DE340206C - Umsteuervorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Umsteuervorrichtung fuer VerbrennungskraftmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L2760/00—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
- F01L2760/002—Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for reversing or starting four stroke engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch das Patent 302339 geschützten
Umsteuervorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.
Da es sich als unbequem erwiesen hat, die im Hauptpatent erwähnten beiden Brennstoffpumpenkolben
je eine Pumpe bedienen zu lassen, bezweckt die vorliegende Verbesserung eine Vorrichtung, wobei nur eine einzige Pumpe
benutzt· wird, deren Kolben verschieden betätigt wird.
Die Erfindung wird hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerstange auf den
bei normalem Betriebe der Maschine, bei Vorwärts- oder Rückwärtsgang, vom Reglergewicht
beeinflußten eigentlichen Brennstoffpumpenkolben derart einwirkt, daß dieser nach Umlegen
des Reglergewichts, zum Zwecke der Umsteuerung der Maschine, den Brennstoff unter solcher Kurbelstellung in den Motorzylinder
hineinpreßt, daß eine Gegenzündung erfolgt und die Drehrichtung der Maschine verändert
wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der verbesserten Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der verbesserten Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι Teile der Umsteuervorrichtung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, mit dem
Reglergewicht in der normalen Arbeitslage,
Fig. 2 die Umsteuervorrichtung mit dem Reglergewicht in Umsteuerlage, auch in Seitenansicht,
und
Fig. 3 das Reglergewicht von vorn gesehen.
Das Reglergewicht 1 erhält wie im Hauptpatent eine hin und her gehende Bewegung
Vor der Ebene za bzw. 2* durch eine an der
Welle 3 befestigte Exzenterscheibe 4 mit Triebstange 5. Diese Exzenterstange 5 bstätigt
einen Hebel 6, welcher an seinem einen Ende auf einem festen Zapfen 10 drehbar aufgehängt
ist, und an seinem anderen Ende das um einen Zapfen 30 drehbar aufgehängte Reglergewicht
ι trägt. Das Reglergewicht 1 kann entweder die in Fig. 1. gezeigte normale Arbeitslage,
in welcher Stellung es den Brennstoffpumpenkolben 8 unter Vermittelung des einen Armes 16 eines um einen festen Zapfen π
drehbar gelagerten zwischengeschaltenen zweiarmigen Hebels 12 oder die in Fig. 2 gezeigte
Umsteuerungslage einnehmen, in welcher es die Steuerstange 7 beeinflußt. Nach vorliegender
Erfindung ist die Steuerstange 7 an der Seite des Reglergewichtes 1 in Geradführungen 13
und 29 verschiebbar parallel zu der hin und her gehenden Bewegungsrichtung des Reglergewichtes
angeordnet. Die Steuerstange 7 ist an dem einen Ende mit einem seitwärts herausragenden
Teil 14 versehen, der als Anschlag
für das Reglergewicht ι dient, wenn dieses sich in der Umsteuerungsstellung nach Fig. 2 befindet.
Am anderen Ende ist die Stange 7 mit einer Aussparung 15 versehen, in welche
S der andere Arm 17 des Hebels 12 eingeführt ist derart, daß, wenn das Reglergewicht 1 gegen
den Teil 14 anprallt und die Stange 7 hochhebt, diese Bewegung der Steuerstange 7 auf
den Brennstoffkolben 8 unter Vermittlung des Hebels 12 übertragen wird.
Die Umsteuerung des Reglergewichtes 1 aus der normalen Betriebslage nach Fig. 1 in die
Umsteuerungsstellung nach Fig. 2 erfolgt mittels folgender Einrichtung. Das eine Ende
einer Stange 18 ist als Reibungsrahmen 21 ausgebildet,
der in bekannter Weise eine an der Welle 3 befestigteReibungsscheibe 22 umschließt.
Das andere Ende der Stange 18 betätigt einen Hebel 24 auf einer drehbar gelagerten Achse 23,
■ auf der ein Hebel 25 sitzt, dessen freies Ende als bogenförmige Gabel 26 ausgebildet ist.
Diese Gabel umfaßt einen am Reglergewicht 1 befestigten Stift 27 (Fig. 3) und ist derartig
geformt, daß das Reglergewicht 1 beim Schwingen des Hebels 25 vom Bogen 26 um den
Zapfen 30 herumgeschwungen wird gegen die Wirkung einer Schraubenfeder 9, die das Reglergewicht
gegen die Ebene 2a bzw. 26 zu
halten strebt. Am Reibungsrahmen 21 ist das eine Ende einer Schraubenfeder 31 befestigt,
deren anderes Ende an dem um einen Zapfen 19 drehbaren Hebel 20 sitzt, durch dessen
Schwingungen in die eine oder andere Richtüng der eine oder andere Arm des Reibungsrahmens
zum Anliegen gegen die Reibungsscheibe gebracht wird. Nach dem in der • Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist
die Verbindung der Stange 5 mit dem Hebel 6 in der Weise ausgeführt, daß ein durcbgehendes
Loch 28 von derartiger Größe entsteht, daß die Schwingung des Hebels 6 ungestört
von der das Loch 28 durchsetzenden Achse 23 stattfinden kann.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt:
Wird der Hebel 20 in die in Fig. 2 angegebene Lage herübergebracht, so kommt der
linke (Fig. 2) Teil des Reibungsrahmens 21 in Berührung mit der Reibungsscheibe 22, wobei,
vorausgesetzt, daß die Maschine die WeEe 3 in der vom Pfeile angegebenen Richtung bewegt,
eine Hochhebung der Stange 18 erfolgt. Diese Bewegung der Stange 18 wird durch den Hebel
24 auf die Welle 23 und den an dieser befestigten Hebel 25 übertragen, so daß dieser
aus der in Fig. 1 gezeigten Lage in die in Fig. 2 angegebene geschwungen wird. Bei
dieser Bewegung des Hebels 25 führt der Bogen 26 das Reglergewicht 1 unter Vermittelung
des Stiftes 27 aus der normalen Betriebslage nach Fig. 1 in die Umsteuerungslage nach Fig. 2
herüber. Das Reglergewicht kann in der letzterwähnten Lage den hervorstehenden Teil 14
der Steuerstange 7 beeinflussen, wobei diese eine Verschiebung erhält, die durch den Hebel 12
auf den Brennstoffpumpenkolben 8 übertragen wird derart, daß dieser in die Pumpe 8a hineingedrückt
wird und eine Brennstoffeinspritzung verursacht. Zufolge der Umstellung des Reglergewichtes
ι und der Übertragungsweise seiner Bewegung vermittels der Steuerungsstange 7
und Hebels 12 auf den Pumpenkolben 8 wird die Arbeitsbewegung dieses Kolbens um ungefähr
eine halbe Kurbelbewegung der Maschine (gegenüber seiner Beeinflußung des
Pumpenkolbens 8 während des Normalbetriebes nach Fig. 1) versetzt, und also erfolgt in der
Stellung nach Fig. 2 die Einspritzung, während der Arbeitskolben der Maschine sich gegen
den Verdichtungsraum des Arbeitszylinders bewegt, und zwar in einer solchen Kurbelstellung,
daß die Drehrichtung der Maschine umgeschaltet wird. Bei der nun erfolgten neuen
Drehrichtung der Welle 3 wird aber der Reibungsrahmen 21 von der Reibungsscheibe 22
so beeinflußt, daß die Stange 18 heruntergezogen wird, wobei' der Hebel 25 in die in
Fig. ι angegebene normale Betriebslage zurückgeführt wird und dabei das Reglergewicht 1
unter Vermittelung des Bogens 26 in die in derselben Figur angegebene normale Lage umschaltet.
Der Vorgang spielt sich in entsprechender Weise ab, wenn die Maschine nachher in ihre vorherige Betriebsrichtung zurückgebracht
werden soll, nur wird dann die Stange 20 nach links geschwungen und der rechte Arm der Gabel 21 mit der Reibungsscheibe 22 in Berührung gebracht.
Claims (3)
1. Umsteuervorrichtungfür Verbrennungs- ioo
kraftmaschinen nach Patent 302339 mit nur einem Brennstoffpumpenkolben und einem nur während der Umsteuerung in
Tätigkeit tretenden Antriebsorgan·, gekennzeichnet durch eine von dem Antriebshebei
(6) wie von dem Brennstoffpumpenkolben (8) unabhängigen Steuerstange (7), welche zwecks Umsteuerung der Maschine
durch das alsdann um 180 ° zu verschwenkende Reglergewicht (1) des Antriebshebels
(6) bewegt wird und ihre Bewegung auf den Brennstoffpumpenkolben (8) mittelbar derart überträgt, daß die Brennstoffeinspritzungbei
einer Kurbelstellung stattfindet, welche um 180° gegenüber derjenigen versetzt
ist, bei welcher die Brennstoffeinspritzung unter normalen Umständen erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (7)
mit einem Anschlag (14) für das Reglergewicht (1) in Umsteuerungslage versehen
und gelenkig mit dem einen Arm (17) eines
zweiarmigen Hebels (12) verbunden ist, dessen anderer Arm (16) den Brennstoffkolben
(8) beeinflußt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umstellen des
Reglergewichtes von einer bogenförmigen Gabel (26) bewirkt wird, die das Reglergewicht
unter Vermittehmg eines Stiftes (27) o. dgl. beeinflußt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE340206T | 1920-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE340206C true DE340206C (de) | 1921-09-02 |
Family
ID=6225561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920340206D Expired DE340206C (de) | 1920-01-14 | 1920-01-14 | Umsteuervorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE340206C (de) |
-
1920
- 1920-01-14 DE DE1920340206D patent/DE340206C/de not_active Expired
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