DE3401341C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B53/00—Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
- B24B53/12—Dressing tools; Holders therefor
- B24B53/14—Dressing tools equipped with rotary rollers or cutters; Holders therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Abrichtzahnrad, dessen Verzahnung mit
einem Belag aus Diamantkörnern bestückt ist, zum Profilieren einer
globoidähnlichen Schleifschnecke.
Aus der CH-PS 4 57 096 ist ein Schneidwerkzeug zum Herstellen und
Abrichten von Form- und Globoidschleifschnecken bekannt, welches
mit einem diamantbeschichteten Abrichtzahnrad versehen ist und
mit dem im Durchlaufverfahren gearbeitet wird. Dabei ist die die
Arbeitsfläche bildende Verzahnung mit in einer Grundmasse eingebet
teten Diamanten bestückt. Die einzelnen Diamantkörner sind entweder
stochastisch oder nach einem geometrischen Muster über die gesamten
Zahnflanken verteilt. Das Abrichtzahnrad entspricht dabei mit seiner
Verzahnungsgeometrie genau dem zu schleifenden Getrieberad, nachfol
gend Werkrad genannt. Beim Profilieren der Schleifschnecke mit
einem solchen Abrichtzahnrad erfolgt die Berührung zwischen den
beiden Körpern auf einer gewundenen Linie, der sogenannten Charak
teristik, die schräg über die Verzahnung des Abrichtzahnrades,
respektive über die Schneckengänge der Schleifschnecke läuft. Die
Form dieser Charakteristik wird außer durch die Verzahnungsdaten
und die jeweilige Winkellage des Abrichtzahnrades auch durch den
Kreuzungswinkel zwischen Schleifschnecken- und Abrichtzahnradachse
sowie durch den Schleifschneckendurchmesser beeinflußt. Die Charakte
ristik wird länger mit zunehmender Schleifscheibenbreite. Näheres
über die sog. Charakteristik findet sich im VDI-Forschungsheft 427, Aus
gabe B, Band 16, 1949/50, Deutscher Ingenieur-Verlag GmbH., Düsseldorf
unter dem Titel "Ein Beitrag zur Theorie der Schneckengetriebe
und zur Normung der Schnecken".
Beim Profilieren erzeugt jeder Punkt einer Zahnflanke des Abricht
zahnrades genau einen Punkt des Schleifschneckenprofils. Durch
die Vielzahl gleicher Zahnflanken am Abrichtzahnrad erfolgt die
Bearbeitung eines bestimmten Punktes des Schleifschneckenprofils,
also durch entsprechend viele gleichliegende Punkte auf den Zahnflan
ken des Abrichtrades, was eine hohe Genauigkeit der Schleifschnecke
ergibt.
Bei diesem bekannten Abrichtverfahren erfolgt
beim Profilieren indes eine Berührung zwischen Schleifschneckenprofil
und Abrichtverzahnung gleichzeitig auf der ganzen Länge der Charak
teristik, und zwar auch an jenen Partien, die nachher beim
Schleifen der Werkradverzahnung nicht benötigt werden, insbesondere
der Kopf- und Fußkreispartie. Diese große "Eingriffslänge"
kann leicht zu Problemen mit selbsterregten Schwingungen beim Abrich
ten führen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Abrichtzahnrad der
eingangs gekennzeichneten Art zu schaffen, bei dem das Problem
des Entstehens selbsterregter Schwingungen beim Abrichten gelöst
ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
der Belag in einzelne, voneinander getrennte Parzellen aufgeteilt
ist, die insgesamt nur einen Bruchteil der gesamten Oberfläche
der Verzahnung bedecken und dabei so angeordnet sind, daß sie bei
einer Umdrehung des Abrichtzahnrades eine Hüllfläche begrenzen,
die der Sollform des Abrichtprofiles entspricht.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Abrichtzahnrades wird
verhindert, daß beim Profilieren gleichzeitig eine Berührung auf
der ganzen Länge der Charakteristik erfolgen kann, weil die einzel
nen Zähne der Abrichtverzahnung mit unterschiedlichem Querschnitt
ausgeführt sind. Dabei können die "aktiven" Partien der Abrichtver
zahnungsoberfläche derart auf die einzelnen Zähne verteilt werden,
daß bei einer Umdrehung des Abrichtzahnrades zwar das vollständige
Sollprofil an der Schleifschnecke entsteht (gewissermaßen als Abbild
der Hüllkurve aller Zähne der Abrichtverzahnung), aber trotzdem
die Schleifschnecke beim Profilieren nie gleich
zeitig auf der ganzen Länge der Charakteristik mit der Abrichtverzah
nung in Berührung kommt. Durch dieses Verkürzen der momentanen
"Eingriffslänge" werden die Kräfte beim Profilieren entsprechend
ebenfalls verkleinert, was zu besseren Abrichtresultaten führt,
weil geringere Deformationen auftreten und die Gefahr, daß Ratter
schwingungen entstehen, kleiner ist.
Aus der US-PS 27 76 529 ist zwar bereits ein Abrichtzahnrad für eine Schleif
schnecke bekanntgeworden, die während des Schleifens in Achsrichtung
des Werkstückes relativ zu diesem verschoben wird. Dieses bekannte
Abrichtzahnrad ist jedoch mit einzeln angeordneten Diamanten bestückt, wobei
diese in ihrer Gesamtwirkung zwar auch eine Hüllfläche erzeugen, jedoch
keine Diamantbelag
parzellen bilden.
Im übrigen empfiehlt es sich, neben den Diamantbelagparzellen weitere diamant
bestückte Parzellen vorzusehen, deren Arbeitsflächen gegenüber
der Hüllfläche zurückversetzt sind. Dieses Rückversetzen erfolgt
derart, daß entweder gar keine Berührung mit dem Schleifschnecken
profil zustande kommt oder nur bei großer Abrichtzustel
lung, z. B. beim Schruppen.
Anhand der einzigen Figur, welche einen Achsschnitt durch ein
Abrichtzahnrad darstellt, wird nun ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher erläutert.
Das mit 1 bezeichnete Abrichtzahnrad mit dem Teilkreis
radius r weist eine Verzahnung 2 auf, welche die Arbeits
flächen zum Profilieren der nicht näher dargestellten
Schleifschnecke bildet. Die Sollform des Abricht
profiles ist identisch mit der
Hüllfläche 3 der einzelnen Diamantbelagparzellen während maximal ei
ner Umdrehung des Abrichtzahnrades 1.
In der Zeichnung sind verschiedene mögliche Diamantbelagparzellen,
d. h. Zahnflankenteile mit Diamantbestückung, eingezeichnet:
4 zeigt eine Parzelle im Kopfkreisbereich
5 zeigt eine Parzelle im Fußkreisbereich
6 zeigt eine Parzelle im Zahnkopfbereich
7 zeigt eine Parzelle im Teilkreisbereich
8 zeigt eine Parzelle im Zahnfußbereich.
Die einzelnen Parzellen können eine beliebige Form und
Größe sowie Lage auf der Abrichtverzahnung 2 haben. Einzige
Bedingung ist die, daß das gewünschte Sollprofil als Hüll
fläche lückenlos entsteht während maximal einer Umdrehung des
Abrichtzahnrades 1.
Claims (2)
1. Abrichtzahnrad, dessen Verzahnung mit einem
Belag aus Diamantkörnern bestückt ist, zum Profilieren
einer globoidähnlichen Schleifschnecke, dadurch gekennzeich
net, daß der Belag in einzelne, voneinander getrennte
Parzellen (4-8) aufgeteilt ist, die insgesamt nur einen
Bruchteil der gesamten Oberfläche der Verzahnung bedecken
und dabei so angeordnet sind, daß sie bei einer Umdrehung
des Abrichtzahnrades (1) eine Hüllfläche (3) begrenzen,
die der Sollform des Abrichtprofiles entspricht.
2. Abrichtzahnrad nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß neben den Diamantbelagparzellen (4-8) wei
tere diamantbestückte Parzellen vorhanden sind, deren Ar
beitsflächen gegenüber der Hüllfläche (3) zurückversetzt
sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH178583A CH659028A5 (de) | 1983-03-30 | 1983-03-30 | Abrichtzahnrad zum profilieren einer schleifschnecke. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3401341A1 DE3401341A1 (de) | 1984-10-04 |
| DE3401341C2 true DE3401341C2 (de) | 1987-08-20 |
Family
ID=4218546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843401341 Granted DE3401341A1 (de) | 1983-03-30 | 1984-01-17 | Abrichtzahnrad zum profilieren einer schleifschnecke |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH659028A5 (de) |
| DE (1) | DE3401341A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19847723A1 (de) * | 1998-10-16 | 2000-04-27 | Haug Erich | Abrichtwerkzeug für ein Zahnrad-Honwerkzeug, Zahnrad-Honwerkzeug und Honmaschine für ein solches Abrichtwerkzeug bzw. Honwerkzeug |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10322181B4 (de) | 2003-05-16 | 2005-05-25 | The Gleason Works | Abrichtwerkzeug zum Abrichten einer Schleifschnecke |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2776529A (en) * | 1953-04-02 | 1957-01-08 | Vinco Corp | Diamond studded abrasive wheel dressing tool |
| DE1272686B (de) * | 1965-12-09 | 1969-09-11 | Boecker Fritz | Schneidwerkzeug zum Herstellen und zum Abrichten von Profil-Schleifschnecken, einschliesslich Globoidschnecken |
| CH457096A (de) * | 1967-11-08 | 1968-05-31 | Boecker Fritz | Schneidwerkzeug zum Herstellen und zum Abrichten von Form- und Globoidschleifschnecken |
| SU407672A1 (ru) * | 1971-10-07 | 1973-12-10 | В птб |
-
1983
- 1983-03-30 CH CH178583A patent/CH659028A5/de not_active IP Right Cessation
-
1984
- 1984-01-17 DE DE19843401341 patent/DE3401341A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19847723A1 (de) * | 1998-10-16 | 2000-04-27 | Haug Erich | Abrichtwerkzeug für ein Zahnrad-Honwerkzeug, Zahnrad-Honwerkzeug und Honmaschine für ein solches Abrichtwerkzeug bzw. Honwerkzeug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH659028A5 (de) | 1986-12-31 |
| DE3401341A1 (de) | 1984-10-04 |
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Legal Events
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