DE3401281C2 - Vorrichtung zur dosierten, insbesondere portionierten Abgabe von feinverteiltem Gut - Google Patents

Vorrichtung zur dosierten, insbesondere portionierten Abgabe von feinverteiltem Gut

Info

Publication number
DE3401281C2
DE3401281C2 DE19843401281 DE3401281A DE3401281C2 DE 3401281 C2 DE3401281 C2 DE 3401281C2 DE 19843401281 DE19843401281 DE 19843401281 DE 3401281 A DE3401281 A DE 3401281A DE 3401281 C2 DE3401281 C2 DE 3401281C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
opening
outer shell
spring
salt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19843401281
Other languages
English (en)
Other versions
DE3401281A1 (de
Inventor
Paul-Peter Dipl.-Geol. 8100 Garmisch-Partenkirchen Freisl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19843401281 priority Critical patent/DE3401281C2/de
Priority to ZA85346A priority patent/ZA85346B/xx
Publication of DE3401281A1 publication Critical patent/DE3401281A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3401281C2 publication Critical patent/DE3401281C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F11/36Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rectilinearly-moved slide type
    • G01F11/40Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rectilinearly-moved slide type for fluent solid material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Abstract

Eine Vorrichtung zur portionierten Abgabe von feinverteiltem Gut enthält einen Behälter, in den das Gut über eine erste verschließbare Öffnung einfüllbar und aus dem das Gut über mindestens eine zweite Öffnung austragbar ist. Der Behälter ist mittels zumindest einer Feder in einer Außenschale aufgehängt oder gestützt, die eine dritte Öffnung besitzt, und die durch einen am oberen Ende des Behälters angebrachten und die zweite Öffnung überragenden Dorn so abschließbar ist, daß der Dorn durch die dritte Öffnung hindurch aus der Außenschale herauszuragen vermag. Der leere Behälter wird durch die Feder so angehoben, daß der Dorn zur Füllstandsanzeige aus der dritten Öffnung herausragt.

Description

34 Ol 281
feststellbar ist, wenn das Gut im Behälter zur Neige geht
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst Der Behälter ist vorzugsweise mittels zumindest einer unter diesem angeordneten Feder gestützt und/oder mittcis zumindest einer Feder in der Außenschale aufgehängt
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das Gut im Behälter fest eingeschlossen, so daß ein Zutritt \on Feuchtigkeit ausgeschlossen ist und Verklumpen verhindert wird. Mit jedem Schütteln wird nur eine genau bestimmte Menge des Gutes zerstreut Durch den aus der dritten Öffnung herausragenden Dorn wird angezeigt, wenn das Gut im Behälter zur Neige geht Schließlich wird die dritte öffnung durch den Oberteil des Behälters verschlossen, wenn das Gut über die erste Öffnung in diesen eingefüllt wird, so daß das Auffüllen in den um etwa 180° gekippten Behälter einfach vorgenommen werden kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der leere Behälter durch die Feder so angehoben wird, daß der Dorn zur Füllstandsanzeige aus der dritten Öffnung herausragt Durch den aus der dritten öffnung herausragenden Dorn wird so dem Benutzer zuverlässig angezeigt, daß der Behälter vollkommen leer ist.
Es ist auch vorteilhaft daß die Feder zwischen einem Absatz der Außenschale und einem Absatz des Behälters angebracht ist. Auf diese Weise wird die Feder sicher gelagert und ist zugleich für den Benutzer nicht sichtbar, wodurch die Vorrichtung ein gefälliges Erscheinungsbild erhält.
Weiterhin ist es zweckmäßig, daß der obere Bereich des Behälters einen domförmig gestalteten Teil aufweist, der in den Dorn übergeht. Durch diesen domförmig gestalteten Teil kann die dritte Öffnung besonders sicher verschlossen werden, wenn der Behälter über eine erste Öffnung mit Gut aufgefüllt wird.
Weiterhin ist es zweckmäßig, daß die erste öffnung durch eine Schraube verschließbar ist Auf diese Weise wird sichergestellt, daß der Behälter dicht verschlossen ist und kein Gut über die erste öffnung herausfallen kann.
Es ist auch vorteilhaft, daß am unteren, der dritten Öffnung gegenüberliegenden Ende der Außenschale ein Absatz vorgesehen ist, auf dem sich der mit dem Gut vollständig gefüllt? Behälter mit seinem Boden abzustützen vermag. Dadurch wird erreicht, daß bei einem Ermüden der Feder der Behälter nicht nach unten aus der Außenschale herausgleiter, kann.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der Dorn eine Einkerbung aufweist Durch diese Einkerbung wird das Heraustreten von Gut aus der dritten öffnung beim Zerstreuen erleichtert, während die dickeren Teile des Domes ein Verstopfen der dritten Öffnung zu verhindern helfen.
Es ist noch weiter vorteilhaft, daß zumindest zwei, vorzugsweise drei der zweiten öffnungen im domförmig gestalteten Teil vorgesehen sind. Dadurch nimmt der Weg für das Gut aus dem Behälter über die zweiten öffnungen und die dritte öffnung einen geraden Verlauf, so daß auch nach sehr häufigem Gebrauch der Vorrichtung kaum ein Verstopfen von deren oberem Teil auftreten kann.
Es ist weiterhin noch vorteilhaft, daß die Außenschale aus Metall, Kunststoff, Glas oder Ton hergestellt sein kann, also ein für jeden Anwendungszweck angebrachtes Erscheinungsbild zu erzielen ist.
Im Behälter selbst können auch in an sich bekannte Mittel zum Zerkleinern des Gutes angebracht sein, so daß dieses zuvor relativ grobkörnig über die erste öffnung in den Behälter eingefüllt werden kann. Die neuerungsgemäße Vorrichtung ist so beispielsweise für eine Pfeffermühle verwendbar.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß der Dorn und die dritte öffnung eng bzw. dicht ineinander geführt sind, wodurch ein allmähliches Zusetzen der dritten Öffnung ίο sicher vermieden wird
Um eine zusätzliche, kontinuierliche Füllstandsanzeige zu ermöglichen, können der Behälter und die Außenschale aus durchsichtigem Glas hergestellt sein, in diesem Fall wird dem Benutzer nicht erst durch den aus der dritten öffnung herausragenden Dorn mitgeteilt, daß das Gut im Behälter zur Neige geht. Vielmehr kennt der Benutzer ständig den aktuellen Füllstand des Gutes im Behälter.
Es ist auch möglich, Fortsätze des Behälters durch Schlitze aus der Außenschale hervortreten zu lassen, um so eine weitere Füllstandsanzeige mittels der Relativlage zwischen Behälter und Außenschale zu bilden.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die zweite öffnung zur Dosierung des zerstreuten Gutes durch eine Blende abschließbar ist, wobei noch Markierungen für den Öffnungsgrad der zweiten öffnung vorhanden sein können. Dadurch vermag der Benutzer genau die Menge des ausgestreuten Gutes zu portionieren.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt A-A 'von Fig. 1, F i g. 3 eine Draufsicht auf ein anderes Beispiel des Behälters,
F i g. 4 eine Seitenansicht des Oberteiles des Behälters von F i g. 2 und
F i g. 5 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Außenschale 1 und einem Innenbehälter 2, der an der Außenschale 1 mittels einer Feder 3 aufgehängt ist. Das obere Ende der Feder 3 ist dabei an einem Absatz 4 der Außenschale t angebracht, während das untere Ende der Feder 3 an einem Absatz 5 des Innenbehälters 2 befestigt ist
Der Behälter 2 weist einen oberen domförmig gestalteten Teil auf, in dem öffnungen 11, 12, 13 (vergleiche F i g. 2) vorgesehen sind, und der in einen Dorn 7 übergeht Die Federstärke der Feder 3 ist nun so eingestellt, daß der Dorn 7 aus einer öffnung 14 der Außenschale 1 herausragt und der Rand des Domes 7 bzw. der obere Teil des domförmigen Teiles die Außenschale 1 in der öffnung 14 berührt, wenn der Behälter 2 kein Gut enthält. Ist dagegen der Behälter 2 vollständig mit Gut 9 gefüllt, dann stützt sich der Boden 15 des Behälters 2 mit seiner Unterseite auf einem Absatz 6 der A.ußenschale 1 ab, so daß der Behälter 2 auch dann nicht aus der Außenschale 1 herausfallen kann, wenn die Feder 3 ermüdet oder das Gut besonders schwer ist. Der Boden 15 des Behälters 2 hat eine öffnung 10, die mittels einer Schnöbe 8 verschlossen werden kann.
Bei gefülltem Behälter 2 zieht dieser die Feder 3 nach unten, so daß der Dorn 7 vollständig aus der Öffnung 14 der Außenschale 1 zurückgezogen und für den Benutzer nicht sichtbar ist. Mit abnehmendem Gut 9 zieht die Feder 3 aber den Behälter 2 weiter nach oben, so daß
34 Ol
schließlich der Dorn 7 aus der öffnung 14 herausragt und so dem Benutzer anzeigt, daß das Gut 9 im Behälter zur Neige geht Ist der Behälter 2 schließlich leer, dann hält die Feder 3 diesen in seiner oberen Stellung, in der der Dorn 7 vollständig durch die öffnung 14 freiliegt.
Zum Füllen wird die Vorrichtung um 180° geschwenkt, so daß der Boden 15 nach oben weist. Die Schraube 8 wird aus der Öffnung 10 entnommen, und über diese Öffnung 10 wird das Gut 9 in den Behälter 2 eingebracht Dabei preßt die Feder 7 zusätzlich zum Gewicht des Behälters 2 den domförmigen Teil gegen die öffnung 14 der Außenschale 1, so daß kein Gut über die öffnung 14 austreten kann, d. h. die Vorrichtung wird zum Auffüllen mit dem Gut 9 »automatisch« verschlossen.
Zum Zerstreuen des Gutes 9 wird die Vorrichtung ebenfalls ohne ruckartige Bewegung gekippt, dann fällt das Gut 9 in den domförmigen Teil des Behälters 2 und durch die öffnungen 11 bis 13 sowie die öffnung 14 der Außenschale 1. Da dann aber der domförmige Teil mit dem Dorn 7 die öffnung 14 verschließt, kann bei jeder Schüttelbewegung nur eine definierte Menge an Gut 9 zerstreut werden.
Wird die Vorrichtung wieder in die in F i g. 1 gezeigte Ausgangslage zurückgebracht, dann zieht sich der Dorn 7 ebenfalls in die durch die Federkraft der Feder 3 und Gewicht und Menge des Gutes 9 bestimmte Ausgangslage zurück.
Selbstverständlich hängen die bei jeder Schüttelbewegung ausgestreuten Mengen vom Durchmesser der öffnung 14, der Länge des Doms 7, der Federstärke der Feder 3 und vom Flächenverhältnis der öffnungen 11 bis 13 zu den den domförmigen Teil bildenden Speichen 16 bis 18 ab, d. h. wenn beispielsweise die öffnungen 11 bis 13 im Vergleich zu den Speichen 16 bis 18 relativ groß sind, wird mehr Gut 9 über die Öffnung 14 aus der Vorrichtung austreten. Zu beachten ist dabei auch, daß das beim Schütteln auf die Speichen 16 bis 18 fallende Gut 9 den Behälter 2 zusätzlich nach unten treibt Die Außenschale 1 und auch der Behälter 2 können aus jedem geeigneten Material hergestellt werden, beispielsweise aus Metall, Kunststoff, Glas oder Ton, wobei Metall einen besonders stabilen Aufbau liefert Gegebenenfalls kann auch insbesondere bei einem aus Metall bestehenden Behälter 2 mehr als ein Dorn 7 vorgesehen werden, was bedeutet daß die Außenschale 1 dann ebenfalls entsprechend mehr öffnungen 14 besitzt
Die F i g. 3 und 4 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind einander entsprechende Bauteile mit den gleichen und durch einen Strich ergänzten Bezugszahlen wie in F i g. 1 und 2 versehen. Beispielsweise entspricht so — von einer anderen Formgebung abgesehen — die Außenschale Γ des Ausführungsbeispiels der F i g. 3 und 4 der Außenschale 1 des Ausführungsbeispiels der F i g. 1 und 2.
Das Ausführungsbeispiel der F i g. 3 und 4 unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel der F i g. 1 und 2 im wesentlichen durch eine breitere Gestaltung der Speichen 16' bis 18' und durch die dadurch ermöglichte, zusätzliche Anordnung von Blendensegmenten 21' bis 23'. Diese Blendensegmeme 21' bis 23' finden jeweils Platz unter dem Speicher 16' bis 18'. Der Dorn T ist hier drehbar in den feststehenden Speichen 16' bis 18' gelagert und außerdem drehfest mit den Blendensegmenten 21' bis 23' verbunden, so daß durch entsprechendes Verdrehen des Domes T die öffnungen 11' bis 13' ganz oder teilweise mittels der in der angegebenen Pfeilrichtung unter den Speichen 16' bis 18' hervortretenden Blendensegmenten 21' bis 23' verschlossen werden können. Der Öffnungsgrad der Öffnungen 11' bis 13' kann dabei durch Markierungen 24' auf dem Dorn T und dem Rand der Speiche 17' angezeigt werden.
F i g. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind einander entsprechende Bauteile mit den gleichen und durch einen Doppelstrich ergänzten Bezugszahlen wie in den vorangehenden Figuren versehen. Die Außenschale 1" entspricht also beispielsweise der Außenschale 1 des Ausführungsbeispiels der F i g. 1 und 2 und der Außenschale Γ des Ausführungsbeispiels der Fig. 3 und 4.
Das Ausführungsbeispiel der F i g. 5 unterscheidet sich von den vorhergehenden beiden Ausführungsbeispielen in verschiedenen Punkten:
Die Speichen 16" bis 18" (die Speiche 18" ist in F i g. 5 nicht zu sehen) sind mit einem keilförmigen Querschnitt versehen, wobei die spitzen Außenkanten dieser Speichen an den Verlauf der Innenfläche des domförmig gestalteten Teiles der Außenschale 1" angepaßt sind. Dadurch ist es möglich, daß beispielsweise Salzklumpen des Gutes 9" zerkleinert werden, wenn die Vorrichtung zum Ausstreuen von Salz in gekippter Lage geschüttelt wird, wodurch der Behälter 2" mit den Speichen 16" bis 18" in der Stellung von F i g. 5 nach oben drückt.
Weiterhin weist der Dorn 7" eine deutliche Einkerbung 25" auf. Durch diese ist sichergestellt, daß während eines Streuvorganges Luft in den Behälter 2" eindringen kann. Die Länge des Dorns 7" ist so bemessen, daß dieser auch bei vollem Behälter 2" noch etwas aus der dritten öffnung 14" herausragt, um sicher deren Zusetzen und ein Verlagern des Doms 7" innerhalb der Außenschale i" zu verhindern. Auch wird durch einen so langen Dorn 7" bei jedem Füllstand ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Vorrichtung sicher ausgeschlossen.
Der Dom 7" geht an seinem unteren Ende in einem senkrecht zur Längsachse des Domes 7" verlaufenden Bereich 26" des domförmigen oberen Teiles des Behälters 2" über. Durch diesen waagrechten Bereich 26" wird beim Ausstreuen von Gut 9" eine »Säule« aus dem Gut »ausgestanzt«, wodurch die Genauigkeit der Dosierung verbessert wird.
Zwischen der Außenschale 1" und dem Behälter 2" ist noch eine Membran 27" vorgesehen, die einerseits den Feuchtigkeitsschutz für das Gut 9" verbessert und andererseits verhindert daß Gut 9" in den Zwischenraum zwischen Behälter 2" und Innenwand der Außenschalc !"eintreten kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist vorzugsweise im Haushalt verwendbar. Es sind aber auch andere Anwendungsmöglichkeiten denkbar, wie beispielsweise im Gewerbe und in der Industrie, wenn von Hand genau definierte Mengen eines Gutes zerstreut werden sollen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

34 Ol 281 1 2 net durch Markierungen (24') für den Öffnungsgrad Patentansprüche: der zumindest einen zweiten Öffnung (11' bis 13'). 13. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge-
1. Vorrichtung zur dosierten, insbesondere portio- kennzeichnet, daß Speichen (16", 17") mit einem nierten Abgabe von feinverteiltem Gut, mit einem 5 keilförmigen Querschnitt den domförmig gestalte-Behälter (2), in den das Gut (9) über eine erste ver- ten Teil des Behälters (2) bilden.
schließbare öffnung (10) einfüllbar und aus dem das 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch ge-
Gut über mindestens eine zweite öffnung (11 bis 13) kennzeichnet, daß die Speichen (16", 17") scharfe
austragbar ist, dadurch gekennzeichnet, Außenkanten aufweisen, die gegen die Innenfläche
daß in einer Außenschale (1), die mit einer dritten io der Außenschale (1) wirken.
öffnung (14) versehen ist, der Behälter (2) lose ver- 15. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Anschiebbar gelagert ist, wobei sich die zumindest eine Sprüche, gekennzeichnet durch eine Membran (27") zweite öffnung (13) des Behälters (2) in Richtung auf zwischen Innenwand der Außenschale (1") und Audie dritte Öffnung (14) und von dieser hinweg be- ßenwand des Behälters (2").
wegt, 15
daß am Behälter (2) ein die zumindest eine zweite
öffnung (11 bis 13) überragender Dorn (7) vorgesehen ist, der durch die dritte öffnung (14) aus der
Außenschale (1) hinausragt und in einem Bereich der Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur dosierten,
Verschiebung die dritte Öffnung (14) abdichtet, und 20 insbesondere portionierten Abgabe von fein verteiltem
daß der Behälter (2) in der Außenschale (1) mittels Gut nach dem Gattungsbegriff von Anspruch 1.
zumindest einer Feder (3) gehaltert ist, welche derart Derartige Vorrichtungen sind u. a. Gegenstand der
angeordnet ist, daß bei zunehmender Entfernung des US-PS 42 10 263 und der US-PS 38 44 454. Ferner zeigt
Behälters (2) von der dritten öffnung (14) die Rück- die DE-OS 30 32 054 eine Vorrichtung zum Dosieren
Stellkraft der Feder (3) zunimmt 2s von Flüssigkeiten oder halbflüssigen Stoffen, bei wel-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- eher die Austrittsöffnung mittels einer durch die Auszeichnet, daß der Behälter (2) mittels zumindest ei- trittsöffnung hindurchragenden Spitze verschlossen ner unter diesem angeordneten Feder gestützt ist. wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Für den täglichen Bedarf werden oft Vorrichtungen gekennzeichnet, daß der Behälter (2) mittels zumin- 30 benötigt, mit denen eine möglichst genau portionierte dest einer Feder (3) in der Außenschale (1) aufge- Menge eines Gutes einem anderen Material zugesetzt hängt ist werden kann. Ein einfaches Beispiel für eine solche Vor-
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- richtung ist ein Salzstreuer. Mit diesem wird Salz, also spräche, dadurch gekennzeichnet, daß der leere Be- ein hygroskopes Gut, Nahrungsmitteln entweder bei halter (2) durch die Feder (3) so angehoben wird, daß 35 der Zubereitung eines Gerichts oder erst nach dessen der Dorn (7) zur Füllstandsanzeige aus der dritten Zubereitung zugesetzt. Jedenfalls ist dabei zu beachten, Öffnung (14) herausragt daß in den Behälter des Salzstreuers keine Feuchtigkeit
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- eindringen kann, da sonst sofort Klumpen gebildet wersprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (3) den, die die Streuöffnungen verstopfen, so daß der SaIzzwischen einem Absatz (4) der Außenschale (1) und 40 streuer zuerst umständlich gereinigt und das verklumpeinem Absatz (5) des Behälters angebracht ist te Salz in der Regel weggeworfen werden muß.
|
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- Die an einen Salzstreuer zu stellenden Anforderun-
Il sprüche, dadurch gekennzeichnet daß der obere Be- gen beschränken sich aber nicht nur darauf, daß das im
|i reich des Behälters (2) einen domförmig gestalteten Salzstreuer enthaltene Gut nicht feucht werden darf.
Sj Teil aufweist, der an seinem Scheitel in den Dorn (7) 45 Vielmehr ist es für den Benutzer eines Salzstreuers von
Ι! übergeht. großer Bedeutung, daß wohldefinierte und insbesonde-
;]|
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, re genau portionierte Mengen an Salz bei jeder Ver-
ff dadurch gekennzeichnet, daß am unteren, der dritten Wendung verstreut werden können, da sonst leicht das
Il öffnung (14) gegenüberliegenden Ende der Außen- Gericht unschmackhatt wird. Es ist also wichtig, daß der
jfi schale (1) ein Absatz (6) vorgesehen ist, auf dem sich 50 Salzstreuer ein portioniertes Zerstreuen erlaubt.
|f der mit dem Gut (9) vollständig gefüllte Behälter (2) Schließlich sollte der Salzstreuer auch so beschaffen
!' mit seinem Boden abzustützen vermag. sein, daß der Benutzer rechtzeitig darauf aufmerksam
L
8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- gemacht wird, wenn der Behälter leer zu werden droht.
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (7") Die obigen Ausführungen für das Beispiel eines SaIz- ;■;,. eine Einkerbung (25") aufweist. 55 Streuers gelten grundsätzlich für jede Vorrichtung zum '{:
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- portionierten Zerstreuen von feinverteiltem Gut. So sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen- gibt es auch zahlreiche gewerbliche und industrielle Anschale aus Metall, Kunststoff, Glas oder Ton herge- Wendungen, bei denen beispielsweise eine genaue Menstellt ist. ge an Pulver oder Granulat zerstreut werden soll. Als ;
10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- 60 Beispiel sei hierfür das portionierte manuelle Ausstreusprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter en von Pulver über eine entsprechend zubereitete (2) und die Außenschale (1) zur zusätzlichen Füll- Oberfläche genannt.
Standsanzeige aus Glas hergestellt sind. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ei-
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- ne Vorrichtung zur insbesondere portionierten Abgabe sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest 65 von feinverteiltem Gut zu schaffen, die einen vor Feuchcine zweite öffnung (H' bis 13') durch eine Blende tigkeitszutritt geschützten Behälter für das Gut auf-(21' bis 23') abschließbar ist. weist, mit der bei jeder Streubev/egung eine definierie
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeich- Menge des Gutes zerstreut wird, und bei der rechtzeitig
DE19843401281 1983-10-10 1984-01-16 Vorrichtung zur dosierten, insbesondere portionierten Abgabe von feinverteiltem Gut Expired DE3401281C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19843401281 DE3401281C2 (de) 1983-10-10 1984-01-16 Vorrichtung zur dosierten, insbesondere portionierten Abgabe von feinverteiltem Gut
ZA85346A ZA85346B (en) 1984-01-16 1985-01-16 Device for discharging finely distributed material

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3336837 1983-10-10
DE19843401281 DE3401281C2 (de) 1983-10-10 1984-01-16 Vorrichtung zur dosierten, insbesondere portionierten Abgabe von feinverteiltem Gut

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3401281A1 DE3401281A1 (de) 1985-05-02
DE3401281C2 true DE3401281C2 (de) 1986-02-06

Family

ID=25814739

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843401281 Expired DE3401281C2 (de) 1983-10-10 1984-01-16 Vorrichtung zur dosierten, insbesondere portionierten Abgabe von feinverteiltem Gut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3401281C2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH674191A5 (de) * 1987-10-01 1990-05-15 Juvena Produits De Beaute S A

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3844454A (en) * 1972-07-06 1974-10-29 D Buchtel Measured dispenser
NL181255C (nl) * 1977-06-14 1987-07-16 Bos Willem Afsluiter voor het onttrekken van vloeibaar materiaal uit een houder.
DE3032054C2 (de) * 1980-08-26 1986-07-03 Heinz 7230 Schramberg Scheithauer Vorrichtung zum Dosieren von Flüssigkeiten oder von halbflüssigen Stoffen

Also Published As

Publication number Publication date
DE3401281A1 (de) 1985-05-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2729477A1 (de) Pflugscharartiges mischwerkzeug
DE2306641A1 (de) Materialstreuvorrichtung mit aufsteckbarem materialbehaelter
DE394504C (de) Abgabevorrichtung fuer pulverfoermige Stoffe
DE19813980B4 (de) Einachsiger Streuwagen
DE19706407C1 (de) Dosier- und Austragsvorrichtung für Schüttgüter
DE2163513A1 (de) Breitstreuvorrichtung
DE2525794C3 (de) Gerät zum Einbringen eines auf Pflanzen einwirkenden Stoffes in einen Wasserstrom bzw. in Gießwasser Duda, Hubertus, 8400 Regensburg
DE3401281A1 (de) Vorrichtung zur abgabe von feinverteiltem gut
DE3533586C2 (de)
DE8329234U1 (de) Vorrichtung zum portionierten zerstreuen von feinverteiltem gut
DE19809632B4 (de) Behälter für rieselfähiges Material
DE68908652T2 (de) Streuer für gekörnten Dünger.
DE8911839U1 (de) Behälterstreueinrichtung
AT394015B (de) Treibgaslose schaumabgabeeinrichtung
DE8401085U1 (de) Vorrichtung zur Abgabe von feinverteiltem Gut
DE69421674T2 (de) Dosiervorrichtung
EP0000713B1 (de) Vorrichtung zur Bevorratung und Abgabe von Kleinteilen und/oder zum Streuen von körnigem Gut
DE831468C (de) Vorrichtung zum Ausbringen von Streugut aus Vorratsbehaeltern
DE2208834C3 (de) Dosiervorrichtung
DE2054219C3 (de) Betätigungsvorrichtung zur Erzielung der Abgabe eines Wirkstoffes in normalerweise geschlossene, mit einem Öffnungsteil versehene Räume
DE2906791B1 (de) Streugerät für Kunstdünger o.dgl. körnige oder pulverige Stoffe
DE2114643C3 (de) Verpackungsbehälter für streufähige Stoffe
DE2056089C3 (de) Vorrichtung zum dosierten Ausbringen von feinteiligem Gut mittels eines fahrbaren landwirtschaftlichen Gerätes AJ. Tröster GmbH & Co KG, 6308 Butzbach
DE2926542C2 (de) Dosiervorrichtung für den Zuschlag nicht rieselfähiger Pulverpigmente zu Kunststoff-Rohmaterial
DE9420941U1 (de) Vorrichtung zum Aufbringen eines Gutes auf eine Unterlage

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee