DE338531C - Motorlastwagen mit Einrichtung zum Umwandeln desselben in eine landwirtschaftliehe Maschine, insbesondere in einen Motorpflug - Google Patents
Motorlastwagen mit Einrichtung zum Umwandeln desselben in eine landwirtschaftliehe Maschine, insbesondere in einen MotorpflugInfo
- Publication number
- DE338531C DE338531C DE1919338531D DE338531DD DE338531C DE 338531 C DE338531 C DE 338531C DE 1919338531 D DE1919338531 D DE 1919338531D DE 338531D D DE338531D D DE 338531DD DE 338531 C DE338531 C DE 338531C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- ploughshare
- wagon
- wheel
- rod
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 2
- 244000144992 flock Species 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B59/00—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
- A01B59/06—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors
- A01B59/065—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors for ploughs or like implements
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Guiding Agricultural Machines (AREA)
Description
Bei der gelenkigen Anbringung des Pflugscharrabmens nach dem Hauptpatent 305481
wird an jeder Lenksäule ein loser, drehbarer Zugring mit zwei gegenüberliegenden, horizontalen
Zapfen angeordnet, an denen die beiden Tragarme 45 des Pflugscharrahmens angelenkt sind. Die beiden Tragarme sind
hinter dem Ende des Wagenrahmens mit einer Querwand 46 verbunden, welche den inneren
Schenkel des dreieckigen Pflugscharrahmens bildet. Die Ausführung besitzt den Nachteil,-daß
die beiden Tragarme, da ihre senkrechte Drehachse in der Mitte der Lenksäule liegt,
schon bei geringer Schwenkung der Wagenräder an diese stoßen, und daß die Querwand
des, Pflugscharrahmens so weit vom Wagenende abgerückt werden muß, daß die Laufräder
des Wagens beim Lenken nicht an diese Querwand stoßen. Dieser Nachteil war um so empfindlicher, als diese Querwand des
Rahmens so breit war wie der Wagenrahmen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird
diese Querwand des Pflugscharrahmens als Verbindungsstück mit den Tragarmen entweder
ganz beseitigt oder der Pflugscharrahmen so schmal gehalten, daß die Querwand den Wagenrädern beim Lenken nicht mehr im
Wege steht. Dadurch kann der Rahmen näher an das Wagenende herangerückt werden.
Die Tragarme für den Rahmen, die an die Lenksäule führen, sind nach der neuen
Ausführungsform außer dem Schwenkungsbereich der Wagenräder gebracht, und zwar
einerseits durch geringeren Abstand von der Längsmitte des Wagens, anderseits durch
Verlegung des Gelenkes für die seitliche Schwankung nach der Längsmitte der einen
Stange. Diese Ausbildung und Anordnung der Tragarme beeinflußt allerdings die straffe
Geradführung des ganzen Pflugscharrahmens, besonders auf der einen, dem Pflugführungsrade
gegenüberliegenden Seite. Um diesen Nachteil auszugleichen, ist ein Stützärm für
die eine Pflugscharrahmenseite vorgesehen, der sich auf einen quer um das benachbarte
Wagenrad herumgebogenen Tragbügel legt. Nach einer anderen Ausführungsform ist der
eine Tragarm selbst als Stützbügel für die eine Rahmenseite attsgebildtet und angeordnet
und so gebogen, daß er den Schwenkungen des benachbarten Wagenrades nicht im Wege
steht, während der andere Tragarm in der Längsmitte des Wagens verläuft und dadurch
außer dem Sch)wenkungsbereich der Wagenräder
liegt.
Auf der Zeichnung ist die neue Anordnung des Pflugscharrahmens in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die erste Ausführungsform in Seitenansicht,
Fig. 2 in Draufsicht,
Fig. 3 die Anhängeteile ohne den Pflugscharrahmen von hinten, ;
Fig. 4 die zweite Ausführungsform in- Seitenansicht,
Fig. 5 in Draufsicht,
Fig. 6 eine Einzelheit zur Anhängung des Rahmens von hinten.
Der Pflugscharrahmen besteht'im Gegensatz zur Ausführung nach dem Hauptpatent
aus einem wesentlich schmäleren Flacheisenrahmen 29a von Dreiecksform mit entsprechenden
Einbiegungen an der die Schare tragenden Seite. Zum Ziehen und Tragen des Rahmens dienen an Stelle der nach dem
Hauptpatent angewendeten Tragarme zwei * Stangen 76 und 77, und zwar sind beide
Stangen so gelagert oder ausgebildet und mit dem Rahmen einerseits, mit der Lenksäule
des Wagenräderpaares anderseits verbunden, daß der Pflugscharrahitnen sowohlinsenkrechter
als auch in wagerechter Ebene geschwenkt werden kann. An der unteren Abschlußplatte
26 der Lenksäule ist ein Querstück mit einem Winkelflansch 2C befestigt, an welchem
die Zugstange 77 mittels eines wagerechten Zapfens in senkrechter Ebene drehbar
angelenkt ist. Das andere Ende der Stange ist mit dem Pflugscharrahmen verbunden.
Etwa in der Mitte ist die Stange geteilt und kettenartig zusammengehängt, so daß hier ein Gelenk für ,seitliches Schwenken
des mit der Stange verbundenen Rahmens gebildet ist. Das Ouerstück an der Lenksäule
trägt gegenüber dem Winkelflansch 20 ein U-förmiges, um einen senkrechten Zapfen
drehbares Lagerstück 76°, in welchem ein Ring um einen wagerechten Zapfen drehbar
angeordnet ist. Durch die Öffnung des Ringes dieses Kreuzgelenkes ist die Tragstange
76 gesteckt, die mit dem einen Schenkel des Pflugscharrahmens mittels Schraubklammern
verstellbar verbunden ist. Während die Stange 77 zum Ziehen des Rahmens dient,
hat die Stange 76 nur den Zweck, den Rahmen gerade zu führen, d. i. gegen Verdrehung
zu sichern. Diese Stange ist an der Durchführungsstelle durch das Kreuzgelenk 76° abgesetzt,
so daß sich die durch sie geführte Seite des Rahmens nicht nach innen verdrehen kann. Die gleiche Längsseite des Rahmens
ist durch das Laufrad 47ß gestützt. Die gegenüberliegende Längsseite des Pflugscharrahmens,
die die Schare trägt, erfordert ebenfalls eine Stütze, da die dort angreifende Zugstange
infolge ihrer Gliederung unabhängig von der Führungsstange 76 in senkrechter
Richtung schwingen kann. Ein Laufrad ist hier deshalb nicht anwendbar, weil es vor
dem vordersten Schar laufen müßte und dann zu nahe in den Schwenkungsbereich des benachbarten
Wagenrades zu liegen käme. Als Ersatz für ein Laufrad ist am Rahmen eine seitlich abstehende Strebe 79 vorgesehen, die
mi't "ihrem entsprechend abgebogenen Ende in dem U-förmig aufgebogenen Ende eines
am Wagengestell befestigten Auflagebügels 78 ' ruht. Der Bügel 78 ist quer über das Wagenrad
gebogen, so daß dieses innerhalb des Bügels schwenken kann. Die Strebe 79 ist mittels Schraubklammern seitlich einstellbar
am. Pflugscharrahmen befestigt.
Bei der Ausführungsform der Erfindung nach ,Fig. 4 bis 6 ist die Zugstange 85 in der
Längsmitte des Wagens angeordnet, und zwar an einem an der Abschlußplatte der Lenksäule
befestigten T-Stück 82, welches zwei Löcher 83 zum Anschrauben eines Zugbolzens 84 besitzt. Die in senkrechter und wagerechter
Richtung schwenkbare Gliederstange 85 greift ungefähr in der Mitte der
Längsseite des Pflugscharrahmens an und ist diese Längsseite des Rahmens mittels des
Laufrades 100 gestützt. Dieses Laufrad kann hier, ohne daß es dem benachbarten
Wagenrad bei dessen Schwenkungen im Wege steht, sehr nahe an und bis unter das Wagenende
gelegt werden, weil die Längsseite des Pflugschärrahmens sehr weit von der Wagenradspur,
und zwar in der Längsmitte des Wagens liegt. Dagegen fällt die Stütz- und Geradführungsstange 95 für die gegenüberliegende
Längsseite des Rahmens, da die ganze Rahmenbreite auf dieser Längshälfte des Wagens liegt, sehr nahe an die diesseitige
Wagenradspur und muß deshalb so geführt werden, daß das Wagenrad daran ungehindert
vorbeischwenken kann. Die Stange ist daher in einem großen Bogen aufwärts geführt
und an ihrem1 Ende mittels Schraubklammern
98, 99 mit einem Gabelstück 93, 92 verbunden, welches an dem wagerechten Zapfen 94 eines um eine senkrechte Säule 88 drehbaren
Gelenkstückes 91 schwenkbar ist und mit diesem ein Kreuzgelenk bildet. Das Gelenkstück
91 ruht auf einer Mutter 109, welche an einer senkrechten Spindel 108 in
der Höhe versteMt werden kann und das Gelenkstück 91 mitnimmt. Die Schraubmutter
109 könnte das Gelenkstück 91 auch oben einschließen und gegen Federung nach
oben sichern. Die Spindel 108 trägt oben ein Handrad 107 und ist mittels eines Lager- *
bockes 87 auf dem festen Teil 14 der Lenksäule, und zwar auf einer angegossenen 115.
Fläche 86 befestigt. Der feste Teil der Lenksäule ist gemäß dem Hauptpatent von den
Drehungen der Lenkachsen und von den Federungen des Wagenrahmens unabhängig.
Mit dem Pflugscharrahmen ist die Führungsstange 95 an einem quer zum Rahmen abgebogenen
Teil mittels Schraubklammern 96, 97
verstellbar verbunden. Entsprechend der senkrechten Einstellbarkeit der Tragstange
ist auch das Laufrad ioo an der gegenüberliegenden Längsseite des Pflugscharrahmens
in der Höhe einstellbar. Das Laufrad ist zu diesem Zweck an einem Winkelstück
ioi, 102 gelagert, das in einer Führung 103
, mittels Spindel 104 und Schraubmutter 105
am Handrad 106 höher oder tiefer geschraubt werden kann. Die Führungsstange 95 führt
nicht nur die betreffende Seite des Rahmens und sichert sie gegen Verdrehung, sondern
sie trägt.auch diese Seite, da ihr Kreuzgelenk an der Schraubspindel 108 getragen und gehoben
wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Motorlastwagen mit Einrichtungen zum Umwandeln desselben in eine landwirtschaftliche Maschine, insbesondere in einen Motorpflug, nach Patent 305481, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von zwei Tragarmen zur gelenkigen Anbringung des Pflugscharrahmens eine gegliederte Zugstange {jf) und eine Geradführungsstange (76) für den Pflugscharrah-' men an der unteren Abschlußplatte der- Lenksäule angeordnet sind, und zwar die Zugstange um. einen wagerechten Zapfen senkrecht schwingbar und an einer gliedrigen, ungefähr in der Längsmitte der Stange vorgesehenen Verbindung seitlich schwingbar, die Führungsstange an einem Kreuzgelenk nach jeder Richtung schwenkbar, zu dem Zweck, den Pflugscharrahmen schmaler ausführen und näher an das Wagenende heranrücken zu können.' 2. Motorlastwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur die eine Längsseite des Pflugscharrahmens "auf einem Laufrad (47°) ruht, und die. gegenüberliegende Längsseite mittels eines vom Rahmen seitlich abstehenden Armes (79) auf einem auf dem Wagenrahmen befestigten Hängebügel (78) gestützt ist, welcher quer um das benachbarte Wagenrad gebogen ist, so daß dieses beim Lenken ungehindert innerhalb des Bügels schwenken kann.3. Motorlastwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegliederte Zugstange (85) für den Pflugscharrahmen in der Längsmitte des Wagens und der Pflugscharrahmen mit seiner ganzen Breite nur auf einer Längshälfte ■ das Wagens liegt, auf welcher Seite er mittels einer Geradführungsstange (95) gestützt ist, während er mit der anderen Längsseite auf einem in der Höhe verstellbaren Laufrad (100) ruht, welches nicht weit außerhalb der Längsmitte des * Wagens läuft und1 daher sehr nahe an und bis unter das^ Wagenende herangeführt werden kann,' ohne in den Schwenkungsbereich des benachbarten Wagenrades zu kommen.4. Motorlastwagen nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Geradführungsstange (85) an der dem Laufrade gegenüberliegenden Längsseite des Pflugscharrahmens in einem Bogen aufwärts geführt ist, um aus dem Schwenkungsbereich des benachbarten Wagenrades zu kommen, und an einem Kreuzgelenk (91,92) gelagert ist, welches mittels einer Spindel (108) in der Höhe einstellbar ist, wobei die Spindel an dem von den Drehungen der Wagenradachse und den Federungen des Wagenrahmens unabhängigen Hohlrahmen des inneren Zylinders der Lenksäule befestigt ist und mittels des verschraubbaren Kreuzgelenkes eine feste Stütze für die Geradführungsstange bildet.Hierzu r Blatt Zeichnungen.6ebuM.if; Beb RE:ctosniuicKERä.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338531T | 1919-12-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338531C true DE338531C (de) | 1921-06-21 |
Family
ID=6222656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919338531D Expired DE338531C (de) | 1919-12-12 | 1919-12-12 | Motorlastwagen mit Einrichtung zum Umwandeln desselben in eine landwirtschaftliehe Maschine, insbesondere in einen Motorpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338531C (de) |
-
1919
- 1919-12-12 DE DE1919338531D patent/DE338531C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE554598C (de) | Vorrichtung zur Verbindung eines Schleppers mit einem Bodenbearbeitungsgeraet | |
| DE8712165U1 (de) | Schutzvorrichtung für Heuwerbungsmaschinen | |
| DE338531C (de) | Motorlastwagen mit Einrichtung zum Umwandeln desselben in eine landwirtschaftliehe Maschine, insbesondere in einen Motorpflug | |
| DE2219357C3 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE6909386U (de) | Zugpendel | |
| DE880519C (de) | Vorrichtung an einem schlepperbetriebenen Hackgeraet od. dgl. | |
| DE643844C (de) | Vorrichtung zur AEnderung des Sturzes und des Vor- und Nachlaufes bei einzeln aufgehaengten Kraftwagenraedern | |
| DE632686C (de) | Einrichtung zur regelbaren Befestigung landwirtschaftlicher Geraete hinter einem Schlepper | |
| DE1166541B (de) | Anbau-Geraetetraeger mit Achsschenkellenkung zum Ankuppeln an die Dreipunktkupplung eines Schleppers | |
| DE447093C (de) | Pfluganordnung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE1151968B (de) | Stuetzstrebe fuer die unteren Hubwerkslenker von Ackerschleppern | |
| DE1180981B (de) | Von Laufraedern abgestuetzter Tragrahmen fuer Werkzeuge zur Bodenbearbeitung u. dgl. | |
| DE1171192B (de) | Vorrichtung zur Winkelverstellung des Pflugrahmens von um 180íÒ schwenkbaren Anbaudrehpfluegen | |
| DE3312930C2 (de) | ||
| AT223861B (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten von am Boden liegendem Erntegut | |
| AT221858B (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten von am Boden liegendem Erntegut | |
| DE577990C (de) | Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge | |
| AT238494B (de) | Kupplungseinrichtung zum Verbinden eines Traktors mit einem seitwärts ablegenden Rechen | |
| DE868111C (de) | Landwirtschaftliches Fahrzeug mit zwei Raedern veraenderlicher Spurweite | |
| DE237125C (de) | ||
| DE959770C (de) | Dreipunktaufhaengung fuer Anbaugeraete | |
| DE852075C (de) | Anordnung von Foerderbaendern | |
| DE1017829B (de) | Anhaengung zweier lenkbarer Fahrzeuge an einem gemeinsamen Zugmittel, insbesondere Schlepper | |
| DE1457672C (de) | Kupplungsvorrichtung zum Schnellanschluß von Anbaugeräten an die Dreipunktgerätekupplung von Schleppern | |
| AT222420B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegender Ernte |