DE337911C - Anlasseinrichtung fuer Fahrzeugmotoren - Google Patents

Anlasseinrichtung fuer Fahrzeugmotoren

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DE337911C
DE337911C DE1919337911D DE337911DD DE337911C DE 337911 C DE337911 C DE 337911C DE 1919337911 D DE1919337911 D DE 1919337911D DE 337911D D DE337911D D DE 337911DD DE 337911 C DE337911 C DE 337911C
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crank
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Anlaßeinrichtung fär Fahrzeugmotoren. Es ist bekannt, den, Betriebszündapparat für Verbrennunggskraftmaschinen beim Anlassen, durch die Andrehkurbel des , Motors mit anzutreiben, indem zwischen beide Teile eine Riemen-, Zahnrad- oder Kettenübertragung eingeschaltet wird. Für Kraftfahrzeuge ist jedoch eine der7artige Einrichtung nicht geeignet, da die hierbei notwendige Verlängerung der Antriebswelle des Zündapparates, infolge der Lage des Motors hinter dem Küh-ler, lästig, wenn nicht gänzlich ausgeschlossen ist. Auch bei Anlaßeinrichtungen für Fahrzeugmotoren, bei denen ein besonderer mit Handkurbeln versehenerAnlaßmagnet vorgesehen ist, hat man ähnliche Vorkehrungen, getroffen, um dent Zündapparat mittels der Antriebskurbel des Motors anzutreiben. Hier war der am Spritzbrett des Wagens angebrachte Anlaßmagnet mit der Andrebkurbel des Motors durch eine biegsam#e Welle gekuppelt, die am entgegengesetzten En-de der Antriebswelle dieses Magneterr wie seine Handkurhel angreift.
  • Die Erfindunü' betrifft nun eine Anlaßeinrichtung für Fahrzeugmotoren, bei der ebenfalls ein, mit Handkurbel versehener besonderer Anlaßmagnet mittels der Andrehkurbel des Motors angetrieben werden kann. Der Anlaßmagnet ist jedoch derart in der Nähe der Andrehkurbel des Motors -angeordnet, daß das Getriebe zwischen der -Motoran,drehkur,bel und dem Anlaßmagneten an demselben Ende der Antriebswelle des Anlaßmagneten angreift wie seine Handkurbei.
  • Hierd-urch werden gegenüber dein Bekannten verschiedene Vorteile erzielt. Die Einrichtung wird besonders geeignet für die Bedienung des Fahrzeuges durch einen einzelnien Mann, gleichgültig, ob -dieser den Motor nach einer Ruhepause mit dem Anlaßinagneten a)1,lein anlassen oder sonst mit der Andrehkurbel andrehen will. Springt del Motor im ersten Fall nicht an, so hat der Führer sofort die Andrehkurbel zur Hand, ohne erst um den Wagen herumlaufen zu müssen. Dies ist zwar bei der anderen. bekannten Anlaßeinrichtung# bei der der Anlaßmagnet: mit der Andrehkurbel durch eine biegsame Welle gekuppelt ist, auch der Fall, aber es läßt sich bei der neuen Einrichtung ein normaler Anlaßmagnet verwenden, was bei der bekannten Bauart nicht der Fall war. Es ist nur erforderlich, die vorhandene Andrehkurhel durch, eine mit dem Antriehsrad verseh#elie auszuwechseln" während der üb- liche Umschalter bei-behalten werden kann, dessen selbsttätige Bewegglichkeit im Gegensatz zur bekannten Einrichtung nicht gehen-imt wird. Bei #dieser würde nämlich der Umschalter nach Anspringen des Motors und Ausrücken der Andrehkurbel, nicht mit Sichetheit in die Betriebs,stellung zurückkehren, weil die biegsame Welle erhebliche Reibung hai. Bei direktem Antrieb mit Zahn- und Kettenrädern hingegen ist die leichte Beweglichkeit des Umschalters. ungehemmt, denn nach erfolgtem selbsttätigen Ausrücken des Antriebs.steht dem Rückgang des Umschalthebels kein Hindernis entgegen.
  • Auf der Zeichnung ist in Fig. i ein Grundriß mit d,2r Schaltung und in Fig. 2 die Anord-nung des Anlaßmagneten am Wagen schematisch dargestellt.
  • Der AnlaßmagnetA ist an der vorderen Stirnseite des Fahrzeugs angebracht. Er ist so in die Nähe der Motorandrehkurbel b gelückt, daß er mit dieser durdl-i das Getriebe g, h direkt gekuppelt werden kann. In dem Gehäuse des Anlaßmagneten ist, weil die Welle nicht:,den Bügel des Stählmagneten durch-dringt, auch noch der an, sich, bekannte Umschalter eingebaut, dessen Schalthebel d bei der Bewegung der Handkurbel c des Anlaßmagneten, von der Kontaktplatte e für den Betriebsapparat B auf die Kontaktplatte f für den Anlaßapparat A umgelegt wilrd, so daß der Betriebsapparat B während -dieser Zeit abgeschaltet ist.
  • In der Hülse k, welche &s Ankerantriebsrat des Anlaßmagneten trägt, ist ein längsverschieblicher Bolzen m geführt, der mit einem Mitnehmer 1 in einen Schrägschlitz der Hülse eingreift. Auf den Bolzen, m wird die kleine Handkurbel c des Anlaßmagneten längs verschiebbar, aber nicht drehbar aufgQ-steckt. Mit dieser kleinen Handkurbel ist das Zahnrad k fest verbunden, mit dem das auf der Motorandrehkurbel sitzende Zahnrad g in Eingriff gebracht werden kann. -Bei der Drehung des Bolzens m mittels der kleinen Handkurbel, i: oder mittels der Motorandrehkurbel b und, der Räder g, h schiebt sich der Bolzen m durch die Wirkung des Schrägschlitzes in der Hülse vorwärts und legt den Schalthebel d um.
  • Sobald die Drehung der Handkurbel c des Anlaßmagnoten A aufhört, geht der Umschalthebel d in seine Aidangslage auf die Kontaktplatte c zurück, in welcher der %-triebsapparat B eingeschaltet ist. Dasselbe geschieht, wenn die Motorandrehkurbel ausgerückt wird.

Claims (1)

  1. PATFNT-ANspRucii: Anlaßeinrichtung für Fahrzeugmotoren, bei der ein mit Handkurbel versehener Anlaßraa,gn,et auch mittels der Andrehkurbel des Motors angetrieben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaßmagnet in der Nähe der Andrehkurbel des Motors derart angeordnet ist, daß das Getriebe zwischen der Motorandrehkurbel. und, dem Anlaßmagneten an demselben Ende der Antriebswelle des Anlaßmagneten angreift wie seine Handkurbel.
DE1919337911D 1919-04-01 1919-04-01 Anlasseinrichtung fuer Fahrzeugmotoren Expired DE337911C (de)

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