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Wasserstandsfernmelder für Badewannen, bei dem das mit dem Wasser
zusammenwirkende Auslöseorgan mit der Alarmvorrichtung zu einer tragbaren Vorrichtung
vereinigt ist. Bei Wasserstandsfernmeldern für Badewannen, bei denen ein bestimmter
Wasserstand-durch selbsttätiges Ertönenlassen eines Alarmsignals gemelldet wird,
um eine gewünschte Füllung ider Wanne zu sichern und insbesondere ein Überlaufen
des Wassers zu verhüten, hat man bereits das mit dem Wasser zusammenwirkende Auslöseorgan
mit ider Alarmvorrichtung zu einer tragbaren VQ,rrichtung vereinigt. Der Fernmelder
.ist @dadurch von einer ortsfesten Alarmvorrichtung unabhängig gemacht und für eine
beliebige Anzahl von Wannen benutzbar.
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Die Alarmvorrichtung ist bei den bisherigen Fernmeldern ,dieser Baiuart
außen an die Wanne angehängt, so daß das mit dem Wasser zusammenwirkende Auslöseorgan
an einem den Rand der Wanne überbrückenden Gelenkhebel aufgehängt sein mußte. Die
Einstellung eines bestimmten, durch (die Vorrichtung zu meldenden Wasserstandes,
ist bei ,dieser Fernmeldern nur sehr schwierig durchführbar, der lange Gelenkhebel
kann leicht beschädigt werden und für die Anbringung des Melders bedarf es einer
besonderen Anweisung. Auch wird bei engen Badezimmern die .die Wanne bedienende
Person durch die über die Wanne nach außen vorstehende Alarmvorrichtung erheblich
behindert.
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Diese Übelstände sind nach der Erfindung dadurch behoben, daß mit
dem in die Wanne hineinragenden Teil des sich auf den Rand der Wanne stützenden
Aufhängeglieds die zu einem einheitlichen Ganzen zusammengebaute Alarm- und Auslösevorrichtung
in der Höhe verstellbar verbunden ist. Durch die Verlegung :des ganzen Fernmelders
in die Badewanne hinein ;ist ermöglicht, ihn an dem den Rand -der Wanne umfassenden
Bügel leicht verschiebbar anzubringen. Zur Einstellung eines bestimmten Wasserstandes,
der nicht überschritten werden soll, braucht nur ,der Bügel oder ider Fernmelder
verschoben zu werden. Ferner können die für -die Betriebssicherheit des Fernmelders
wesentlichen Verbindungsglieder zwischen Auslöseorgan und Alarmvorrichtung ,geschützt
angeor'dilet werden, so daß er gegen äußere Beschädigungen unempfindlich ist. Der
Fernmelder kann von jeder ungeschulten Person benutzt werden, da nur eine Aufhängungsmöglichkeit
gegeben ist, und bei engen Badezimmern wird' der freie Raum durch :den Fernmelder
nicht in Anspruch genommen.
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Man hat bereits vorgeschlagen, die Auslösevorrichtung an einem den
Rand der Wanne umfassenden, in diese hi:neinragenden Bügel aufzuhängen, jedoch hat
man @dieseVorrichtung nicht mit der Alarmvorrichtung zu einem einheitlichen Ganzen
zusammengebaut,
sondern muß sie erst mit einer ortsfesten Klingel
in Verbindung bringen, --was durch die Erfindung auch vermieden werden soll.
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Als Auslöseorgan kann an Stelle des üblichen Schwimmers auch ein .durch
Überlaufwasser beschwertes Gefäß dienen, Idas :dann gemäß der Erfindung in einer
unten geschlossenen Führung angeordnet :ist und das Überlaufwasser @durch, eine
in der Führung vorgesehene Öffnung zugeführt erhält.
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Auf der Zeichnung .sind zwei Ausführungsformen .des Fernmelders nach
der Erfindung dargestellt.
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Fig. i veranschaulicht die Einführung einer Ausführungsform des Fernmelders
bei einer freistehenden Wanne. Fig. 2 zeigt,den Fernmelder nach Fig. i in teilweisem
Längsschnitt und größerem Maßstab. Fig. 3 ist eine zum Teil im Schnitt gezeichnete
Vorderansichtdes Fernmelders. Fig. ¢ zeigt eine andere Ausführungsform des Fernmelders
in teilweisem Längsschnitt.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. i bis 3 besteht der Fernmelder aus
der Alarmvorrichtung, die als ein Wecker i mit,durch ein Uhrwerk :2 betriebener
Glocke 3 ausgebildet ist, und aus dem Schwimmer 4, der als Auslöseorgan für den
Wecker i dient. Der Schwimmer 4 ist in einem unten offenen, am Gehäuseboden des
Weckers i befestigten Rohr 5 geführt und greift mit einer Stange 6 gelenkig an der
Sperrvorrichtung des Weckers an. Die Sperrvorrichtung besteht aus einem Riegel 7,
der durch eine Blattfeder 8 bei freischwebendem Schwimmer 4 in der Bahn: eines Sperrstiftes
9 des Uhrwerks 2 gehalten wird ,und mit einem Ausschnitt io versehen ist. Das Uhrwerk
2 kann mittels des Schlüssels i i aufgezogen. werden.
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Am Wecker i sind zwei Augen 12 vorgesehen, :die als geschlitzte Rohre
ausgebildet sein können, durch welche die geraden Enden 13 eines Bügels 14 stramm
hindurchgehen. Der Bügel ist der Form des Randes 15 der Wanne 16 angepaßt und umfaßt
den Rand, so @d'aß sich der Fernmelder beim Aufsetzen des Bügels 14 auf id'en Rand
15 mit seinen Enden 13 gegen die Wanne abstützt und freischwebend gehalten wird.
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Der Abstand des Schwimmers 4 vom Rand 15 der Wanne 16 ist so groß
bemessen, daß, wenn der Fernmelder mit seinem Bügel 14 auf den Rand (der Wamme gesetzt
wird, bei der Füllung der Wanne der gewünschte W.asserstan.d gemeldet wird. Es'muß
daher diesem Abstande der Abstand: des Schwimmers 4 vom obersten Punkte .des Bügels
14 entsprechen.
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Der Fernmelder i, 4 braucht zur Benutzung nur, nachdem !das Uhrwerk
2 mittels des Schlüssels i i aufgezogen ist, in die Wanne 16 eingehängt zu werden.
Steigt nach Öffnung des Hahnes 17 der Wasserzuleitung 18 (Fig. i) das Wasser bis
zu :der in Fig. 3 mit gestrichelten Linien angedeuteten Höhe, so erhält der Schwimmer4
einen so großen Auftrieb, d'aß unter Durchbiegung der Feder 8 der Riegel 7 angehoben
wird und der Sperrstift 9 in :den Ausschnitt io tritt. Das hierdurch in Gang gesetzte
Uhrwerk 2 bringt -die Glocke 3 des Weckers i zum Ertönen. Der Wecker i befindet
sich idabei so hoch über dem Wasserspiegel, @daß, wenn der Hahn 17 beim Ertönen
id-er Glocke 3 abgesperrt wird, das Wasser nicht bis zum Wecker treten und in diesen
eindringen kann.
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Nach d'e'm Gebrauch kann der Fernmelder ohne weiteres aus der Wanne
16 herausgenommen werden und ist nach Wiederaufziehen des Uhrwerks?, z. B. für eine
andere Wanne betriebsbereit.
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Soll der Fernmelder schon bei einer kleineren Füllung der Wanne 16
melden, so werden ,die Enden 13 des Bügels 14 aus den Augen 12 entsprechend herausgezogen,
wodurch sich der Abstand des Schwimmers 4 vom Bügel 14 und damit vom Rand 15 der
Wanne 16 vergrößert.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 tritt an Stelle des Schwimmers
ein in einem unten geschlossenen Rohr 5 .geführtes Gefäß i9, das mittels einer Stange
2o an der Feder 8 des Uhrwerks 2 gelenkig angreift. Der auf der Feder angeordnete
Riegel 21 wird bei leerem Gefäß i g in der Bahn des Sperrstiftes 9 des Uhrwerks
2 .gehalten. Über dem Gefäß i9 mündet ein durch das Rohr, 5 nach außen geführtes
Überlaufrohr 22, dessen Abstand vom Bügel 14 dem Abstande des, zu meldenden Wasserstandesi
vom Rand 15 der Wanne 16 entspricht.
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.:Beim Erreichen des eingestellten Wasserstandes wird das Gefäß ig
:durch das Wasser, welches durch das Rohr 22 überläuft, beschwert, bis durch Idas
Gewicht die Feder 8 abwärts gezogen wird, so daß der Riege12i den Sperrstift g dies
Uhrwerks 2 freigibt.
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An Stelle des Weckers i kann auch eine elektrische Klingel mit der
Auslösevorrichtung zu einem :in die Wanne 16 bzw. 23 einfüh:rbaren Ganzen zusammengebaut
sein, wobei der K'lingelstromkreisi durch die Bewegung des Schwimmers 4 bzw. Gefäßes
i9 geschlossen wird.