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Durchlaufentwicklungsgerät
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Durchlaufentwicklungsgerät,
wobei insbesondere an die Herstellung von Druckplatten gedacht ist, wo es sich an
ein Durchlaufbelichtungsgerät anschließt und wegen der mit einem solchen erreichbaren
hohen #urchlaufgeschwindigkeit innerhalb möglichst kurzer Zeit eine vollständige
und gleichmäßige Entwicklung der lichtempfindlichen Schicht des Fotomaterials, insbesondere
also von Druckplatten, ausführen soll. Dabei ist die Entwicklungsgeschwindigkeit
abhängig von der Art der beteiligten Substanzen, den herrschenden Tem»eraturen und
einer Reihe von anderen Parametern, von denen vorliegend vor allem die Schnelligkeit
von sedeutung ist, mit der von jedem Punkt der Druckplattenoberfläche die abgelösten
Substanzen entfernt und frische Entwicklerflüssigkeit zugeführt wird.
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Die Erfindung geht aus von einem Durchlaufentwicklungsgerät mit einer
Wanne zum Halten eines EntwicklerMades, einem Einführungswalzenpaar und einem Abzugswalzenpaar
zur Hindurchbewegung des Entwicklungsgutes, insbesondere
also
von Druckplatten durch das Entwicklerbad und einer Schwingungen im Entwicklerbad
erzeugenden Vorrichtung. Ein solches Durchlaufentwicklungsgerät ist aus der Euro-Patentanmeldung
83 401 013.4 oder der FH-Patentanmeldung 83 09 144 bekannt.
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In beiden bekannten Ausbildungen ist die Schwingungserzeugungsvorrichtung
ein handelsüblicher Ultraschallschwingungserzeuger, dessen Wirkung auf das Flüssigkeitsbad
und die durch dieses hindurchbewegten Druckplatten auf dem bekannten Eavitationseffekt
beruht, also darauf, daß sich unter der Wirkung der hochfrequenten Schwingungen
Dampfblasen bilden, die wieder zusammenstürzen und dadurch eine intensive Zusammenwirkung
der Flüssigkeit mit den benetzten Oberflächen bewirken.
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Die Wirkung der bekannten Ultraschallschwingungserzeuger ist vor allem
die einer recht guten Reinigung der Druckplattenoberfläche, d. h. der Loslösung
der durch die Entwicklung freiwerdenden Teilchen; unbefriedigend ist dagegen die
Entfernung dieser Teilchen und damit auch die Zufuhr frischer und unverbrauchter
Entwicklerflüssigkeit zu allen Oberflächenstellen. Dies hängt damit zusammen, daß
Schwingungen in der Flüssigkeit von solch hoher Frequenz und geringer Amplitude
keinen wesentlichen Stofftransport bewirken.
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Ein ins Gewicht fallender Stofftransport ist bei den bekannten Ausbildungen
auch schon deswegen ausgeschlossen, weil an der Oberfläche der Druckplatten keine
Wellenschwingungen wirksam werden können.
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Bei der Ausbildung gemäß der Euro-Patentanmeldung 83 401 013.4 greift
der Ultraschallschwingungserzeuger an der das Entwicklerbad haltenden Wanne an und
diese ist oben so durch einen Deckel unter Belassung nur eines Eintritts- und eines
Austrittsschlitzes für die Druckplatten abgeschlossen, daß keine freie Entwicklerbadoberfläche
vorhanden ist, die Voraussetzung wäre für eine Wellenbildung, die merkliche Stoffbransportschwingungen
zur Folge haben könnte.
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Ähnliches gilt für die Ausbildung gemäß der FR-Patentanmeldung 83
09 144, bei der der UltraschallschçingungrJ-erzeuger seine Schwingungen unmittelbar
in das Entwicklerbad einleitet und um ihn herum eine kleine freie Flüssigkeitsoberfläche
vorhanden ist. Diese ist jedoch zu klein und in Vertikalrichtung zu weit entfernt
vom Niveau der Hindurohbewegung der Druckplatten, um dort noch Stcfftransportschwingungen
erzeugen zu können, selbst wenn mit weniger hohen Frequenzen gearbeitet würde.
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Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Durchlaufentwicklungsgeräts,
mit dem eine besonders schnelle und gleichmäßige Entwicklung des hindurchgeschickten,
zu entwickeilen Gutes, insbesondere von Offset -Druckplatten, gelingt.
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Ausgehend von der gattungsmäßig vorausgesetzte; Bauart dient zur Lösung
der gestellten Aufgabe erfindungsgemäß ein Schwingungserzeuger, der eine ausgeprägte
Wallung der Badoberfläche bewirkende Vibrationen in das Entwicklerbad einleitet.
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Diese erfindungsgemäße Einstellung der in das Entwicklerbad eingeleiteten
Schwingungen nach Frequenz, Amplitude und Schwingungsrichtung so, daß sich eine
ausgeprägt wallende Oberfläche, jedoch noch keine wesentliche Spritzerbildung einstellt,
bewirkt bei ausreichend flacher Badtiefe von der Oberfläche bis zum Entwicklungsgut,
daß an dessen Oberfläche turbulente Sci'#wingungsbewegungen auftreten, die sich
lokal nach Richtung und Größe schnell ändern und geeignet sind, den Stofftransport,
insbesondere den Abtransport der gelösten Filmschichtteilchen zu begünstigen.
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Der gewünschte Effekt wird in zweckmä.Miger Weiterbildtrn der Erfindung
besonders gut dann erreicht, wenn die
Frequenz der in das Entwicklerbad
eingeleiteten Schwingungen zwischen 20 und 1000 Hz, vorzugsweise zwischen 50 und
100 Hz liegt, die Amplitude der die Scli##ingungen in das Entwicklerbad einleitenden
Oberfläche zwischen 0,5 mm und 1,5 mm liegt sowie die Badtiefe, d. h.
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die Dicke der oberhalb des Entwicklungsguts befindlichen Entwicklerflüssigkeitsschicht,
zwischen 50 und 10 mm beträgt.
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Zweckmäßigerweise greift der Vibrationserzeuger an der das Entwicklerbad
haltenden Wanne an. Auf diese Weise wird das gesamte Entwicklerbad gleichmäßig durch
die Schwingungen beaufschlagt, und die Konstruktion bleibt einfach. Es kann jedoch
auch zweckmäßig sein, wenn der Vibrationserzeuger die Schwingungen mittels eines
in das Entwicklerbad ragenden Schwingungsübertragers in dieses einleitet; ein solcher
Schwingungsübertrager kann im einfachsten Falle ein Blech mit einem in das Entwicklerbad
eintauchenden abgewinkelten Rand sein, wobei die Schwingungen so eingeleitet werden,
daß dieser Rand quer zu seiner Fläche schwingt und die Schwingungen so in das Entwicklerbad
überträgt. Bei einer solchen Ausbildung bedarf es keiner besonderen Maßnahme, um
die Wanne scl.wingungsfähig zu lagern.
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Die in das Entwicklerbad eingeleiteten Schwingungen können in verschiedener
Weise gerichtet sein. Eine gute Wirkung wird erzielt, wenn sie horizontal und vorzugsweise
quer zur Durchlaufrichtung der Druckplatten gerichtet sind. Dann sind die Seitenwände
der Entwicklerwanne die schwingungseinleitenden Flächen, und es werden die Schwingungsbewegungen
der Flüssigkeit ziemlich gleichmäßig und vorwiegend in Querrichtung über die ganze
Fläche erzeugt.
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Es kann jedoch auch zweckmäßig sein, vertikal gerichtete Schwingungen
in das Entwicklerbad einzuleiten, was zu ganz unregelmäßigen Bewegungsmustern führt.
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Auch wirken die hierbei an der Oberfläche der Druckplatten auftretenden
d' Alembertschen Trägheitskräfte förderlich im Sinne einer intensiven Zusammenwirkung
der Entwicklerflüssigkeit mit der Fotoschicht der Druckplatten. Schließlich können
schräg gerichtete Schwingungen von Vorteil sein, so daß diese eine Vertikal- und
eine Horizontalkomponente aufweisen.
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Die Vibrationen können auf verschiedene Weise erzeugt werden; vorzugseise
werden sinusförmige Schwingungen durch einen motorgetriebenen Unwuchtschwinger oder
durch ein We chselstroitigespeistes elektromagnetisches Scliwingungssystem verwendet.
In diesen Fällen wird man
die Frequenzen und Massen so wählen,
daß sich ein in Resonanz schwingendes System ergibt, um die gewünschten Schwingungsamplituden
mit dem geringsten Bau- und Energieaufwand zu erzielen.
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Es kann jedoch auch zweckmäßig sein, stoßartige Schwingungen zu verwenden,
die durch periodisches Auftreffenlassen eines Hammers auf das die Schwingungen in
das Entwicklerbad einleitende Kopplungsglied erzeugt werden.
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Ein besonderer und auch für sich genommen wesentlicher Teil der Erfindung
besteht in der neuartigen großflächigen Sprühbeaufschlagung der Druckplatten.
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An sich ist es bekannt, zusätzlich zur Benetzung der Druckplatten
durch das Hindurchleiten durch das Entwicklerbad auch noch Entwicklerflüssigkeit
auf die Plattenoberfläche aufzusprühen; bei den bekannten Ausbildungen, z. B. der
Durchlaufentwicklungsmaschine VA 66 der Fa. Kalle, Wiesbaden, geschieht dies jedoch
nur durch ein querverlaufendes Rohr mit längs seiner Erstreckung eingearbeiteten
Sprühöffnungen, so daß nur eine etwa linienförmige Sprhiibeaufschlagung der Druck-
platten
erzielt wird.
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Demgegenüber wird in weiterer erfindungsgemäßer Ausbildung des Durchlaufentwicklungsgeräts
die Entwicklerflüssigkeit über die im Bereich der Entwicklerwanne befindliche Fläche
der Druckplatte verteilt kontinuierlich aufgesprüht. Dies ergibt eine besonders
intensive ständige Erneuerung der Entwicklerflüssigkeit an allen Stellen der gesamten
Plattenoberfläche und damit eine wesentliche Beschleunigung des Entwicklungsvorgangs.
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Die Sprühvorrichtung, mit der dies erreicht wird, kann zweckmäßigerweise
ein Sprühkasten sein, aus dem die Entwicklerflüssigkeit auf die Druckplatten herabregnet
oder unter Druck aufgesprüht wird; es kann jedoch auch ein rotierendes irucksprühsystem
sein.
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Wenn in einer zweckmäßigen Weiterbildung dieses Vorschlags die Intensität
der Sprühbeaufschlagung der durchlaufenden Druckplatten derart ungleichmäßig eingestellt
wird, daß diese zum Auslaufende hin zunimmt, so ergibt sich als vorteilhafte Wirkung
eine besonders gute Reinigung der Plattenoberfläche vor deren Verlassen der Entwicklerzone
und Eintreten in die Wässerungszone.
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Die Hindurchbewegung der Druckplatten durch das Entwicklerbad kann
entweder in der Weise erfolgen, daß die Entwicklerwanne einen umlaufenden festen
Rand aufweist und die Druckplatten über gegenüberliegende Ränder hinweg auf einer
schwach gekrlrnniten Bahn in die Entwicklungsflüssigkeit eintauchend und wieder
auf chend bewegt werden, oder dadurch, daß die Entwicklerwanne nur zwei feste Ränder
aufweist, nämlich die in Durchlaufrichtung der Druckplatten verlaufenden, während
einlauf- und auslaufseitig eine Dichtung angeordnet ist, die zwar die Entwicklerflüssigkeit
in der Wanne hält, jedoch den bodennahen Durchtritt der Druckplatten ermöglicht.
Diese Dichtungen können Bürstendichtungen, Gummilippendichtungen oder frei mitlaufende
Walzen sein.
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Im letzteren Fall ist wegen der Leckverluste an diesen Dichtungen
unterhalb der Entwicklerzanne ein Auffangbehalter angeordnet. Dieser hat zweckmäßigerweise
einen Entwicklerablauf, wobei die durch diesen zurückfließende Entwicklerflüssigkeit
nach Durchquerung eines Absetzbehälters von einer Pumpe wieder zur Sprühvorrichtung
gelangt und auf diese Weise einen Kreislauf beschrzibt.
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Bei der Ausbildung mit innerhalb eines Auffangbehälters sitzender
Entwicklerwanne sind diese zweckmäßigerweise mittels Federn gegeneinander abgestützt,
so daß die Entwicklerwanne den in sie eingeleiteten Schwingungen auf einfache Weise
folgen kann.
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Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichnungen weitor erläutert. Es zeigt: Fig. 1 schematisch ein Durchlaufentwicklungsgerät
im Längsschnitt; Fig. 2 die Draufsicht auf das Gerät gemäß Fig. 1; Fig. 3 eine zweite
Ausführungsform eines Durchlaufentwicklungsgeräts in schematischem Längsschnitt;
Fig. 4 die Draufsicht auf das Gerät gemäß Fig. 3.
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Das in Fig. 1 und 2 gezeigte Durchlaufentwicklungsgerät besteht aus
einer Entwicklerwanne 1, der einlaufseitig ein Einführungwalzenpaar 2 und auslaufseitig
ein Abzugswalzenpaar 3 zugeordnet sind, welche Druckplatten 4, deren Bewegungsbahn
gestrichelt angedeutet ist, durch das Entwicklerbad 5 bewegen. In der Ent-
wicklerwanne
ist auf deren auslaufseitiger zweiten Hälfte eine Rampe 6 vorgesehen, welche die
Druckplatten 4 in den Spalt des Abzugswalzenpaares 3 leitet.
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An die Entwicklerwannel schließt sich in DurchlauP-richtung eine Wasserwanne
7 mit Gummilippenabstreifer 8 und Wassersprührohr 9 sowie eine Gummierungswanne
10 mit #ummierungsspruhrohr 11 an, wobei in diesen weitere Förderwalzenpaare 12,
13 für den Weitertransport der Druckplatten sorgen. Hinter den Wannen ist schließlich
eine Beheizungsvorrichtung 14 angeordnet.
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Zur Entwicklerwanne 1 gehört ein Vibrationserzeuger 20, der mittels
eines Koppelgliedes 21 an diese angeschlossen ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist
im betrachteten Ausführungsbeispiel der Vibrationserzeuger seitlich an die Entwicklerwanne
1 angeschlossen, so daß quer zur Durchlaufrichtung der Druckplatten gerichtete Vibrationsschwingungen
in das Entwicklerbad eingeleitet werden.
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Oberhalb der Entwicklerwanne 1 ist ein Sprühkasten 25 angeordnet,
aus dem durch eine Vielzahl von über die Fläche verteilten Öffnungen Entwicklerflüssigkeit
auf die Druckplatten 4 gesprüht wird. Zu diesem Sprühsystem gehört noch eine nicht
dargestellte Umw-ilzanlage, mit
welcher Entwicklerflüssigkeit aus
der Entwicklerwanne 1 abgezogen oder abgesogen wird und - gegebenenfalls nach Durchleitung
durch einen Absetzbehälter - wieder in den Sprühkasten zurückgepumpt wird.
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In der Ausbildung gemäß Fig. 3, 4, in denen nur die eigentliche Entwicklungsstation
gezeigt ist, hat die Entwicklerwanne 1a nur seitlich aufragende feste Wände, w&#hrend
die Vorder- und Rückwand ersetzt sind durch Bürstendichtungen 30. Die Bahn der Druckplatten
4, auch hier gestrichelt gezeigt, verläuft hier geradlinig unter den Bürstendichtungen
30 hindurch und über den als Stützblech wirkenden Boden der Entwicklenranne 1a.
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Das Niveau des Entwicklerbades 5 ist bei dieser Ausbildung durch die
Höhe der festen Seitenwände der Entwicklerwanne ia bestimmt. Die über- bzw. ausfließende
Entwicklerflüssigkeit wird in einem unterhalb der bescilriebenen Anordnung angeordneten
Auffangbehälter 31 aufgefangen und verläßt diesen durch einen Rohrablauf 32, um
in der beschriebenen Weise zum Sprühkasten 25 zurückgepumpt zu werden.
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Bei dieser Ausbildung greift das Koppelglied 21 des Vibrabionserzeugers
20 über den Rand des Auffangbehälters 31 hinweg an einer Seitenwand der Entwicklerwanne
1a
an. Diese ist mittels Federn 33 gegenüber dem Auffangbehälter 31 abgestützt, so
daß sie elastische Querschwingungen ausführen kann.
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Im Betrieb der beschriebenen Durchlaufentwicklungsgeräte sind die
Vibrationserzeuger 20 eingeschaltet und versetzen die Entwicklerwanne 1 bzw. 1a
in QuerschwirL-gungen. Die seitlichen Ränder der Entwicklerwanne leiten diese Querschwingungen
in das Entwicklerbad 5 ein, dessen Oberfläche in Wallung gerät. Diese unregelmäßigen
Wellen relativ kurzer Wellenlänge füliren am Boden des Entwicklerbades zu seitlichen
Schwingungsbewegungen der Flüssigkeitsteilchen, wodurch ein hin- und hergehender
Stofftransport zustandekommt, der das E-nb,ernen der abgelösten Teilchen der fotoemDfinalichen
Schicht der Druckplatten begünstigt.
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Im Gleichen Sinne wirkt die ganzflächige Sprühb eaufschlagung des
Entwicklerbades 5 aus den Sprikasten 25, so daß insgesamt eine schnelle und gleichmäßige
Entwicklung des Fotomaterials, insbesondere der Druckplatten, erzielt wird, die
durchaus auch mit modernen und schnellen vorgeschalteten Durchlaufbelichtungsgeräten
Schritt halten kann.
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