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Leistungsbegrenzer für elektrische Anlagen. Gegenstand der Erfindung
ist eine in baulicher Hinsicht besonders vorteilhafte Ausführungsform des durch
das Hauptpatent geschützten Leistungsbegrenzers. Sie kennzeichnet .sich dadurch,
daß die beiden mit gleicher ' Periädizitäf bewegten Organe, von denen das eine durch
den Zähler, das zweite durch 'die Uhrangetrieben wird, Glieder eines Differentialgetriebes
sind, die mittels des dritten Gliedes des Differentialgetriebes die:auf Leistungsbegrenzung
abzielende Wirkung auslösen.
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Diese neue Ausführung bietet gegenüber dem- Aüsführun@Usbeispiel des
Hauptpatentes, bei dem die genannten beiden Organe Kontakte sind und durch ihre
Berührung auf elektrischem Wege die auf Leistungsbegrenzung- abzielende Wirkung
auslösen, besonders dc,n Vorteil, daß der Schalter in dem Auslösestromkreis am Gerüst-
des Gerätes angeordnet und somit die Stromzuführung zu bewegten'Teilen ganz vermieden
werden kann. Zum Teil wird dieser Vorteil auch schon erreicht, wenn man nur einen
der Schalterkontakte am Gerüst des Gerätes anordnet, den anderen aber mit dem dritten
Glied des Differentialgetriebes verbindet. Diese Anordnungen' erleichtern dabei
nicht nur die Führung und die -Isolation der Leitungen, sondern auch die Verlegung
der Stromschlußstelle zur Anpassung des Gerätes an verschiedene Betriebsbedingungen.
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Die neue Ausführungsform ist schematisch unter Fortlassung aller hier
unwichtigen Teile beispielsweise durch die Zeichnung veranschaulicht. Für das Beispiel
ist der' Antrieb der Sonnenräder des Differentialgetriebes durch den Zähler und
die Uhr und demgemäß die Steuerung des Schalters im Auslösestromkreis durch die
Kreuzwelle .des Differentialgetriebes angenommen.
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pli pzj p3, p4 sind die Platinen des Werkes. Die Kreuzwelle i des
Differentialgetriebes mit den gegenständigen Planetenrädern 2 und 3 ist in den Platinen
p, und p4 gelagert. Auf ihr sitzen- lose die Sonnenräder A und
B mit. ihren Antriebsrädern 6 und 7. Das Sonnerad A wird _ über das Rad 6
durch. Vorgelegeräder 9, 1o, i i, 12 angetrieben; das Sonnenrad B wird über das
Rad 7 von der Uhr durch Vorgelegeräder .13, 14, 15, 16 angetrieben. Die Achsen der
Räder 9, io und 13, 14 sind in den Platinen p,. und p, bzw. p3 und p¢ gelagert;
die Achsen der Räder 11, 12 und. 15, 16 .sind je mit einem Ende in der Platine p,.
bzw. p4- gelagert, mit dem anderen Ende in einem Hebel 17 bzw. 18. Die Drehachsen
dieser Hebel werden gebildet durch die Schrauben i9, 2o, die hinter der Zeichnungsebene
gelegen zu denken sind. An den Hebeln befinden sich, in der Zeichnungsebene odervor
ihrliegend, zu denken, die angebogenen Lappen 2i, 22, auf die die Entkupplungsmagnete
23, 24 im Sinne der Pfeile und nicht gezeichnete Federn oder Gewichte im entgegengesetzten
Sinne einwirken.
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An dem Rad 6 ist ein Stift 25 befestigt; er ragt durch einen Bogenschlitz
26 in der
Platine p,. hindurch in den Bereich eines Anschlages 25'
an der Platine und eines Schleppzeigers 27, -der mit Reibung auf einem an der Platinep,
befestigten Zapfen 28 sitzt. Der Stift25 ist mit einem Ende einer Spiralfeder
29 verbunden, deren. zweites Ende an dem von der Platine p,. getragenen' Stift 3o
befestigt ist. An dem Rade 7 sitzt ein Stift 31; er ragt durch einen Bogenschlitz
32 in der Platine p4 hindurch in ,den Bereich eines Anschlages 33. Er ist mit dem
äußeren Ende einer Spiralfeder 34 verbunden, deren inneres Ende an dem festen Stift
35 befestigt ist.
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Auf der Kreuzwelle ist der Steuerarm 36 des Schalters mit einer Druckrolle
37 befestigt. Die Druckrolle wirkt auf die Nase 38 an einer der beiden Schalterfedern
39, 4o, die mit einem Block 41 aus Isoliermaterial an der Platine p4 befestigt sind.
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An dem Stift 25 ist ein Zeigerblatt 42 befestigt. An dem vorderen
Ende der Kreuzwelle i; das aus dem Zapfen 28 herausragt, sitzt ein Zeiger 43.
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Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wenn durch die Entkupplungsmagnete
23, 24 die vorderen Enden der Hebel 17, 18 nach abwärts gezogen werden, so wird
die Kupplung der Räder io, ii und, 14, 'i5 aufgehoben. Die Sonnenräder
A und B werden dann durch die Federn 29 und 34 in ihre Anfangslagen
gedreht, die durch das An-, schlagen der Stifte 25 und 31 an die Anschläge 25' und'
33 bestimmt sind. Dabei wird auch die Kreuzwelle mit dem Steuerarm 36 und dem Zeiger
43 in die Anfangslage gezogen. Wird nun die Kupplung der Räder io, ii und; 14, 15
wiederhergestellt, so werden die Sonnenräder A und: B vom Zähler bzw:
von derUhr im entgegengesetzten Sinne getrieben, wie es durch die eingezeichneten
Pfeile angedeutet ist. Die Kreuzwelle wird dabei um die Differenz der Drehwinkel
der Sonnenräder mitgedreht. Dieser Winkel hat aber, in den Bezeichnungen des Hauptpatentes
beschrieben, die Größe
wenn diese veränderliche Größe den Wert h (Po - P) To
erreicht, so
ist der Augenblick für das Warnungssignal gekommen. Der Winkelabstand zwischen der
Nase 38 des Schalters und der Anfangslage des Steuerarmes 36 muß deshalb auf den
zuletzt genannten Wert eingestellt sein, wenn das Warnungssignal zur rechten Zeit
erfolgen soll. Durch die Zeiger 42 und 43 wird die Überwachung .der Anlage erleichtert.
Das Zeigerblatt 42 zeigt in jedem Augenblick an, welcher Verbrauch innerhalb der
gerade ablaufenden Meßperiode schon stattgefunden hat. Der Zeiger 43 zeigt durch
seine Lage gegen eine Marke am Zifferblatt, deren Stellung gegen die Anfangslage
des Zeigers der Stellung der Nase 38 gegen die Anfangslage des Steuerarmes 36 entspricht,
wie weit man noch von der Gefahr einer Überschreitung des vereinbarten Verbrauches
entfernt ist.
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Bei dem Ausführungsbeispiel sind der Schalter 3,9, 40 und der Steuerarm
36 auf der Rückseite des Werkes angeordnet. Man kann diese Teile aber auch mit Vorteil
auf der Vorderseite des Werkes, also an der Platine p, hinter dem Fenster in der
Gehäusewand anordnen. Der Steuerarm 36 ersetzt dann auch den Zeiger 43. Diese Anordnung
erleichtert die Anpassung des Gerätes an verschiedene Betriebsbedingungen, da der
Schalter -bequem nach Öffnung des Fensters an der Platine verstellt werden kann.