DE3401301C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S8/00—Lighting devices intended for fixed installation
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V2200/00—Use of light guides, e.g. fibre optic devices, in lighting devices or systems
- F21V2200/20—Use of light guides, e.g. fibre optic devices, in lighting devices or systems of light guides of a generally planar shape
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B6/00—Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
- G02B6/0001—Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems
- G02B6/0011—Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems the light guides being planar or of plate-like form
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Planar Illumination Modules (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere mit
einer Lichtquelle kleiner Ausdehnung und hoher
Leuchtdichte, um welche eine Optik angeordnet ist, und
einem im wesentlichen rotationssymmetrischen, aus einem
lichtdurchlässigen Material bestehenden Lichtleitkörper,
wobei die die Optik verlassenden Lichtstrahlen durch
eine im wesentlichen senkrecht verlaufende Eintrittsfläche
des Lichtkörpers in diesen eintreten, an einer
nach außen-oben gerichteten Begrenzungsfläche durch
Totalreflexion nach unten abgelenkt werden und durch
eine untere Begrenzungsfläche des Lichtleitkörpers
diesen verlassen.
In Leuchten der genannten Art werden Hochleistungslampen
mit annähernd punktförmiger Lichtquelle verwendet,
beispielsweise Halogen-Glühlampen oder Metalldampf-
Hochdrucklampen. Dies ermöglicht zusammen mit der die
Lichtquelle umgebenden Optik, welche ein Spiegel- oder
ein Linsensystem sein kann, die Strahlen so gerichtet in
den Lichtleitkörper einfallen zu lassen, daß sie ihn
praktisch ohne Verluste durch Streuung in der
gewünschten Richtung nach unten verlassen. Der Lichtleitkörper
wird in den bekannten Konstruktionen als
Vollkörper aus Glas, Akrylharz oder ähnlichem Material
ausgeführt. Infolge der teilweise komplizierten Formen
ist die Herstellung teuer, die gewünschten Toleranzen
können nur schwer eingehalten werden. Ein weiterer Nachteil
besteht darin, daß die gesamte Leuchte als Optik
wirkt, wobei für den Betrachter ein Bild der Lampe
entsteht, welches eine hohe Leuchtdiode aufweist und
daher eine unangenehme Blendung verursacht.
So zeigt die österreichische Patentschrift Nr. 1 66 396
ein Bauelement zur Lichtumlenkung, jedoch handelt es
sich dort nicht um eine Lichtquelle mit kleiner
Ausdehnung, sondern um eine langgestreckte Lichtquelle,
und bei dem verwendeten Lichtleitkörper handelt es sich
nicht um einzelne Platten.
Weiterhin zeigt die DE-OS 27 17 773 eine Leuchte mit
einer Lichtquelle geringer Ausdehnung, bei der jedoch
als Optik ebenfalls keine Platten verwendet werden, die
sich in der Rotationssymmetrie-Achse der Leuchte
schneiden, sondern gekrümmte, ringförmige Schalen.
Ziel der Erfindung ist es, eine Leuchte zu schaffen, bei
der das Bild der Lampe in Einzelbilder aufgelöst ist und
welche einfacher und billiger herzustellen ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der
Lichtleitkörper aus einzelnen, aneinandergrenzenden
Platten besteht, die sich in der Rotationssymmetrie-
Achse der Leuchte schneiden, und wobei das einfallende
Licht an einer Begrenzungskante total reflektiert wird.
Der Lichtleitkörper besteht demnach nicht aus einem
kompakten Körper, sondern aus einzelnen Platten, was
neben der optischen Auflösung des Lampenbildes die
Möglichkeit schafft, ohne großen Aufwand zusätzliche
optische Effekte zu erzielen.
In der einfachsten Form sind die Platten planparallel
und haben eine ebene, senkrecht verlaufende Eintrittsfläche,
so daß sie an dieser Stelle bündig aneinander
anschließen können. Der Zwischenraum zwischen ihnen
bildet einen sich nach außen erweiternden Keil.
Einzelheiten und mögliche Varianten werden in der
nachfolgenden Beschreibung erläutert, welche anhand der
Figuren mögliche Verwirklichungen des Erfindungs
gedankens aufzeigt.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine erfindungsgemäße
Leuchte, Fig. 2 stellt den Grundriß dazu dar; konstruktive
Details, wie Verbindungselemente, sind dabei
weggelassen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen Varianten der Optik.
In den Fig. 5 und 6 ist als Aufsicht und im Grundriß
eine besondere Ausführung der Eintrittsfläche
dargestellt.
Die Fig. 7 zeigt im Grundriß und die Fig. 8 in der
Ansicht Varianten in der Formgebung der Eintrittsfläche,
bzw. der Austrittsfläche.
Wie Fig. 1 zeigt, ist um die Lichtquelle 1 eine Optik angeordnet,
welche aus zwei rotationssymmetrischen, im Schnitt
parabelförmigen Reflektoren 2′ und 2″ besteht. Durch diese
werden alle Lichtstrahlen, welche die Lichtquelle 1 verhältnismäßig
steil nach oben oder unten verlassen, so umgelenkt,
daß sie die Optik in einem flacheren Winkel verlassen.
Eine Anzahl von unter sich gleichen Platten 3 bilden den
Lichtleitkörper 4. Jede Platte 3 ist planparallel, der
Umriß wird durch drei funktionell unterschiedliche Flächen
gebildet: Die Eintrittskante 5 für die aus der Optik austretenden
Strahlen ist eben, so daß die Platten in diesem
Bereich bündig aneinander anschließend angeordnet werden
können; die gesamte Eintrittsfläche des Lichtleitkörpers
4 stellt sich daher im Grundriß als regelmäßiges Polygon
dar, wobei die Anzahl der Ecken gleich der Anzahl der
Platten 3 ist. Nach außen hin entsteht zwischen den einzelnen
Platten 3 ein sich keilförmig erweiternder Spalt 6. Die
zweite Begrenzungskante 7 jeder Platte 3 ist nach außen-oben
gerichtet und so geformt, daß an jeder Stelle für alle
Lichtstrahlen die Bedingung für Totalreflexion gegeben ist.
Die tatsächliche Form richtet sich nach den Bedingungen, die
für die Leuchtstärkenverteilung auf der durch die Lampe beleuchteten
Fläche gegeben sind. Im dargestellten Beispiel
setzt sich der Umriß aus einzelnen Geraden zusammen. Dies
hat gegenüber einer stetigen Krümmung den Vorteil, daß das
Bild der Lampe für den Betrachter in einzelne Lichtpunkte
aufgelöst wird, was die Blendung stark herabsetzt. Durch
die dritte Begrenzungskante 8 verlassen die Lichtstrahlen den
Lichtleitkörper 4 im wesentlichen nach unten, dementsprechend
ist diese Fläche im wesentlichen nach unten gerichtet. Im
dargestellten Ausführungsbeispiel setzt sich der Umriß aus
zwei Geraden zusammen.
In der Variante gemäß Fig. 3 ist der obere Reflektor 2′
halbkugelförmig ausgeführt und so angeordnet, daß auf ihn
auftreffende Lichtstrahlen zunächst auf den unteren Reflektor
2″ geworfen werden und dann erst in den Lichtleitkörper 4
eintreten.
Fig. 4 zeigt als Optik eine Linse 9, welche ebenso wie
die Reflektoren 2′ und 2″ steil auf sie auftreffende Lichtstrahlen
in eine flachere Bahn umlenkt.
Um eine gewünschte Verteilung der Lichtstärke zu erhalten,
kann es zweckmäßig sein, die Eintrittsfläche 5 nicht durchgehend
eben auszuführen, sondern beispielsweise im oberen
Bereich mit einer konkaven Krümmung 10 zu versehen, wie die
Fig. 5 zeigt. Mit einer über die ganze Ausdehnung planparallelen
Platte 3 würde im Bereich der Krümmung 10 ein
Spalt entstehen, durch den ein Teil des Lichtes radial
nach außen entweichen würde. Um dies zu vermeiden, wird
die Platte 3 im inneren Bereich nicht planparallel, sondern
als Keil ausgeführt, dessen Winkel gleich 360° geteilt durch
die Anzahl der Platten ist. Diese liegen dann bündig
aneinander, wie der Fig. 6 zu entnehmen ist; zur Verdeutlichung
ist in dieser Figur der Winkel zwischen den Platten
3 übertrieben dargestellt.
In den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen erfolgt
der Strahlengang in den Platten 3 vorwiegend in der Plattenebene.
Um eine Streuung des Lichtes zu erzielen, wodurch dieses
weicher wird, also nicht so harte Schatten wirft, können die
Eintritts- und/oder die Austrittskanten 5 bzw. 8 konkav
gekrümmt werden. Im ersten Fall, welcher in Fig. 7 dargestellt
ist, erfolgt in der Platte 3 eine mehrfache Totalreflexion
an den Seitenflächen; wird, wie in Fig. 8 gezeigt,
die Austrittsfläche 8 konkav ausgeführt, so erfolgt erst
an dieser Stelle eine Auffächerung der durch eine Platte 3
gehenden Lichtstrahlen.
Im Rahmen der Erfindung sind weitere Varianten möglich. So
könnte beispielsweise der Umriß der Platte 3 in der Eintrittsfläche
5 und/oder Austrittskante 8 über die ganze
Länge oder einen Teil davon konvex gekrümmt sein. Weiters
ist es möglich, durch die Verwendung verschiedener Platten
eine asymmetrische Lichtverteilung zu erzielen. Auch wäre
denkbar, die Platten nicht planparallel, sondern mit konisch
verlaufenden oder schwach gekrümmten Oberflächen auszuführen.
Claims (9)
1. Leuchte, insbesondere Leuchte mit einer
Lichtquelle kleiner Ausdehnung und hoher Leuchtdichte,
mit folgenden Merkmalen:
- 1 um die Lichtquelle (1) ist eine Optik angeordnet,
- 2 um die Optik ist wenigstens ein Segment eines rotationssymmetrischen Raumes definiert,
- 3 der Raum wird nach außen hin begrenzt von
einem rotationssymmetrischen, aus einem
lichtdurchlässigen Material bestehenden
Lichtleitkörper (4),
- 3.1 der Lichtleitkörper (4) besteht aus
einzelnen, aneinandergrenzenden Platten (3),
- 3.1.1 die Plattenebenen schneiden sich in der Rotationssymmetrie-Achse (11) der Leuchte,
- 3.1.2 die die Optik verlassenden Lichtstrahlen treten durch die den rotationssymmetrischen Raum begrenzenden Eintrittskanten (5) der Platten (3) ein,
- 3.1.3 die Platten (3) weisen eine Begrenzungskante (7) auf, die an dem der Optik nächstliegenden Ende der Eintrittkanten (5) an diese anschließen, wobei das über die Eintrittskante (5) einfallende Licht an der Begrenzungskante (7) total reflektiert wird,
- 3.1.4 das Licht tritt aus einer Begrenzungskante (8) aus, die die total reflektierende Begrenzungskante (7) mit der Eintrittskante (5) mittelbar verbindet,
- 3.1 der Lichtleitkörper (4) besteht aus
einzelnen, aneinandergrenzenden Platten (3),
- 4 zwischen den Platten (3) ist im äußeren Bereich des Lichtleitkörpers ein Zwischenraum (6) vorhanden,
wobei die Merkmale 3.1, 3.1.1 und 3.1.3 den
kennzeichnenden Teil und die übrigen Merkmale den
Oberbegriff bilden.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede Platte (3) durch zwei planparallele Flächen
begrenzt ist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Eintrittskante (5) jeder Platte (3) eben ist und
parallel zur Rotationssymmetrie-Achse (11) der Leuchte
verläuft.
4. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest ein Teil der Eintrittskante (5), quer zur
Rotationssymmetrie-Achse (11) gesehen, eine konkave
Krümmung (10) aufweist.
5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede der Platten (3) im Bereich ihrer Eintrittskante (5)
eine konische Abschrägung aufweist, wobei der Keilwinkel
gleich 360° geteilt durch die Anzahl der Platten (3)
ist.
6. Leuchte nach einem der Ansprüche 1, 2, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Eintrittskante (5) in Querschnittsdarstellung eine
Krümmung aufweist.
7. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die nicht total reflektierende Begrenzungskante (8) in
Querschnittsdarstellung eine Krümmung aufweist.
8. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die total reflektierende Begrenzungskante (8) von der
Seite gesehen einen Polygonzug darstellt.
Applications Claiming Priority (1)
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