DE337654C - Armatur aus Rotguss oder anderen Kupferlegierungen - Google Patents

Armatur aus Rotguss oder anderen Kupferlegierungen

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DE337654C
DE337654C DE1919337654D DE337654DD DE337654C DE 337654 C DE337654 C DE 337654C DE 1919337654 D DE1919337654 D DE 1919337654D DE 337654D D DE337654D D DE 337654DD DE 337654 C DE337654 C DE 337654C
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fittings
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

Aus Rotguß und anderen Kupferlegierungen bestehende Armaturen, wie z. B. Ventile, werden, um an Rotguß zu sparen, in der Regel so dünnwandig und so kurz wie möglich gemacht und mit zu kleinen und zu schwachen Flanschen versehen. Werden solche Armaturen gelegentlich für hohe Drucke benutzt, dann kommt es sehr häufig vor, daß dieselben, sei es infolge poröser Gußstellen der dünnen
ίο Wandung, undichtwerden, oder daß die dünne Wandung dem hohen Druck nicht genügend Widerstand zu leisten vermag. Bekanntlich werden solche Massenarmaturen für hohe Drucke nicht extra hergestellt, vielmehr für allgemeine Zwecke. Die Flanschen vermögen infolge ihres kleinen Ausmaßes nur kleine Verbindungsschrauben aufzunehmen, und die geringe Flanschendicke vermag selbst bei Verwendung der Armaturen für niedrige Druckspannungen nicht genügend Widerstand zu leisten, um so weniger bei hohen Druckspannungen, besonders dann, wenn z. B. kupferne Dichtungsringe zwischen den Flanschen Verwendung finden. Die verhältnismäßig dünnen Schrauben erlauben ebensowenig ein der hohen Druckspannung entsprechendes Anziehen, um eine sichere Abdichtung zu erzielen. Um diese Übelstände zu beseitigen, sollen der Erfindung gemäß solche Armaturen ohne Mehraufwand von Rotgußmetall oder anderer Kupferlegierung in zweckmäßiger Baulänge und Wandstärke, ihre Flanschen hingegen ebenfalls in entsprechender Größe und Dicke, jedoch aus Eisen oder Stahl hergestellt und auf das j Armaturstück aufgeschraubt werden. Bei Vorhandensein solcher Flanschen kann man kräftige Schrauben verwenden und diese ohne Schaden so weit anziehen, daß eine sichere Dichtung selbst bei den höchsten Druck-Spannungen gewährleistet wird.
Man verwendet nun zwar schon beispielsweise bei für Säureleitungen bestimmten Armaturen aus Steingut zur Verbindung dieser mit der Leitung Flanschen, die mit der den Armaturkörper umschließenden Metallhülle aus einem Stück' bestehen, also auch in bezug auf Material anders als die eigentliche Armatur sind. Der Grund hierfür liegt aber darin, daß das Steingut zu spröde ist, als daß man die Verbindungsflanschen daraus herstellen könnte, und nur aus diesem Grunde benutzt man die metallene Schutzgehäuse, um dieses mit Flanschen auszurüsten. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Ventilgehäuse aus Blechstücken zu pressen, diese zu vereinigen und mit aufgesetzten Verbindungsflanschen zu versehen. Hierfür liegt aber der Grund ebenso wie bei gewalzten oder gezogenen Rohren, die ja auch aufgesetzte Flansehen besitzen, darin, daß es praktisch kaum durchführbar ist, die Flanschen aus einem Stück mit den Ventilkörpern bzw. Rohren zu pressen, walzen oder ziehen. Allen diesen bisher bekannten Konstruktionen liegt sonach eine vollkommen andere Aufgabe zugrunde, so daß auch die Lösung dieser die Erkenntnis, die zu vorliegender Erfindung geführt hat, nicht berührt.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Ventil, teilweise geschnitten, dargestellt. Das
Ventilgehäuse a sowie alle inneren Teile sind aus Metall hergestellt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, das mit zwei Flanschen ausgerüstet ist, besitzt das Gehäuse α zwei Stutzen b, die mit Gewinde c versehen sind, und die dem Ventil eine Baulänge geben, wie sie bei aus Eisen hergestellten üblich ist. Die aus Eisen in den normal starken Abmessungen hergestellten Flanschen d besitzen ein entsprechendes Innengewinde und werden in warmem Zustande aufgeschraubt, also gewissermaßen aufgeschrumpft, so daß nach dem Erkalten eine' unlösliche Verbindung zwischen Flanschen d und Gehäuse α besteht.
Da die Dichtungsleisten, wie aus der Zeichnung zu erkennen, ganz in Metallteilen liegen, so braucht auf eine absolute Dichtheit des Gewindes kein besonderer Wert gelegt zu werden, es genügt vielmehr, wenn die Verbindung zwischen Flanschen und Gehäuse eine unlösbar feste ist, wie sie einwandfrei durch das Warmaufschrauben gewährleistet wird.
• Die Neuerung kann natürlich statt bei zweiflanschigen Ventilen auch bei solchen, die nur einen oder mehr als zwei Flanschen besitzen, genau in derselben Weise verwendet werden, wie auch bei irgendwelchen anderen mit Flanschen versehenen. Metallarmaturen, ohne dadurch außerhalb des Rahmens der Erfin dung zu fallen. Hierbei genügt unter Umständen auch ein einfaches Aufschrumpfen der Flanschen ohne Gewinde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Armatur aus Rotguß oder anderen Kupferlegierungen, gekennzeichnet durch die Verwendung eiserner, stählerner oder aus ähnlichem Material bestehender, warm aufgeschrumpfter (-geschraubter) Verbindungsflanschen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919337654D 1919-07-11 1919-07-11 Armatur aus Rotguss oder anderen Kupferlegierungen Expired DE337654C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121423B (de) * 1956-09-19 1962-01-04 Albert Joseph Lefebvre Befestigungsvorrichtung fuer auswechselbare, rohrfoermige Ventilsitze in Absperrvorrichtungen
DE10255103A1 (de) * 2002-11-26 2004-06-03 Siemens Ag Gehäuseflanscheinheit

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121423B (de) * 1956-09-19 1962-01-04 Albert Joseph Lefebvre Befestigungsvorrichtung fuer auswechselbare, rohrfoermige Ventilsitze in Absperrvorrichtungen
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