DE339902C - Selbsttaetige Hemmungsausloesung fuer Maschinengewindeschneideisen - Google Patents

Selbsttaetige Hemmungsausloesung fuer Maschinengewindeschneideisen

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DE339902C
DE339902C DE1920339902D DE339902DD DE339902C DE 339902 C DE339902 C DE 339902C DE 1920339902 D DE1920339902 D DE 1920339902D DE 339902D D DE339902D D DE 339902DD DE 339902 C DE339902 C DE 339902C
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Pscherer & Co
WERKZEUGMASCHINENFABRIK
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WERKZEUGMASCHINENFABRIK
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/04Machines with one working-spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der im Patent 313558 beschriebenen Hemmungsauslösung für Maschinengewindeschneideisen. Nach dem genannten Patent muß die mit der Schneideisenspindel verbundene Hemmungsnase nach vollzogenem Gewindeschneiden bei der Rückkehr der Spindel in die Anfangsstellung wieder in die am Schlitten vorgesehene Längsnut eintreten, damit die Spindel an der Umdrehung verhindert ist. Es hat sich nun herausgestellt, daß die Hemmungsnase nicht immer in die Nut eintritt, wodurch der Rückgang der Schneideisenspindel verzögert wird, so daß die Spindel mit dem zum nächsten Arbeitsgang einsetzenden Werkzeug zusammengerät.
Nach der neuen Ausführungsform erhält der Schlitten an Stelle der Nut eine federkeilartige vorspringende Leiste, gegen welche sich die an der Schneideisenspindel drehbar angeordnete
ao Hemmungsnase während des Gewindeschneidens legt, wodurch die Spindel in der üblichen Weise so lange an ihrer Umdrehung verhindert wird, bis die Nase bei Erreichung der eingestellten Gewindelänge von der Leiste abgleitet und die Schneideisenspindel freigibt.
Das Abgleiten der drehbar angeordneten Nase von der Leiste wird durch eine die Schneideisenspindel konzentrisch umgebende kegelige Bohrung eines am Hemmungsschlitten sitzenden Anschlages herbeigeführt, indem die Hemmungsnase eine winklig an sie anschließende, unter Federwirkung stehende Verlängerung besitzt, die bei ihrem Eintritt in die kegelige Bohrung von dieser derartig beeinflußt wird, daß die Nase eine kleine Drehung erhält, durch welche sie außer Eingriff mit der Leiste kommt. Infolge dieser eigenartigen Ausbildung und Anordnung der einzelnen Teile legt sich die Nase beim Austritt aus der kegeligen Bohrung des Anschlages ohne weiteres wieder gegen die Leiste und verhindert somit die Schneideisenspindel an der Umdrehung.
In der Zeichnung ist die Hemmungsauslösung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt, während
Fig. 2 einen Teilquerschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 veranschaulicht, und
Fig. 3 ein Teilquerschnitt nach der Linie C-D ist. f -
Die in bekannter Weise das Schneideisen a tragende, in achsialer Richtung verschiebbar im Reitstock g gelagerte Spindel b besitzt eine sich gegen die federkeilartige Leiste d des Schlittens e legende, drehbar in der Spindel b angeordnete Nase f. Die letztere ist mit einer winklig an sie anschließenden Verlängerung h versehen, gegen deren Unterfläche sich ein in einer Bohrung der Spindel b befindlicher Stift i legt, der unter dem Einfluß einer Feder k steht, wodurch die Nase f derartig beeinflußt wird, daß sie sich gegen die Seitenfläche der Leiste d legt.
Am vorderen Ende des Schlittens eist ein Anschlag I befestigt, der eine kegelige Bohrung m besitzt, die die Spindel δ konzentrisch umgibt.
Die Wirkungsweise der Hemmungsausiösung ist folgende:
Der Hemmungsschlitten e wird mittels seiner Schraubenspindel η so weit zurückgezogen, daß die Verlängerung h der Nase f sich gegen die Leiste d des Schlittens e legt. Wird nun die Schneideisenspindel δ in üblicher Weise mittels ihrer Vorschubstange ο und deren Druckkörner^> achsial gegen das Arbeitsstück vorgeschoben und das Gewindeschneiden dadurch eingeleitet, so wird das Schneideisen« nachgezogen samt der Spindel δ und der Nase f. Sobald die Nase f am Anschlag I angekommen ist, stößt die Verlängerung h gegen die kegelige Bohrung m des Anschlages I, wobei die Feder k zusammengedrückt wird und die Nase f von der Leiste d abgleitet. Nunmehr kann die Schneideisenspindel δ frei an den Umdrehungen des Werkstückes teilnehmen, da die Hemmung derselben sowie das Schneideisen α in der Gewindeschneidedrehrichtung ausgelöst ist. Ist das Gewindeschneiden nach Erreichung der gewünschten Länge beendet, so wird das Werkstück in bekannter Weise bei umgekehrter Drehrichtung aus dem Schneideisen herausgeschraubt. Hierbei legt sich die Verlängerung h der Nase f wieder gegen die Leiste d und verhindert die Spindel δ an ihrer Umdrehung.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruchs:
    i. Selbsttätige Hemmungsauslösung für Maschinengewindeschneideisen nach Patent 313558, dadurch gekennzeichnet, daß der auf beliebige Länge verstellbare Schlitten (e) eine federkeilartige vorspringende Leiste (d) besitzt, gegen welche sich eine in der Schneideisenspindel drehbar angeor dneteHemmungsnase (f) währenddes Gewindeschneidens Jegt, wodurch die Spindel (δ) so lange an ihrer Umdrehung verhindert wird, bis durch eine Drehung der Nase (f) bei Erreichung der eingestellten Gewindelänge die Nase (f) von der Leiste (d) abgleitet und die Schneideisenspindel (b) freigibt.
  2. 2. Selbsttätige Hemmungsauslösung für Maschinengewindeschneideisen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgleiten der Nase (f) von der Leiste (d durch eine, die Schneideisenspindel (δ) konzentrisch umgebende kegelige Bohrung (m) eines am Schlitten (e) sitzenden Aixhlages (Z) bewirkt wird, indem die Hemmungsnase (f) mit einer winklig an'sie anschließenden, unter Federwirkung stehenden Verlängerung (h) in die kegelige Bohrung (m) eintritt und von dieser eine kleine Drehung erhält, durch welche sie außer Eingriff der Leiste^ kommt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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