DE340122C - Elektrische Messanordnung, insbesondere zur Widerstandsmessung - Google Patents

Elektrische Messanordnung, insbesondere zur Widerstandsmessung

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DE340122C
DE340122C DE1919340122D DE340122DD DE340122C DE 340122 C DE340122 C DE 340122C DE 1919340122 D DE1919340122 D DE 1919340122D DE 340122D D DE340122D D DE 340122DD DE 340122 C DE340122 C DE 340122C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Elektrische 1Vleßanordnung, insbesondere zur Widerstandsmessung. Auf der Zeichnung ist schematisch in Gestalt einer Stromverzweigung ein Meßinstrument dargestellt, das zwar besonders zur gleichzeitigen Bestimmung der elektromotorischen Kraft und des Widerstandes thermoelektrischer Stromkreise konstruiert wurde, das aber auch zu anderen Zwecken verwendbar ist und es namentlich ermöglicht, nicht nur die E. M. K., sondern auch den Widerstand beliebig verwickelter und stromdurchflossener Leitungen zu messen, ohne deren betriebsmäßige Verwendung zu stören. Die Linien p, p stellen einen Doppelrheostaten mit zwangläufig verbundenen Schiebekontakten vor; dem einen Rhcostaten ist ein Galvanoskop oder Amperemeter vom Widerstand g vorgeschaltet. Demnach ist der Widerstand des einen Zweiges P, der des anderen = p +. g, der des ganzen Rheostaten = Zp +g) . Der Gesamtwiderstand des Stromkreises ist somit Demnach ist die Gesamtstromstärke Diese Stromstärke verteilt sich auf die Zweige und p -[- g im umgekehrten Verhältnisse ihrer Widerstände, das ist von (a -[- g) Einheiten erhält der p genannte Zweig + g Einheiten, der andere Zweig p -[- g aber nur p Einheiten, also Führen wir den durch die zwei Pfeilspitzen angedeuteten Kontaktschlitten bis dicht an die Kontakte des Galvanoskops, so daß p und damit auch Ep = o, so ist das Galvanoskop stromlos; dasselbe erhält aber sofort nach Maßgabe obiger Formeln Strom, sobald wir den Schlitten verschieben; die Stromstärke bzw. der Ausschlag nehmen danach zu, um nach Erreichung eines Maximums wieder abzunehmen. Hieraus folgt, daß wir für jeden Ausschlag zwei Einstellungen bzw. zwei verschiedene Werte für p, nennen wir sie p1 und p2, finden können, mit andern Worten, daß und dadurch Da nun das erwähnte Maximum nur einmal vorkommen kann, dann also @1= @2 sein muß, ist auch Zu demselben Resultate gelangen wir aber auch, wenn wir von vornherein setzen, da sich auch dann ergibt. Daß hierbei g auf bekanntem Wege veränderlich gewählt werden kann, ist selbstverständlich; ebenso daß gleichzeitig mit W auch die E. M. K. der Stromquelle bestimm-bzw. ablesbar gemacht werden kann, da sie sich aus W und i ergibt und ist; ebenso kann P, in ein anderes geeignetes Verhältnis zu P2 gebracht werden, z. B. = np2 sein, wodurch würde. Lassen wir ferner den bisherigen Zweig P durch Vorschaltung eines anderen Widerstandes a dagegen = a -E- np werden, so wird wenn a = o und W= , wenn n = z bzw.
  • möglich, den Genauigkeitsgrad beliebig zu er- wenn a = o ist. Es ist also unschwer höhen. Allerdings ist nun das Maximum ziemlich flach, weshalb zweckmäßig der Spule des Amperemeters g eine Induktionsspule überlagert wird, die in einem angeschlossenen Galvanometer m naturgemäß nur die in g auftretenden Stromänderungen anzeigt und dadurch den Zeiger m in demselben Augenblick nach der anderen Richtung ausschlagen läßt, wo das Maximum überschritten ist, i also wieder abnimmt. Das Instrument zeigt in diesem Falle scheinbar ähnlich der Wheastoneschen Brücke an, freilich ohne Schleifenbildung und sonstige Umständlichkeiten und dürfte infolgedessen berufen sein, durch seine eben erwähnten; der Wheastoneschen Brücke und ihren Abarten - unerreichbaren Vorzüge der Meßtechnik ganz neue Bahnen zu zeigen. Um nur eines hervorzuheben, sei die bisher auf direktem Wege unmögliche Bestimmung des inneren Widerstandes von Stromquellen, namentlich solcher thermoelektrischer Art erwähnt, bei denen sich durch die Erwärmung sowohl Potentialdifferenz wie auch Widerstand ändern, so daß bisher nur die Resultierende dieser beiden. Momente meßbar war. Dazu gehört auch die Messung gestörter Fernleitungen, und zwar vor allem deswegen, weil das Instrument mit gleichem Erfolge dem zu messenden Stromkreise auch parallel geschaltet werden kann. .

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Elektrische Meßanordnung, insbesondere zur Widerstandsmessung, gekennzeichnet durch zwei oder mehr parallel zueinander an den zu prüfenden Stromkreis (E, W) angeschlossene Rheostaten (P, P), deren Schiebekontakte zwangläufig miteinander verbunden sind und deren einem ein besonderer Vergleichswiderstand (g) vorgeschaltet ist, der entweder unmittelbar den Stromkreis eines Meß- oder Anzeigeinstrumentes bildet oder derart induktiv ausgestaltet ist, daß er ein an eine Sekundärwicklung angeschlossenes Anzeigeinstrument (nt) beeinflußt. .
DE1919340122D 1919-11-21 1919-11-21 Elektrische Messanordnung, insbesondere zur Widerstandsmessung Expired DE340122C (de)

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