DE338764C - Antriebsvorrichtung fuer Zuendapparate - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Zuendapparate

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DE338764C
DE338764C DE1920338764D DE338764DD DE338764C DE 338764 C DE338764 C DE 338764C DE 1920338764 D DE1920338764 D DE 1920338764D DE 338764D D DE338764D D DE 338764DD DE 338764 C DE338764 C DE 338764C
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DE1920338764D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P1/00Installations having electric ignition energy generated by magneto- or dynamo- electric generators without subsequent storage
    • F02P1/005Construction and fastening of elements of magnetos other than the magnetic circuit and the windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Zündapparate. Es sind bereits Antriebsvorrichtungen für Zündapparate bekannt, bei denen durch vorübergehende Arretierung eine ruckweise Bewegung des Läufers erzielt wird. Diese dient infolge der dabei erzielten Geschwindigkeit des Läufers zur Erzeugung eines Zündfunkens selbst bei langsamem Gang des Antriebes. Das Ausschalten der ruckweisen Bewegung erfolgt selbsttätig bei bestimmter höherer Drehzahl des Antriebes durch Fliehkraftwirkung. Es ist bekannt, ein als Kugel ausgebildetes Fliehgewicht gleichzeitig als Anschlag bei der vorübergehenden Arretierung zu benutzen. Die Kugel wird zum Auslösen der zeitweiligen Arretierung achsial verschoben, während sie sich unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft radial bewegt.
  • Die Erfindung betrifft eine Vereinfachung dieser Antriebsvorrichtungen, indem die Bewegung der Kugel sowohl bei der vorübergehenden Auslösung als auch beim dauernden Ausschalten der Arretierung durch die Fliehkraft in radialer Richtung erfolgt. Man erzielt dadurch den Vorteil, daß nur eine einzige Führung für die Kugel erforderlich ist und Klemmungen, die bei der bekannten Einrichtung- leicht eintreten, ausgeschlossen sind.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung an einem Zündapparat mit umlaufendem Anker wiedergegeben.
  • Fig. z stellt den Längsschnitt nach A-B der Fig. 3 dar. Die Fig. 2 und 3 sind die Ansichten der anliegenden Seiten der Kupplungshälften. Die Fig. q. bis 6 zeigen schematisch die einzelnen Stellungen der wirksamen Teile. Mit der Ankerachse a des Zündapparats b ist eine Scheibe c fest verbunden. Sie ist mit radialen Führungen d für Kugeln e versehen. Am Gehäuse f des Zündapparats b ist ein Anschlag g für die Kugeln e angeordnet. Die andere Kupplungshälfte, eine Scheibe h, sitzt fest auf der z. B. vom Verbrennungsmotor angetriebenen Welle i und trägt Anschläge k zum Auslösen der Arretierung. Die beiden Teile c und la sind durch eine Schraubenfeder l miteinander verbunden. -Die Wirkungsweise der Antriebsvorrichtung ist folgende: Wird die Scheibe h gedreht, so folgt die Scheibe c zunächst dieser Bewegung. Die Anschläge k liegen dabei (Fig. q.) unter dem Druck der vorgespannten Feder l mit ihren Flächen na an den Flächen n der in der Scheibe c angeordneten Führungen o. Sobald aber eine der Kugeln e gegen den Anschlag g trifft (Fig. 5), wird die Scheibe c festgehalten und die Feder 1, da sich die Scheibe h weiter dreht, noch mehr gespannt. Wenn dann einer der Ansätze k an der Scheibe h unter die festgehaltene Kugel e greift (Fig. 6), wird diese in radialer Richtung in der Führung d nach dem Rand der Scheibe c bewegt, wodurch sie von dem Anschlag g freikommt. Unter der Wirkung der Federspannung schnellt nun die Scheibe c mit dem Anker der Scheibe h nach, bis die Flächen m und st wieder zum Anliegen kommen.
  • Sobald die Antriebsvorrichtung eine bestimmte Geschwindigkeit erreicht hat, gleiten die Kugeln e in ihren Führungen d radial nach außen, so daß sie dauernd aus dem Bereich des Anschlages g kommen. Die Antriebs- Vorrichtung wirkt dann nicht mehr ruckweise, sondern kontinuierlich, als ob eine starre Kupplung zwischen Motor und Zündapparat angeordnet wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch vorübergehende Arretierung ruckweise wirkende Antriebsvorrichtung für Zündapparate, bei der das Ausschalten der Arretierung durch Fliehläaftwirkung selbsttätig erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daB die Kugel, die in bekannter Weise als Anschlag bei der zeitweiligen Arretierung dient und das Fliehgewicht bildet, sowohl beim vorübergehenden Auslösen als auch beim dauernden Ausschalten der Arretierung radial bewegt wird.
DE1920338764D 1920-05-18 1920-05-18 Antriebsvorrichtung fuer Zuendapparate Expired DE338764C (de)

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