DE340148C - Landwirtschaftliches Kraftfahrzeug - Google Patents

Landwirtschaftliches Kraftfahrzeug

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DE340148C
DE340148C DE1917340148D DE340148DD DE340148C DE 340148 C DE340148 C DE 340148C DE 1917340148 D DE1917340148 D DE 1917340148D DE 340148D D DE340148D D DE 340148DD DE 340148 C DE340148 C DE 340148C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01D—HARVESTING; MOWING
    • A01D43/00—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
    • A01D43/02—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with rakes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Es ist bereits bekannt, Kraftfahrzeuge mit Mähvorrichtungen und anderen landwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen zu verbinden, und die Haupt- oder Vorgelegewelle des Kraftfahrzeuges, welche die Kraft des Motors auf die Hinterradachse überträgt, eine die Bewegung des Landbaugerätes vermittelnde Längswelle antreiben zu lassen, die in einem als Zugorgan dienenden, auf und ab
ίο beweglichen Rohr läuft.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun bei derartigen Kraftfahrzeugen eine Einrichtung, die es ermöglicht, daß sich die von dieser Längswelle angetriebene Erntemaschine (Heuwender, Schwadrechen, Heuzerstreuer o. dgl.) allen vorkommenden Unebenheiten des Bodens anschmiegt, ohne daß hierzu erst Verstellvorrichtungen bewegt werden müssen, und ohne daß es umständlicher Mittel bedarf,
ao um die Kraft von der Kardanwelle auf die Welle der Erntemaschine zu übertragen.
Dies wird im wesentlichen dadurch! erreicht, daß das Rohr mit einem abnehmbaren Bügel versehen wird, der am einem an der Erntemaschine befindlichen Bügel 0. dgl. angebolzt wird, wobei die Kegelräder beider Maschinen ohne weiteres sofort in Eingriff kommen.
Ein Ausführungsbeispiel eines derartigen
Kraftfahrzeuges ist in Fig. 1 in Seitenansicht und im Fig. 2 ini Grundriß je mit teilweisem Schnitt gezeigt. Fig. 3 stell* dar, in welcher Weise die Gelenkwelle senkrecht geführt und festgelegt wird.
ι ist der Rahmen des Kraftfahrzeuges, welches auf den Vorderrädern 2 und den Hinterrädern 3 läuft. Diese sind sogenannte Kulturräder und sitzen auswechselbar auf kantigen Ansätzen! ihrer Achsen. Sie können durch gewöhnliche Luftreifenräder ersetzt werden, wenn das Kraftfahrzeug nicht für die Landwirtschaft verwendet werden soll. 4 ist eine Mähvorrichtung, welche in bekannter Weise angetrieben wird. Die Kraftentwicklung des Motors wird von der Hauptwelle S aus mittels eines Ketten- o. dgl. Vorgeleges 6 auf eine Welle 7 übertragen. Diese ist bei 8 mittels Kreuzgelenkes oder Kugelgelenkes mit einer Welle 9 verbunden,, welche in einem Rohr 10 läuft. Rohr 10 ist mittels der Gabel 11 bei 12 am Rahmen 1 des Kraftfahrzeuges drehbar gelagert. Soll nun an das Kraftfahrzeug ein Schwadrechen, Heuwender, Heuzerstreuer o. dgl. angeschlossen werden, so wird auf das rückwärtige Ende des Rqhres 10 ein Bügel 13 mittels seiner rohrförmigen Nabe 14 aufgesteckt und mittels Überwurfmutter 15 befestigt. Nabe 14 des Bügels 13 ist zwischen senkrechten Schienen 16 von zweckmäßig T-förmigem Querschnitt geführt, die, einander gegenüberliegend, am Rahmen 1 befestigt sind. Mit den Schenkeln iy des Bügels 13 wird der Schwadrechen, Heuwender, Heuzerstreuer o. dgl. je nach Bedarf fest oder gelenkig verbunden. Auf das rückwärtige Ende der Gelenkwelle 9 ist in diesem Fall ein Treiborgan 18 (in der Zeichnung Fig. ι und 2 ist dasselbe ein. Kegelrad) aufgesetzt, welches die Drehung der Welle 9 auf die Welle des Schwadrechens usw.
überträgt; zu diesem Zweck greift bei der : beispielsweise dargestellten Ausführungsforni ein Kegelrad der Welle des Schwadrechens in das Kegelrad 18 ein.
Handelt es sich darum, die Drehung der Gelenkwelle 9 auf eine fest angeordnete Arbeitsmaschine, z.B. Dreschmaschine, Häckselschneidmaschine usw., zu übertragen, so wird der Schwadrechen, Heuwender, Heuzerstreuer o. dgl. abgenommen, ebenso das Treiborgan (Kegelrad o. dgl.) 18 und der Bügel 13. Statt dessen wird ein Verschlußstück 19 auf das Rohr 10 aufgesetzt und durch Schrauben o. dgl. mit den Schienen 16 fest verbunden. Ferner versieht man das Ende der Gelenkwelle 9 mit einer Riemenscheibe 0. dgl. 20, oder mit einem sonstigen Treiborgan, das die Übertragung der Bewegung auf die stationäre Maschine vermittelt (Fig. 3).
An Stelle einer mit der Welle 7 durch Kreuzgelenk, Kugelgelenk o. dgl. verbundenen Welle 9 kann man natürlich auch eine biegsame Welle anwenden, die in der gleichen Weise wirkt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Landwirtschaftliches Kraftfahrzeug, dessen die Kraftübertragung des Motors auf anhängbare Arbeitsmaschinen vermittelnde Kardanwelle in einem am Fahrzeugrahmen drehbar angeordneten und als Zugorgan dienenden Rohr läuft, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (10) mit einem abnehmbaren Bügel (13) versehen ist, der mit dem Rahmen eines Schwadrechens, Heuwenders, Heuzerstreuers o. dgl. leicht lösbar und in wagrechter Ebene drehbar verbunden werden kann, derart, daß das innerhalb des Bügels (13) sitzende Kegelrad (18) der Kardanwelle (9) in das Kegelrad des Schwadrechens usw. eingreift.
  2. 2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (13) durch ein Verschlußstück (19) ausgewechselt werden kann, das an den Führungsschienen (16) des Fahrzeugrahmens befestigt wird, zwecks Verwendung der Kardanwelle (9) zum Antrieb stationärer Arbeitsmaschinen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1917340148D 1917-09-20 1917-09-20 Landwirtschaftliches Kraftfahrzeug Expired DE340148C (de)

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