DE339640C - Legierung von Blei mit Leichtmetall - Google Patents

Legierung von Blei mit Leichtmetall

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DE339640C DE1915339640D DE339640DD DE339640C DE 339640 C DE339640 C DE 339640C DE 1915339640 D DE1915339640 D DE 1915339640D DE 339640D D DE339640D D DE 339640DD DE 339640 C DE339640 C DE 339640C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C11/00Alloys based on lead
    • C22C11/02Alloys based on lead with an alkali or an alkaline earth metal as the next major constituent

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Description

  • Legierung von Blei mit Leichtmetall. Gegenstand der Erfindung ist eine Legierung, bei welcher Blei nicht nur mit einem Leichtmetall, sondern mit mehreren Leichtmetallen gleichzeitig vereinigt ist, unter denen mindestens je ein Alkalimetall und ein Erdalkalimetall (einschließlich des Magnesiums) sein muß. Es hat sich nämlich überraschenderweise ergeben, daß sich beim Zusatz mehrerer Leichtmetalle zwar die guten Eigenschaften der einzelnen zugesetzten Leichtmetalle, z. B. hinsichtlich der Härtung, addieren, dagegen die schädlichen Wirkungen nur in dem Maße auftreten, in dem das einzelne Leichtmetall zugesetzt ist. Es genügt aber nicht, mehrere beliebige Leichtmetalle zuzusetzen, da die schädlichen Wirkungen zwar bei den Alkali- und Erdalkalimetallen in verschiedener Richtung liegen, innerhalb jeder dieser Gruppen aber in derselben. Wollte man z. B. mehrere Erdalkalimetalle allein verwenden, so würde der Zusatz zur Erzielung einer genügenden Härte so groß sein müssen, daß die Legierung einen unverhältnismäßig hohen Abbrand beim Umschmelzen zeigen würde. Bei Verwendung mehrerer Alkalimetalle allein würde die Legierung bei genügender Härte eine zu' geringe Luftbeständigkeit aufweisen. ° Verwendet man dagegen gleichzeitig mindestens je ein Alkalimetall und ein Erdmetall, so läßt sich der Gesamtzusatz von Leichtmetall und somit die härtende Wirkung in weit höherem Maße steigern, als bei Anwendung eines einzigen Leichtmetalls, ohne daß die schädlichen Eigenschaften sich in merklichem Grade fühlbar machen. Die Legierungen lassen sich durch Zusatz eines oder mehrerer Schwermetalle noch weiter verbessern, und zwar infolge der Gegenwart mehrerer Leichtmetalle in weit höherem Maße, als es bei Zusatz von Schwermetallen zu Legierungen von Blei mit einem einzigen Leichtmetall möglich ist.
  • Geeignete Legierungen sind beispielsweise solche von Blei mit Kalzium, Natrium und Barium, von Blei mit Kalzium, Natrium und Strontium oder von Blei mit Barium, Natrium und Strontium. o Als verbessernde Schwermetalle können Zinn, Antimon, Kupfer, Zink u. a. verwendet werden. Die Menge der angewendeten Leichtmetalle ist verhältnismäßig gering. Sie kann bei den hohes Atomgewicht besitzenden Erdalkalimetallen Barium, Strontium, Kalzium etwa i bis 3 Prozent betragen, während sie bei den eigentlichen Alkalimetallen, wie Natrium oder Kalium, etwa 0,5 bis 1,5 Prozent beträgt. Auch der Zusatz von Magnesium wird am besten unter i Prozent gehalten. Die Zusätze von Schwermetall sind ebenfalls niedrig, zum Teil nöch niedriger. Wirksam ist z. B. bereits o, i Prozent Kupfer; meist betragen die Zusätze = bis 3 Prozent.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Legierung von Blei mit Leichtmetall, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig zwei oder mehrere Leichtmetalle verwendet werden, unter denen mindestens je ein Alkalimetall, wie Natrium oder Kalium, und ein Erdalkalimetall, wie Kalzium, Ba, rium;-Satrontium oder Magnesium, ist.
  2. 2. Legierung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB außerdem noch ein Zusatz von einem oder mehreren Schwermetallen, wie Zinn,-Antimon, Kupfer, Zink, gemacht ist,
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