DE3405995C2 - - Google Patents
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-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für die Zufuhr
stangenförmiger Werkstücke zu einer Verarbeitungsvorrichtung nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der JP-PS
54-1 51 271 11/1979 bekanntgeworden. Die Werkstücke werden in einer
Aufnahmevorrichtung in horizontaler Lage aufgenommen und an
schließend zu einer einschichtigen horizontalen Reihe umgruppiert.
Mit Hilfe einer Vertikalfördervorrichtung werden die Werkstücke
horizontal liegend einzeln in eine angehobene Position gebracht.
In der angehobenen Position wird das Werkstück zu einer ausge
richteten Tasche einer Übergabevorrichtung horizontal trans
portiert, bis das Werkstück im Innern der Tasche anschlägt.
Anschließend wird das Werkstück mit Hilfe einer weiteren
Fördervorrichtung hochgeschwenkt, bis es komplett von der
Übergabevorrichtung aufgenommen ist. Die Schwenkachse liegt
dabei in der Tasche der Übergabevorrichtung.
Die bekannte Vorrichtung benötigt drei Fördervorrichtungen,
um die Werkstücke von der Aufnahmevorrichtung zur Über
gabevorrichtung zu transportieren. Hierzu gehören die
vertikale Fördervorrichtung, die horizontale Fördervor
richtung sowie die Schwenkfördervorrichtung. Zusätzlich
kommt die Übergabe der Werkstücke von der vertikalen zur
horizontalen Fördervorrichtung hinzu, die von weiteren
Fördermitteln bewerkstelligt werden muß. Die bekannte Vor
richtung ist daher verhältnismäßig aufwendig aufgebaut,
und es bedarf einer aufwendigen Steuerung, um die einzelnen
Vorgänge aufeinander abzustimmen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vor
richtung für die Zufuhr stangenförmiger Werkstücke zu
einer Verarbeitungsvorrichtung zu schaffen, bei der die
Umorientierung der Werkstücke von der horizontalen in die
vertikale Lage auf einfache Weise und mit großer Geschwin
digkeit bewerkstelligt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichnungs
teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind zwei nebenein
anderlaufende Fördermittel vorgesehen, deren Mitnehmer die
Werkstücke unmittelbar in der Aufnahmevorrichtung erfassen
und sie während ihres Transports entlang eines Viertel
kreises bewegen, so daß sie in vertikaler Lage orientiert
in die Übergabevorrichtung gegeben werden können. Weitere
Fördermittel sind nicht notwendig. In der erfindungsge
mäßen Vorrichtung erfolgt mithin ein rascher Transport der
Werkstücke. Im übrigen ist keine spezifische konstruierte
Übergabevorrichtung notwendig. Bei der bekannten Vorrich
tung muß eine karussellartige Übergabevorrichtung mit un
teren Taschen vorgesehen werden. Eine solche könnte auch
bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendet werden.
Alternativ kann jedoch auch eine Übergabevorrichtung ein
gesetzt werden, in der eine Längsförderung der aufrecht
stehenden Werkstücke erfolgt, zum Beispiel in ein Magazin
hinein.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung mit einer Übergabevorrich
tung.
Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung eine vergrö
ßerte Ansicht der erfindungsgemäßen Zufuhrvorrich
tung.
Fig. 3 ist eine Teilansicht der Vorrichtung nach Fig. 2
entlang der Linie 2-2.
Fig. 4 zeigt schematisch die Kettenförderer für die Vor
richtung nach der Erfindung.
Fig. 5 zeigt perspektivisch vergrößert den Antrieb für die
Kettenförderer nach Fig. 4.
Fig. 6 zeigt einen Teil des Antriebs nach Fig. 5.
Fig. 7 zeigt die Aufnahme- und Vereinzelungsvorrichtung für
die Vorrichtung nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 10 zum Zuführen von stangen
förmigen Werkstücken, z.B. Glasrohre, zu einer Verarbei
tungsvorrichtung. Sie enthält fünf Komponenten, nämlich
eine Aufnahmevorrichtung 12, eine Fördervorrichtung 14,
eine Querfördervorrichtung- 16, eine Übergabevorrichtung 18
und eine zyklisch arbeitende Antriebsvorrichtung 20. Die
Vorrichtung 10 kann verwendet werden für verschiedene Be
arbeitungsvorrichtungen, wie beispielsweise einer Maschine
22, die Längen eines Ausgangswerkstücks 24, wie z.B. ein
Glasrohr aufnimmt und z.B. Glasphiolen, Ampullen oder
andere ähnliche Behälter daraus fertigt. Die Vorrichtung
10 ist ebenso für anderes langgestrecktes Ausgangsmaterial
geeignet.
Fig. 2 zeigt die Aufnahmevorrichtung 12 für die Werkstücke,
die einen rechteckigen Rahmen 28 mit senkrechten und waage
rechten Querstreben 30 aufweist, die dem Rahmen 28 eine
angemessene Steifigkeit verleihen. An gegenüberliegenden
Enden des rechteckigen Rahmens 28 ist ein Paar starrer
senkrechter Pfosten 32 angeordnet. Die senkrechten Pfosten
32 lagern eine waagerechte Welle 34, welche drehbar in
geeigneten an den senkrechten Pfosten 32 befestigten Lagern
36 gelagert ist. An der Welle 34 ist in gleichmäßigen Ab
ständen eine Anzahl von Vereinzelungsrädern 38 befestigt.
Die Räder 38 enthalten einen Umfangsring 40, welcher aus
geeignetem elastomeren Material wie beispielsweise Gummi
hergestellt ist. An der Welle 34 ist ein Kniehebel 42
starr befestigt. Der Kniehebel 42 wird durch die im An
schluß zu beschreibenden Antriebsvorrichtungen in einer
Hin- und Herbewegung angetrieben und erteilt somit der
Welle 34 und den zugeordneten Rollen 38 eine Drehschwin
gungsbewegung.
Es wird nunmehr auf die Fig. 2 und 7 Bezug genommen, in
denen senkrecht verlaufende Bügel 46 an dem rechteckigen
Rahmen 28 befestigt sind und ein Ende eines Paares
geneigter Aufnahmestangen 48 lagern und sichern. Die gegen
überliegenden Enden der Aufnahmestangen 48 werden durch
ein ähnliches Paar senkrecht orientierter Bügel 50 gelagert
und gesichert. Die unteren Enden der Aufnahmestangen 48
sind jeweils an einem ähnlichen Paar schräg angeordneter
Anschlagplatten 52 befestigt. Der Neigungswinkel der Auf
nahmestangen 48 ist nicht kritisch, muß jedoch wenigstens
ausreichend sein, um ein Herunterrollen der darauf ange
ordneten Werkstücke in Richtung auf die Anschlagplatten 52
zu veranlassen, sollte jedoch nicht so groß sein, daß
gegen die Räder 40 gerichtete Druckkräfte von ausreichen
der Größe verursacht werden, um die Trennung der stangen
förmigen Werkstücke 24 zu erschweren, oder von ausreichen
der Größe, um die Werkstücke 24 auf der geneigten Wand der
Anschlagplatten 52 heraufzudrücken.
Die Aufnahmevorrichtung 12 enthält auch ein Paar senkrecht
orientierter Anschläge 54, die an einem Ende an den
Pfosten 32 befestigt und an dem anderen Ende an einer
waagerecht verlaufenden Versteifung 56 befestigt sind,
welche die Aufnahmestangen 48 und die Versteifungen 56
verbindet. Die Innenseiten der Anschläge 54 sind so einge
stellt, daß sie um eine Entfernung voneinander getrennt
sind, die etwas größer sind als die Länge der Werkstücke
24, wie beispielsweise Glasrohre. Die Anschläge 54 bringen
die Werkstücke 24 seitwärts in Stellung, um sie der Förder
vorrichtung 14 zuzuführen.
Bei Bezugnahme nunmehr auf die Fig. 2 und 4 erkennt man
die Fördervorrichtung 14 mit einem Paar voneinander beab
standeter bogenförmiger Lagerstangen 60, die sich jeweils
über einen Viertelkreis erstrecken. Senkrechte und schräge
Querstreben 62 bilden eine geeignete Versteifung für die
Lagerstangen 60. Auf jeder der Lagerstangen 60 sind mehrere
Leerlaufkettenräder 64 drehbar gelagert für ein Paar För
derketten, nämlich eine äußere Förderkette 66 und eine
innere Förderkette 68. Die äußere Förderkette 66 und die
innere Förderkette 68 laufen unabhängig und synchron um
die Kettenräder 64 und ein Spannungsrad herum, welches
einen Teil der Antriebsvorrichtung 20 bildet, die im An
schluß hieran beschrieben wird.
Es wird nunmehr kurz auf Fig. 7 Bezug genommen, in der
jede der Förderketten 66 und 68 eine Anzahl von Mitnehmern
70 enthält. Die Mitnehmer 70 sind durch geeignete Befesti
gungsmittel 72 an der Seite der Förderketten 66 und 68
gegenüber den Kettenrädern 64 befestigt. Jeder Mitnehmer
70 enthält einen Abschnitt 74, welcher sich mit einem
kleinen Winkel nach unten und nach rückwärts neigt, wie in
Fig. 7 gezeigt.
Gemäß den Fig. 2 und 3 enthält die Fördervorrichtung 14
auch eine bogenförmige erste Führung 80, die in gleichem
Abstand zu den bogenförmigen Lagerstangen 60 vor diesen
angeordnet ist. Sie wird durch eine Anzahl radial angeord
neter Arme 82 gehalten. Die Arme 82 weisen einen verlän
gerten Abschnitt 84 auf, der mit der benachbarten bogen
förmigen Lagerstange 60 verbunden ist. An diesem nach rück
wärts verlaufenden Abschnitt 84 des Arms 82 ist eine
zweite Führung 86 befestigt, die sich vom Anschlag 54 im
Bereich des Kniehebels 42 in einem Bogen zu dem unteren
Abschnitt der Querfördervorrichtung 16 erstreckt. Die
Führung 86 bildet eine glatte Fläche, gegen die die Enden
der Werkstücke 24 gleiten, wenn sie von ihrer waagerechten
in die senkrechte Lage umorientiert werden. Die bogenför
mige erste Führung 80 bildet eine Halterung für eine An
zahl überlappender, allgemein Z-förmiger Blattfedern 88,
die sich von der Aufnahmevorrichtung 12 (siehe Fig. 7) zu
der Querfördervorrichtung 16 erstrecken (siehe Fig. 8).
Wie in Fig. 7 gezeigt, bilden die Blattfedern 88 eine in
Richtung auf die Ketten 66 und 68, insbesondere gegen die
darauf gelagerten Mitnehmer 70 gerichtete Federkraft und
halten die Werkstücke 24 federnd darin.
Bei Bezugnahme auf die Fig. 5, 6 und 7 ist ersichtlich,
daß die Antriebsvorrichtung 20 einen schwenkbar gelagerten,
doppelt wirkenden pneumatischen Verstellzylinder 170 ent
hält. Der Verstellzylinder 170 ist durch geeignete Einrich
tungen an den Querstreben 30 der Aufnahmevorrichtung 12
befestigt. Eine hin- und hergehende Kolbenstange 172
erstreckt sich von dem Zylinder 170 fort und ist durch
einen Bügel und eine Drehbolzenanordnung 176 mit einem
Gesperrearm 174 verbunden. Ebenso an dem Bügel und der
Drehbolzenanordnung 176 befestigt ist ein Ende eines hin-
und hergehenden Armes 178. Das gegenüberliegende Ende des
hin- und hergehenden Armes 178 ist schwenkbar mit einem
Arm 180 eines Kniehebels 182 verbunden. Der andere Arm 184
des Kniehebels 182 ist im Winkel von 90° zum Arm 180 an
geordnet und drehbar mit einem Ende eines einstellbaren
Lenkers 186 verbunden. Das gegenüberliegende Ende des
einstellbaren Lenkers 186 ist drehbar mit dem an der Welle
34 befestigten Kniehebel 42 verbunden. Die Betätigung des
Zylinders 170 und der hin- und hergehenden Kolbenstange
172 und des hin- und hergehenden Armes 178 erzeugt somit
eine begrenzte Winkeldrehung der Welle 34 und der zuge
ordneten Räder 38.
Der Gesperrearm 174 ist frei drehbar um eine Welle 190 ge
lagert. An dem Gesperrearm 174 ist eine Klinke 192 schwenk
bar befestigt, die durch eine geeignete Spannfeder 194 in
Richtung auf die Welle 190 zu beschlagt wird. Es ist außer
dem eine Ratschenkupplung vorgesehen. Sie weist ein um die
Welle 190 herum angeordnetes Gesperrerad 196 mit einer An
zahl Gesperrezähne 198, welche bei Drehung der Klinke 192
im Uhrzeigersinn von der Klinke 192 erfaßt werden können.
Unmittelbar angrenzend an und hinter dem Gesperrerad 196
ist eine Phaseneinstellplatte 200 angeordnet. Die Phasen
einstellplatte 200 ist fest an der Welle 190 befestigt und
weist eine Anzahl bogenförmiger Schlitze 202 auf. In jedem
der Schlitze ist ein Gewindebolzen 204 angeordnet, welcher
in mit Gewinde versehenen Öffnungen in dem Gesperrerad 196
sitzt. Die bogenförmigen Schlitze 202 begrenzen eine bogen
förmige Länge wenigstens gleich der Länge eines Bogens
zwischen einem benachbarten Paar der Gesperrezähne 198.
Die Lage der Welle 190 relativ zum Gesperrerad 196 kann
somit durch Lösen des Gewindebolzens 204, Drehen des Ge
sperrerades 196 relativ zu der Phaseneinstellplatte 200
und erneutes Befestigen der Gewindebolzen 204 eingestellt
werden. Die Welle 190 ist in einem geeigneten Lager 206
gelagert, welches an einer Lagerplatte 208 befestigt ist,
die wiederum von den Streben 62 gelagert wird. Die anfäng
liche Betätigung des Zylinders 170 bewegt die Kolbenstange
172 und den Gesperrearm 174 entgegen dem Uhrzeigersinn um
die Welle 190, wie in Fig. 6 gezeigt. Die Betätigung des
Zylinders 160 in umgekehrter Weise treibt die Kolbenstange
172 und den Gesperrearm 174 im Uhrzeigersinne an und führt
ihn in die in Fig. 6 gezeigte Stellung zurück. Während
dieser Bewegung im Uhrzeigersinn erfaßt die Klinke 192
einen der Gesperrezähne 198 auf dem Gesperrerad 196 und
dreht die Welle 190 entsprechend.
Bei Bezugnahme nunmehr auf die Fig. 4 und 5 ist ersicht
lich, daß an der Welle 190 ein Kettenantriebsrad 220 be
festigt und um dieses herum eine Kette 222 angeordnet ist.
Ein Leerlaufkettenrad 224 hält die richtige Spannung der
Kette 222 aufrecht. Die Kette 222 ist auch um ein Ketten
rad 226 herum geführt, welches an einer Welle 228 befestigt
ist. Die Welle 228 arbeitet als ein gemeinsamer Antrieb
für die verschiedenen Förderketten der Vorrichtung 10 und
weist daher ein an ihr befestigtes zweites Kettenrad 230
auf, welches die Drehkraft über eine Kette 232 in Aufwärts
richtung auf ein Kettenrad 234 überträgt, welches auf einer
Welle 236 befestigt ist. Die Welle 236 ist in geeigneter
Weise drehbar gelagert und enthält ein zweites Kettenrad
238, welches eine Kette 240 antreibt. Die Kette 240 über
trägt die Antriebskraft auf ein Kettenrad 242 (in Fig. 4
gezeigt), welches auf eine Welle der rechtwinkligen An
triebsanordnung für die Querfördervorrichtung 16 befestigt
ist. Auf der Welle 228 ist ein drittes Kettenrad 250 be
festigt. Das dritte Kettenrad 250 erfaßt die innere Förder
kette 68. Ein viertes Kettenrad 252 ist auf der Welle 228
befestigt. Eine Kette 254 ist um das Kettenrad 252 sowie
auch um das auf der Welle 258 befestigte Kettenrad 256
herumgelegt. Ein Kettenrad 260 ist auf der Welle 258 be
festigt, welches die äußere Förderkette 66 antreibt. Die
Durchmesser der Kettenräder 250, 252, 256 und 260 sind
insofern bedeutend, als ihre Größe die Relativgeschwindig
keit diktiert, bei welcher die äußere Förderkette 66 und
die innere Förderkette 68 umlaufen. Bei Betrachtung von
Fig. 4 geht hervor, daß die äußere Förderkette 66 bei
einer schnelleren Geschwindigkeit umlaufen muß als die
innere Förderkette 68, um die Werkstücke, wie beispiels
weise die Glasrohre, in einer radialen Reihe zu halten,
während sie aufgerichtet werden. Es hat sich ein Geschwin
digkeits- oder Antriebsverhältnis von 7 zu 4 zwischen der
äußeren Förderkette 66 und der inneren Förderkette 68 als
geeignet erwiesen, und somit kann eine entsprechende Aus
wahl der Durchmesser für die Kettenräder 250, 252, 256 und
260 getroffen werden, um dieses Geschwindigkeits- oder
Antriebsverhältnis zu erreichen. Eine geeignete Spannung
der äußeren und inneren Förderkette 66 bzw. 68 kann erzielt
werden durch Verwendung eines Paares nachgiebiger Rollen
264, die vorzugsweise aus einem Elastomer, z.B. Gummi,
hergestellt sind. Die Rollen 264 sitzen auf Wellen 266 in
Druckeingriff mit einer der Ketten 66 und 68.
Der Betrieb der Vorrichtung 10 wird am besten aus einer
Betrachtung der Fig. 2 verständlich. Eine Anzahl von Werk
stücken ruht auf den Ausnahmestangen 48 in der in Fig. 2
gezeigten Orientierung. Tastschalter in der nicht näher
beschriebenen Querfördervorrichtung erfühlen leere Räume;
der Zylinder 170 wird betätigt und taktet sowohl die Förder
vorrichtung 14 als auch die Querfördervorrichtung 16.
Dieser Schalttakt verursacht eine Schwingung der Welle 34
und der darauf angeordneten Rollen 38 zur Vereinzelung der
Werkstücke in einer eingliedrigen waagerechten Reihe
anstoßend an die Halteplatten 52. Jede Förderkette 66, 68
und 102 schaltet eine Stellung weiter, und es wird ein
Werkstück 24 von der Aufnahmevorrichtung 12 durch die
Fördervorrichtung 14 bewegt. Ferner wird ein Werkstück 24
von dem oberen Ende der Fördervorrichtung 14 auf die Quer
fördervorrichtung 16 übergeben. Es ist ersichtlich, daß
der Empfang und die Übergabe des Werkstücks 24 gleich
zeitig durchgeführt werden.
Wie bereits erwähnt, ist ein geeignetes Antriebsverhältnis
oder ein geeigneter Abstand, d.h. die Zunahme der Bewegung
der äußeren Förderkette 66 und der inneren Förderkette 68,
bei 7 zu 4 gefunden worden. Bei Bezugnahme auf Fig. 4 wird
diese Beziehung klar. Da ein typisches Werkstück in Form
eines Glasrohrs 24 etwa 150 cm lang ist und es sich bei
der praktischen Handhabung empfiehlt, es in seinen End
bereichen zu erfassen, stimmen die gezeigten relativen
Eingriffspunkte mit dieser Praxis überein. Die Ketten 66
und 68 müssen sich daher in dem Verhältnis von 7 zu 4 be
wegen, um die Glasrohre in der dargestellten optimalen
radialen Anordnung zu halten.
Claims (7)
1. Vorrichtung für die Zufuhr stangenförmiger Werkstücke zu einer
Verarbeitungsvorrichtung, mit einer Aufnahmevorrichtung, in
der die Werkstücke in horizontaler Lage aufgenommen werden,
einer Vereinzelungsvorrichtung, die aus den Werkstücken in der
Aufnahmevorrichtung eine einschichtige horizontale Reihe an
einanderliegender Werkstücke bildet, einer Mitnehmer aufwei
senden Fördervorrichtung, die einzelne Werkstücke aus der Ver
einzelungsvorrichtung in einer Ebene von der horizontal orien
tierten Lage in eine vertikal orientierte Lage zu einer höher
gelegenen Übergabevorrichtung fördert, wobei die Übergabevor
richtung die vertikal orientierten Werkstücke an die Verarbei
tungsvorrichtung übergibt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fördervorrichtung mindestens zwei parallel zueinander verlau
fende Fördermittel (66, 68) aufweist, die jedes Werk
stück (24) aus der horizontalen Reihe in der Aufnahme
vorrichtung (12) unmittelbar in die Übergabevorrichtung
(16) fördern, wobei beide Enden des Werkstücks (24)
sich entlang eines Viertelkreises bewegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mitnehmer (70) der Fördermittel (66, 68) lose an den
Werkstücken (24) angreifen und eine erste Führung (80,
88) die Werkstücke (24) seitlich und eine zweite Füh
rung (86) die Werkstücke am unteren Ende führt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (70) in einer verti
kalen Ebene geführt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Führung (88) federnd aus
geführt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fördermittel (66, 68) als Ketten
förderer ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Mitnehmer (70) während
ihres Werkstücktransports entlang eines Viertelkreises
bewegen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekenn
zeichnet durch eine Antriebsvorrichtung für die Förder
mittel (66, 68), die einen zyklisch betätigbaren Ver
stellzylinder (170) aufweist, der mit einer Ratschen
kupplung (196, 192) gekoppelt ist.
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