DE3402592C2 - Schokoladeform aus Kunststoff - Google Patents

Schokoladeform aus Kunststoff

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DE3402592C2
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chocolate
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DE19843402592
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Günther Dr.-Ing. 5927 Erndtebrück Kaupert
Ernst Rudolf Sturm-Kaupert
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/20Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate
    • A23G1/22Chocolate moulds
    • A23G1/223Mould materials
    • A23G1/226Moulds of plastic or elastomeric material, or plastic or elastomer coated moulds

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schokoladeform aus Kunststoff zur Herstellung von Schokoladekörpern, bestehend aus einem biegesteifen, plattenförmigen Element, in das napf- oder trogartige Mulden zur Aufnahme von Schokolade eingeformt sind. Zur Erzielung einer hohen Eigenstabilität bei gleichzeitiger Reduzierung des Aufwands für die Kühlung der mit schmelzflüssiger Schokolade gefüllten Schokoladeformen ist folgendes vorgesehen: a) das Element besteht aus einer inneren Kernschicht 7 und einer diese umschließenden äußeren Mantelschicht 5 mit gegenüber der Kernschicht größerer Härte; b) der Kunststoff der Kernschicht ist mit einem pulver-, flocken- oder faserförmigen Material 6 erhöhter Wärmeleitfähigkeit, beispielsweise einem Metall, durchsetzt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schokoladeform aus Kunststoff gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Die rationelle Fertigung von Schokoladeformteilen macht immer größere und schneller laufende Schokolade-Herstellungsmaschinen und -formen erforderlich. Die Durchlaufbreite für die Schokoladenformen hat bereits Abmessungen bis zu 1400 mm erreicht; noch größere Durchlaufbreiten werden angestrebt. Dabei werden weitgehend gespritzte Formen aus Kunststoff eingesetzt. Aufgrund der vorerwähnten Abmessungen und der mechanischen Beanspruchungen während des Schokoladen-Herstellungsprozesses müssen diese Formen ausreichend biegesteif ausgebildet sein; außerdem werden hoher Oberflächenglanz, gute Ausformbarkeit und große Härte an der Formoberfläche verlangt. Die Oberflächenhärte ist besonders wichtig bei der Herstellung von Schokoladekörpern, z. B. Tafel-Schokolade, mit Nüssen, da sonst die Gefahr besteht, daß die Form eine Strukturveränderung erfährt und deshalb eine zu geringe Standzeit hat.
  • Zur Erzielung einer ausreichenden Festigkeit sind der Erhöhung der Materialstärke der Kunststoff-Formen aus Fertigungsgründen gewisse Grenzen gesetzt. Außerdem steigt mit zunehmender Dicke der Formen der Energieaufwand für die Kühlung beim Durchlaufen der Schokoladeformen durch die Kühlstrecke.
  • Aus der DE-GMS 17 33 577 ist eine Gießform für die Herstellung von Schokoladenbonbons oder dergleichen bekannt, die aus einem gestanzten Blech und aus einem Überzug aus Kunststoff besteht. Der Überzug aus dem gelösten Kunststoff kann durch Eintauchen oder durch Aufspritzen mit einer Pistole aufgebracht werden, worauf die Form erhitzt wird, damit der Kunststoff sich erhärtet. Das Stanzen selbst sowie die sich hieran anschließenden Fertigungsschritte bis zur Erstellung der metallischen Grundform sind jedoch sehr aufwendig im Vergleich zur Verarbeitung von Kunststoffen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Form der gattungsgemäßen Art zur Herstellung von Schokoladenkörpern oder Zuckerwaren vorzuschlagen, bei der unter voller Berücksichtigung der Forderungen nach Robustheit, Oberflächenhärte, Oberflächenglanz und guter Kühlbarkeit im wesentlichen Kunststoffe und damit die eingangs erwähnte rationelle Kunststoff- Spritztechnik zum Einsatz gelangen kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe werden die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 enthaltenen Maßnahmen vorgeschlagen. Die Unteransprüche beinhalten vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen dieser Lösung.
  • Durch die Beimischung von z. B. Aluminium-Pulver zum Kunststoff der Kernschicht wird auch bei relativ dickwandigen Formen eine gute Gesamt-Wärmeleitfähigkeit erzielt, die eine schnelle und energiesparende Abkühlung der mit erwärmter, schmelzflüssiger Schokolade gefüllten Mulden der Formelemente gestattet. Da der Außenmantel, z. B. aus Polycarbonat bestehend, keine derartigen Beimischungen enthält, bleiben dessen Härte und Oberflächenglanz voll erhalten. Diese Härte kann noch weiter dadurch erhöht werden, wenn die Kernschicht, z. B. aus Polystyrol, zusätzlich mit einem Treibmittel, beispielsweise Stickstoff, beaufschlagt wird. Dadurch wird die Oberflächenhaut des Mantels verdichtet und es entsteht somit eine höhere Härte an der Oberfläche des Formelements.
  • Wie bereits eingangs erwähnt, erfordern die immer größer werdenden Schokoladeformen und Formkästen für Süßwaren ( Puderkästen) ein hohes Maß an Eigenstabilität, insbesondere Verwindungssteifigkeit, die neben entsprechender geometrischer Formgestaltung (Erhöhung der Widerstandsmomente) eine Erhöhung des Querschnitts der Formelemente notwendig macht. Auch diese Querschnitte lassen sich beim Spritzen von Formelementen aus Kunststoff für Schokolade- und Süßwarenformen um ein Mehrfaches steigern, wenn die vom Außenmantel, z. B. aus Polycarbonat, umschlossene Kernschicht aus einer Schaumstruktur, z. B. aus Polystyrol, besteht. Dadurch entsteht ein kastenförmiges Profil mit hoher Verwindungssteifigkeit.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert:
  • Die Fig. 1 zeigt eine Form zur Herstellung von rechteckigen Pralinen;
  • die Fig. 2 zeigt in Vergrößerung einen Teilquerschnitt entlang der Schnittlinie A-B von Fig. 1;
  • die Fig. 3 zeigt einen Formkasten (Puderkasten) zur Herstellung von Süßwaren (Zuckerwaren wie Bonbons u. dgl.);
  • die Fig. 4 zeigt in Originalgröße einen Teilquerschnitt entlang der Schnittlinie C-D von Fig. 3.
  • Gemäß den Fig. 1 und 2 besteht die Form aus einem plattenförmigen Element 1, in das napfartige Mulden 4 zur Aufnahme von Schokolade eingeformt sind und dessen Außenrand zu einer umlaufenden Verstärkungsschürze 3 gebildet ist. Zwischen den Mulden 4 verbleiben Stege 2. Das Element 1 setzt sich zusammen aus einem relativ dünnwandigen, harten äußeren Mantel 5 und einem mit Metalleinbettungen 6 durchsetzten weicheren Kern 7.
  • Der Formkasten 11 gemäß den Fig. 3 und 4 weist eine trogartige Mulde 12 und eine umlaufende Verstärkungsschürze 13 auf. Der harte, z. B. aus Polycarbonat bestehende Mantel 14 umschließt einen Kern 15 mit eingelagerten Schaumstruktur-Nestern 16. Daneben ist der Kern mit zusätzlichen Einlagerungen eines pulver-, flocken- oder faserförmigen Materials erhöhter Wärmeleitfähigkeit, beispielsweise einem Metallpulver, versehen.

Claims (3)

1. Form zur Herstellung von Schokoladenkörpern oder Zuckerwaren, bestehend aus einem plattenförmigen, mit trog- oder napfartigen Mulden versehenen, biegesteifen Element, das, im Querschnitt gesehen, aus einem Kern und einer diesen umschließenden Mantelschicht aus Kunststoff zusammengesetzt ist, wobei der Kern eine höhere Wärmeleitfähigkeit als die Mantelschicht aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelschicht (5) des gespritzten Elements (1) eine gegenüber dem Kern (7) größere Härte aufweist, wobei der Kern (7) ebenfalls aus Kunststoff besteht, der mit einem pulver-, flocken- oder faserförmigen Material (6) erhöhter Wärmeleitfähigkeit durchsetzt ist.
2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (7) zusätzlich mit einem Treibmittel, beispielsweise Stickstoff, beaufschlagt ist.
3. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (15) aus einer Schaumstruktur gebildet oder mit Schaumstruktur-Nestern (16) durchsetzt ist.
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DE3402592A1 DE3402592A1 (de) 1985-08-08
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1733577U (de) * 1954-06-11 1956-11-08 Anciens Etablissements Leon Le Giessform, insbesondere fuer die herstellung von schokoladenbonbons od. dgl.

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