DE339955C - Brenner fuer fluessige Brennstoffe - Google Patents

Brenner fuer fluessige Brennstoffe

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DE339955C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23D—BURNERS
    • F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/10—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour

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  • Spray-Type Burners (AREA)
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Description

  • Brenner für flüssige Brennstoffe. Die Erfindung bezieht sich auf Brenner für flüssige Brennstoffe und bezweckt insbesondere die Schaffung eines Brenners zur Verfeuerung von Rohöl, das zur Verbrennung zerstäubt wird.
  • Gemäß der Erfindung besitzt der Brenner einen wehrartigen Überlauf mit lippenartig überhängender, kreisbogenförmiger Überlaufkante, gewölbter und eingekerbter oberer Fläche. Darüber bzw. dahlinter befindet sich eine offene, flache Schale, in die der Brennstoff langsam hineinrieselt. Die Unterfläche des Überlaufs ist flach. Eine in einigem Abstande hinter der Überlauflippe angeordnete Düse läßt den Strahl eines Zerstäubu.ngsnvittels wie Preßluft gegen diese Abflachung strömen; der Strahl wird dadurch abgelenkt und verteilt, ehe er auf den Brennstoff trifft.
  • Es sind Brenner bekannt, bei denen der aus einer oder mehreren Mündungen ausfließende Brennstoff .unmittelbar in den Bereich des aus einer oder mehreren Düsen ausströmenden Zerstäubunggmittels (Dampf, Luft o. dgl.) gelangt. Bei diesen bekannten Brennern bietet die Regelung Schwierigkeiten, insbesondere die Einstellung auf eine kleine Flamme, weil es schwer gelingt, der verminderten Brennstoffmenge einen entsprechend bemessenen Strahl des Zerstäubungsmittels zuzuführen.
  • Beim Erfindungsgegenstande ist eine Regelung dagegen leicht und ohne Gefahr des Erlöschens der Flamme zu erzielen. Durch die Ausgestaltung des Brenners wird nämlich erreicht, daß einmal der Brennstoff stets als ein zusammenhängendes dünnes Band oder Schleier in den Bereich des Strahls gelangt, nicht in Form einzelner, unzusammenhängender Strahlen; nimmt die Brennstoffmenge zu, wird das Band breiter, nimmt sie ab, so zieht es sich zusammen, und zwar immer nach der Mitte zu, nicht uniregelmäßig. Ferner soll auch erreicht werden, .daß der Zerstäuberstrahl in ähnlicher Weise sich ausbreitet oder zusammenzieht, und zwar ebenfalls nach der Mitte zu.- Brennstoff- und Zerstäuberstrahl befinden sich daher immer in einem günstigen Verhältnis zueinander.
  • Durch die Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es ist: Fig. i ein senkrechter Längsschnitt durch eine Ausführungsform; Fig.2 zeigt in größerem Maßstabe eine Seitenansicht des Brennerkopfes, Fig.3 einen entsprechenden Längsschnitt, Fig. q. eine Aufsicht, Fig.5 die Vorderansicht eines Teils des Brennerköpfes, Fig.6 einen Schnitt (ähnlich Fig.3) durch eine abgeänderte Ausführungsform des Brennerkopfes.
  • Fig.7 ist der senkrechte Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform; Fig.8 zeigt einen gleichen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform; Fig. g bis i2 sind Einzelheiten dazu.
  • Das Öl, das zur Erzielung der erforderlichen Dünnflüssigkeit gegebenenfalls durch eine unter dem Ölbehälter angebrachte Flamme vorgewärmt sein kann, fließt durchdas Rohr l zum Nadelventil o, das die Ausflußmenge regelt. Das austretende Öl rieselt an dem - Draht oder Rohr p herab auf den Brennerkopf q.
  • Das Zerstäubungsmittel fließt durch das Rohr k dem Nadelventil r zu, gelangt zu der Düse r' und stößt, nach oben fließend, gegen die flache Unterseite des Brennerkopfes q, wird dort abgelenkt, breitet sich, je nach der Stärke des Zuflusses, nach beiden Seiten fächerartig mehr oder weniger aus und strömt über die Vorderkante der Abflachung nach vorn.
  • Der l,rennerkopf q enthält einen nach oben kugelig gestalteten Teil t, der nach unter flach oder, wie bei ic in Fig. 5 gezeigt, leicht hohl gestaltet ist. In einem Hohlraum oder Näpfchen v, das oben auf dieser Kugelkappe t gebildet ist, ruht der Draht p auf, und das daran hinabrieselnde Öl sammelt sich zunächst in dem Näpfchen. - An der Stirnseite des Brenners ist ein Teil der Kappe t weggeschnitten, und das Öl aus dem N äpfchen v fließt über die gewölbte Kappenfläche in Form eines feinen Bandes nieder.
  • In der Oberfläche der Kugelkappe können Einschnitte oder kleine Nuten vorgesehen sein, um die Teilung und Zerstäubung des Öls zu unterstützen. Vorzugsweise wird eine Mittelnut oder Einkerbung hergestellt, um einen ununterbrochenen Strahl von Brennflüssigkeit für eine Zündflamme zu liefern.
  • Der Zerstäubungsstrahl, der in der durch Fig. 2 angedeuteten Weise nach vorn strömt (bei der Anordnung gemäß Fig. 6 wird sich der stumpfer auftreffende Strahl etwas stärker ausbreiten), trifft nun auf das Flüssigkeitsband und veranlaßt die Zerstäubung.
  • Ist das Ventil o so eingestellt, daß wenig Flüssigkeit durchströmt, so wird auch das Ventil r entsprechend wenig geöffnet werden. Zweckmäßig kann es sein, die Ventilspindeln in gegenseitige Abhängigkeit zu bringen, derart, daß bei Öffnen oder Schließen des einen Ventils das andere entsprechend verstellt wird. Die Brennerköpfe sind so ausgebildet, daß die Mindestmenge von Öl allein über die Mitte strömt, indem die Mittelnut tiefer ist als die übrigen Nuten. In gleicher Weise wird dies die Mindestmenge des ausströmenden Druckgases tun, da einem geringeren Druck des Gases und damit einem schwächeren Anprall des Strahles gegen die Unterfläche des Brennerkopfes auch eine geringere Ausbreitung des Strahles entspricht. Wird jedoch die Zufuhr beider Mittel verstärkt, so dehnen sie sich beide selbsttätig auf eine größere Breite aus. Auf diese Weise kann die Flamme vermindert und eine dauerrüde Verbrennung mit einer Mindestmenge von Öl und Arbeitsgas aufrechterhalten werden.
  • Während des Brennens strömt Verbrennctngsluft durch das Rohr j nach und sorgt für eine gute Verbrennung.
  • Bei der Anordnung nach Fig.7 ist der Brennerkopf oben stärker abgeflacht. Die Brennstoffzuführung erfolgt durch ein kleines Rohr. .
  • Bei der in den Fig.8 bis 12 dargestellten Ausführungsform sind Mittel zur Regelung des Zerstäubungsmittels vorgesehen.
  • In dem Rohr k befindet sich ein Rohrventil 6, das der Länge nach durchbohrt ist, so daß es Luft oder Dampf durchströmen lassen kann, und das durch das Handrad 7 verstellt werden kann. Das Kolbenventil6 kann Öffnungen 8, 9 und ro im Brenner freigeben, von denen die öffniung 8, die zuerst geöffnet und zuletzt geschlossen wird, Zugang zur Brennermitte vermittelt. Die Oberseite des Brennerkopfes q ist mit einer Rippe z r und einer Lippe r2 ausgestattet; auf der Lippe 12 befinden sich Rippen z3. Die Oberfläche 1q. des so gebildeten Wehres oder Gitters ist etwas erhaben. Ein hoher Flansch 15 hindert das Öl, an den Seiten des Wehres überzufließen. An der Unterseite des Wehres befindet sich ein Schlitz rd, der mit den Öffnungen 8, 9, ro in Verbindung steht.
  • Die Brennflüssigkeit, die über die Oberfläche des Wehres niederrieselt, trifft den Dampf- oder Luftstrahl. Bei dieser Ausführungsform stößt nur ein Teil des Stromes gegen die Unterseite des Brenners.
  • Je nach der Größe der zu beheizenden Kochmaschine oder des zu beheizenden Raumes können gegebenenfalls mehr als ein Brenner zur Anwendung kommen.
  • Beim Inbetriebsetzen des Brenners soll nach; Möglichkeit dafür gesorgt werden, daß die Flamme nicht .unmittelbar auf Metallteile trifft. Der Brenner soll vielmehr so angeordnet werden, daß die Hitze durch feuerfesten Stein oder in sonst geeigneter Weise verteilt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brenner für flüssige Brennstoffe, gekennzeichnet durch einen wehrartigen Überlauf mit lippenartig überhängender, kreisbogenförmiger Überlaufkante, gewölbter und eingekerbter oberer Fläche und ebener Unterfläche, hinter dem sich eine offene, flache Brennstoffschale befindet, sowie durch eine in einem Abstand hinter der Überlauflippe angeordnete, gegen die flache Unterseite des Überlaufs geneigte Düse für das Zerstäubungsmittel.
DE1919339955D 1919-09-04 1919-09-04 Brenner fuer fluessige Brennstoffe Expired DE339955C (de)

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