DE3403602C2 - - Google Patents

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DE3403602C2
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roof
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Helmut 4920 Lemgo De Hebrok
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/16Roof structures with movable roof parts
    • E04B7/166Roof structures with movable roof parts characterised by a translation movement of the movable roof part, with or without additional movements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/08Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of a plurality of similar rigid parts, e.g. slabs, lamellae
    • E04F10/10Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of a plurality of similar rigid parts, e.g. slabs, lamellae collapsible or extensible; metallic Florentine blinds; awnings with movable parts such as louvres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Building Awnings And Sunshades (AREA)
  • Blinds (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Dach, insbesondere Terrassendach, mit einer in­ nerhalb eines rechteckigen Rahmens angeordneten Faltjalousie, die auf durch die längeren Rechteckseiten des Rahmens gebildeten Schienen verschieblich gelagert und an einem längsseitigen Ende am Rahmen befestigt ist.
Ein Dach dieser Art ist aus dem DE-GM 19 07 172 bekannt. Dieses Ge­ brauchsmuster befaßt sich mit einem Schiebedach für ein Ge­ bäude. Die Faltjalousie des Schiebedaches besteht aus ei­ nem Textilgewebe. Es ist offenkundig weder winterfest noch wetterfest. Das Gebäude eignet sich daher allenfalls für einen vorübergehenden Gebrauch für sommerliche Gartenfeste oder der­ gleichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Dach für überdachte Terrassen oder dergleichen zu schaffen, das eine wetter- und winterfeste Dachfläche ermöglicht, bei Bedarf jedoch geöffnet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Dach dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Faltjalousie aus mehreren gleichen, rechteckigen Lamellen aufgebaut ist, die entlang ihrer aneinander angrenzenden langen Rechteck­ seiten mittels elastischer Verbindungsleisten verbunden sind, und daß die am festgelegten Ende der Faltjalousie befindliche Lamelle um ihre äußere länge­ re Seite innerhalb des Profilrahmens schwenkbar gelagert ist.
Bevorzugt bestehen die elastischen Verbindungsleisten aus einem geeigneten gummielastischen Kunststoff und bil­ den eine gegen Wasser undurchdringliche dichte Verbindung. Die Lamellen können beispielsweise aus einem lichtdurch­ lässigen harten Kunststoff bestehen.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen enthalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeich­ nung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Terrassenplatzes mit darüber angeordnetem Terrassendach;
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch den Rahmen des Terrassendaches oberhalb der geschlossenen Faltjalousie;
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch das Terrassendach gemäß Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 eine Seitenansicht dreier über Verbin­ dungsleisten miteinander verbundener Lamellen der Faltjalousie.
Das erfindungsgemäße Dach ist oberhalb eines Terrassen­ platzes 10 an einer Hauswand 11 als waagerechte Abdeckung ausgebildet und besteht aus einem rechteckigen Rah­ men 12, in dem eine Faltjalousie 13 verschiebbar angeordnet ist. Der Rahmen 12 kann aus Leichtmetallprofilträgern zusammengesetzt sein. Er wird an zwei im rechten Winkel stehenden Rechteckseiten an Hauswänden gehalten, während die freie Ecke von einer senkrechten Stütze 14 abgestützt ist.
Die Faltjalousie 13 ist aus mehreren rechteckigen gleich­ großen Lamellen 15 aufgebaut, die aus einem lichtdurch­ lässigen harten Kunststoff bestehen können. Zwei benach­ barte Lamellen 15 sind jeweils über eine Verbindungsleiste 16 miteinander dicht verbunden, die von den kurzen Recht­ eckseiten der Lamellen aus in deren Schlitze 17 einge­ steckt sind. Die Verbindungsleisten 16 können aus einem gummielastischen Kunststoff bestehen, so daß sie die Auf­ klappbewegung der Lamellen 15 beim Öffnen der Faltjalousie 13 ermöglichen.
An jeder kurzen Rechteckseite jeder Lamelle 15 steht recht­ winklig ein waagerechter Rollenzapfen 18 ab, an dessen freiem Ende eine Rolle 19 gelagert ist. Alle Rollen 19 stützen sich auf waagerechten Schienen 20 ab, die von den unteren Teilen der langen Rahmenteile des Rah­ mens 12 gebildet sind. Längs der Schienen 20 erstrecken sich hier auch unterhalb der kurzen Rechteckseiten der Lamellen 15 Regenrinnen 21, über die von den Lamellen 15 seitlich ablaufendes Regenwasser einem Sammelfallrohr zugeleitet und somit abgeführt werden kann.
Die Verschiebung der Lamellen 15 zum Öffnen bzw. Schließen der Faltjalousie 13 besorgt ein Antrieb, der von zwei an den Enden der Faltjalousie 13 innerhalb des Rahmens 12 gelagerten waagerechten Wellen 22, zwei auf jeder Welle 22 angeordneten Zahnrädern 23 und zwei zu beiden Seiten der Faltjalousie 13 sich erstreckenden Zahn­ riemen 24 gebildet ist. Dabei ist jeder Zahnriemen 24 auf ein an einer Seite befindliches Zahnrad 23 der vor­ deren Welle und auf das entsprechende Zahnrad 23 der hin­ teren Welle gespannt. Eine Welle 22 wird von einem inner­ halb des Rahmens 12 angeordneten Elektromotor an­ getrieben oder läßt sich von Hand über einen Kurbelzapfen 25 in Drehung versetzen.
Das hintere Ende der Faltjalousie 13 ist mit seiner letz­ ten Lamelle 15 innerhalb des Rahmens 12 um die äußere längere Rechteckseite verschwenkbar gelagert, während die andere äußere Lamelle 15 am vorderen Ende der Falt­ jalousie 13 über zwei Verbindungszapfen 26 mit den seit­ lichen Zahnriemen 24 in Verbindung steht. Diese Verbindungs­ zapfen 26 stehen von den kurzen Rechteckseiten der ersten Lamelle 15 ab und werden mit ihrem anderen Ende an den Zahnriemen 24 gehalten. Beim Antrieb einer Welle 22 ver­ schieben die Zahnriemen 24 die Verbindungszapfen 26 in waagerechter Richtung, wodurch die Faltjalousie 13 ent­ weder zusammengeschoben oder ausgebreitet wird. Beim Zu­ sammenschieben stellen sich die Lamellen 15 auf, bis sie am Ende eine senkrechte Stellung einnehmen, während sie beim Auseinanderziehen in eine nahezu waagerechte Stellung übergehen.
Das erfindungsgemäße Dach ermöglicht es also, in einfacher Weise schnell den gesamten überdachten Terras­ senplatz 10 freizugeben, um gestaute Wärme nach oben ab­ strömen zu lassen und einen völlig offenen Platz zu er­ halten. Andererseits kann die Faltjalousie 13 des erfin­ dungsgemäßen Terrassendaches in ebenso einfacher Weise schnell ausgebreitet werden, so daß der Terrassenplatz mit seinen dort befindlichen Terrassenmöbeln sofort vor einfallendem Regen geschützt ist. Die Überdachung ist nicht auf die Anwendung bei Terrassen beschränkt. Sie kann eben­ so an anderen Bauwerken oder Bauwerksteilen angebracht werden.

Claims (7)

1. Dach, insbesondere Terrassendach, mit einer innerhalb eines recht­ eckigen Rahmens angeordneten Faltjalousie, die auf durch die längeren Rechteckseiten des Rahmens gebildeten Schienen verschieblich gelagert und an einem längsseitigen Ende am Rahmen befestigt ist, dadurch gekennzeich­ net, daß die Faltjalousie (13) aus mehreren gleichen, rechteckigen Lamellen (15) aufgebaut ist, die entlang ihrer aneinander angrenzenden langen Recht­ eckseiten mittels elastischer Verbindungsleisten (16) verbunden sind, und daß die am festgelegten Ende der Faltjalousie befindliche Lamelle (15) um ih­ re äußere längere Seite innerhalb des Profilrahmens schwenkbar gelagert ist.
2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (15) aus einem lichtdurchlässigen Kunststoff bestehen.
3. Dach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin­ dungsleisten (16) aus einem gummielastischen Kunststoff bestehen.
4. Dach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Faltjalousie (13) innerhalb des Rahmens (12) mit Hilfe mehre­ rer Rollen (19) geführt ist, die durch von den kurzen Rechteckseiten der La­ mellen (15) rechtwinklig abstehende Rollenzapfen (18) gehalten sind und sich auf den Schienen abstützen.
5. Dach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Transportvorrichtung für die Faltjalousie (13) aus zwei in deren Endbereichen parallel zu den langen Rechteckseiten der Lamellen (15) in­ nerhalb des Rahmens (12) gelagerten Wellen (22), zwei auf jeder Welle (22) aufgesetzten Transporträdern und zwei zu beiden Seiten der Faltjalousie (13) innerhalb der langen Rahmenseiten angeordneten, entsprechende Trans­ porträder der Welle (22) miteinander verbindenden Zugseiten vorgesehen ist.
6. Dach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugseile durch endlose Riemen, Ketten, Zahnriemen (24) o. dgl. gebildet sind, welche auf die als Zahnräder (23) ausgeführten Transporträdern aufgespannt sind.
7. Dach nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenseiten unterhalb der kurzen Rechteckseiten der Lamellen (15) als Regenrinnen (21) ausgebildet sind.
DE19843403602 1984-02-02 1984-02-02 Dach, insbesondere terrassendach Granted DE3403602A1 (de)

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DE3403602A1 DE3403602A1 (de) 1985-08-08
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