DE338003C - Vorrichtung zum Parallelstellen von Wellen - Google Patents

Vorrichtung zum Parallelstellen von Wellen

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DE338003C
DE338003C DE1920338003D DE338003DD DE338003C DE 338003 C DE338003 C DE 338003C DE 1920338003 D DE1920338003 D DE 1920338003D DE 338003D D DE338003D D DE 338003DD DE 338003 C DE338003 C DE 338003C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/26Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes
    • G01B11/27Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes for testing the alignment of axes

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Parallelstellen von Wellen. Die auf beiliegenden Zeichnungen dargestellte Vorrichtung .dient zum Parallelstellen der Welle einer Maschine zu einem vorhandenen Wellenstrang.
  • Das Konstruktionsprinzip beruht auf folgender geometrischer Aufgabe: zwei Parallele (Sehstrahlen) durch die Endpunkte einer beweglichen Geraden x (Maschinenwelle) so zu legen, daß dieselben von einer zweiten Geraden (Transmissionswelle), deren Lage gegeben ist, die gleiche Strecke x abschneiden. Es sind zwei Lösungen möglich: entweder Konstruktion eines Parallelogramms A B C D oder eines gleichschenkligen Trapezes A B' C D aus den gegebenen Stücken (Fig. i). Letzteres scheidet aus, da die beiden Strecken x parallel verlaufen sollen. Die praktische Durchführung vorstehender Aufgabe geht aus folgender Konstruktion hervor: Die Vorrichtung (Fig. a) -besteht im einzelnen aus dem Visierinstrument a, das auf der Maschinenwelle bzw. Maschine festgemacht wird, und .der Lotaufhängevorrichtung b, welche auf der vorhandenen Welle-angebracht wird.
  • Das Visierinstrument (Fig. 4, 5 und 6) besteht aus dem als Wasserwaage ausgebildeten Fuß c, auf welchem im Abstand x die beiden drehbaren Fernrohraufsätze d und e aufgesetzt sind. Diese werden durch die Stange f in der Weise miteinander gekuppelt, daß die Drehung des einen Fernrohrs dieselbe Bewegung des andern zur Folge hat. Hierdurch wird erreicht, daß die Fernrohrachsen stets parallel gestellt werden.
  • Die Lotaufhängevorrichtung (Fig. 7 und 8) besteht aus dem auf vier Rollen g gelagerten Gestell 1a, das in seinem unteren Teile die zur Befestigung der- Lotschnüre eingebaute Drehachse i enthält, welche mit der Kurbel k betätigt und mit der Flügelmutter l in der gewünschten Lage festgehalten wird. Auf der Achse befinden sich an dem Gestell fixiert die Führungskörper ,in, welche durch die Traverse n miteinander verbunden sind. Die Führungskörper sind so durchbohrt, daß die beiden Senklote dieselbe Entfernung x wie die Fernrohrachsen des Visierinstrumentes aufweisen. Damit dieLotaufhängevorrichtung auch bei laufender Transmissioswelle V erwen-,dung finden kann, wird an der Traverse n ein Drahtseil befestigt, dessen Ende auf dem Boden des Werkstattraums mit einem Gewicht beschwert wird. Es soll dadurch die Abwanderung der Aufhängevorrichtung verhindert werden. Anwendung: Nachdem die auszurichtende Maschine am gewünschten Platz horizontiert und nach Augenmaß parallel zum vorhandenen Wellenstrang gestellt ist, wird das Visierinstrument auf der Maschinenwelle oder sonstwie parallel zu ihr festgemacht und die Lotaufhängevorrichtung an beliebiger Stelle des Wellenstrangs (möglichst schräg zur Visiervorrichtung) aufgesetzt. Alsdann wird das Fadenkreuz des linken Fernrohrs durch entsprechende Drehung der Tellerscheibe o (Fig. 4) auf die linke Lotschnur der Aufhängevorrichtung genau eingestellt und diese Lage mit der Feststellschraube p fixiert. Visiert man nun durch das rechte Fernrohr, so muß die' Fernrohrachse bei paralleler Lage der beiden Wellen die rechte Lotschnur treffen. Trifft dies nicht zu, so muß die Maschine so lange nachgerückt werden, bis die beiden Fernrohrachsen auf die entsprechenden Lotschnüre fallen. Dabei ist es ohne Bedeutung, ob die Visiervorrichtung auf der Maschinenwelle wagerecht oder geneigt aufgesetzt wird (Fig. 3). _

Claims (1)

  1. PATFNT-ANSPRUCH: Vorrichtung zum Parallelstellen von Wellen mit auf der Maschinenwelle zu befestigenden Visiervorrichtungen mit Wasserwaage, gekennzeichnet durch zwei einstellbare, derart miteinander gekuppelte Fernrohre, daß die Drehung des einen Fernrohrs dieselbe Bewegung des andern zur- Folge hat, so daß die Sehstrahlen stets parallel und im gleichen Abstand bleiben, in Verbindung mit einem auf der Transmissionswelle gelagerten, für verschiedene Wellendurchmesser passenden Gestell, an dem zwei einstellbare Senklote im Sehstrahlenabstand der Visierinstxumente aufgehängt sind.
DE1920338003D 1920-02-19 1920-02-19 Vorrichtung zum Parallelstellen von Wellen Expired DE338003C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2958134A (en) * 1956-10-23 1960-11-01 Edward D Wilkerson Headlight testing apparatus and method
DE1287314B (de) * 1963-12-14 1969-01-16 Andersson Goesta Herbert Pruefgeraet fuer Rahmen und Achsrohre von Kraftwagen

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US2958134A (en) * 1956-10-23 1960-11-01 Edward D Wilkerson Headlight testing apparatus and method
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