DE3407740C2 - - Google Patents

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DE3407740C2
DE3407740C2 DE19843407740 DE3407740A DE3407740C2 DE 3407740 C2 DE3407740 C2 DE 3407740C2 DE 19843407740 DE19843407740 DE 19843407740 DE 3407740 A DE3407740 A DE 3407740A DE 3407740 C2 DE3407740 C2 DE 3407740C2
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DE
Germany
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sliding body
channel
radius
sliding
cleaned
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DE19843407740
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English (en)
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DE3407740A1 (de
Inventor
Hans 4100 Duisburg De Lemki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEMKI, HANS, 4100 DUISBURG, DE
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Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F9/00Arrangements or fixed installations methods or devices for cleaning or clearing sewer pipes, e.g. by flushing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/30Devices to facilitate removing of obstructions in waste-pipes or sinks
    • E03C1/302Devices to facilitate removing of obstructions in waste-pipes or sinks using devices moved through the pipes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine rückstoßbetriebene Vorrichtung zum Rei­ nigen von Abwasserkanälen oder dergleichen bestehend aus einem länglichen Gleitkörper, dessen hohler Innenraum einerseits eine An­ schlußöffnung für einen drehbar anzuschließenden Schlauch oder der­ gleichen für das unter Hochdruck zuzuführende Vortriebs- und Spül­ mittel, und andererseits nach hinten gerichtete Düsenstrahlaus­ trittsöffnungen aufweist.
Eine solche Vorrichtung ist zum Beispiel aus der deutschen Offenle­ gungsschrift 16 09 175 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung ist der Gleitkörper als eine von Kufen getragene Gleitkörperplatte ausgebildet. Das vordere Ende der Gleitkörperplatte wird somit stän­ dig in einem gewissen Abstand vom Boden des zu reinigenden Kanals gehalten.
Diese bekannte Vorrichtung eignet sich immer dann nicht, wenn in dem Kanal ein Material verhältnismaßig großer Härte, z. B. Zementbrühe eingelaufen ist. Nach dem bisherigen Stand der Technik mußte man Bohr-, Fräs- oder Schneidgeräte einsetzen und in sehr aufwendiger Arbeit das Material, das sich im Kanal verfestigt hat, heraus­ arbeiten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Gerät der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß mit ihm auch stark verfestigte Ablagerun­ gen am Kanalboden aus dem Kanal herausgebracht werden, die durch Hochdruckstrahlmittel nicht mehr von der Kanalsohle gelöst werden können.
Die zur Lösung der gestellten Aufgabe notwendigen wesentlichen Merk­ male der Erfindung sind dadurch gegeben, daß der Gleitkörper sich keilförmig von hinten nach vorn und von oben nach unten bis zu einer Keilspitze verjüngt und eine untere, in Querrichtung gekrümmte, im Betrieb auf der Kanalsohle aufliegende Gleitfläche, die vorn in eine Schneide ausläuft, aufweist, wobei der Radius der Querkrümmung der Gleitfläche nicht größer als der Radius des kleinsten zu reinigenden Kanals ist. Die Unteransprüche nennen Ausführungsarten der Erfin­ dung.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß sich in jedem Kanal im Fließbereich eine Sielhaut befindet. Ablagerungen gleich welcher Art können daher keine feste Verbindung mit der Kanalinnenwand ein­ gehen. Trotzdem kann man solche Ablagerungen nicht einfach heraus­ ziehen und rausschieben, weil sich diese Ablagerungen auch in die Muffenspalten zwischen den einzelnen Rohr-Abschnitten legen. Es ist daher erforderlich, die Ablagerungen zu unterfahren und anzuheben. Durch die neue Vorrichtung wird das verfestigte Material unterfahren und dann angehoben; es wird ggfs. zerkleinert und kann danach nach hinten aus dem Kanal herausgedrückt werden. Dies wird durch die er­ findungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung als sogenannte Keildüse erreicht.
Die Vorrichtung wird vorzugsweise so betrieben, daß die Keildüse im Bereich des lotrechten Schachtes in den Kanal eingelegt wird. Dann wird zunächst ein so langes Teil des Schlauches, an dem die Keildüse hängt, im Schacht abgewickelt, wie der Entfernung vom Schacht bis zum Beginn der Verfestigung im Kanal entspricht. Dann erfolgt der Anschluß an eine Hochdruckpumpe, so daß die Keildüse mit großer Vor­ triebsgeschwindigkeit und Unterfahrkraft sich im Kanal vorwärts be­ wegt. Die Keildüse muß somit nicht auch noch die Schlauchhaspel zum Abwickeln des Schlauches gegen den Ölmotor der Haspel ziehen. Die Keildüse unterfährt also das verfestigte Material, hebt es an und läßt es über die vorzugsweise konkav abgerundeten oberen Flächen des Gleitkörpers gleiten. Dabei bricht das Material je nach seiner Dicke in Stücke unterschiedlicher Länge, z. B. bis zu 3,5 m Länge, aus­ einander. Durch die Zacken auf der Düsenoberfläche und Rückseite kann das Material dann beim Zurückziehen der Keildüse nach hinten zum Schacht gefördert werden.
Für den Fall, daß die Ablagerungen im Kanal zu hoch sind, wird zu­ sätzlich an der Keildüse ein sichelförmiges Schwert befestigt, wo­ durch die Ablagerungen von der Sohle her in Längsrichtung aufge­ spalten werden. Der Einsatz dieses Schwertes ist insbesondere dann wichtig, wenn z. B. in einem Rundkanal eine Zementbrühe eingelaufen ist und diese nach der Verfestigung höher als der halbe Durchmesser ist. Ein Anheben der Ablagerungen ist dann unmöglich, weil sich das Rohrprofil von seiner Mitte her nach oben hin wieder verengt. Die Ablagerungen müssen also vor dem Rücktransport mit dem Schwert zer­ kleinert werden.
Beim Einsatz der neuen Keildüse ist zu beachten, daß deren Höhe nicht größer sein soll als der Radius des Kanals, damit aufliegende Schalen beim Rücktransport nicht klemmen. Wichtig ist auch, daß die Spitze und die Hinterkante auf ebener Fläche sich befinden, so daß sie beim Vorschub fest auf dem Boden des Kanals aufliegen. Der Mit­ telbereich kann hohl ausgebildet sein, z. B. dadurch, daß die Gleit­ fläche des Körpers im mittleren Längenbereich eine unten offene Aus­ nehmung aufweist. Dadurch wird erreicht, daß die Düse nur 2 Aufla­ gepunkte hat und es ist sichergestellt, daß die Düsenspitze immer auf der Kanalsohle aufliegt und die Ablagerungen unterfahren kann. Außerdem wird eine Verschleißminderung erreicht. Die Schwertspitze soll bis in den Bereich der Düsenspitze vorgezogen sein, dadurch wird erreicht, daß beim Aufprall der Keildüse ein seitliches Ab­ rutschen vermieden wird. Um zu verhindern, daß angehobene Material­ stücke hochgeklappt werden, ist es zweckmäßig, die Schwertschneide sichelförmig auszubilden. Die jeweilige Schwerthöhe einschließlich Höhe der Düse soll so hoch sein, wie die Höhe der Ablagerungen. Zur Verminderung von Kanalbeschädigungen soll diese Gesamthöhe aber höchstens 5/6 des Kanaldurchmessers betragen.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsformen der neuen Keildüse, und zwar in
Fig. 1 eine Draufsicht, in
Fig. 2 und 3 Längsschnitte, in
Fig. 4 einen Querschnitt, in
Fig. 5 schematisch eine Seitenansicht und in
Fig. 6 und 7 Querschnitte zu Fig. 5.
Wie die Fig. 1 und 4 zeigen, besteht die neue Vorrichtung im wesentlichen aus dem Gleitkörper 1, in dem unterschiedliche Flossen 7, 7a und 7b in eine Längsnut 8 einsetzbar und mittels Schrauben 6 zu befestigen sind. Der Gleitkörper weist unten die Auflagefläche 1a auf und an der Oberseite abgerundete Flächen 1b. Seine Rückwand 1c weist zackenartige Vorsprünge 1d auf und über seinen Längsbereich befinden sich weitere zackenförmige Vorsprünge 1d, 1e. An der Rück­ wand befinden sich die Öffnungen 2 für den Schlauchanschluß zum Innenraum 4, der wiederum mit Öffnungen 3 zum Einsatz der Rückstoß­ düsen ausgerüstet ist. Die Keilspitze ist mit 5 bezeichnet.
Fig. 3 zeigt insbesondere unterschiedlich ausgebildete Flossen 7, 7a und 7b. Fig. 4 zeigt insbesondere im Bereich der zackenartigen Vorsprünge 1d die obere Abrundung des Gleitkörpers, auf die sich die angehobenen Materialstücke legen. Fig. 5 zeigt im hinteren Bereich des Gleitkörpers eine Nut 1f, in die die Messer 9 oder 10 eingesetzt und einstellbar mit den Schrauben 11 zu befestigen sind, wie Fig. 6 und 7 zeigen.

Claims (10)

1. Rückstoßbetriebene Vorrichtung zum Reinigen von Abwasser­ kanälen oder dergleichen bestehend aus einem länglichen Gleitkörper, dessen hohler Innenraum einerseits eine An­ schlußöffnung für einen drehbar anzuschließenden Schlauch oder dergleichen für das unter Hochdruck zuzuführende Vortriebs- und Spülmittel, und andererseits nach hinten gerichtete Düsenstrahlaustrittsöffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkörper (1) sich keilförmig von hinten nach vorn und von oben nach unten bis zu einer Keilspitze (5) verjüngt und eine untere, in Querrichtung gekrümmte, im Betrieb auf der Kanalsohle aufliegende Gleit­ fläche (1a), die vorn in einer Schneide ausläuft, auf­ weist, wobei der Radius der Querkrümmung der Gleitfläche (1a) nicht größer als der Radius des kleinsten zu reini­ genden Kanals ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkörper (1) eine obere konkave Tragfläche (1b) mit einem Radius aufweist, der nicht kleiner als der kleinste Radius des zu reinigenden Kanals ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Rückwand (1c) des Gleitkörpers (1) z. B. durch zackenartige Vorsprünge (1d) zum Herausschieben von Mate­ rialteilen ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Gleitkörper (1) an seiner Oberseite über seine Länge verteilt eine oder mehrere zackenartige Vorsprünge (1d, 1e) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Gleitkörper (1) in seiner Längsmitte eine mit ihrer vorderen oberen Spitze etwa bis in den Be­ reich der Keilspitze (5) reichende schwertartige, sichel­ förmige Flosse (7) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Flossen (7, 7a, 7b) unterschiedlicher Größe in einer Längsnut (8) des Gleitkörpers (1) auswechselbar einsetzbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich­ net, daß die Flossen (7, 7a, 7b) nach vorn und ggfs. auch nach hinten in eine Schneide auslaufen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß vorzugsweise im hinteren Bereich des Gleitkörpers (1) der Form des zu reinigenden Kanals ange­ paßte, mit der Schneide nach vorn weisende, Rundmesser (9) oder Flachmesser (10), vorzugsweise lösbar und im Abstand von der Längsachse des Gleitkörpers einstellbar, befestigt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Gleitfläche (1a) des Gleitkörpers (1) im mittleren Längenbereich eine unten offene Ausneh­ mung aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekenn­ zeichnet durch eine tiefe Lage des Schwerpunktes.
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