegengewichtsausgleich. Bei einem Schiffhebewerk kann es erforderlich sein, daß dieses auf schmaler Grundfläche - errichtet werden muß, z. B. in einem felsigen Tale, wo neben der Schiffahrtsstraße noch andere Verkehrswege hindurchführen, so daß eine Ausdehnung in die Breite nicht möglich ist. Für derartige. Fälle ist der Erfinäungsgegenstand besonders geeignet.
  • Um diesen Vorteil zu erreichen, ist das Schiffheb ewerk nach der vorliegenden, Erfindung so eingerichtet, daß der Schifftrog in der Fahrrichtung schwingt. Zu diesem Zweck ist der Schifftrog am unteren Ende -von Hebelpaaren angehängt. Ein Gegengewicht am anderen Ende der Hebelpaare bewegt sich in der gleichen senkrechten Ebene wie der Schifftrog, so daß der Schifftrog und das Gegengewicht mit den Hebelpaaren stets ein Parallelogramm bilden. Die Hebelenden, die das Gegengewicht -tragen, sind kragträgerartig ausgebaut und tragen in bekannter Weise Kurvenbahnen, auf denen das Gegengewicht sich stets in wagerechter Lage bew.e@gt, wobei die Krümmung der Kurvenbahn so gestaltet ist, daß der Gewichtsunterschied beim Ein- und Austauchen des Schifftroges durch die Veränderung der Hebellänge mittels der Kurvenbahnen ausgeglichen wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieses Schiffhebewerkes in Fig. i im Längsschnitt und Fig. z im Grundriß dargestellt.
  • Fig.3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines Schiffhebewerkes mit drei Hebelpaaren im Längsschnitt. Fig. 4 zeigt die Art der Dichtung zwischen Oberwasserhaltung und Schifftrog.
  • Auf den Tragsockeln a ruhen die Hauptrollenlager c für die Hebelpaare d. Am unteren Ende :der Hebelpaare d befinden sich -die Osenlager e, in denen der Schiffträg b aufgehängt ist. . =- . _ - _.. _ ..
  • Die wagerechte Entfernung der Hauptlager c ist genau so groß als die der Ösenlagere. Da auch die Hebelarme c-d gleich lang sind, so bilden die ideellen Linien des Systems in jeder Lage ein Parallelogramm, und. es .raizß der Schifftrog stets eine wagerechte Lage einnehmen.
  • Die Hebelpaare d haben am oberen Ende krzgträgerartige Ausbauten d' mit Kurvenbahnen f, auf denen das Gegengewicht g mittels der Laufräder r ruht. Das Gegengewicht g hat alle bei der Bewegung und Ruhe in Wirkung tretenden Gewichtsmassen des Schifftroges einschließlich der Wasserfüllung im Gleichgewichtszustande zu halten.
  • Die wagerechte Entfernung der Laufräder y ist gleich. der wagerechten Entfernung der Hauptlager c, und da die oberen Hebelarme c-d' ebenfalls gleich lang sind, so bilden ebenfalls die ideellen Linien des Oberbaues in jeder Lage ein Parallelogramm, und das Gewicht g muß stets eine wagerechte Lage einnehmen.
  • Sobald der Schifftrog in das Unterwasser ein- oder austaucht, verändert sich die Gewichtsmasse an den unteren Hebelenden erheblich. Für diese Veränderung unten ist am oberen Ende ein Ausgleich dadurch geischaffei, dä$ die Hebelarme mit Hilfe der Kurvenbahnen verlängert werden.
  • Die Lage und: Gestalt der Kurvenbahn ist an zwei Bedingungen gebunden, und zwar: i. Die wagerechte Entfernung der Auflagepunkte der Laufräder r vom Drehpunkt c ist in jeder Lage so zu wählen, daß alle in bezug auf den Achsenpunkt bei c wirkenden Drehmomente gleich Null sind, d. h. in jeder Lage muß Gleichgewichtszustand herrschen.
  • 2. Die Kurventangenten, an die unter Bedingung i ermittelten Kurvenpunkte (Druckstellen der Räder r), müssen in der jeweiligen Gleichgewichtslage des Hebewerkes eine wagerechte Lage einnehmen.
  • Auf dem Gewicht g befindet sich der Elektromotor m, durch den das Laufräderpaar r gedreht wind. Hierdurch kann also das Gewicht g nach der einen oder anderen Richtung verschoben werden. Wird das Gewicht z. B. in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles verschoben, so wird der Hebelarm nach rechts hin . länger, und der Schifftrog bewegt sich in die gestrichelt gezeichnete Stellung vor die obere Haltung. Der Schifftrog stößt in dieser Stellung mit der Stirnfläche gegen die Endfläche des Oberwasserkanales, wie in Fig.4 dargestellt ist, und dichtet diese Stoßfuge wasserdicht ab.
  • In Fig. 3 ist ein anderes Ausführungsbeispiel des Schiffhebewerkes mit drei Hebelpaaren dargestellt. Damit bei dien Ingang-Setzung des Hebewerkes eine ruckartige und schaukelnde Bewegung abgewehrt wird, sind nach Ausführungsbeispiel Fig. 3 die an. sich bekannten Wasserkammern h angebracht, in denen sich die Bremsplatten i mit geringem Spielraum gegen die Kammerwandungen in h auf- und abwärts bewegen. Die Bremsplatte i ist an der Stütze k befestigt, die an einem Drehpunkt am Hebel d' angelenkt ist. Wenn sich der Hebelarm d' abwärts bewegt, so drückt die Bremsplatte i auf das Wasser in der Kammer h und verhindert dadurch ruckartige und schaukelnde Bewegung des Hebewerkes.
  • Zum wasserdichten Abschluß an der oberen Haltung hat das Ende des Schifftroges eine Hohlrinne u, in der das Dichtungsmittel v (z. B. eine Holzleiste) liegt (Fig. 4). Die Leiste v wird in der Endstellung gegen die Dichtungsfläche l an der oberen Haltung gedrückt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schiffhebewerk mit zweiarmigen und Gegengewichtsausgleichhebeln,dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelpaare (d, d), der Schifftrog (b) und das Gegengewicht (g) ein Parallelogramm bilden, wobei die Längsmittelachsen des Schifftroges und des Gegengewichtes in der gleichen senkrechten Ebene liegen, in der sie sich auf- und abwärts bewegen.
DE1918337524D 1918-11-29 1918-11-29 Schiffhebewerk mit zweiarmigen Hebeln und Gegengewichtsausgleich Expired DE337524C (de)

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DE337524T 1918-11-29

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756468C (de) * 1938-11-22 1953-08-03 Arno Fischer Schiffshebewerk mit gegliedertem Schiffstrog

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE756468C (de) * 1938-11-22 1953-08-03 Arno Fischer Schiffshebewerk mit gegliedertem Schiffstrog

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