DE3402005A1 - Durchlaufentwicklungsgeraet - Google Patents

Durchlaufentwicklungsgeraet

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DE3402005A1
DE3402005A1 DE19843402005 DE3402005A DE3402005A1 DE 3402005 A1 DE3402005 A1 DE 3402005A1 DE 19843402005 DE19843402005 DE 19843402005 DE 3402005 A DE3402005 A DE 3402005A DE 3402005 A1 DE3402005 A1 DE 3402005A1
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00—Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/26—Processing photosensitive materials; Apparatus therefor
    • G03F7/30—Imagewise removal using liquid means
    • G03F7/3042—Imagewise removal using liquid means from printing plates transported horizontally through the processing stations

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

  • Durchlaufentwicklungsgerät
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Durchlaufentwicklungsgerät, wobei insbesondere an die Herstellung von Druckplatten gedacht ist, wo es sich an ein Durchlaufbelichtungsgerät anschließt und wegen der mit einem solchen erreichbaren hohen #urchlaufgeschwindigkeit innerhalb möglichst kurzer Zeit eine vollständige und gleichmäßige Entwicklung der lichtempfindlichen Schicht des Fotomaterials, insbesondere also von Druckplatten, ausführen soll. Dabei ist die Entwicklungsgeschwindigkeit abhängig von der Art der beteiligten Substanzen, den herrschenden Tem»eraturen und einer Reihe von anderen Parametern, von denen vorliegend vor allem die Schnelligkeit von sedeutung ist, mit der von jedem Punkt der Druckplattenoberfläche die abgelösten Substanzen entfernt und frische Entwicklerflüssigkeit zugeführt wird.
  • Die Erfindung geht aus von einem Durchlaufentwicklungsgerät mit einer Wanne zum Halten eines EntwicklerMades, einem Einführungswalzenpaar und einem Abzugswalzenpaar zur Hindurchbewegung des Entwicklungsgutes, insbesondere also von Druckplatten durch das Entwicklerbad und einer Schwingungen im Entwicklerbad erzeugenden Vorrichtung. Ein solches Durchlaufentwicklungsgerät ist aus der Euro-Patentanmeldung 83 401 013.4 oder der FH-Patentanmeldung 83 09 144 bekannt.
  • In beiden bekannten Ausbildungen ist die Schwingungserzeugungsvorrichtung ein handelsüblicher Ultraschallschwingungserzeuger, dessen Wirkung auf das Flüssigkeitsbad und die durch dieses hindurchbewegten Druckplatten auf dem bekannten Eavitationseffekt beruht, also darauf, daß sich unter der Wirkung der hochfrequenten Schwingungen Dampfblasen bilden, die wieder zusammenstürzen und dadurch eine intensive Zusammenwirkung der Flüssigkeit mit den benetzten Oberflächen bewirken.
  • Die Wirkung der bekannten Ultraschallschwingungserzeuger ist vor allem die einer recht guten Reinigung der Druckplattenoberfläche, d. h. der Loslösung der durch die Entwicklung freiwerdenden Teilchen; unbefriedigend ist dagegen die Entfernung dieser Teilchen und damit auch die Zufuhr frischer und unverbrauchter Entwicklerflüssigkeit zu allen Oberflächenstellen. Dies hängt damit zusammen, daß Schwingungen in der Flüssigkeit von solch hoher Frequenz und geringer Amplitude keinen wesentlichen Stofftransport bewirken.
  • Ein ins Gewicht fallender Stofftransport ist bei den bekannten Ausbildungen auch schon deswegen ausgeschlossen, weil an der Oberfläche der Druckplatten keine Wellenschwingungen wirksam werden können.
  • Bei der Ausbildung gemäß der Euro-Patentanmeldung 83 401 013.4 greift der Ultraschallschwingungserzeuger an der das Entwicklerbad haltenden Wanne an und diese ist oben so durch einen Deckel unter Belassung nur eines Eintritts- und eines Austrittsschlitzes für die Druckplatten abgeschlossen, daß keine freie Entwicklerbadoberfläche vorhanden ist, die Voraussetzung wäre für eine Wellenbildung, die merkliche Stoffbransportschwingungen zur Folge haben könnte.
  • Ähnliches gilt für die Ausbildung gemäß der FR-Patentanmeldung 83 09 144, bei der der UltraschallschçingungrJ-erzeuger seine Schwingungen unmittelbar in das Entwicklerbad einleitet und um ihn herum eine kleine freie Flüssigkeitsoberfläche vorhanden ist. Diese ist jedoch zu klein und in Vertikalrichtung zu weit entfernt vom Niveau der Hindurohbewegung der Druckplatten, um dort noch Stcfftransportschwingungen erzeugen zu können, selbst wenn mit weniger hohen Frequenzen gearbeitet würde.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Durchlaufentwicklungsgeräts, mit dem eine besonders schnelle und gleichmäßige Entwicklung des hindurchgeschickten, zu entwickeilen Gutes, insbesondere von Offset -Druckplatten, gelingt.
  • Ausgehend von der gattungsmäßig vorausgesetzte; Bauart dient zur Lösung der gestellten Aufgabe erfindungsgemäß ein Schwingungserzeuger, der eine ausgeprägte Wallung der Badoberfläche bewirkende Vibrationen in das Entwicklerbad einleitet.
  • Diese erfindungsgemäße Einstellung der in das Entwicklerbad eingeleiteten Schwingungen nach Frequenz, Amplitude und Schwingungsrichtung so, daß sich eine ausgeprägt wallende Oberfläche, jedoch noch keine wesentliche Spritzerbildung einstellt, bewirkt bei ausreichend flacher Badtiefe von der Oberfläche bis zum Entwicklungsgut, daß an dessen Oberfläche turbulente Sci'#wingungsbewegungen auftreten, die sich lokal nach Richtung und Größe schnell ändern und geeignet sind, den Stofftransport, insbesondere den Abtransport der gelösten Filmschichtteilchen zu begünstigen.
  • Der gewünschte Effekt wird in zweckmä.Miger Weiterbildtrn der Erfindung besonders gut dann erreicht, wenn die Frequenz der in das Entwicklerbad eingeleiteten Schwingungen zwischen 20 und 1000 Hz, vorzugsweise zwischen 50 und 100 Hz liegt, die Amplitude der die Scli##ingungen in das Entwicklerbad einleitenden Oberfläche zwischen 0,5 mm und 1,5 mm liegt sowie die Badtiefe, d. h.
  • die Dicke der oberhalb des Entwicklungsguts befindlichen Entwicklerflüssigkeitsschicht, zwischen 50 und 10 mm beträgt.
  • Zweckmäßigerweise greift der Vibrationserzeuger an der das Entwicklerbad haltenden Wanne an. Auf diese Weise wird das gesamte Entwicklerbad gleichmäßig durch die Schwingungen beaufschlagt, und die Konstruktion bleibt einfach. Es kann jedoch auch zweckmäßig sein, wenn der Vibrationserzeuger die Schwingungen mittels eines in das Entwicklerbad ragenden Schwingungsübertragers in dieses einleitet; ein solcher Schwingungsübertrager kann im einfachsten Falle ein Blech mit einem in das Entwicklerbad eintauchenden abgewinkelten Rand sein, wobei die Schwingungen so eingeleitet werden, daß dieser Rand quer zu seiner Fläche schwingt und die Schwingungen so in das Entwicklerbad überträgt. Bei einer solchen Ausbildung bedarf es keiner besonderen Maßnahme, um die Wanne scl.wingungsfähig zu lagern.
  • Die in das Entwicklerbad eingeleiteten Schwingungen können in verschiedener Weise gerichtet sein. Eine gute Wirkung wird erzielt, wenn sie horizontal und vorzugsweise quer zur Durchlaufrichtung der Druckplatten gerichtet sind. Dann sind die Seitenwände der Entwicklerwanne die schwingungseinleitenden Flächen, und es werden die Schwingungsbewegungen der Flüssigkeit ziemlich gleichmäßig und vorwiegend in Querrichtung über die ganze Fläche erzeugt.
  • Es kann jedoch auch zweckmäßig sein, vertikal gerichtete Schwingungen in das Entwicklerbad einzuleiten, was zu ganz unregelmäßigen Bewegungsmustern führt.
  • Auch wirken die hierbei an der Oberfläche der Druckplatten auftretenden d' Alembertschen Trägheitskräfte förderlich im Sinne einer intensiven Zusammenwirkung der Entwicklerflüssigkeit mit der Fotoschicht der Druckplatten. Schließlich können schräg gerichtete Schwingungen von Vorteil sein, so daß diese eine Vertikal- und eine Horizontalkomponente aufweisen.
  • Die Vibrationen können auf verschiedene Weise erzeugt werden; vorzugseise werden sinusförmige Schwingungen durch einen motorgetriebenen Unwuchtschwinger oder durch ein We chselstroitigespeistes elektromagnetisches Scliwingungssystem verwendet. In diesen Fällen wird man die Frequenzen und Massen so wählen, daß sich ein in Resonanz schwingendes System ergibt, um die gewünschten Schwingungsamplituden mit dem geringsten Bau- und Energieaufwand zu erzielen.
  • Es kann jedoch auch zweckmäßig sein, stoßartige Schwingungen zu verwenden, die durch periodisches Auftreffenlassen eines Hammers auf das die Schwingungen in das Entwicklerbad einleitende Kopplungsglied erzeugt werden.
  • Ein besonderer und auch für sich genommen wesentlicher Teil der Erfindung besteht in der neuartigen großflächigen Sprühbeaufschlagung der Druckplatten.
  • An sich ist es bekannt, zusätzlich zur Benetzung der Druckplatten durch das Hindurchleiten durch das Entwicklerbad auch noch Entwicklerflüssigkeit auf die Plattenoberfläche aufzusprühen; bei den bekannten Ausbildungen, z. B. der Durchlaufentwicklungsmaschine VA 66 der Fa. Kalle, Wiesbaden, geschieht dies jedoch nur durch ein querverlaufendes Rohr mit längs seiner Erstreckung eingearbeiteten Sprühöffnungen, so daß nur eine etwa linienförmige Sprhiibeaufschlagung der Druck- platten erzielt wird.
  • Demgegenüber wird in weiterer erfindungsgemäßer Ausbildung des Durchlaufentwicklungsgeräts die Entwicklerflüssigkeit über die im Bereich der Entwicklerwanne befindliche Fläche der Druckplatte verteilt kontinuierlich aufgesprüht. Dies ergibt eine besonders intensive ständige Erneuerung der Entwicklerflüssigkeit an allen Stellen der gesamten Plattenoberfläche und damit eine wesentliche Beschleunigung des Entwicklungsvorgangs.
  • Die Sprühvorrichtung, mit der dies erreicht wird, kann zweckmäßigerweise ein Sprühkasten sein, aus dem die Entwicklerflüssigkeit auf die Druckplatten herabregnet oder unter Druck aufgesprüht wird; es kann jedoch auch ein rotierendes irucksprühsystem sein.
  • Wenn in einer zweckmäßigen Weiterbildung dieses Vorschlags die Intensität der Sprühbeaufschlagung der durchlaufenden Druckplatten derart ungleichmäßig eingestellt wird, daß diese zum Auslaufende hin zunimmt, so ergibt sich als vorteilhafte Wirkung eine besonders gute Reinigung der Plattenoberfläche vor deren Verlassen der Entwicklerzone und Eintreten in die Wässerungszone.
  • Die Hindurchbewegung der Druckplatten durch das Entwicklerbad kann entweder in der Weise erfolgen, daß die Entwicklerwanne einen umlaufenden festen Rand aufweist und die Druckplatten über gegenüberliegende Ränder hinweg auf einer schwach gekrlrnniten Bahn in die Entwicklungsflüssigkeit eintauchend und wieder auf chend bewegt werden, oder dadurch, daß die Entwicklerwanne nur zwei feste Ränder aufweist, nämlich die in Durchlaufrichtung der Druckplatten verlaufenden, während einlauf- und auslaufseitig eine Dichtung angeordnet ist, die zwar die Entwicklerflüssigkeit in der Wanne hält, jedoch den bodennahen Durchtritt der Druckplatten ermöglicht. Diese Dichtungen können Bürstendichtungen, Gummilippendichtungen oder frei mitlaufende Walzen sein.
  • Im letzteren Fall ist wegen der Leckverluste an diesen Dichtungen unterhalb der Entwicklerzanne ein Auffangbehalter angeordnet. Dieser hat zweckmäßigerweise einen Entwicklerablauf, wobei die durch diesen zurückfließende Entwicklerflüssigkeit nach Durchquerung eines Absetzbehälters von einer Pumpe wieder zur Sprühvorrichtung gelangt und auf diese Weise einen Kreislauf beschrzibt.
  • Bei der Ausbildung mit innerhalb eines Auffangbehälters sitzender Entwicklerwanne sind diese zweckmäßigerweise mittels Federn gegeneinander abgestützt, so daß die Entwicklerwanne den in sie eingeleiteten Schwingungen auf einfache Weise folgen kann.
  • Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen weitor erläutert. Es zeigt: Fig. 1 schematisch ein Durchlaufentwicklungsgerät im Längsschnitt; Fig. 2 die Draufsicht auf das Gerät gemäß Fig. 1; Fig. 3 eine zweite Ausführungsform eines Durchlaufentwicklungsgeräts in schematischem Längsschnitt; Fig. 4 die Draufsicht auf das Gerät gemäß Fig. 3.
  • Das in Fig. 1 und 2 gezeigte Durchlaufentwicklungsgerät besteht aus einer Entwicklerwanne 1, der einlaufseitig ein Einführungwalzenpaar 2 und auslaufseitig ein Abzugswalzenpaar 3 zugeordnet sind, welche Druckplatten 4, deren Bewegungsbahn gestrichelt angedeutet ist, durch das Entwicklerbad 5 bewegen. In der Ent- wicklerwanne ist auf deren auslaufseitiger zweiten Hälfte eine Rampe 6 vorgesehen, welche die Druckplatten 4 in den Spalt des Abzugswalzenpaares 3 leitet.
  • An die Entwicklerwannel schließt sich in DurchlauP-richtung eine Wasserwanne 7 mit Gummilippenabstreifer 8 und Wassersprührohr 9 sowie eine Gummierungswanne 10 mit #ummierungsspruhrohr 11 an, wobei in diesen weitere Förderwalzenpaare 12, 13 für den Weitertransport der Druckplatten sorgen. Hinter den Wannen ist schließlich eine Beheizungsvorrichtung 14 angeordnet.
  • Zur Entwicklerwanne 1 gehört ein Vibrationserzeuger 20, der mittels eines Koppelgliedes 21 an diese angeschlossen ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist im betrachteten Ausführungsbeispiel der Vibrationserzeuger seitlich an die Entwicklerwanne 1 angeschlossen, so daß quer zur Durchlaufrichtung der Druckplatten gerichtete Vibrationsschwingungen in das Entwicklerbad eingeleitet werden.
  • Oberhalb der Entwicklerwanne 1 ist ein Sprühkasten 25 angeordnet, aus dem durch eine Vielzahl von über die Fläche verteilten Öffnungen Entwicklerflüssigkeit auf die Druckplatten 4 gesprüht wird. Zu diesem Sprühsystem gehört noch eine nicht dargestellte Umw-ilzanlage, mit welcher Entwicklerflüssigkeit aus der Entwicklerwanne 1 abgezogen oder abgesogen wird und - gegebenenfalls nach Durchleitung durch einen Absetzbehälter - wieder in den Sprühkasten zurückgepumpt wird.
  • In der Ausbildung gemäß Fig. 3, 4, in denen nur die eigentliche Entwicklungsstation gezeigt ist, hat die Entwicklerwanne 1a nur seitlich aufragende feste Wände, w&#hrend die Vorder- und Rückwand ersetzt sind durch Bürstendichtungen 30. Die Bahn der Druckplatten 4, auch hier gestrichelt gezeigt, verläuft hier geradlinig unter den Bürstendichtungen 30 hindurch und über den als Stützblech wirkenden Boden der Entwicklenranne 1a.
  • Das Niveau des Entwicklerbades 5 ist bei dieser Ausbildung durch die Höhe der festen Seitenwände der Entwicklerwanne ia bestimmt. Die über- bzw. ausfließende Entwicklerflüssigkeit wird in einem unterhalb der bescilriebenen Anordnung angeordneten Auffangbehälter 31 aufgefangen und verläßt diesen durch einen Rohrablauf 32, um in der beschriebenen Weise zum Sprühkasten 25 zurückgepumpt zu werden.
  • Bei dieser Ausbildung greift das Koppelglied 21 des Vibrabionserzeugers 20 über den Rand des Auffangbehälters 31 hinweg an einer Seitenwand der Entwicklerwanne 1a an. Diese ist mittels Federn 33 gegenüber dem Auffangbehälter 31 abgestützt, so daß sie elastische Querschwingungen ausführen kann.
  • Im Betrieb der beschriebenen Durchlaufentwicklungsgeräte sind die Vibrationserzeuger 20 eingeschaltet und versetzen die Entwicklerwanne 1 bzw. 1a in QuerschwirL-gungen. Die seitlichen Ränder der Entwicklerwanne leiten diese Querschwingungen in das Entwicklerbad 5 ein, dessen Oberfläche in Wallung gerät. Diese unregelmäßigen Wellen relativ kurzer Wellenlänge füliren am Boden des Entwicklerbades zu seitlichen Schwingungsbewegungen der Flüssigkeitsteilchen, wodurch ein hin- und hergehender Stofftransport zustandekommt, der das E-nb,ernen der abgelösten Teilchen der fotoemDfinalichen Schicht der Druckplatten begünstigt.
  • Im Gleichen Sinne wirkt die ganzflächige Sprühb eaufschlagung des Entwicklerbades 5 aus den Sprikasten 25, so daß insgesamt eine schnelle und gleichmäßige Entwicklung des Fotomaterials, insbesondere der Druckplatten, erzielt wird, die durchaus auch mit modernen und schnellen vorgeschalteten Durchlaufbelichtungsgeräten Schritt halten kann.
  • - Leerseite -

Claims (25)

  1. P A T E N T A N P R Ü C H E 1. Durchlaufentwicklungsgerät mit einer Wanne (1, 1a) zum Halten eines Entwicklerbades (5), einem Einfdhrungswalzenpaar (2) und einem Abzagswalzenpaar (3) zur Hindurehbewegung des Entwicklungsgutes, insbesondere von Druckplatten (4) durch das Entwicklerbad und einer Schwingungen im Entwicklerbad erzeugenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungserzeugungsvorrichtung Vibrationen in das Entwicklerbad einleitet, die eine ausgeprägte Wallung der Badoberfläche bewirken.
  2. 2. #urchlaufentwicklungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Schwingungen des Vibrationserzeugers (20) zwischen 20 und 1000 Hz, vorzugsweise zwischen 50 und 100 Hz liegt.
  3. 3. Durchlaufentwicklungsgerät nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude der in das Entwicklerbad eingeleiteten Vibrationen zwischen 0,5 mm und 1,5 mm liegt.
  4. 4. Durchlaufentwicklungsgerät nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe, in der die Druckplatten (4) auf zumindest dem überwigenden Teil ihres Verlaufs durch das Entwicklerbad (5) unterhalb von dessen Oberfläche bewegt werden, so gering ist, daß die Oberflächenwellen auf der Druckplattenoberflache noch wirksame Seitenschwingungen der Flüssigkeitsteilchen bewirken.
  5. 5. DurchlauCentwicklungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durchschnittliche Tiefe der Druckplatten im Entwicklerbad 5 bis 10 mm beträgt.
  6. 6. Durchlaufentwicklungsgerät nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Vibrationserzeuger (20) an der Wanne (1) angreift.
  7. 7. Durchlaufentwicklungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vibrationserzeuger die Schwingungen mittels eines in das Entwicklerbad ragenden Schwingungsübertragers in dieses einleitet.
  8. 8. Durchlaufentwickllzngsgerät nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Vibrationserzeuger (20) in das Entwicklerbad eingeleiteten Schwingungen horizontal gerichtet sind.
  9. 9. Durchlaufentwicklungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen Schwingungen quer zur 1)urchlaufrichtung der Druckplatten gerichtet sind.
  10. 10. Durchlaufentwicklungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Vibrationserzeuger in das Entwicklerbad eingeleiteten Schwingungen vertikal gerichtet sind.
  11. 11 .#urchlaufentwicklungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Vibrationserzeuger in das Entwicklerbad eingeleiteten Schwingungen eine Horizontal- und eine Vertikalkomponente aufweisen.
  12. 12. Durciilaufentwicklungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis li, gekennzeichnet durch einen Unwuchtschwinger als Vibrationserzeuger.
  13. 13. Durchlaufentwicklungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch ein wechselstromgespeistes elektromagnetisches Schwingungssystem als Vibrationserzeuger.
  14. 14. Durchlaufentwicklungsgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch einen Vibrationserzeuger, der durch periodisches Auftreffenlassen eines tIam-ers auf das Kopplungsteil (21) stoßartige Schwingungen erzeugt.
  15. 15. DurchlauBentwicklungsgerät nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch eine oberhalb der Wanne (1, la) angeordnete Sprühvorrichtung' aus der die Entwicklerflüssigkeit kontinuierlich über die Fläche verteilt auf die durchlaufenden Druckplatten (4) gesprüht wird.
  16. 16. Durchlaufentwicklungsgerat nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühvorrichtung ein Röhrensystem aus längs- oder querverlaufenden Rohren oder ein Sprühkasten (25) ist, aus dem die Entwicklerflüssigkeit über die Fläche verteilt abgeregnet oder unter Druck abgesprüht wird.
  17. 17. DurchlauSentwicklungsgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühvorrichtung ein rotierender Regner oder eine rotierende Drucksprühvorrichtung ist.
  18. 18. Durchlaufontwicklungsgerät nach Ansprüchen 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Intensität der Sprühbeaufschlagung der durchlaufenden Druckplatten ungleichmäßig ist und zum Auslaufende hin zunimmt.
  19. 19. turchlaufentwicklungsgerät nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch eine Wanne (1) mit festen Seitenwänden, durch die die Druckplatten auf einer schwach gekrümmten Bahn bewegt werden (Fig. 1, 2).
  20. 20. Durchlaufentwicklungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 18, gekennzeichnet durch eine Wanne (1a), deren in Durchlaufrichtung der Druckplatten verlaufende Ränder feste Seitenwände aufweisen und an denen einlauf- und auslaufseitig je eine den Durchtritt der Druckplatten zulassende Dichtung angeordnet ist (Fig. 3, 4).
  21. 21. Durchlaufentwicklungsgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Randdichtnngen der Wanne (1a) Bürstendichtungen (30) sind.
  22. 22. Durchlaufentwicklungsgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Randdichtungen der Wanne Gummilippendichtungen sind.
  23. 23. zu . Durchlaufentwicklungsgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Randdichtungen der Wanne frei mitlaufende Walzen sind.
  24. 24. Durchlaufentwicklungsgerät nach einem der Ansprüche 20 bis 23, gekennzeichnet durch einen unterhalb der Wanne (1a) angeordneten Auffangbehälter (31) mit einem Entwicklerablauf (32).
  25. 25. Durchlaufentwicklungsgerät nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (1a) innerhalb des Auffangbehälters (31) mittels Federn (33) abgestützt ist.
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DE2461121B2 (de) * 1973-12-26 1977-08-04 American Hoechst Corp, Bridgewater, N.J. (V.St.A.) Verfahren und vorrichtung zum automatischen aufspruehen einer fluessigkeit auf die oberflaeche eines flachen oder bandfoermigen gegenstands, insbesondere einer druckplatte
DE3215265A1 (de) * 1981-06-02 1982-12-16 Napp Systems (USA), Inc., 92069 San Marcos, Calif. Vorrichtung und verfahren zur entwicklung von bildern mit hoher aufloesung

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Title
EP-A 129 460 *
EP-A 95 416 *

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