DE339938C - Vorrichtung zum Ausgleich des Druckes in Unterwasserschallapparaten - Google Patents

Vorrichtung zum Ausgleich des Druckes in Unterwasserschallapparaten

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DE339938C
DE339938C DE1917339938D DE339938DD DE339938C DE 339938 C DE339938 C DE 339938C DE 1917339938 D DE1917339938 D DE 1917339938D DE 339938D D DE339938D D DE 339938DD DE 339938 C DE339938 C DE 339938C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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Description

  • Vorrichtung zum Ausgleich des Druckes in Unterwasserschallapparaten. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausgleich des Druckes vor und hinter den Membranen von Unterwasserschallapparaten. Für die Empfindlichkeit, die scharfe akustische Wiedergabe der Töne oder Geräusche und das gleichmäßige, zuverlässige Arbeiten derartiger Einrichtungen überhaupt ist es wesentlich, daß die Druckverhältnisse, die zu beiden Seiten der Membran herrschen, übereinstimmen. Um diese Aufgabe mit einfachen und sicher wirkenden Mitteln zu lösen, wird gemäß der Erfindung eine ins Wasser einzusetzende Taucherglocke zur Anwendung gebracht, mit deren Druckraum das Innere des Unterwasserschallapparates in Verbindung steht. Es sind bereits Mittel für den Druckausgleich vorgeschlagen worden; diese gehen aber stets von der Verwendung besonderer, im wesentlichen allseits geschlossener Hohlkörper aus, bei denen nur ein enger Kanal (Rohr o. dgl.) die Verbindung zwischen dem Außenwasser und dem Druckraum bildet. Durch die Verwendung einer Taucherglocke, die nach unten offen ist und hierdurch einen freien Zugang zu ihrem Druck: raum besitzt, gestaltet sich die Überwachung und das Auswechseln der zur Anwendung gelangenden Mikrophone oder sonstigen Empfangsvorrichtungen besonders einfach und bequem.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert, und zwar zeigt Fig. = einen schematischen Längsschnitt einer Vorrichtung zur Verwendung bei Unterwasserschallapparaten, die vollständig ins Wasser eintauchen, und Fig. a eine entsprechende Darstellung für solche Fälle, bei denen nur die Membran der Unterwasserschallvorrichtung an das Wasser grenzt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. z bezeichnet a ein Unterwassermikrophon, welches vollständig im Wasser eintaucht und dementsprechend einen Überdruck auf seine Membran cal erleidet gleich der Tauchtiefe des Mikrophons. Für den Druckausgleich ist das Mikrophon a in einer Taucherglocke von der aus der Zeichnung ersichtlichen Form abgeordnet und durch Arme d oder sonst geeignete Mittel darin festgehalten. In dem Druckraum cl wird ein der Eintauchtiefe entsprechender Druck herrschen. Mit diesem Druckraum ist das Gehäuse a durch ein oben offenes Standrohr b verbunden, so daß hierdurch ohne weiteres der Druckausgleich erzielt ist. Um die senkrechte Lage der Vorrichtung nach Möglichkeit zu sichern, ist durch Anbringung von Gewichten f am unteren Glockenrand der Schwerpunkt tief gelegt, während zur Verhinderung des Eindringens von Spritzwasser in das Rohi b dessen oberes Ende bis an den höchsten Punkt des Druckraumes geführt ist; Ablenkflächen e1 sind außerdem noch vorgesehen, um etwaiges Spritzwasser mit Sicher-` heit abzuhalten.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 grenzt nur die Membran al an das Wasser, während das Gehäuse a selbst im oberen Teil des Druckraumes cl der Glocke c sitzt. Das Innere des Gehäuses a1 steht durch eine Bohrung a2 oder in sonst geeigneter Weise in freier Verbindung mit dem Druckraum. Das Wasser kann auch hier nicht bis zu dem Gehäuse a gelangen, wenn nur das Volumen des Wasserraumes lt der Glocke hinreichend groß gemacht wird gegenüber demjenigen des Druckraumes g. Die Ablenkfläche ei bildet auch hier eine weitere Sicherung zum Abhalten des Spritzwassers. Es könnte auch hier wieder ein Standrohr von dem Gehäuse a bis in den Scheitelpunkt des Druckraumes führen, wenn die Betriebsverhältnisse so sind, daß starke Bewegungen der Glocke im Wasser zu befürchten sind.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜciiE: z. Vorrichtung zum Ausgleich des Druckes in Unterwasserschallapparaten, bei welcher das Gehäuseinnere des Unterwasserschallapparates mit dem Druckraum eines eingetauchten Hohlkörpers in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper als eine Taucherglocke ausgebildet ist, die einen freien Zugang zu ihrem Druckraum besitzt.
  2. 2. Ausführungsförm nach Anspruch z für Unterwasserschallapparate, wo nur der schwingungsfähige Teil mit dem Wasser in Berührung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterwasserschallapparat in dem obersten Teil des Druckraumes der Taucherglocke angeordnet und mit seinem Gehäuse, gegebenenfalls unter Verwendung eines Standrohres, in freier Verbindung mit dem Druckraum steht. g. Ausführungsform nach Anspruch =, gekennzeichnet durch in der Taucherglocke bzw. in deren Druckraum angeordnete Ablenkkörper (Spritzbleche, e1), die bei Bewegungen des Wassers (Seegang usw.) das letztere von den im Druckraum aufgestellten oder damit in Verbindung stehenden Unterwasserschallapparaten fernhalten.
DE1917339938D 1917-08-21 1917-08-21 Vorrichtung zum Ausgleich des Druckes in Unterwasserschallapparaten Expired DE339938C (de)

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