DE337780C - Maschine zur Herstellung von Fransen, bei welcher der Einschussfaden mittels eines Hakens durch das Fach gezogen wird - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Fransen, bei welcher der Einschussfaden mittels eines Hakens durch das Fach gezogen wird

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DE337780C
DE337780C DE1920337780D DE337780DD DE337780C DE 337780 C DE337780 C DE 337780C DE 1920337780 D DE1920337780 D DE 1920337780D DE 337780D D DE337780D D DE 337780DD DE 337780 C DE337780 C DE 337780C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D5/00Selvedges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Fransen, bei welcher der Einschußfaden mittels eines Hakens durch das Fach gezogen wird. Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Fransen, wie man sie besonders für Posamentierwaren verwendet.
  • Bei solchen Maschinen sind gewöhnlich Haken vorgesehen, welche einen Einschußfaden -durch -das Blatt hindurchziehen, dann in Drehung versetzt werden, wodurch die Franse gebildet wird.
  • Bei den bekannten -Vorrichtungen solcher Art besteht nun der Nachteil, @daß eine glatte Ablösung des Hakens nach erfolgter Fransenbildun:g nicht gewährleistet ist, so d'aß die Maschine in diesem Moment infolge der dabei verursachten Fadenzerrung ständig einen Ruck bekommt.
  • Dieser Übelstand wird durch, ctie vorliegende Erfindung beseitigt. Zu diesem Zweck ist der Haken am Ende einer Stange und innerhalb eines Bügels -derartig schwenkbar angeordnet, daß er nach erfolgter Fransenbildung völlig in das Bügelinnere zurückgezogen wird. Auf diese Weise wird eine sichere Ablösung des Hakens bewirkt. Dieser Haken arbeitet mit einem gemäß der Fadendicke einstellbaren Blatt zusammen.
  • Die Fabrikation der Fransen wird auf diese Weise in erheblichem Maße beschleunigt und erleichtert, und die hergestellten Fransen zeichnen sich -durch große Regelmäßigkeit aus.
  • Die neue Maschine ist auf der beigefügten Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. r eine-Vorderansicht, Fig.2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Seitenansicht, Fig. q. einen Schnitt durch die Hakenvorrichtung, Fig. 5 eine Seitenansicht der Maschine im Betrieb, Fig. 6 eine Spezialansicht dies Blattes.
  • Zur Herstellung von Fransen bedient man sich bekanntlich eines sogenannten Kopfstückes A, dessen Muster gemäß der Zusamunenstellung der Ketten- und Schußfäden, welche die Fransen B bilden, wechseln.
  • Unterhalb der Spulen a, welche das Schußgarn b halten, befinden sich Stangen c, an welchen die Führungsbügel d befestigt sind. Durch die in diesen Führungsbügeln vorgesehenen Löcher laufen :die Fäden b, welche dazu bestimmt sind, in dem Kopfstück A mit den Kettenfäden B verbunden zu werden. Die Kettenfäden kommen von -dem einstellbaren Blatt e. Oberhalb der Einschußfäden b ist der Haken f angeordnet, und zwar innerhalb eines Bügels f1. Der Haken steht mit einem Zahnrad g in Verbindung, das von dem Zahnrad lv angetrieben wird. Das Zahnrad lt ist auf der Welle i befestigt, welche durch die Gleitvorrichtung j hindurchgeht und am unteren Ende eine Friktionsscheibe k trägt. Die Gleitvorrichtung j ist zwischen den Seitenführungen jz verschiebbar. Die Zahnräder g und lb sind indem Rahmen l gelagert, welcher auf der senkrechten Stange m befestigt ist. Der Rahmen l ist auf der Stange v2 verschiebbar. Die Verschiebung erfolgt -bei Horizontalverschiebung der Gleitvorrichtung j, die unter dem Einfluß -der auf der Welle o befestig= ten Daumenscheiben n und! des Hebels p erfolgt, ferner der Feder q, :der Gelenkstange r und des unter dem Einfluß der Federt stehenden Hebels s. Dieser Hebel stößt im gegebenen Moment gegen -den festen Stift u.
  • Die Maschine hat ferner eine Friktionssoheibe v, -die von der Seilscheibe x angetrieben wird.
  • Der Haken f ist mittels -des Zapfens f drehbar an der Stange f3 befestiget, welch letztere unter dem Einfluß der Feder f 4 steht. Die Gesamtanordnung ist indem Bügel f'- gelagert.
  • Die Stange f3 stützt sich auf die Daumenscheibe y; diese Daumenscheibe ist mit seitlich teilweise ansteigenden Vertiefungen y' versehen, welche dazu bestimmt sind, die Stange f3 aufzunehmen. Ein Haken z ist zur Drehung der Daumenscheibe bestimmt.
  • Das Blatt (Fig. 6) besitzt zwei Pfosten e1, welche Spulen bilden und abwechselnd mit Scheiben ei und Einschnürungen versehen sind. Die Scheiben sind auswechselbar und gestatten auf diese Weise eine Regulierung der Arbeitsweise des Blattes. Schrauben es halten die Vorrichtung zusammen.
  • Die Maschine arbeitet folgendermaßen: Der Haken f befindet sich oberhalb des Einschußfadens b. Die Horizontalverschiebung -der Stange c führt den Faden unter den Haken f. Der Haken zieht den Faden abwärtssteigend unter die Kettenfäden, und zwar so weit, wieder Länge ider herzustellenden Fransen entspricht. Gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung des Hakens wird` er durch die von der Daumenscheibe n angetriebene Gleftvorrichtun:g j , .horizontal verschoben. Diese Horizontalverschiebung der Gleitvorrichtung bewirkt andererseits das Herabsteigen des Hakens.
  • Diese bleichzeitig vertikale und horizontale Verschiebung des Hakens f führt denselben vertikal unter die in Fabrikation befindliche Franse b. In -diesem Moment kommt die Scheibe k in Kontakt mit der Scheibe v, welche durch die Seilscheibe x angetrieben ist. Der Haken f wird in Rotation versetzt und. dreht die beiden Einschußfäden zusammen, wobei die Franse gebildet wird. ' Sobald @die gewünschte Zahl der Umdrehungen erreicht ist, macht der Haken, der durch die Feder f4 heruntergezogen und aus den Vertiefungen y1 freigelassen .ist, eine Vierteldrehung.
  • Durch,den Rückstoß unter ,dem Einfluß des Hakens z tritt der Haken f .in den Bügel hinein und läßt die fertige Franse los.
  • Die Daumenscheibe n führt die Gleitvorrichtung y zurück und der Haken f steigt in dem Zwischenraum zwischen den Fäden C empor, um das Spiel von neuem zu beginnen.
  • Wenn man mehrere Haken vorsieht, kann man auf :diese Weise Fransen aus verschiedenem Material und' verschiedener Farbe herstellen; man kann auch mehrere Fäd !en gleichzeitig zusammendrehen, um @dichtere Fransen zu erhalten.
  • Das Loslassen der Sahußfäden b erfolgt durch die mit den Vertiefungen und Zähnen versehenen Scheiben y, welche durch den Haken z bewegt sind, welcher den zusammengedrehten Faden im gewünschten Moment los:läßt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSpRÜcHE: i: Maschine zur Herstellung-von Fransen, bei welcher der Einsohußfaden mittels eines Hakens durch das Fach gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken schwenkbar innerhalb eines Bügels angeordnet ist und nach erfolgter Fransenbildung in das Bügelinnere zurückgezogen wird. a.
  2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Haien drehbar am Ende einer unter Federkraft stehenden Stange befestigt isst, welche auf einer mit teilweise seitlich schräg ansteigenden Vertiefungen versehenenDaumenscheibe ruht.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Vertikal- 'und Horizontalverschiebung des Hakens mittels einer von einer Daumenscheibe angetriebenen Gleitvorrichtung unter Zuhilfenahme zweier Hebelanordnungen erfolgt. q.. Maschine nach Anspruch x, dadurch gekennzeichncü, daß -die den Haken haltende Stenge mittels eines Zahnräderpaares mit einer mit der Gleitvorrichtung verbundenen Stange in Verbindung steht; welch letztere beider Horizontalverschiebung der Gleitvorrichtung durch, eine Friktionsscheibe in Umdrehung versetzt wird, und diese rotierende Bewegung auf den Haken überträgt. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anordnung eines gemäß der Fadenstärke einstellbaren Blattes, bestehend aus zwei mit Scheiben und Einschnürungen abwechselnd versehenen Spulen.
DE1920337780D 1919-05-11 1920-02-22 Maschine zur Herstellung von Fransen, bei welcher der Einschussfaden mittels eines Hakens durch das Fach gezogen wird Expired DE337780C (de)

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