DE338664C - Stahllegierung - Google Patents

Stahllegierung

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DE338664C
DE338664C DE1919338664D DE338664DD DE338664C DE 338664 C DE338664 C DE 338664C DE 1919338664 D DE1919338664 D DE 1919338664D DE 338664D D DE338664D D DE 338664DD DE 338664 C DE338664 C DE 338664C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/04Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing manganese

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Description

  • Stahllegierung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Stahllegierung, vornehmlich zur Herstellung von Gegenständen, welche höchste Zähigkeit bei guter Festigkeit oder geringste Abnutzung oder Unmagnetisierbarkeiit oder mehrere dieser Eigenschaften vereinigt erfordern.
  • S.ie unterscheidet sich von anderen Legierungen, welche ähnliche Eigenschaften bev sitzen, dadurch, daß sie sich durch spanabnehmende Werkzeuge bearbeiten läßt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Legierung 2,5 bis " 15 Prozent Mangan, mindestens 4 Prozent Nickel und o,2 bis r r Prozent Wolfram besitzt. Das Nickel kann ganz oder teilwdise durch Kobalt ersetzt werden. Durch Zusatz von Vanadium bis zu 2 Prozent können die Eigenschaften der Legierung noch verbessert werden.
  • Für solche Gegenstände wurde bisher entweder hochprozentiger Manganstahl oder -hochlegierter Nickelstahl bzw. Chromnickelstahl verwendet. Ersterer hat den Nachteil, daß er sich gar nicht oder äußerst schwer bearbeiten läßt, so daß sehne Verwendung auf Gegenstände, die sich unmittelbar durch Gießen oder Schmileden herstellen lassen, beächränkf ist. 'Deshalb ist z. B. seine Benutzung für antimagnetische Zwecke nicht möglich. Hierzu müßte der ungleich teurere hochlegierte Nickelstahl oder auch Chrom nickelstahl verwendet werden, der vielfach nicht voll befriedigt und sich gleichfalls recht schwer bearbeiten läßt. Vorgeschlagen wurden für .derartige Gegenstände auch Nickel-Mangan-Stähle, denen allenfalls auch Chrom oder Wolfram oder beide Metalle zugesetzt werden sollen; doch scheiterte ihre Verwendung an dem Umstande, daß die vorgeschlagenen Legierungen seich praktisch nicht bearbeiten lassien. - .
  • Durch Versuche wurde nun festgestellt, daß Stahl- der beschriebenen Zusammensetzung, welcher bei genügender Festigkeit größte Zähigkeit besitzt und unmagnetisierbar ist, sich gut bearbeiten läßt. Außerdem besitzt er besonders gegenüber reinem Manganstahl noch den Vorteil guter Rostsicherheit.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE r. Stahllegierung,. vornehmlich für Gegenstände größter Zähigkeit, geringster Abnutzbarkeit, geringster Magnetisierbarkeit, dadurch gekennzeichnet, daß sie 2,5 his 15 Prozent Mangan, mindestens 4 Prozent Nickel und o,2 bis r r Prozent Wolfram besitzt.
  2. 2. Stahllegierung nach Anspruch z, dadurch gekennzei,chnct, daß der Nickelgehalt ganz oder teilweise durch: Kobalt ersetzt ist.
DE1919338664D 1919-12-05 1919-12-05 Stahllegierung Expired DE338664C (de)

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