DE340657C - Buegelkaltsaege, bei welcher die Gewichts- bzw. Federbelastung der Saege beim Leergang aufgehoben wird - Google Patents
Buegelkaltsaege, bei welcher die Gewichts- bzw. Federbelastung der Saege beim Leergang aufgehoben wirdInfo
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- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23D51/16—Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bügelkaltsäge, bei welcher der Arbeitsdruck durch
Gewichts- oder Federbelastung erzeugt wird. Bei den bekannten Bügelkaltsägen dieser Art
wird behufs Entlastung des Sägeblatts beim Leergang in der Regel der Führungsarm des
Sägebügels angehoben, d. h. die Säge vom Schnittgrund entfernt. Das hat aber den
Nachteil, daß beim Wiederaufsetzen der Säge ίο auf das Werkstück ein heftiger Stoß auftritt.
Außerdem sind zum Abheben der Säge verhältnismäßig große Kräfte erforderlich, da
nicht allein der Sägebügel und sein Führungsarm, sondern auch das Belastungsgewicht angehoben
werden oder eine weitere Spannung der Feder erfolgen muß. Bei Bügelkaltsägen mit Federbelastung ist es auch schon vorgeschlagen
worden, die Federbelastung beim Leergang dadurch aufzuheben, daß die Feder bei Beginn des Leerganges entspannt wird,
während der Führungsarm des Bügels gleichzeitig durch ein Gegengewicht angehoben wird.
Hierbei sind auch wieder große Kräfte aus dem Grunde erforderlich, weil die Belastungsfedern,
welche unmittelbar am Führungsarm des Sägebügels angreifen und deshalb sehr kräftig sein müssen, bei Einleitung des Arbeitsganges
gespannt werden müssen. Außerdem tritt dadurch, daß der Sägebügel durch die wieder in Spannung versetzte Feder plötzlich
auf das Werkstück herabgezogen wird, auch hier jedesmal ein heftiger Stoß auf.
Die Mängel der bekannten Bügelkaltsägen sollen durch die Erfindung dadurch vermieden
werden, daß die Gewichts- oder Federbelastung der Säge beim Leergang aufgehoben wird,
ohne daß ein Abheben des Bügels vom Werkstück erfolgt. Die Erfindung besteht im wesentlichen
darin, daß das Gewicht oder die Feder bei Beginn des Leerganges in seine Ausgangsstellung angehoben bzw. in den Anfangsspannungszustand
zurückgeführt und wäh- · iend des Leerganges darin gesperrt wird, woiei
das Gewicht oder die Feder auf den Führungsarm des Sägebügels unter Vermittlung eines Schaltwerks einwirkt, das bei Beginn
des Leergangs um die Schnittiefe des voraufgegangenen Arbeitsganges weitergeschaltet wird.
Dadurch wird einerseits die Belastung des Sägebügels beim Leergang aufgehoben, anderseits
aber erreicht, daß der Sägebügel bzw. sein Führungsarm an der für das Anheben des Gewichts oder die Spannung der Feder
erforderlichen Hubbewegung nicht teilnimmt. Das Sägeblatt gleitet vielmehr beim Leergang
unbelastet auf dem Schnittgrund. Ein Wiederaufsetzen der Säge auf das Werkstück findet
nicht statt, wodurch auch keine Stöße auftreten können. Ferner wird erreicht, daß die
Gewichts- oder Federbelastung in jeder Höhenlage des Sägebügels vollkommen gleich ist.
Das Gewicht oder die Feder greift nicht mehr unmittelbar am Führungsarm des Sägebügels
an, vielmehr kann zwischen dem Gewicht oder der Feder und dem Führungsarm eine Übersetzung eingeschaltet sein, so daß ein
kleines Gewicht oder eine verhältnismäßig schwache Feder zur Erzeugung des Arbeits-
druckes ausreicht. Zum Anheben des Gewichts oder zum Spannen der Feder ist also
jedesmal nur eine sehr geringe Kraft erforderlich.
Die erstrebte Wirkung kann auch dadurch erzielt werden, daß das Gewicht oder die
Feder bei Beginn des Arbeitsganges angehoben bzw. gespannt, während des Leergangs dagegen
in einer Tieflage bzw. im g?.nz oder ίο teilweise entspannten Zustand abgestützt wird,
wobei das Gewicht oder die Feder auf den Führungsarm des Sägebügels ebenfalls unter
Vermittlung eines Schaltwerks einwirkt, das bei Beginn des Leergangs um die Schnittiefe
des voraufgegangenen Arbeitsganges selbsttätig weitergeschaltet wird.
Das Gewicht oder die Feder kann mit dem Führungsarm des Sägebügels statt durch ein
Schaltwerk auch durch ein Gesperre, und zwar nur im Sinne des Arbeitshubes gekuppelt
sein, wodurch wiederum wie im ersten Fall erreicht wird, daß der Führungsarm des Sägebügels
beim Anheben des Gewichts bzw. bei der Spannung der Feder in Ruhe bleibt, d. h. 25. daß ein Abheben der Säge beim Leergang
nicht stattfindet.
Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar
ist die neue Bügelkaltsäge in Fig. ι in einer Seitenansicht dargestellt,
während
Fig. 2 eine Einzelheit in anderer Stellung zeigt.
Fig. 3 veranschaulicht ein zweites Ausführungsbeispiel
ebenfalls in Seitenansicht, während · Fig. 4 verschiedene Teile desselben in anderer
Stellung wiedergibt; in
Fig. 5 ist eine andere, dritte Ausführungsform der Säge in Seitenansicht wiedergegeben.
Fig. 6 zeigt eine dazugehörige Einzelheit in anderer Stellung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 gleitet der Sägebogen α auf dem Führungsarm
b, welcher um den festen Punkt c schwingt. Die hin und her gehende Bewegimg erfolgt in
bekannter Weise durch Kurbel 2 und Kurbel- .| stange 3 von der Welle 4 aus. Am Führungsarm
b ist bei m eine Schraubenspindel d sowohl drehbar als auch schwenkbar gelagert,
welche oben eine Schnurrolle I trägt. Um die Schnurrolle ist ein Seil 0 geschlungen, welches
über die Rolle η nach abwärts führt und am Ende ein kleines Schaltgewicht p trägt. Auf
der Gewindespindel d sitzt eine Mutter e, ' welche schwenkbar mit dem Hebel f verbunden
ist. Der Hebel f ist an der einen Seite drehbar im Festpunkt gelagert.
Die Arbeitsweise ist folgende: <Die Säge
schneidet beim Rückgang. Es sei angenommen, der Sägebogen befinde sich auf dem ! Vorgang, und die Antriebskurbel nehme die in
I Fig. I gezeichnete Stellung ein. In dieser ' Stellung ist die Rolle h durch die Unrund-
! scheibe i angehoben und hebt damit die Wirkung des Belastungsgewichts k bzw. der Federkraft
r auf, wodurch keine Kraft auf den j Führungsarm und Sägebogen ausgeübt werden
kann. Der Sägebogen gleitet infolgedessen unbelastet über das Werkstück. Bei weiterer
Rechtsdrehung läuft die Rolle h ungefähr in der Totpunktlage des Sägebcgens von dem
hohen Teil der Unrundscheibe ab (Fig. 2), und überträgt das Gewicht k seine Kraft durch
Hebel f, Gewindespindel d, Führungsarm b auf den Sägebogen α und bringt das Sägeblatt
zum Schneiden. Während des Schneidens senkt sich der Sägebogen entsprechend der abgenommenen Werkstoffmerge nach abwärts,
damit senkt sich auch der Hebel f. Dies dauert so lange, bis die Rolle h allmählich
wieder vom hohen Teil der Unrundscheibe i angehoben und das Gewicht k wieder abgestützt
und der Sägebogen entlastet wird. Während der Anhubbewegung der Rolle h wird die
Gewindespindel d naturgemäß auch entlastet und die Reibung derselben in der Mutter
so gering, daß das Schaltgewicht p unter Vermittlung des Seiles ο die Spindel' zu drehen
vermag. Und zwar schraubt sich die Gewindespindel so lange in die Mutter β hinein,
wie die Aufwärtsbewegung des Hebels f anhält, also -genau dem Maß entsprechend,
um welches der Sägebogen beim Schnitt gesunken ist. Ist der Höhepunkt der Unrundscheibe
erreicht, so hört die Schaltbewegung auf. Ein Anheben des Sägebogens beim Auflaufen
der Rolle auf die Unrundscheibe findet demnach in Wirklichkeit nicht statt, sondern,
da sie die Gewindespindel tiefer schraubt, wird das Maß, um welches die Unrundscheibe
den Sägebogen anheben würde, wieder aufgehoben. Im weiteren Verlauf der Kurbeldrehung
läuft die Rolle h wieder von dem hohen Teil der Unrundscheibe ab; die Unter- 10g
Stützung der Rolle hört auf, und das Belastungsgewicht k kann seme Kraft wieder
durch Hebel f und Gewindespindel d auf den Sägebogen übertragen. In dem Augenblick,
wo die Gewindespindel wieder belastet wird, steigt auch die Reibung in der Mutter e so
hoch an, daß das Schalt-gewicht <p keine drehende
Wirkung mehr auszuüben vermag.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist α wieder der Sägebogen, welcher auf dem
Führungsarm b gleitet, der im Punkt c drehbar gelagert ist. Bei m greift ähnlich wie
bei der ersten Ausführungsform der Fig. 1 und 2 eine Gewindespindel d an, die am oberen ■
Ende eine Schnurrolle I trägt und durch Seil 0 und Schaltgewicht f in Umdrehung versetzt
werden kann. Die Gewindespindel d trägt
wieder eine Mutter e, welche schwenkbar an dem einen Ende des Hebels f gelagert ist;
das andere Ende des Hebels trägt die Hubrolle h, welche durch eine Unrundscheibe i
gehoben und gesenkt wird. Im Punkt d des Hebels f greift eine Zugstange s an, die bei y
mit einem Hebel u in Verbindung steht. Der Hebel u schwingt um den festen Punkt t und
trägt am anderen Ende ein Gewicht k oder
to eine gespannte Feder r. ν ist ein fester Stützpunkt
für den Hebel u.
Die Arbeitsweise dieser zweiten Ausführungsform ist folgende:
Es sei wieder angenommen, daß sich der Sägebogen entsprechend der in Fig. 3 gezeichneten
Stellung der Antriebskurbel auf. dem Vorgang (Leergang) befindet. In dieser Lage
liegt die Rolle h im Gegensatz zu der ersten und auch einer dritten Ausführungsform auf
dem niedrigen Teil der Unrundscheibe auf. Ferner liegt auch der Hebel u auf seinem
Stützpunkt ν auf, so daß das Gewieht k oder
die Feder r keine Wirkung = auf die Zugstange s ausüben können. Bei weiterer Rechtsdrehung
(s. Fig. 4) wird die Rolle h durch den hohen Teil der Unrundscheibe i angehobea.
Der Hebel f schwingt, da die Säge auf dem Schnittgrund aufruht, also Punkt e
Festpunkt ist, um Punkt e und überträgt seine Bewegung durch Zugstange s auf den
Hebel u, der nun von seinem Stützpunkt υ abgehoben wird und das Grwicht k zur Wirkung
kommen läßt. Und zwar überträgt sich die Kraft durch Hebel u, Zugstange s, Hebel f
und Gewindespindel d auf den Führungsarm und damit auf den Sägebogen und bringt das
Sägeblatt zum Schnitt. Während des Schneidvorganges senken sich unter dem Einfluß des
Daumens k oder der Feder r der Sägebogen und sein Führungsarm nach abwärts entsprechend
der abgenommenen Werkstoff menge. Dies dauert to lange, bis die Rolle h wieder
von dem hohen Teil der Unrundscheibe abläuft und sich der Hebel f und damit auch
4-5 der Hebel u senken, bis letzterer auf seinem
Stützpunkt ν auftrifft und das Gewicht k außer Wirksamkeit kommt. Die Säge gleitet dann
beim Leergang unbelastet auf dem Schnittpunkt. Würde nun die Gewindespindel d in
Ruhe bleiben, so könnte die Rolle h nicht auf dem tiefsten Punkt der Unrundscheibe
zur Auflage kommen, da dl·? Mutter e entsprechend der Senkung des Führungsarmes
bei der Werkstoffabnahme' sich nach abwärts bewegt hat, der Punkt 9 aber die gleiche
Höhenlage wie ursprünglich einnimmt, so daß diese Bewegung einer Aufwärtsbeweg ang der
Rolle h gleichkäme. Diese Aufwärtsbewegung wird aber dadurch verhindert, daß in dem
Augenblick, wo der Hebel u auf den Stützpunkt ν auftrifft, die Gewindespindel naturgemäß
entlastet und die Reibung in der Mutter- e so gering wird, daß das Schaltgewicht
φ .die Spindel zu drehen vermag. Das Hineinschrauben der Spindel in die Mutter β
erfolgt so lange, bis die Rolle h auf dem tiefsten Punkt der Unrundscheibe angekommen
ist. Diese Schaltung entspricht der Schnitttiefe des voraufgegangenen Arbeitsganges.
Läuft die Rolle bei fortgesetzter Drehung der Antriebskurbel wieder auf den hohen Teil der
Unrundscheibe auf, so daß durch iUjheben des Hebels u von seinem Stützpunkt υ die
Gewindespindel wieder eine Zugkraft erfährt, so steigt die Reibung in der Mutter so hoch
an, daß das Schaltgewicht keine Wirkung mehr ausüben kann.
Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von den vorhergehenden
durch die Art der Übertragung der Kraft des Gewichts k bzw. der Feder r
auf den Führungsarm b. Der Sägebogen a
gleitet wieder auf dem Führungsarm b, der in c seinen Drehpunkt hat. Im Punkt m des
Führungsannes greift eine Zahnstange 5 an, welche mit dem Zahnrad 6 im Eingriff steht.
Das Zahnrad 6 ist zusammen mit dem Schaltrad 7 auf einer im Gestell gelagerten Welle 8
fest aufgekeilt. Um die Welle 8 schwingt lose der Hebel f, welcher eine Schaltklinke g
trägt, die in das Schaltrad 7 eingreift. Am rechten Ende des Hebels f sitzt wieder das
Gewicht k oder Feder p. Außerdem trägt der Hebel f die Rolle h, welche von der Unrundscheibe
i gehoben wird. Diese Ausführungsform arbeitet wie folgt:
Es sei wieder angenommen, daß sich der Sägebogen auf dem Vorgang befindet und die
Antriebskurbel die in Fig. 5 gezeichnete Lage einnimmt. In dieser Stellung ist die Rolle h too
durch die Unrundscheibe i angehoben und stützt somit das Belastungsgewicht k ab, wodurch
die Krkftwirkung auf den Führungsarm und Sägebogen aufgehoben wird. Der Sägebogen
gleitet infolgedessen unbelastet über das Arbeitsstück. Bei weiterer Rechtsdrehung
(Fig. 6) läuft die Rolle h von dem hohen Teil der Unrundscheibe ab und überträgt das Gewicht
k seine Kraft durch Hebel f, Schaltklinke g, Schaltrad 7, Zahnrad 6 und Zahnstange
5 auf den Führungsarm b und damit auf den Sägebogen α und bringt das Blatt
zum Schneiden. Während des Schneidens senkt. sich der Sägebogen unter dem Einfluß des
Gewichts k oder der Feder r mit der Zahnstange 5 nach abwärts, wobei das Zahnrad 8
und das Schaltrad 7 sich entsprechend der abgenommenen Werkstoffmenge drehen, während
der Hebel f der Bewegung folgt. Dies dauert so lange, bis die Rolle h von dem
hohen Teil der Unrundscheibe angehoben und das Gewicht k wieder abgestützt wird. Bei
der Anhubbewegung des Hebels f bleibt das ' Schaltrad 7 in seiner Stellung stehen, * indem
die Klinke 9 über das"Schaltrad 7 nach ofcen i
gleitet, und zwar so lange, wie die Aufwärts- '
bewegung des Hebels f anhält, also genau dem Maß entsprechend, um welches der Sägebogen
beim Schnitt gesunken ist. Ist der Höhepunkt der Unrundscheibe erreicht, εο
hört das Gleiten der Schaltklinke auf. Ein Anheben des Bogens kann also nicht eintreten.
Beim weiteren Verlauf der Kurbeldrehung läuft die Rolle h wieder von dem hohen Teil der Unrundscheibe ab; der Hebel f
senkt sich, und die Schaltklinke greift wieder in die Zähne des Schaltrades ein, wodurch
das Gewicht k wieder seine belastende Wirkung, wie in Fig. 6 dargestellt, ausüben kann. !
Claims (7)
- Patent-Ansprüche:i. Bügelkaltsäge, bei welcher die Gewichts- bzw. Federbelastung der Säge beim Leergang aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht bzw. die Feder bei Beginn des Leergangs in die Ausgangsstellung angehoben bzw. in den Anfangsspannungszustand zurückgeführt wird und dabei auf den Führungsarm des Sägebügels unter Vermittlung eines Schaltwerks einwirkt, das bei Beginn des Leergangs um die Schnittiefe des voraufgegangenen Arbeitsganges selbsttätig weitergeschaltet wird, während des Restes des Leergang5 aber in der Ausgangsstellung bzw. dem Anfangsspannungszustand gesperrt wird.
- 2. Bügelkaltsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht bzw. die Feder (k bzw. r in Fig. i, 2), unter Vermittlung eines Hebels (f in Fig. 1 und 2), einer an diesem schwenkbar angeordneten Mutter (e) und einer zugehörigen an dem Führungsarm (δ) des Sägebogens (et) dreh- und schwenkbaren Gewindespindel [d) während des Leergangs des Sägebogens von der Unrundscheibe (i) unter Vermittlung der Rolle (h) abgestützt wird und währenddessen die Nachschaltung des Sägebügels mittels der Gewindespindel durch eine Seilrolle (I), ein Seil (0) und ein Gewicht (p) erfolgt.
- 3. Bügelkaltsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht bzw. die Feder (k bzw. r in Fig. 3, 4) bei Beginn des Arbeitsganges angehoben bzw. gespannt, während des Leerganges dagegen in einer Tieflage bzw. im ganz oder teilweise entspannten Zustande abgestützt wird.
- 4. Bügelkaltsäge nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht bzw. die Feder (k bzw. r in Fig. 3, 4) an einem einarmigen Hebel (u) angreift, der in seiner unteren Endstellung durch einen festen Anschlag (v)- abgestützt wird und durch eine Zugstange (s) mit dem auf der Unrundscheibe (i) ruhenden Hebel (f) verbunden ist, dessen eines Ende mit dem Führungsarm (δ) des Sägebügels durch die an diesem Hebel schwenkbar angeordnete Mutter (e) und die zugehörige am Führungsarm dreh- und schwenkbare Schraubenspindel (d) verbunden ist, während die am anderen Hebelende gelagerte Rolle (h) mit der Unrundscheibe derart zusammenwirkt, daß beide Hebel (f und u) bei Beginn des Arbeitsganges angehoben und dadurch das Gewicht gehoben bzw. die Feder gespannt werden, während bei Beginn des Leergangs die Hebel sich wieder senken und damit auch das Gewicht gesenkt bzw. die Feder entspannt wird, wobei gleichzeitig die Spindel (dj durch die Seilscheibe (I) das Seil (0) und das Gewicht (j>) gedreht und dadurch in der Mutter (e) um den Hub des belasteten Hebels (f) verschraubt wird.
- 5. Bügelkaltsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht bzw. die Feder (k bzw. r in Fig. 5, 6) beim Arbeitsgange mit dem Führungsarm des Sägebügels mittels eines Gesperres (9, 7) gekuppelt ist.
- 6. Bügelkaltsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gewicht bzw. der Feder (k bzw. ν in Fig. 5,6) und dem Führungsarm des Sägebügels eine Übersetzung (7, 6) eingeschaltet ist.
- 7. Bügelkaltsäge nach Ansprach 1,2und4, dadurch gekennzeichnet, daÖ der von dem Gewicht bzw. der Feder (k bzw. ν in Fig. 5,6) too belastete Hebel (f) beim Sinken durch Schaltklinke (n), Schaltrad (I), Ritzel (e) und eine am Führungsarm (δ) angelenkte Zahnstange den Führungsarm abwärts schaltet, während beim Anheben des Hebels bei Beginn, des Leergangs das Schalt- " gesperre und der Führungsarm im Ruhezustand verbleiben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE340657T | 1919-09-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE340657C true DE340657C (de) | 1921-09-15 |
Family
ID=6228616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919340657D Expired DE340657C (de) | 1919-09-28 | 1919-09-28 | Buegelkaltsaege, bei welcher die Gewichts- bzw. Federbelastung der Saege beim Leergang aufgehoben wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE340657C (de) |
-
1919
- 1919-09-28 DE DE1919340657D patent/DE340657C/de not_active Expired
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