DE3406447C2 - Abschirmung für eine Leuchte mit stabförmiger Lampe - Google Patents

Abschirmung für eine Leuchte mit stabförmiger Lampe

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Description

Die Erfindung betrifft eine Abschirmung für eine Leuchte mit stabförmiger Lampe, ge­ mäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Abschirmung ist aus dem DE-GM 17 29 710 bekannt. Dort dient der Lamellen aufweisende Blendschutz dazu, die Lichtabstrahlung der Lampe in axialer Richtung so zu beschränken, daß der Betrachter nicht durch diesen Anteil der Lichtabstrahlung geblendet wird. Der radiale Anteil der Lichtabstrahlung sollte aber möglichst ungehindert abgestrahlt werden können. Hierzu wird in der oben genannten Schrift eine einteilige, im Spritzverfahren mit geringer Wandstärke hergestellte Hohlschnecke, die in axialer Richtung auf die Leuchtröhre aufgeschoben wird, vorgeschlagen. Dieser Blendschutz hat jedoch den Nachteil, weder durch die besondere Beschaffenheit der Oberfläche der Lamellen noch durch eine besondere Beschaffenheit der Kontur der Lamellen im Schnitt längs einer Axialebene einen positiven Einfluß auf die Lichtführung zu nehmen.
Eine weitere gattungsgemäße Abschirmung zeigt die AT 171 616. Auch diese Schrift schlägt keine Maßnahmen vor, durch Beeinflussen von Form und Kontur der Lamellen positiven Einfluß auf Lichtführung oder Lichtausbeute zu nehmen.
In der FR 15 14 055 werden zwar Lamellen erwähnt, deren Oberfläche entweder lichtdurchlässig oder lichtundurchlässig sein soll. Eine Beschreibung der Lamellenkontur zur Erreichung einer besonderen Lichtführung ist jedoch nicht angegeben.
Dies gilt auch für das DE-GM 19 63 803 in dem auch von milchig weißem Kunststoff gesprochen wird, ohne zu offenbaren, welchen Einfluß die Farbe des Kunststoffs auf die Lichtführung hat.
Auch die AT 171 616 und die DE-PS 8 03 229 beschreiben die Form und Oberfläche der Lamellen nicht.
Alle beschriebenen Oberflächenbeschaffenheiten oder Konturen der Lamellen haben den Nachteil, keine besondere Aufgabe zu erfüllen oder zu Lichtverlusten bei der Abstrahlung des Lichtes zu führen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Abschirmung für eine Leuchte mit stabförmiger Lampe vorzuschlagen, welche durch die Beschaffenheit der Oberflächen ihrer Lamellen und deren Kontur eine möglichst verlustfreie Lichtabstrahlung sowie eine optimierte Lichtführung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Die Teilaufgabe, eine möglichst verlustfreie Lichtabstrahlung zu gewährleisten, wird durch die Verwendung einer hochreflektierenden, insbesondere verspiegelten Lamellenoberfläche gelöst.
Infolge der Verspiegelung, die matt oder auch glänzend ausge­ führt sein kann, reflektieren die Lamellen im wesentlichen ver­ lustfrei die Lichtstrahlung, ohne selbst in nennenswertem Maße durchscheinend zu sein.
Der Abstand und die radiale Höhe der Lamellen sind hierbei vorzugsweise derart bemessen, daß ein vom lampennahen Fuß der einen Lamelle über den lampenfernen Scheitel der benachbarten Lamelle in einer Axialebene der Lampe austretender Lichtstrahl zur Längsachse der Lampe einen gerade noch zulässigen gewünschten Austrittswin­ kel aufweist.
Durch die unmittelbare Anbringung der Lamellen an der Lampe er­ übrigt sich jegliche an der Leuchte angebrachte Lamellenanordnung, so daß die Leuchte mit einem üblichen Reflektor zur Umlenkung der radialen Strahlung auskommt.
Die Lamellen selbst sind bevorzugt aus einem preis- und ferti­ gungsgünstigen Kunststoff hergestellt, so daß beim Auswechseln einer ausgebrannten Lampe gleichzeitig auch die erfindungsgemäße Lamellenanordnung erneuert wird, wodurch die bisher erforderliche, schwierige und aufwendige Reinigung von Lamellenanordnungen völ­ lig entfällt.
Die Lamellen erstrecken sich bevorzugt über den gesamten Umfang der Lampe, können sich aber gegebenenfalls mit ihrer vollen Höhe auch nur über einen Teilumfang erstrecken, wenn die Lampe in einer eng am gesamten Lampenkörper anliegenden Fassung montiert werden soll, wie es z. B. bei Sofittenleuchten oftmals der Fall ist.
Die Lamellen können gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung aus Einzellamellen bestehen, welche als die Lampe teilweise oder - wie das bevorzugt wird, vollständig - umgreifende Ringscheiben ausgebildet sind. Diese Ringscheiben können axial auf die Lampe vor ihrem Einbau aufgeschoben und bei horizontal angebrachter Lampe lose in ihre Stellung geschoben werden, wo sie dann ver­ harren, es ist aber auch möglich, die Ringscheiben an ihrer kreiszylindermantelförmigen Anlagefläche etwa mit einem Duro­ plast-Kleber zu versehen, welcher durch die Eigenwärme der Lampe aktiviert wird. Es ist aber auch möglich, die Ringscheiben aus einem federnd nachgiebigen Material, etwa einem geeigneten Kunst­ stoff, mit einem mehr oder weniger breiten Schlitz auszubilden, so daß sie auf die Lampe in radialer Richtung aufgeklemmt bzw. aufgerastet werden können. Es ist somit möglich, bereits ein­ gebaute Lampen nachträglich mit dem erfindungsgemäßen Blendschutz zu versehen, ohne die Lampen auszubauen.
Da, wie bereits oben erwähnt, der gegenseitige Abstand der Ring­ scheiben in Verbindung mit deren radialer Höhe unmittelbar den axialen Lichtausfallwinkel bestimmt, darf ein Höchstmaß des ge­ genseitigen Abstandes der Ringscheiben nicht überschritten wer­ den. Andererseits sollten, um Lichtverluste und Materialaufwand möglichst gering zu halten, dieser gerade noch zulässige Ab­ stand auch möglichst wenig unterschritten werden.
Um die Einhaltung des optimalen Abstands zu gewährleisten, gleichzeitig aber die Anbringung des Blendschutzes möglichst zu vereinfachen, wird gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Ringscheiben durch einen auf sie aufgesetzten Längssteg miteinander verbunden sind, der Ein­ griffskerben aufweisen kann, in welche die Ringscheiben ein­ greifen oder einrasten und der somit deren gegenseitigen Ab­ stand bestimmt.
Bevorzugt ist ein solcher Längssteg derart ausgebildet, daß sei­ ne sich axial erstreckenden Teile möglichst großen Radialabstand zur Oberfläche der Lampe aufweisen, um den Lichtausfall möglichst wenig zu behindern. Es ist möglich, diesen Längssteg an der Unterseite der Lampe anzuordnen. In diesem Fall kann er sich auch bis zur Oberfläche der Lampe hin erstrecken. Er wirkt dann als Blendschutz.
Es ist möglich, die Ringscheiben zuerst an der Lampe anzubringen und dann den Steg aufzusetzen. Bevorzugt ist aber der Steg be­ reits von vorneherein auf die Ringscheiben aufgesteckt, aufge­ rastet, aufgeschweißt oder aufgeklebt, so daß ein röhrenartiges Lamellengebilde geschaffen ist, welches rasch und einfach auf die Lampe vor deren Einbau aufgeschoben werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann ein ähn­ liches Gebilde auch einstückig hergestellt sein, wobei zur Ver­ einfachung der Herstellung jedoch die beiden Umfangshälften je­ weils einer Ringscheibe gegeneinander axial versetzt sind. Hier­ bei können die Enden der Ringscheibenhälften an zwei sich ein­ ander gegenüberliegenden, axial verlaufenden Längsstegen ein­ stückig angebracht sein, es kann aber auch einer der beiden Längsstege weggelassen sein, wobei die dem Steg gegenüberlie­ genden Enden der Ringscheibenhälften einander in Axialrichtung überlappen können. Während es im ersten Falle möglich ist, den Blendschutz aus starrem Material herzustellen und auf die aus­ gebaute Lampe aufzuschieben, ist es im zweiten Falle möglich, den Blendschutz aus verhältnismäßig flexiblem Material herzu­ stellen, so daß er auch auf die bereits angebrachte Lampe von unten aufgeklemmt werden kann.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann es aber auch von Vorteil sein, anstelle mehrerer getrennter Ring­ scheiben mindestens eine die Lampe wendelförmig umlaufende Lamelle vorzusehen, die eine zylindrische Spirale bildet. Eine solche Wendel kann aus verhältnismäßig starrem Material ausge­ bildet sein und braucht dann nach Zuschnitt auf die geeignete Länge lediglich über die ausgebaute Lampe übergeschoben zu wer­ den. Es ist aber auch möglich und zum Zwecke der einfachen und beschädigungsfreien Verpackung und des Versandes auch von Vor­ teil, den wendelförmigen Blendschutz aus hoch elastischem Ma­ terial herzustellen. In nichtmontiertem Zustand liegen die ein­ zelnen Gänge des wendelförmigen Blendschutzes eng aneinander, werden dann aber nach Zuschnitt und Aufschieben auf die Lampe auseinandergezogen und mit den Enden an den Enden der Lampe be­ festigt, etwa durch Einklemmen der Enden in die Aufnahmefassung für die beiden Lampenenden oder in einen gerade auf den Lampen­ sockel passenden Ring.
Der erfindungsgemäße Blendschutz kann aus Einzelteilen herge­ stellt und zusammengesetzt werden, kann aber auch für die Länge der einzelnen Leuchten entsprechend hergestellt sein, und kann schließlich auch als Endlosware hergestellt sein, um die Her­ stellung noch weiter zu vereinfachen, weil dann jedes erforder­ liche Baumaß von einem einzigen Vorratsstrang abgeschnitten wer­ den kann. Wenn Längsstege vorhanden sind, sollten diese in die­ sem Falle biegsam sein, damit der Strang aufgerollt werden kann.
Gemäß einer weiteren, bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind aber mehrere, miteinander verbundene Lamellen jeweils als eigene Blendschutzkörper ausgebildet, die aufeinanderfolgend aneinander ankuppelbar sind oder einfach aneinanderstoßen. Die­ se Blendschutzkörper können aus starrem Material hergestellt werden und zu jeder beliebigen Leuchtenlänge passend zusammen­ gestellt werden. Es ist somit bei vorgegebenem Leuchtendurchmes­ ser nur eine Bauform des Blendschutzkörpers erforderlich, um al­ len in der Praxis auftretenden Einbaufällen zu entsprechen.
Die einzelnen Blendschutzkörper können an ihren Enden bevorzugt Aufnahme- und Anschlußausbildungen aufweisen, um sicherzustel­ len, daß aufeinanderfolgende Blendschutzkörper jeweils die glei­ che Orientierung aufweisen. Es ist auch möglich, diese Anschluß­ ausbildungen rastbar zu gestalten, so daß aus einer bestimmten Anzahl solcher Blendschutzkörper bei der Montage einer Leuchte in einem gesonderten Arbeitsgang eine Blendschutzanordnung pas­ sender Größe hergestellt werden kann, welche dann bei der Monta­ ge nur noch über die Lampe geschoben zu werden braucht.
Wie bereits erwähnt, ist ein hinlänglich wärmebeständiger, hell­ eingefärbter Kunststoff mit glatter, spiegelnder Oberfläche für die Herstellung der erfindungsgemäßen Blendschutzanordnung von Vorteil und geeignet. Eine solche Blendschutzanordnung kann aber auch mit einer metallischen Verspiegelung versehen werden.
Insbesondere bei stabförmigen Lampen, die eine hohe Wärmeent­ wicklung aufweisen, kann die erfindungsgemäße Lamellenanordnung auch aus Metall bestehen, wobei gleichzeitig auch die Kühlung der Lampe verbessert wird. Die erfindungsgemäße Leuchte kann so­ mit auch z. B. als Halogen-Kinoleuchte ausgebildet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der beigefügten, sche­ matischen Zeichnung noch näher erläutert; in die­ ser zeigen:
Fig. 1 den Ausschnitt einer Lampe mit einer erfindungsgemäßen Abschirmung;
Fig. 2 bis 4 jeweils den Axialschnitt durch unterschiedliche Ausführungsformen der in Fig. 1 dargestellten Anordnung;
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abschirmung in Explosionsdarstellung;
Fig. 6 eine teilweise geschnittene und abgebrochene Darstellung einer Lampe mit einer weiteren Ausführungsform der er­ findungsgemäßen Abschirmung und
Fig. 7 einen Abschnitt einer Lampe mit die erfindungsgemäße Abschirmung bildenden, aufgesetzten Einzel-Ringscheiben.
Durchgehend ist in allen Zeichnungen mit dem Bezugszeichen 1 die stabförmige Lampe bezeichnet, auf die in Umfangsrichtung umlaufende Lamellen 2 angeordnet sind.
Die bevorzugte geometrische Form und die Abmessung dieser Lamel­ len 2 in Zuordnung zum axialen Abschirmwinkel und zum Durchmes­ ser der Lampe 1 ist aus Fig. 7 ersichtlich. Hierbei bedeuten:
α Abschirmwinkel,
A Lamellenabstand,
H radiale Lamellenhöhe,
B Breite der Lamellenwurzel,
d Lampendurchmesser,
T Toleranzmaß, und
D Lamellen-Außendurchmesser.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, gilt für den Außendurchmesser der Lamellen D:
D = d + 2 (H + T).
Wie ferner aus Fig. 7 ersichtlich, sind die axialen Flanken der Lamellen 2 konkav eingewölbt, wobei die beiden axialen Flanken nach außen hin unter Bildung einer spitzen Schneide zusammen­ laufen.
Die Krümmung ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform para­ bolisch, wobei die folgenden Beziehungen gelten:
H = A/2 (i + cos α) tan α,
B = A (1-cos α).
In Näherung kann die Krümmung auch die Form eines Kreisbogens aufweisen, mit dem Radius R:
Bei der in Fig. 7 schematisch dargestellten Ausführungsform bestehen die einzelnen Lamellen 2 aus Ringscheiben, die mit vorgegebenem gegenseitigen Abstand auf der Lampe 1 sitzen und auf dieser aufgeklemmt sind (in diesem Fall ist T = O) oder auf­ geklebt sind.
Bevorzugs sind jedoch die Lamellen durch Stege 3 miteinan­ der verbunden.
Bevorzugte Werte sind:
α = 45°,
D = 52 mm, und
A = 15 mm.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 sind die Lamellen 2 von Ring­ scheiben gebildet, die mittig geteilt und deren Hälften gegen­ einander axial versetzt sind, wobei die Hälften durch einen sich in Achsrichtung der Lampe 1 erstreckenden Steg 3 verbunden sind.
Der Steg 3 und die Lamellen 2 sind einstückig miteinander ver­ bunden und bilden einteilige Abschirmungskörper, die bevorzugt
etwa 20 cm lang sind. Die Abschirmungskörper sind bevorzugt im Spritzguß hergestellt und weisen an ihren Enden zueinander komp­ lementäre Kupplungselemente auf, mittels derer mehrere Abschirmungskörper zu einer längeren Abschirmung zusammengefügt werden können.
Die jeweilige Lamellenhälften sind gegeneinander versetzt, um ein leichteres Entformen und einen einfacheren Aufbau der Spritzgußform zu ermöglichen.
In Fig. 2 bis 4 sind die Stirnansichten verschiedener Ausfüh­ rungsformen von Abschirmungskörpern gezeigt.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 sind einander gegenüberlie­ gend zwei Stege 3 vorgesehen, während bei der Ausführungs­ form der Fig. 3 und 4 jeweils nur ein Steg vorgesehen ist. Die die Halbringscheiben bildenden Lamellen 2 sind mit jeweils einem Ende am Steg 3 angesetzt, während die anderen Enden frei en­ den, wobei ein Axialspalt gebildet werden kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Dieser Axialspalt kann zur Orientierung der Lage der Abschirmung bzw. deren Steges 3 dienen, indem er einen entsprechenden Orientierungsvorsprung umgreift, kann aber auch so weit verbreitert sein, daß er jenen Teil eines Leuchten­ körpers umgreift, der sich bis so nahe an die Lampe 1 erstreckt, daß kein Raum mehr für die Anordnung von Lamellen 2 zwischen die­ sem Leuchtenkörper und der zugewandten Oberfläche der Lampe 1 ver­ bleibt.
Die freien Enden der Halbringscheiben können einander aber auch, in Achsrichtung gesehen, überlappen, wie in Fig. 4 gezeigt.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform einer Abschirmung, deren Lamellen 2 mittels eines Steges 3 verbunden sind: bei dieser Ausführung sind Lamellen 2 und Steg 3 nicht einstückig, sondern getrennt hergestellt und weisen je­ weils ineinnander in Eingriff bringbare (Pfeile in Fig. 5) Ker­ ben auf, die an den Lamellen 2 und/oder an dem Steg 3 ausgebil­ det sind.
In Fig. 6 ist das Ende einer Lampe 1 gezeigt, auf die eine wendelförmige Lamelle 2 aufgebracht ist. Die Ganghöhe dieser wendelförmigen Lamelle entspricht dem in Verbindung mit Fig. 7 gezeigten Abstand A.

Claims (6)

1. Abschirmung für eine Leuchte mit stabförmiger Lampe (1), wobei die Abschirmung aus Lamellen (2) gebildet ist, die die Lampe (1) konzentrisch in radialer Erstreckung umfan­ gend und beabstandet zueinander, sowie abstandslos zur Oberfläche der Lampe (1) angeordnet sind, gekennzeichnet durch die folgenden Merk­ male:
  • a) die Oberfläche der Lamellen (2) ist glatt und hochreflek­ tierend verspiegelt;
  • b) die Lamellen (2) weisen im axialen Längsschnitt eine Kon­ tur auf, die in radialer Richtung keilförmig ausgebildet ist und konkave Flächen aufweist, deren Krümmung die Form einer Parabel oder eines an diese angenäherten Kreisbogens und deren Spitze die Form einer Hohlschneide mit sehr ge­ ringem Schneidenwinkel aufweist.
2. Abschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (2) auf die Lampe (1) aufgeschobene Ring­ scheiben sind.
3. Abschirmung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheiben durch einen auf sie aufgesetzten, paral­ lel zur Lampe (1) verlaufenden Steg (3) miteinander ver­ bunden sind.
4. Abschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (2) in Form wenigstens und vorzugsweise einer die Lampe (1) umlaufenden Wendel gebildet sind.
5. Abschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (2) von Halbringscheiben gebildet sind, und daß wenigstens mehrere Halbringscheiben durch wenigstens einen parallel zur Lampe (1) verlaufenden Steg (3) mitein­ ander zu einer Einheit verbunden sind.
6. Abschirmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere miteinander verbundene Lamellen (2) jeweils als eigene Blendschutzeinheiten ausgebildet sind, die aufein­ anderfolgend, rastfähig ankuppelbar sind oder aneinander­ stoßen und zu jeder beliebigen Länge passend zusammen­ stellbar sind, wobei die Aufnahme- und Anschlußausbildun­ gen so angepaßt sind, daß die gleiche Orientierung der aufeinanderfolgenden Blendschutzeinheiten untereinander gewahrt ist.
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