DE3401281C2 - Vorrichtung zur dosierten, insbesondere portionierten Abgabe von feinverteiltem Gut - Google Patents
Vorrichtung zur dosierten, insbesondere portionierten Abgabe von feinverteiltem GutInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zur portionierten Abgabe von feinverteiltem Gut enthält einen Behälter, in den das Gut über eine erste verschließbare Öffnung einfüllbar und aus dem das Gut über mindestens eine zweite Öffnung austragbar ist. Der Behälter ist mittels zumindest einer Feder in einer Außenschale aufgehängt oder gestützt, die eine dritte Öffnung besitzt, und die durch einen am oberen Ende des Behälters angebrachten und die zweite Öffnung überragenden Dorn so abschließbar ist, daß der Dorn durch die dritte Öffnung hindurch aus der Außenschale herauszuragen vermag. Der leere Behälter wird durch die Feder so angehoben, daß der Dorn zur Füllstandsanzeige aus der dritten Öffnung herausragt.
Description
34 Ol 281
feststellbar ist, wenn das Gut im Behälter zur Neige
geht
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand
des Anspruchs 1 gelöst Der Behälter ist vorzugsweise mittels zumindest einer unter diesem angeordneten
Feder gestützt und/oder mittcis zumindest einer
Feder in der Außenschale aufgehängt
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das Gut im Behälter fest eingeschlossen, so daß ein Zutritt \on
Feuchtigkeit ausgeschlossen ist und Verklumpen verhindert wird. Mit jedem Schütteln wird nur eine genau
bestimmte Menge des Gutes zerstreut Durch den aus der dritten Öffnung herausragenden Dorn wird angezeigt,
wenn das Gut im Behälter zur Neige geht Schließlich wird die dritte öffnung durch den Oberteil
des Behälters verschlossen, wenn das Gut über die erste Öffnung in diesen eingefüllt wird, so daß das Auffüllen in
den um etwa 180° gekippten Behälter einfach vorgenommen werden kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der leere Behälter durch die Feder so
angehoben wird, daß der Dorn zur Füllstandsanzeige aus der dritten Öffnung herausragt Durch den aus der
dritten öffnung herausragenden Dorn wird so dem Benutzer zuverlässig angezeigt, daß der Behälter vollkommen
leer ist.
Es ist auch vorteilhaft daß die Feder zwischen einem Absatz der Außenschale und einem Absatz des Behälters
angebracht ist. Auf diese Weise wird die Feder sicher gelagert und ist zugleich für den Benutzer nicht
sichtbar, wodurch die Vorrichtung ein gefälliges Erscheinungsbild erhält.
Weiterhin ist es zweckmäßig, daß der obere Bereich des Behälters einen domförmig gestalteten Teil aufweist,
der in den Dorn übergeht. Durch diesen domförmig gestalteten Teil kann die dritte Öffnung besonders
sicher verschlossen werden, wenn der Behälter über eine erste Öffnung mit Gut aufgefüllt wird.
Weiterhin ist es zweckmäßig, daß die erste öffnung durch eine Schraube verschließbar ist Auf diese Weise
wird sichergestellt, daß der Behälter dicht verschlossen ist und kein Gut über die erste öffnung herausfallen
kann.
Es ist auch vorteilhaft, daß am unteren, der dritten Öffnung gegenüberliegenden Ende der Außenschale ein
Absatz vorgesehen ist, auf dem sich der mit dem Gut vollständig gefüllt? Behälter mit seinem Boden abzustützen
vermag. Dadurch wird erreicht, daß bei einem Ermüden der Feder der Behälter nicht nach unten aus
der Außenschale herausgleiter, kann.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der Dorn eine Einkerbung aufweist Durch
diese Einkerbung wird das Heraustreten von Gut aus der dritten öffnung beim Zerstreuen erleichtert, während
die dickeren Teile des Domes ein Verstopfen der dritten Öffnung zu verhindern helfen.
Es ist noch weiter vorteilhaft, daß zumindest zwei, vorzugsweise drei der zweiten öffnungen im domförmig
gestalteten Teil vorgesehen sind. Dadurch nimmt der Weg für das Gut aus dem Behälter über die zweiten
öffnungen und die dritte öffnung einen geraden Verlauf,
so daß auch nach sehr häufigem Gebrauch der Vorrichtung kaum ein Verstopfen von deren oberem
Teil auftreten kann.
Es ist weiterhin noch vorteilhaft, daß die Außenschale aus Metall, Kunststoff, Glas oder Ton hergestellt sein
kann, also ein für jeden Anwendungszweck angebrachtes Erscheinungsbild zu erzielen ist.
Im Behälter selbst können auch in an sich bekannte Mittel zum Zerkleinern des Gutes angebracht sein, so
daß dieses zuvor relativ grobkörnig über die erste öffnung in den Behälter eingefüllt werden kann. Die neuerungsgemäße
Vorrichtung ist so beispielsweise für eine Pfeffermühle verwendbar.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß der Dorn und die dritte öffnung eng bzw. dicht ineinander geführt sind,
wodurch ein allmähliches Zusetzen der dritten Öffnung ίο sicher vermieden wird
Um eine zusätzliche, kontinuierliche Füllstandsanzeige zu ermöglichen, können der Behälter und die Außenschale
aus durchsichtigem Glas hergestellt sein, in diesem Fall wird dem Benutzer nicht erst durch den aus der
dritten öffnung herausragenden Dorn mitgeteilt, daß das Gut im Behälter zur Neige geht. Vielmehr kennt der
Benutzer ständig den aktuellen Füllstand des Gutes im Behälter.
Es ist auch möglich, Fortsätze des Behälters durch Schlitze aus der Außenschale hervortreten zu lassen, um
so eine weitere Füllstandsanzeige mittels der Relativlage zwischen Behälter und Außenschale zu bilden.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die zweite öffnung zur Dosierung des zerstreuten
Gutes durch eine Blende abschließbar ist, wobei noch Markierungen für den Öffnungsgrad der zweiten
öffnung vorhanden sein können. Dadurch vermag der Benutzer genau die Menge des ausgestreuten Gutes
zu portionieren.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt A-A 'von Fig. 1,
F i g. 3 eine Draufsicht auf ein anderes Beispiel des Behälters,
F i g. 4 eine Seitenansicht des Oberteiles des Behälters von F i g. 2 und
F i g. 5 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Außenschale 1 und einem Innenbehälter 2, der an der
Außenschale 1 mittels einer Feder 3 aufgehängt ist. Das obere Ende der Feder 3 ist dabei an einem Absatz 4 der
Außenschale t angebracht, während das untere Ende der Feder 3 an einem Absatz 5 des Innenbehälters 2
befestigt ist
Der Behälter 2 weist einen oberen domförmig gestalteten Teil auf, in dem öffnungen 11, 12, 13 (vergleiche
F i g. 2) vorgesehen sind, und der in einen Dorn 7 übergeht Die Federstärke der Feder 3 ist nun so eingestellt,
daß der Dorn 7 aus einer öffnung 14 der Außenschale 1 herausragt und der Rand des Domes 7 bzw. der obere
Teil des domförmigen Teiles die Außenschale 1 in der öffnung 14 berührt, wenn der Behälter 2 kein Gut enthält.
Ist dagegen der Behälter 2 vollständig mit Gut 9 gefüllt, dann stützt sich der Boden 15 des Behälters 2 mit
seiner Unterseite auf einem Absatz 6 der A.ußenschale 1 ab, so daß der Behälter 2 auch dann nicht aus der Außenschale
1 herausfallen kann, wenn die Feder 3 ermüdet oder das Gut besonders schwer ist. Der Boden 15
des Behälters 2 hat eine öffnung 10, die mittels einer Schnöbe 8 verschlossen werden kann.
Bei gefülltem Behälter 2 zieht dieser die Feder 3 nach unten, so daß der Dorn 7 vollständig aus der Öffnung 14
der Außenschale 1 zurückgezogen und für den Benutzer nicht sichtbar ist. Mit abnehmendem Gut 9 zieht die
Feder 3 aber den Behälter 2 weiter nach oben, so daß
34 Ol
schließlich der Dorn 7 aus der öffnung 14 herausragt
und so dem Benutzer anzeigt, daß das Gut 9 im Behälter zur Neige geht Ist der Behälter 2 schließlich leer, dann
hält die Feder 3 diesen in seiner oberen Stellung, in der der Dorn 7 vollständig durch die öffnung 14 freiliegt.
Zum Füllen wird die Vorrichtung um 180° geschwenkt, so daß der Boden 15 nach oben weist. Die
Schraube 8 wird aus der Öffnung 10 entnommen, und über diese Öffnung 10 wird das Gut 9 in den Behälter 2
eingebracht Dabei preßt die Feder 7 zusätzlich zum Gewicht des Behälters 2 den domförmigen Teil gegen
die öffnung 14 der Außenschale 1, so daß kein Gut über die öffnung 14 austreten kann, d. h. die Vorrichtung
wird zum Auffüllen mit dem Gut 9 »automatisch« verschlossen.
Zum Zerstreuen des Gutes 9 wird die Vorrichtung ebenfalls ohne ruckartige Bewegung gekippt, dann fällt
das Gut 9 in den domförmigen Teil des Behälters 2 und durch die öffnungen 11 bis 13 sowie die öffnung 14 der
Außenschale 1. Da dann aber der domförmige Teil mit dem Dorn 7 die öffnung 14 verschließt, kann bei jeder
Schüttelbewegung nur eine definierte Menge an Gut 9 zerstreut werden.
Wird die Vorrichtung wieder in die in F i g. 1 gezeigte Ausgangslage zurückgebracht, dann zieht sich der Dorn
7 ebenfalls in die durch die Federkraft der Feder 3 und Gewicht und Menge des Gutes 9 bestimmte Ausgangslage
zurück.
Selbstverständlich hängen die bei jeder Schüttelbewegung ausgestreuten Mengen vom Durchmesser der
öffnung 14, der Länge des Doms 7, der Federstärke der
Feder 3 und vom Flächenverhältnis der öffnungen 11 bis 13 zu den den domförmigen Teil bildenden Speichen
16 bis 18 ab, d. h. wenn beispielsweise die öffnungen 11
bis 13 im Vergleich zu den Speichen 16 bis 18 relativ groß sind, wird mehr Gut 9 über die Öffnung 14 aus der
Vorrichtung austreten. Zu beachten ist dabei auch, daß das beim Schütteln auf die Speichen 16 bis 18 fallende
Gut 9 den Behälter 2 zusätzlich nach unten treibt Die Außenschale 1 und auch der Behälter 2 können aus
jedem geeigneten Material hergestellt werden, beispielsweise aus Metall, Kunststoff, Glas oder Ton, wobei
Metall einen besonders stabilen Aufbau liefert Gegebenenfalls kann auch insbesondere bei einem aus Metall
bestehenden Behälter 2 mehr als ein Dorn 7 vorgesehen werden, was bedeutet daß die Außenschale 1 dann
ebenfalls entsprechend mehr öffnungen 14 besitzt
Die F i g. 3 und 4 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Bei diesem
Ausführungsbeispiel sind einander entsprechende Bauteile mit den gleichen und durch einen Strich ergänzten
Bezugszahlen wie in F i g. 1 und 2 versehen. Beispielsweise entspricht so — von einer anderen Formgebung
abgesehen — die Außenschale Γ des Ausführungsbeispiels der F i g. 3 und 4 der Außenschale 1 des Ausführungsbeispiels
der F i g. 1 und 2.
Das Ausführungsbeispiel der F i g. 3 und 4 unterscheidet
sich vom Ausführungsbeispiel der F i g. 1 und 2 im wesentlichen durch eine breitere Gestaltung der Speichen
16' bis 18' und durch die dadurch ermöglichte, zusätzliche Anordnung von Blendensegmenten 21' bis
23'. Diese Blendensegmeme 21' bis 23' finden jeweils Platz unter dem Speicher 16' bis 18'. Der Dorn T ist hier
drehbar in den feststehenden Speichen 16' bis 18' gelagert und außerdem drehfest mit den Blendensegmenten
21' bis 23' verbunden, so daß durch entsprechendes Verdrehen des Domes T die öffnungen 11' bis 13' ganz
oder teilweise mittels der in der angegebenen Pfeilrichtung unter den Speichen 16' bis 18' hervortretenden
Blendensegmenten 21' bis 23' verschlossen werden können. Der Öffnungsgrad der Öffnungen 11' bis 13' kann
dabei durch Markierungen 24' auf dem Dorn T und dem Rand der Speiche 17' angezeigt werden.
F i g. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind einander
entsprechende Bauteile mit den gleichen und durch einen Doppelstrich ergänzten Bezugszahlen wie
in den vorangehenden Figuren versehen. Die Außenschale 1" entspricht also beispielsweise der Außenschale
1 des Ausführungsbeispiels der F i g. 1 und 2 und der Außenschale Γ des Ausführungsbeispiels der Fig. 3
und 4.
Das Ausführungsbeispiel der F i g. 5 unterscheidet sich von den vorhergehenden beiden Ausführungsbeispielen
in verschiedenen Punkten:
Die Speichen 16" bis 18" (die Speiche 18" ist in F i g. 5 nicht zu sehen) sind mit einem keilförmigen Querschnitt
versehen, wobei die spitzen Außenkanten dieser Speichen an den Verlauf der Innenfläche des domförmig
gestalteten Teiles der Außenschale 1" angepaßt sind. Dadurch ist es möglich, daß beispielsweise Salzklumpen
des Gutes 9" zerkleinert werden, wenn die Vorrichtung zum Ausstreuen von Salz in gekippter Lage geschüttelt
wird, wodurch der Behälter 2" mit den Speichen 16" bis 18" in der Stellung von F i g. 5 nach oben drückt.
Weiterhin weist der Dorn 7" eine deutliche Einkerbung 25" auf. Durch diese ist sichergestellt, daß während
eines Streuvorganges Luft in den Behälter 2" eindringen kann. Die Länge des Dorns 7" ist so bemessen,
daß dieser auch bei vollem Behälter 2" noch etwas aus der dritten öffnung 14" herausragt, um sicher deren
Zusetzen und ein Verlagern des Doms 7" innerhalb der Außenschale i" zu verhindern. Auch wird durch einen
so langen Dorn 7" bei jedem Füllstand ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Vorrichtung sicher ausgeschlossen.
Der Dom 7" geht an seinem unteren Ende in einem senkrecht zur Längsachse des Domes 7" verlaufenden
Bereich 26" des domförmigen oberen Teiles des Behälters 2" über. Durch diesen waagrechten Bereich 26"
wird beim Ausstreuen von Gut 9" eine »Säule« aus dem Gut »ausgestanzt«, wodurch die Genauigkeit der Dosierung
verbessert wird.
Zwischen der Außenschale 1" und dem Behälter 2" ist noch eine Membran 27" vorgesehen, die einerseits den
Feuchtigkeitsschutz für das Gut 9" verbessert und andererseits verhindert daß Gut 9" in den Zwischenraum
zwischen Behälter 2" und Innenwand der Außenschalc !"eintreten kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist vorzugsweise im Haushalt verwendbar. Es sind aber auch andere Anwendungsmöglichkeiten
denkbar, wie beispielsweise im Gewerbe und in der Industrie, wenn von Hand genau
definierte Mengen eines Gutes zerstreut werden sollen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Vorrichtung zur dosierten, insbesondere portio- kennzeichnet, daß Speichen (16", 17") mit einem
nierten Abgabe von feinverteiltem Gut, mit einem 5 keilförmigen Querschnitt den domförmig gestalte-Behälter
(2), in den das Gut (9) über eine erste ver- ten Teil des Behälters (2) bilden.
schließbare öffnung (10) einfüllbar und aus dem das 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch ge-
Gut über mindestens eine zweite öffnung (11 bis 13) kennzeichnet, daß die Speichen (16", 17") scharfe
austragbar ist, dadurch gekennzeichnet, Außenkanten aufweisen, die gegen die Innenfläche
daß in einer Außenschale (1), die mit einer dritten io der Außenschale (1) wirken.
öffnung (14) versehen ist, der Behälter (2) lose ver- 15. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Anschiebbar
gelagert ist, wobei sich die zumindest eine Sprüche, gekennzeichnet durch eine Membran (27")
zweite öffnung (13) des Behälters (2) in Richtung auf zwischen Innenwand der Außenschale (1") und Audie
dritte Öffnung (14) und von dieser hinweg be- ßenwand des Behälters (2").
wegt, 15
wegt, 15
daß am Behälter (2) ein die zumindest eine zweite
öffnung (11 bis 13) überragender Dorn (7) vorgesehen
ist, der durch die dritte öffnung (14) aus der
Außenschale (1) hinausragt und in einem Bereich der Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur dosierten,
Verschiebung die dritte Öffnung (14) abdichtet, und 20 insbesondere portionierten Abgabe von fein verteiltem
daß der Behälter (2) in der Außenschale (1) mittels Gut nach dem Gattungsbegriff von Anspruch 1.
zumindest einer Feder (3) gehaltert ist, welche derart Derartige Vorrichtungen sind u. a. Gegenstand der
angeordnet ist, daß bei zunehmender Entfernung des US-PS 42 10 263 und der US-PS 38 44 454. Ferner zeigt
Behälters (2) von der dritten öffnung (14) die Rück- die DE-OS 30 32 054 eine Vorrichtung zum Dosieren
Stellkraft der Feder (3) zunimmt 2s von Flüssigkeiten oder halbflüssigen Stoffen, bei wel-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- eher die Austrittsöffnung mittels einer durch die Auszeichnet,
daß der Behälter (2) mittels zumindest ei- trittsöffnung hindurchragenden Spitze verschlossen
ner unter diesem angeordneten Feder gestützt ist. wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Für den täglichen Bedarf werden oft Vorrichtungen
gekennzeichnet, daß der Behälter (2) mittels zumin- 30 benötigt, mit denen eine möglichst genau portionierte
dest einer Feder (3) in der Außenschale (1) aufge- Menge eines Gutes einem anderen Material zugesetzt
hängt ist werden kann. Ein einfaches Beispiel für eine solche Vor-
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- richtung ist ein Salzstreuer. Mit diesem wird Salz, also
spräche, dadurch gekennzeichnet, daß der leere Be- ein hygroskopes Gut, Nahrungsmitteln entweder bei
halter (2) durch die Feder (3) so angehoben wird, daß 35 der Zubereitung eines Gerichts oder erst nach dessen
der Dorn (7) zur Füllstandsanzeige aus der dritten Zubereitung zugesetzt. Jedenfalls ist dabei zu beachten,
Öffnung (14) herausragt daß in den Behälter des Salzstreuers keine Feuchtigkeit
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- eindringen kann, da sonst sofort Klumpen gebildet wersprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (3) den, die die Streuöffnungen verstopfen, so daß der SaIzzwischen
einem Absatz (4) der Außenschale (1) und 40 streuer zuerst umständlich gereinigt und das verklumpeinem
Absatz (5) des Behälters angebracht ist te Salz in der Regel weggeworfen werden muß.
|
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- Die an einen Salzstreuer zu stellenden Anforderun-
Il sprüche, dadurch gekennzeichnet daß der obere Be- gen beschränken sich aber nicht nur darauf, daß das im
|i reich des Behälters (2) einen domförmig gestalteten Salzstreuer enthaltene Gut nicht feucht werden darf.
Sj Teil aufweist, der an seinem Scheitel in den Dorn (7) 45 Vielmehr ist es für den Benutzer eines Salzstreuers von
Ι! übergeht. großer Bedeutung, daß wohldefinierte und insbesonde-
;]|
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, re genau portionierte Mengen an Salz bei jeder Ver-
ff dadurch gekennzeichnet, daß am unteren, der dritten Wendung verstreut werden können, da sonst leicht das
Il öffnung (14) gegenüberliegenden Ende der Außen- Gericht unschmackhatt wird. Es ist also wichtig, daß der
jfi schale (1) ein Absatz (6) vorgesehen ist, auf dem sich 50 Salzstreuer ein portioniertes Zerstreuen erlaubt.
|f der mit dem Gut (9) vollständig gefüllte Behälter (2) Schließlich sollte der Salzstreuer auch so beschaffen
!' mit seinem Boden abzustützen vermag. sein, daß der Benutzer rechtzeitig darauf aufmerksam
L
8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- gemacht wird, wenn der Behälter leer zu werden droht.
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (7") Die obigen Ausführungen für das Beispiel eines SaIz-
;■;,. eine Einkerbung (25") aufweist. 55 Streuers gelten grundsätzlich für jede Vorrichtung zum
'{:
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- portionierten Zerstreuen von feinverteiltem Gut. So
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen- gibt es auch zahlreiche gewerbliche und industrielle Anschale
aus Metall, Kunststoff, Glas oder Ton herge- Wendungen, bei denen beispielsweise eine genaue Menstellt
ist. ge an Pulver oder Granulat zerstreut werden soll. Als ;
10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- 60 Beispiel sei hierfür das portionierte manuelle Ausstreusprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter en von Pulver über eine entsprechend zubereitete
(2) und die Außenschale (1) zur zusätzlichen Füll- Oberfläche genannt.
Standsanzeige aus Glas hergestellt sind. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ei-
Standsanzeige aus Glas hergestellt sind. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ei-
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden An- ne Vorrichtung zur insbesondere portionierten Abgabe
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest 65 von feinverteiltem Gut zu schaffen, die einen vor Feuchcine
zweite öffnung (H' bis 13') durch eine Blende tigkeitszutritt geschützten Behälter für das Gut auf-(21'
bis 23') abschließbar ist. weist, mit der bei jeder Streubev/egung eine definierie
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeich- Menge des Gutes zerstreut wird, und bei der rechtzeitig
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| NL181255C (nl) * | 1977-06-14 | 1987-07-16 | Bos Willem | Afsluiter voor het onttrekken van vloeibaar materiaal uit een houder. |
| DE3032054C2 (de) * | 1980-08-26 | 1986-07-03 | Heinz 7230 Schramberg Scheithauer | Vorrichtung zum Dosieren von Flüssigkeiten oder von halbflüssigen Stoffen |
-
1984
- 1984-01-16 DE DE19843401281 patent/DE3401281C2/de not_active Expired
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