DE340657C - Buegelkaltsaege, bei welcher die Gewichts- bzw. Federbelastung der Saege beim Leergang aufgehoben wird - Google Patents

Buegelkaltsaege, bei welcher die Gewichts- bzw. Federbelastung der Saege beim Leergang aufgehoben wird

Info

Publication number
DE340657C
DE340657C DE1919340657D DE340657DD DE340657C DE 340657 C DE340657 C DE 340657C DE 1919340657 D DE1919340657 D DE 1919340657D DE 340657D D DE340657D D DE 340657DD DE 340657 C DE340657 C DE 340657C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
saw
spring
lever
guide arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919340657D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASCHINENFABRIK
Original Assignee
MASCHINENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MASCHINENFABRIK filed Critical MASCHINENFABRIK
Application granted granted Critical
Publication of DE340657C publication Critical patent/DE340657C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/16Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows
    • B23D51/20Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows with controlled feed of the tool, or with special arrangements for relieving or lifting the tool on the return stroke

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bügelkaltsäge, bei welcher der Arbeitsdruck durch Gewichts- oder Federbelastung erzeugt wird. Bei den bekannten Bügelkaltsägen dieser Art wird behufs Entlastung des Sägeblatts beim Leergang in der Regel der Führungsarm des Sägebügels angehoben, d. h. die Säge vom Schnittgrund entfernt. Das hat aber den Nachteil, daß beim Wiederaufsetzen der Säge ίο auf das Werkstück ein heftiger Stoß auftritt. Außerdem sind zum Abheben der Säge verhältnismäßig große Kräfte erforderlich, da nicht allein der Sägebügel und sein Führungsarm, sondern auch das Belastungsgewicht angehoben werden oder eine weitere Spannung der Feder erfolgen muß. Bei Bügelkaltsägen mit Federbelastung ist es auch schon vorgeschlagen worden, die Federbelastung beim Leergang dadurch aufzuheben, daß die Feder bei Beginn des Leerganges entspannt wird, während der Führungsarm des Bügels gleichzeitig durch ein Gegengewicht angehoben wird. Hierbei sind auch wieder große Kräfte aus dem Grunde erforderlich, weil die Belastungsfedern, welche unmittelbar am Führungsarm des Sägebügels angreifen und deshalb sehr kräftig sein müssen, bei Einleitung des Arbeitsganges gespannt werden müssen. Außerdem tritt dadurch, daß der Sägebügel durch die wieder in Spannung versetzte Feder plötzlich auf das Werkstück herabgezogen wird, auch hier jedesmal ein heftiger Stoß auf.
Die Mängel der bekannten Bügelkaltsägen sollen durch die Erfindung dadurch vermieden werden, daß die Gewichts- oder Federbelastung der Säge beim Leergang aufgehoben wird, ohne daß ein Abheben des Bügels vom Werkstück erfolgt. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß das Gewicht oder die Feder bei Beginn des Leerganges in seine Ausgangsstellung angehoben bzw. in den Anfangsspannungszustand zurückgeführt und wäh- · iend des Leerganges darin gesperrt wird, woiei das Gewicht oder die Feder auf den Führungsarm des Sägebügels unter Vermittlung eines Schaltwerks einwirkt, das bei Beginn des Leergangs um die Schnittiefe des voraufgegangenen Arbeitsganges weitergeschaltet wird. Dadurch wird einerseits die Belastung des Sägebügels beim Leergang aufgehoben, anderseits aber erreicht, daß der Sägebügel bzw. sein Führungsarm an der für das Anheben des Gewichts oder die Spannung der Feder erforderlichen Hubbewegung nicht teilnimmt. Das Sägeblatt gleitet vielmehr beim Leergang unbelastet auf dem Schnittgrund. Ein Wiederaufsetzen der Säge auf das Werkstück findet nicht statt, wodurch auch keine Stöße auftreten können. Ferner wird erreicht, daß die Gewichts- oder Federbelastung in jeder Höhenlage des Sägebügels vollkommen gleich ist. Das Gewicht oder die Feder greift nicht mehr unmittelbar am Führungsarm des Sägebügels an, vielmehr kann zwischen dem Gewicht oder der Feder und dem Führungsarm eine Übersetzung eingeschaltet sein, so daß ein kleines Gewicht oder eine verhältnismäßig schwache Feder zur Erzeugung des Arbeits-
druckes ausreicht. Zum Anheben des Gewichts oder zum Spannen der Feder ist also jedesmal nur eine sehr geringe Kraft erforderlich.
Die erstrebte Wirkung kann auch dadurch erzielt werden, daß das Gewicht oder die Feder bei Beginn des Arbeitsganges angehoben bzw. gespannt, während des Leergangs dagegen in einer Tieflage bzw. im g?.nz oder ίο teilweise entspannten Zustand abgestützt wird, wobei das Gewicht oder die Feder auf den Führungsarm des Sägebügels ebenfalls unter Vermittlung eines Schaltwerks einwirkt, das bei Beginn des Leergangs um die Schnittiefe des voraufgegangenen Arbeitsganges selbsttätig weitergeschaltet wird.
Das Gewicht oder die Feder kann mit dem Führungsarm des Sägebügels statt durch ein Schaltwerk auch durch ein Gesperre, und zwar nur im Sinne des Arbeitshubes gekuppelt sein, wodurch wiederum wie im ersten Fall erreicht wird, daß der Führungsarm des Sägebügels beim Anheben des Gewichts bzw. bei der Spannung der Feder in Ruhe bleibt, d. h. 25. daß ein Abheben der Säge beim Leergang nicht stattfindet.
Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar ist die neue Bügelkaltsäge in Fig. ι in einer Seitenansicht dargestellt, während
Fig. 2 eine Einzelheit in anderer Stellung zeigt.
Fig. 3 veranschaulicht ein zweites Ausführungsbeispiel ebenfalls in Seitenansicht, während · Fig. 4 verschiedene Teile desselben in anderer Stellung wiedergibt; in
Fig. 5 ist eine andere, dritte Ausführungsform der Säge in Seitenansicht wiedergegeben. Fig. 6 zeigt eine dazugehörige Einzelheit in anderer Stellung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 gleitet der Sägebogen α auf dem Führungsarm b, welcher um den festen Punkt c schwingt. Die hin und her gehende Bewegimg erfolgt in bekannter Weise durch Kurbel 2 und Kurbel- .| stange 3 von der Welle 4 aus. Am Führungsarm b ist bei m eine Schraubenspindel d sowohl drehbar als auch schwenkbar gelagert, welche oben eine Schnurrolle I trägt. Um die Schnurrolle ist ein Seil 0 geschlungen, welches über die Rolle η nach abwärts führt und am Ende ein kleines Schaltgewicht p trägt. Auf der Gewindespindel d sitzt eine Mutter e, ' welche schwenkbar mit dem Hebel f verbunden ist. Der Hebel f ist an der einen Seite drehbar im Festpunkt gelagert.
Die Arbeitsweise ist folgende: <Die Säge schneidet beim Rückgang. Es sei angenommen, der Sägebogen befinde sich auf dem ! Vorgang, und die Antriebskurbel nehme die in I Fig. I gezeichnete Stellung ein. In dieser ' Stellung ist die Rolle h durch die Unrund- ! scheibe i angehoben und hebt damit die Wirkung des Belastungsgewichts k bzw. der Federkraft r auf, wodurch keine Kraft auf den j Führungsarm und Sägebogen ausgeübt werden kann. Der Sägebogen gleitet infolgedessen unbelastet über das Werkstück. Bei weiterer Rechtsdrehung läuft die Rolle h ungefähr in der Totpunktlage des Sägebcgens von dem hohen Teil der Unrundscheibe ab (Fig. 2), und überträgt das Gewicht k seine Kraft durch Hebel f, Gewindespindel d, Führungsarm b auf den Sägebogen α und bringt das Sägeblatt zum Schneiden. Während des Schneidens senkt sich der Sägebogen entsprechend der abgenommenen Werkstoffmerge nach abwärts, damit senkt sich auch der Hebel f. Dies dauert so lange, bis die Rolle h allmählich wieder vom hohen Teil der Unrundscheibe i angehoben und das Gewicht k wieder abgestützt und der Sägebogen entlastet wird. Während der Anhubbewegung der Rolle h wird die Gewindespindel d naturgemäß auch entlastet und die Reibung derselben in der Mutter so gering, daß das Schaltgewicht p unter Vermittlung des Seiles ο die Spindel' zu drehen vermag. Und zwar schraubt sich die Gewindespindel so lange in die Mutter β hinein, wie die Aufwärtsbewegung des Hebels f anhält, also -genau dem Maß entsprechend, um welches der Sägebogen beim Schnitt gesunken ist. Ist der Höhepunkt der Unrundscheibe erreicht, so hört die Schaltbewegung auf. Ein Anheben des Sägebogens beim Auflaufen der Rolle auf die Unrundscheibe findet demnach in Wirklichkeit nicht statt, sondern, da sie die Gewindespindel tiefer schraubt, wird das Maß, um welches die Unrundscheibe den Sägebogen anheben würde, wieder aufgehoben. Im weiteren Verlauf der Kurbeldrehung läuft die Rolle h wieder von dem hohen Teil der Unrundscheibe ab; die Unter- 10g Stützung der Rolle hört auf, und das Belastungsgewicht k kann seme Kraft wieder durch Hebel f und Gewindespindel d auf den Sägebogen übertragen. In dem Augenblick, wo die Gewindespindel wieder belastet wird, steigt auch die Reibung in der Mutter e so hoch an, daß das Schalt-gewicht <p keine drehende Wirkung mehr auszuüben vermag.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist α wieder der Sägebogen, welcher auf dem Führungsarm b gleitet, der im Punkt c drehbar gelagert ist. Bei m greift ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform der Fig. 1 und 2 eine Gewindespindel d an, die am oberen ■ Ende eine Schnurrolle I trägt und durch Seil 0 und Schaltgewicht f in Umdrehung versetzt werden kann. Die Gewindespindel d trägt
wieder eine Mutter e, welche schwenkbar an dem einen Ende des Hebels f gelagert ist; das andere Ende des Hebels trägt die Hubrolle h, welche durch eine Unrundscheibe i gehoben und gesenkt wird. Im Punkt d des Hebels f greift eine Zugstange s an, die bei y mit einem Hebel u in Verbindung steht. Der Hebel u schwingt um den festen Punkt t und trägt am anderen Ende ein Gewicht k oder
to eine gespannte Feder r. ν ist ein fester Stützpunkt für den Hebel u.
Die Arbeitsweise dieser zweiten Ausführungsform ist folgende:
Es sei wieder angenommen, daß sich der Sägebogen entsprechend der in Fig. 3 gezeichneten Stellung der Antriebskurbel auf. dem Vorgang (Leergang) befindet. In dieser Lage liegt die Rolle h im Gegensatz zu der ersten und auch einer dritten Ausführungsform auf dem niedrigen Teil der Unrundscheibe auf. Ferner liegt auch der Hebel u auf seinem Stützpunkt ν auf, so daß das Gewieht k oder die Feder r keine Wirkung = auf die Zugstange s ausüben können. Bei weiterer Rechtsdrehung (s. Fig. 4) wird die Rolle h durch den hohen Teil der Unrundscheibe i angehobea. Der Hebel f schwingt, da die Säge auf dem Schnittgrund aufruht, also Punkt e Festpunkt ist, um Punkt e und überträgt seine Bewegung durch Zugstange s auf den Hebel u, der nun von seinem Stützpunkt υ abgehoben wird und das Grwicht k zur Wirkung kommen läßt. Und zwar überträgt sich die Kraft durch Hebel u, Zugstange s, Hebel f und Gewindespindel d auf den Führungsarm und damit auf den Sägebogen und bringt das Sägeblatt zum Schnitt. Während des Schneidvorganges senken sich unter dem Einfluß des Daumens k oder der Feder r der Sägebogen und sein Führungsarm nach abwärts entsprechend der abgenommenen Werkstoff menge. Dies dauert to lange, bis die Rolle h wieder von dem hohen Teil der Unrundscheibe abläuft und sich der Hebel f und damit auch
4-5 der Hebel u senken, bis letzterer auf seinem Stützpunkt ν auftrifft und das Gewicht k außer Wirksamkeit kommt. Die Säge gleitet dann beim Leergang unbelastet auf dem Schnittpunkt. Würde nun die Gewindespindel d in Ruhe bleiben, so könnte die Rolle h nicht auf dem tiefsten Punkt der Unrundscheibe zur Auflage kommen, da dl·? Mutter e entsprechend der Senkung des Führungsarmes bei der Werkstoffabnahme' sich nach abwärts bewegt hat, der Punkt 9 aber die gleiche Höhenlage wie ursprünglich einnimmt, so daß diese Bewegung einer Aufwärtsbeweg ang der Rolle h gleichkäme. Diese Aufwärtsbewegung wird aber dadurch verhindert, daß in dem Augenblick, wo der Hebel u auf den Stützpunkt ν auftrifft, die Gewindespindel naturgemäß entlastet und die Reibung in der Mutter- e so gering wird, daß das Schaltgewicht φ .die Spindel zu drehen vermag. Das Hineinschrauben der Spindel in die Mutter β erfolgt so lange, bis die Rolle h auf dem tiefsten Punkt der Unrundscheibe angekommen ist. Diese Schaltung entspricht der Schnitttiefe des voraufgegangenen Arbeitsganges. Läuft die Rolle bei fortgesetzter Drehung der Antriebskurbel wieder auf den hohen Teil der Unrundscheibe auf, so daß durch iUjheben des Hebels u von seinem Stützpunkt υ die Gewindespindel wieder eine Zugkraft erfährt, so steigt die Reibung in der Mutter so hoch an, daß das Schaltgewicht keine Wirkung mehr ausüben kann.
Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von den vorhergehenden durch die Art der Übertragung der Kraft des Gewichts k bzw. der Feder r auf den Führungsarm b. Der Sägebogen a gleitet wieder auf dem Führungsarm b, der in c seinen Drehpunkt hat. Im Punkt m des Führungsannes greift eine Zahnstange 5 an, welche mit dem Zahnrad 6 im Eingriff steht. Das Zahnrad 6 ist zusammen mit dem Schaltrad 7 auf einer im Gestell gelagerten Welle 8 fest aufgekeilt. Um die Welle 8 schwingt lose der Hebel f, welcher eine Schaltklinke g trägt, die in das Schaltrad 7 eingreift. Am rechten Ende des Hebels f sitzt wieder das Gewicht k oder Feder p. Außerdem trägt der Hebel f die Rolle h, welche von der Unrundscheibe i gehoben wird. Diese Ausführungsform arbeitet wie folgt:
Es sei wieder angenommen, daß sich der Sägebogen auf dem Vorgang befindet und die Antriebskurbel die in Fig. 5 gezeichnete Lage einnimmt. In dieser Stellung ist die Rolle h too durch die Unrundscheibe i angehoben und stützt somit das Belastungsgewicht k ab, wodurch die Krkftwirkung auf den Führungsarm und Sägebogen aufgehoben wird. Der Sägebogen gleitet infolgedessen unbelastet über das Arbeitsstück. Bei weiterer Rechtsdrehung (Fig. 6) läuft die Rolle h von dem hohen Teil der Unrundscheibe ab und überträgt das Gewicht k seine Kraft durch Hebel f, Schaltklinke g, Schaltrad 7, Zahnrad 6 und Zahnstange 5 auf den Führungsarm b und damit auf den Sägebogen α und bringt das Blatt zum Schneiden. Während des Schneidens senkt. sich der Sägebogen unter dem Einfluß des Gewichts k oder der Feder r mit der Zahnstange 5 nach abwärts, wobei das Zahnrad 8 und das Schaltrad 7 sich entsprechend der abgenommenen Werkstoffmenge drehen, während der Hebel f der Bewegung folgt. Dies dauert so lange, bis die Rolle h von dem hohen Teil der Unrundscheibe angehoben und das Gewicht k wieder abgestützt wird. Bei
der Anhubbewegung des Hebels f bleibt das ' Schaltrad 7 in seiner Stellung stehen, * indem die Klinke 9 über das"Schaltrad 7 nach ofcen i gleitet, und zwar so lange, wie die Aufwärts- ' bewegung des Hebels f anhält, also genau dem Maß entsprechend, um welches der Sägebogen beim Schnitt gesunken ist. Ist der Höhepunkt der Unrundscheibe erreicht, εο hört das Gleiten der Schaltklinke auf. Ein Anheben des Bogens kann also nicht eintreten. Beim weiteren Verlauf der Kurbeldrehung läuft die Rolle h wieder von dem hohen Teil der Unrundscheibe ab; der Hebel f senkt sich, und die Schaltklinke greift wieder in die Zähne des Schaltrades ein, wodurch das Gewicht k wieder seine belastende Wirkung, wie in Fig. 6 dargestellt, ausüben kann. !

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bügelkaltsäge, bei welcher die Gewichts- bzw. Federbelastung der Säge beim Leergang aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht bzw. die Feder bei Beginn des Leergangs in die Ausgangsstellung angehoben bzw. in den Anfangsspannungszustand zurückgeführt wird und dabei auf den Führungsarm des Sägebügels unter Vermittlung eines Schaltwerks einwirkt, das bei Beginn des Leergangs um die Schnittiefe des voraufgegangenen Arbeitsganges selbsttätig weitergeschaltet wird, während des Restes des Leergang5 aber in der Ausgangsstellung bzw. dem Anfangsspannungszustand gesperrt wird.
  2. 2. Bügelkaltsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht bzw. die Feder (k bzw. r in Fig. i, 2), unter Vermittlung eines Hebels (f in Fig. 1 und 2), einer an diesem schwenkbar angeordneten Mutter (e) und einer zugehörigen an dem Führungsarm (δ) des Sägebogens (et) dreh- und schwenkbaren Gewindespindel [d) während des Leergangs des Sägebogens von der Unrundscheibe (i) unter Vermittlung der Rolle (h) abgestützt wird und währenddessen die Nachschaltung des Sägebügels mittels der Gewindespindel durch eine Seilrolle (I), ein Seil (0) und ein Gewicht (p) erfolgt.
  3. 3. Bügelkaltsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht bzw. die Feder (k bzw. r in Fig. 3, 4) bei Beginn des Arbeitsganges angehoben bzw. gespannt, während des Leerganges dagegen in einer Tieflage bzw. im ganz oder teilweise entspannten Zustande abgestützt wird.
  4. 4. Bügelkaltsäge nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht bzw. die Feder (k bzw. r in Fig. 3, 4) an einem einarmigen Hebel (u) angreift, der in seiner unteren Endstellung durch einen festen Anschlag (v)- abgestützt wird und durch eine Zugstange (s) mit dem auf der Unrundscheibe (i) ruhenden Hebel (f) verbunden ist, dessen eines Ende mit dem Führungsarm (δ) des Sägebügels durch die an diesem Hebel schwenkbar angeordnete Mutter (e) und die zugehörige am Führungsarm dreh- und schwenkbare Schraubenspindel (d) verbunden ist, während die am anderen Hebelende gelagerte Rolle (h) mit der Unrundscheibe derart zusammenwirkt, daß beide Hebel (f und u) bei Beginn des Arbeitsganges angehoben und dadurch das Gewicht gehoben bzw. die Feder gespannt werden, während bei Beginn des Leergangs die Hebel sich wieder senken und damit auch das Gewicht gesenkt bzw. die Feder entspannt wird, wobei gleichzeitig die Spindel (dj durch die Seilscheibe (I) das Seil (0) und das Gewicht (j>) gedreht und dadurch in der Mutter (e) um den Hub des belasteten Hebels (f) verschraubt wird.
  5. 5. Bügelkaltsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht bzw. die Feder (k bzw. r in Fig. 5, 6) beim Arbeitsgange mit dem Führungsarm des Sägebügels mittels eines Gesperres (9, 7) gekuppelt ist.
  6. 6. Bügelkaltsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gewicht bzw. der Feder (k bzw. ν in Fig. 5,6) und dem Führungsarm des Sägebügels eine Übersetzung (7, 6) eingeschaltet ist.
  7. 7. Bügelkaltsäge nach Ansprach 1,2und4, dadurch gekennzeichnet, daÖ der von dem Gewicht bzw. der Feder (k bzw. ν in Fig. 5,6) too belastete Hebel (f) beim Sinken durch Schaltklinke (n), Schaltrad (I), Ritzel (e) und eine am Führungsarm (δ) angelenkte Zahnstange den Führungsarm abwärts schaltet, während beim Anheben des Hebels bei Beginn, des Leergangs das Schalt- " gesperre und der Führungsarm im Ruhezustand verbleiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919340657D 1919-09-28 1919-09-28 Buegelkaltsaege, bei welcher die Gewichts- bzw. Federbelastung der Saege beim Leergang aufgehoben wird Expired DE340657C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE340657T 1919-09-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE340657C true DE340657C (de) 1921-09-15

Family

ID=6228616

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919340657D Expired DE340657C (de) 1919-09-28 1919-09-28 Buegelkaltsaege, bei welcher die Gewichts- bzw. Federbelastung der Saege beim Leergang aufgehoben wird

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE340657C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH257803A (de) Vorrichtung an Furnierschälmaschine, zur Zentrierung des Holzblockes in der Maschine.
DE340657C (de) Buegelkaltsaege, bei welcher die Gewichts- bzw. Federbelastung der Saege beim Leergang aufgehoben wird
DE620970C (de) Selbsttaetige Schneidemaschine mit senkrecht beweglichem Stuetzschlitten fuer aus einer stehenden Presse fortlaufend austretende Tonrohre
DE453263C (de) Vorrichtung zum Schleifen und Polieren von Messerklingen
DE609358C (de) Buegelsaege mit selbsttaetiger Abhebeeinrichtung
DE366875C (de) Feilenhaumaschine
DE729632C (de) Handaushebegetriebe fuer durch Schlepper gezogene oder getragene Geraete
DE396067C (de) Buegelsaege
DE366532C (de) Metallbuegelsaege
DE329624C (de) Buegelsaege, bei welcher das Saegeblatt beim Rueckgang entlastet ist
DE375449C (de) Vorrichtung zum Regeln der Tischbewegung an Bogenablegern von Druckmaschinen o. dgl.
DE518831C (de) Heisseisenschlittensaege mit einem auf dem umlaufenden Gehaeuse eines Motors aufgesetzten Saegeblatt
DE672328C (de) Teilgeraet in Schleifmaschinen fuer Zahnraeder, Nutenwellen o. dgl.
DE376677C (de) Vorrichtung zum absatzweisen Vorschieben des Papier- oder Kartonstreifens in selbsttaetig arbeitenden Stanz- und Druckmaschinen
DE286409C (de)
AT37638B (de) Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln.
DE714135C (de) Aus mehreren Einzelstellwerken zusammengesetzte Verstellvorrichtung fuer einen Zylinder einer Rotationsdruckmaschine, insbesondere einer Rotationstiefdruckmaschine
DE280891C (de)
DE244353C (de)
DE410547C (de) Zeilenschaltvorrichtung
DE332493C (de) Pappenbiegemaschine
DE280461C (de)
DE400566C (de) Maschine zum Stanzen von Leder und aehnlichen Stoffen
DE505500C (de) Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Bandwickelmaschinen
DE435045C (de) Kreissaege