DE3408172A1 - Kran mit stabilisierenden ausfahrstuetzen - Google Patents

Kran mit stabilisierenden ausfahrstuetzen

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DE3408172A1
DE3408172A1 DE19843408172 DE3408172A DE3408172A1 DE 3408172 A1 DE3408172 A1 DE 3408172A1 DE 19843408172 DE19843408172 DE 19843408172 DE 3408172 A DE3408172 A DE 3408172A DE 3408172 A1 DE3408172 A1 DE 3408172A1
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Narahari Gattu
Joseph C. Cedar Rapids Ia. Terranova
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PPM Cranes Inc
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Harnischfeger Corp
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C9/00Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
    • B66C9/16Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes with means for maintaining alignment between wheels and track
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/72Counterweights or supports for balancing lifting couples
    • B66C23/78Supports, e.g. outriggers, for mobile cranes

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

GRÜNECKER, KINKELDEY, STOCKMÄIR & PARTNER %„» "·" PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
- U
A. GRUNECKER. KP1.-ins DR H. KINKELDEY. am.-ins DR W. STOCKMAIR, api.iNe..A DR K. SCHUMANN, oipl-phye P. H. JAKOB, dpi.-ms DR. G. BEZOLD. opu-chem
coeporätiom
154-00 Bishops Lane dr h.meyer-plath. or.-,ng
Brookfield, Wisconsin 55005
USA
8000 MÜNCHEN
MAXIMILIANSTRASSE
P 18 621-dg
Kran mit stabilisierenden Ausfahrstützen
Diese Erfindung betrifft Fahrkräne jenes Typs, die Ausleger aufweisen, welche bis zu 100 m und mehr in die Luft ausgefahren werden können; die Kräne weisen auch mit dem Boden in Eingriff stehende Räder auf, um den Kran fahrbar zu machen. Kräne dieses Typs verwenden sich radial erstreckende Ausfahrstützen, um den Kran dann zu stabilisieren, wenn er sich in der Betriebsstellung befindet. Ein Beispiel eines solchen Krans ist in den US-Patentanmeldungen mit den Nummern 203 941, 203 942, 203 943 und 203 944 gezeigt, die alle am 7. November 1980 eingereicht sind.
Bei Kränen dieser Art sowie auch bei anderen Kränen aus dem Stand der Technik sind die Ausfahrstützenanordnungen längs der Seiten der Räder des Krans schwenkbar, wenn dieser transportiert werden soll, was einen breiten Kran erzeugt, besonders dann, wenn er besonders groß ist.
TELEfDN (0891 2J2B62 TELEX 05-P9380 TELEGRAMME MONAPAT*
Die vorliegende Erfindung liefert einen mit Rädern versehenen Kran jenes Typs, der einen Ausleger aufweist, der von einem drehbaren oberen Aufbau getragen ist, welcher an einem länglichen Hauptrahmen angebracht ist. Der längliche Hauptrahmen weist eine Reihe von mit dem Boden in Eingriff stehenden Rädern über seine Längenerstreckung hinweg und auf jeder Seite des Hauptrahmens auf. Die vorliegende Erfindung liefert, genauer gesagt, radial schwenkbare Ausfahrstützen für einen solchen Kran, welche nicht nur aus einer sich radial erstreckenden Stabilisierungslage in eine Transportlage längs des Hauptrahmens geschwenkt werden können, sondern die Erfindung zieht ferner noch eine Einrichtung in Betracht, um die in ihrem Querschnitt rechteckigen Ausfahrstützenanordnungen so um ihre Längsachsen zu drehen, daß die Ausfahrstützen aus einer Stabilsierungslage, in welcher sich ihre Hauptquerachse in vertikaler Richtung erstreckt, in eine Transportlage gedreht werden können, in welcher sich die Hauptquerachse der Ausfahrstütze in einer horizontalen Lage befindet, und die Ausfahrstütze kann oberhalb der Räder und kompakt bzw. platzsparend längs der Seite des Hauptrahmens verstaut werden. Die Erfindung zieht ferner eine Antriebseinrichtung in Betracht, um nicht nur die AusfahrStützenanordnung um ihre Längsachsen um etwa 90° zu drehen, sondern die Antriebseinrichtung sorgt auch für die wirksame Verschiebung der Ausfahrstütze gegen den Hauptrahmen/ um hiermit verriegelt zu werden, sowie vom Hauptrahmen weg, um die Drehung der Ausfahrstütze um ihre Achse über den Bewegungsweg von 90° zu erleichtern. Es ist auch eine Antriebseinrichtung vorgesehen, um die AusfahrStützenanordnungen wirksam mit dem Hauptrahmen in der Stabilisierungslage zu verriegeln.
Die obigen und andere Ziele und Vorzüge der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend beim Fortgang der Offenbarung ersichtlich, wobei Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genommen wird.
In der Zeichnung ist:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Krans mit Gummireifen, der die vorliegende Erfindung verkörpert, wobei die Ausfahrstützen in Trans-
ports.tellung gezeigt sind, Fig. 2 eine Draufsicht schematischer Natur des Krans,
der in Fig. 1 gezeigt ist,
Fig. 3 eine schematische Ansicht des Hauptrahmens des Krans, wobei die Ausfahrstützen gezeigt
sind, wenn sie in ihre radial äußere Lage geschwenkt sind, jedoch bevor die Ausfahrstützen um ihre Achsen um 90° geschwenkt wurden,
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 3, wobei jedoch die
Ausfahrstützen dann gezeigt sind, wenn sie um 90° um ihre jeweiligen Längsachsen geschwenkt wurden und auch einwärts in eine verriegelte Stellung verschoben wurden, um hierbei die volle Betriebsstellung einzu
nehmen ,
Fig. 5 eine vergrößerte Teildraufsicht, die allgemein längs Linie 5-5 in Fig. 1 vorgenommen wurde, eines Abschnitts der Ausfahrstütze, °® wenn sie in die Transportlage verschoben
wurde, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist. Fig. 6 eine Ansicht ähnlich Fig. 5, wobei jetzt
auch die Ausfahrstütze ,dann gezeigt ist, wenn sie radial auswärts geschwenkt ist, bevor sie um 90° um ihre Längsachse geschwenkt wurde,
Fig. 7 eine vergrößerte Teilansicht einer der Ausfahrstützen, wie sie in Fig. 4 gezeigt sind,
Fig. 8 eine vergrößerte Teilansicht, die allgemein ° längs Linie 8-8 in Fig. 2 vorgenommen wurde,
Fig. 9 eine vergrößerte seitliche Teilansicht, die allgemein längs Linie 9-9 in Fig. 4 vorgenommen wurde und einen Abschnitt der Ausfahrstütze sowie des Hauptrahmens dann zeigt,
■ wenn die Ausfahrstütze in der voll verriegelten, wirksamen, den Kran abstützenden Stellung ist,
Fig. 10 eine Ansicht ähnlich Fig. 9, wobei jedoch
die Ausfahrstütze in der unverriegelten
Stellung und mit Abstand zum Hauptrahmen gezeigt ist,
Fig. 11 die Ansicht eines Schnitts, der längs Linie 11-11 in Fig. 10 vorgenommen wurde, jedoch in vergrößertem Maßstab,
Fig. 12 die Ansicht eines Schnitts, der längs Linie 12-12 in Fig. 10 vorgenommen wurd, jedoch in vergrößertem Maßstab,
Fig. 13 eine perspektivische Explosions-Teilansicht
eines Abschnitts des Hauptrahmens, einer
Ausfahrstütze und der Kraftbetätigungseinrichtung zwischen dem Hauptrahmen und der Ausfahrstütze, welche verwendet wird, die Ausfahrstütze relativ zum Hauptrahmen zu
schwenken, die Ausfahrstütze um ihre Längs-30
achse zu drehen und die Ausfahrstütze zum
Hauptrahmen hin und von diesem weg zu verschieben, um sie bezüglich dem Hauptrahmen zu verriegeln und zu entriegeln, und
Fig. 14 eine Perspektivansicht eines Teils jener Einrichtung, die in Fig. 13 gezeigt ist, um die Ausfahrstütze um ihre Längsachse zu drehen.
Nun wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben .
Der allgemeine Aufbau eines Krans mit Gummireifen, bei welchem diese Erfindung Anwendung findet, ist schematisch in Fig. 1 und 2 gezeigt und zeigt einen länglichen Hauptrahmen 2, der aus Stahlblech hergestellt ist und einen allgemein rechteckigen Querschnitt aufweist. Der Rahmen kann jenem Typ angehören, der in der US-Patentanmeldung Nr. 203 941 vom 7. November 1980 der Anmelderin gezeigt ist.
Dieser Hauptrahmen 2 umfaßt eine Mittelwanne 4, welche insgesamt die Form eines vertikalen Zylinders aufweist und an welcher eine insgesamt horizontale Platte 6 angeschweißt ist. Der Hauptrahmen umfaßt auch vier Paare paralleler Bleche 8, die sich von mit Umfangsabstand angeordneten Stellen von der Unterseite der Wanne aus erstrecken. Der Kran umfaßt einen drehbaren
Aufbau 10, der auf bekannte Art in der Wanne 4 angebracht und von dieser getragen ist. Ein Teleskopausleger 12 ist rund um eine Horizontalachse 14 am Aufbau 10 angebracht und kann vertikal in bekannter Weise durch einen großen hydraulischen Zylinder 16
in seine Lage versetzt werden. Ein Hinterteil 18 des Aufbaus wirkt als Gegengewicht für den sich in die Gegenrichtung erstreckenden Ausleger 12, und umfaßt, wie bekannt, einen Motor E. Der Kran umfaßt auch eine Reihe von mit dem Boden in Eingriff stehenden Rädern
W, die durch eine getrennte AntriebsguelIe betrieben werden können, sowie Getriebeeinrichtungen (nicht gezeigt) .
Jedes Ende des Hauptrahmens kann eine in eine Vertikal-35
lage bringbare, mit dem Boden in Eingriff bringbare Winde 22 enthalten, wie sie in der ebenfalls anhängigen US-Patentanmeldung 203 943 vom 7. November 1980 der Anmelderin gezeigt ist.
3.
Eine Anzahl von Ausfahrstützen-Anordnungen OA sind jeweils rund um die Vertikalachse 24 am Hauptrahmen schwenkbar angelenkt. Vier solche Ausfahrstützen-Anordnungen wurden gezeigt und wirken als Stabilisatoren, wenn sie sich in der Betriebsstellung befinden, um den im Betrieb befindlichen Kran Stabilität zu verleihen. Solche teleskopartige Ausfahrstützen und kraftbetriebene Schraubenspindeleinrichtungen hierfür sind in der US-Patentanmeldung 203 942 vom 7. November 1980 gezeigt. Die Ausfahrstützen, die in dieser Anmeldung gezeigt sind, sind aus einer radial auswärtsliegenden Stabilisierungslage in eine innere, seitliche Lage längs des Hauptrahmens schwenkbar. Diese Ausfahrstützen sind, 1^ wenn sie sich in der Transportstellung befinden, auswärts von den mit dem Boden in Eingriff stehenden Rädern schwenkbar und erhöhen demzufolge des Gesamtbreite des Kranes.
Die Erfindung liefert Ausfahrstützen-Anordnungen, die aus einer stabilisierenden Arbeitslage, die in Fig. 4 gezeigt ist, in eine Transportlage geschwenkt werden können, die in Fig. 2 gezeigt ist. Wenn sie sich in der Transportlage befinden, die in Fig. 2 gezeigt ist, wird vermerkt, daß sich die Auslegeranordnungen um 90° um ihre jeweiligen Längsachse aus der in Fig. 4 gezeigten Lage schwenken. Wenn sie sich somit in der Transportlage der Fig. 2 befinden, dann wurden sie in eine horizontale, flache Lage
bezüglich ihrer quer verlaufenden Maschinenachse geschwenkt und sind oberhalb der mit dem Boden in Eingriff stehenden Räder angeordnet. Auf diese Weise wurde die Gesamtbreite des Kranes dann, wenn er
sich in der Transportlage befindet, verringert. 35
Es wird nun noch näher auf die Ausfahrstützenanordnungen eingegangen, auf ihren Aufbau und auf ihre Anbringungseinrichtungen, wobei jede der vier Ausfahrstützenanordnungen in Aufbau und Funktion gleich ist und demzufolge auch nur eine im einzelnen beschrieben wird.
Die AusfahrStützenanordnungen sind in einer Foran mit rechteckigem Querschnitt hergestellt und als Stahlblechkonstruktion ausgeführt. Die Anordnungen umfassen einen äußeren, kastenartigen Abschnitt 30, in welchem teleskopartig ein innerer, kastenartiger Abschnitt 32 (Fig. 9) angebracht ist. Es wird darauf hingewiesen, daß der innere Abschnitt 32 teleskopartig im äußeren Abschnitt 30 ausfahrbar ist, und es wird für genügend erachtet, darauf hinzuweisen, daß die Einrichtung für eine solche Teleskopbewegung der AusfahrStützenanordnungen jenem Typ angehören kann, der in der genannten US-Patentanmeldung Nr. 203 942 gezeigt ist. Da die Einrichtung für das teleskopartige Ausfahren der Ausfahrstützen, für sich alleine betrachtet, nicht von der vorliegenden Erfindung weitergebildet wird, werden diesbezügliche Einzelheiten auch nicht angesprochen.
Nahe dem Außenende einer jeden der Ausfahrstützen ist eine in eine vertikale Lage bringbare Winde 36 angeordnet, die jenem Typ angehören kann, der in der US-Patentanmeldung Nr. 203 943 gezeigt ist, die ^ am 7. November 1980 eingereicht wurde, aber da diese Winden, für sich alleine betrachtet, durch die vorliegende Erfindung nicht weitergebildet werden, werden ihre Einzelheiten nicht weiter angesprochen.
Es wird nun weiter auf die Einzelheiten der Ausfahrstützenanordnung Bezug genommen; der äußere, kastenartige Abschnitt 30 umfaßt 'eine Bodenplatte 41, zwei gegenüberliegende Seitenwände 42 und 43 sowie
ein Oberblech 44, welche alle zusammengeschweißt sind, jso daß sie einen einteiligen, kastenartigen, länglichen Baukörper bilden, dessen Querschnitt rechteckig ist. Wie in Fig. 11 gezeigt, weist die Ausfahrstützenanordnung eine rechteckige Querschnittsform auf und weist eine größere Querachse 45 und eine kleinere Querachse 46 auf.
Es wird vermerkt, daß die Bodenplatte 41 einen vorspringenden Abschnitt 41a an ihrem Innenende aufweist, der dazu eingerichtet ist, zwischen den mit Abstand angeordneten, parallelen Blechen 8 am Hauptrahmen aufgenommen zu werden, wenn die Ausfahrstütze in ihre radial äußere Lage geschwenkt ist, die in Fig. gezeigt ist.
Wie deutlich in Fig. 13 gezeigt ist, ist eine mechanische Einrichtung für jede der Ausfahrstützen und zur schwenkbaren Anbringung der Ausfahrstützen am Hauptrahmen vorgesehen, und zwar, genauer gesagt, am Wannenabschnitt des Hauptrahmens. Diese mechanische Einrichtung bildet die Einrichtung zum Verschwenken der Ausfahrstützen relativ zum Hauptrahmen sowie zwischen der Transportlage, die in Fig. 2 gezeigt ist, und der stabilisierenden Arbeitslage, die in Fig. 4 gezeigt ist. Diese Einrichtung ist auch in der Lage, die Ausfahrstützenanordnungen um 90° um ihre einzelnen Längsachsen zu schwenken, und zwar zwischen der horizontalen, flachen, in Fig. 2 gezeigten Lage, in der sie über den Rädern versorgt sind, und der stabilisierenden Arbeitslage, die in Fig. 4 gezeigt ist, in welcher die Hauptquerachse der Ausfahrstütze in vertikaler Richtung angeordnet ist. Zusätzlich sorgt dieser Mechanismus für das Verschieben aer Ausfahrstützenanordnung zwischen einer Lage, in welcher sie einen Abstand zur Wanne aufweist, wie in Fig. 3 gezeigt ist, und einer Lage, die in Fig. gezeigt ist, in welcher die Ausfahrstützenanordnungen
mit dem Hauptrahmen in der stabilisierenden Lage verriegelt sind. Es wird nun detaillierter auf den Betätigungsmechanismus für die Ausfahrstützenanordnung eingegangen.
5
Die Ausfahrstützenanordnung ist am Hauptrahmen auf die folgende Weise getragen. Ein vertikaler Ständer
5 0 ist mit seinem oberen Ende in einer öffnung 51 im horizontalen Blech 6(Fig. 13) angebracht und ist auch mit seinem unteren Ende in einem mit einer Öffnung versehenen Bügel 53 angebracht, der an die Wanne angeschweißt ist. Am vertikalen Ständer 50 ist ein rohrförmiger Tragarm 54 starr und hiervon abstehend befestigt, der sich axial in die Ausfahr-
Stützenanordnung hinein erstreckt und im freien Ende 55 endet. Wie deutlich in den Fig. 11 und 13 gezeigt, sind Kurvenabtastrollen 56 und 57 starr am Arm 54 befestigt und erstrecken sich an jeder Seite hiervon. Ein rohrförmiges Kurventeil 60
ist starr mittels Bügeln 61 und 62 an der Innenseite des Ausfahrstützen-Anordnungsteiles 30 befestigt. Wie in Fig. 14 gezeigt, ist das rohrförmige Kurventeil 60 an den Stellen 63 bzw. 64 an den Lagerbügeln 61 und 6 2 angeschweißt. Die Bügel 61 und 62 sind an
den Seitenwänden des Ausfahrstützen-Anordnungsteils
30 mittels Büchsen 66 und 67 (Fig. 11) festgelegt, welche ihrerseits starr an den Seitenwänden der Ausfahrstützenanordnung durch Kopfschrauben 68 befestigt sind. Somit ist das rohrförmige Kurventeil 30
6 0 starr am Ausfahrstützen-Anordnungsteil 30 sowie
innerhalb dessen angeordnet, undidie Drehung des Kurventeils 60 durch eine insoweit beschriebene Anordnung veranlaßt die gleiche Drehung der Ausfahrstützenanordnung.
Das rohrförmige Kurventeil 60 weist ein Paar Kurvenspuren 70 auf, die in seine Seitenwände eingeschnitten bzw. eingefräst sind. Die Kurvenspuren umfassen einen sich axial erstreckenden, geraden Abschnitt 7OA (Fig. 13) sowie einen axial geneigten Abschnitt 7OB. Diese Kurvenspuren 70 nehmen die Mitnehmer 56 und 57 auf, die am Tragarm 54 befestigt sind. Ein doppelt wirkender, hydraulischer Zylinder 72 ist mit jedem seinen Enden mittels kugeliger Muf-.fen 74 am Vertikalständer 50 und an den gegabelten Bügeln 73 am Außenende des rohrförmigen Kurventeils 60 befestigt. Das Aus- und Einfahren des doppelt wirkenden Zylinders 72 veranlaßt das rohrförmige Kurventeil und seine Ausfahrstützenanordnung, axial verschoben zu werden, wenn die Mitnehmer 56 und 57 sich in dem geneigten Abschnitt 70B des Kurventeils befinden, das heißt zum Hauptrahmen hin und von diesem weg. Diese Verschiebebewegung veranlaßt das rohrförmige Kurven teil 60, sich um seine Längsachse Z11 drenen,wenn sich die Mitnehmer 56,57 im geneigten Abschnitt 7OE der Kurvenspur 70 befinden, wobei es die Ausfahrstützenanordnung OA mit sich führt und ebenfalls dreht. Somit wird die Gesamtdrehung der Ausfahrstützenanordnung um ihre Längsachse vom Kurvenspurabschnitt 7OB des Kurventeils 60 veranlaßt, welches zwangsweis-e über die Mitnehmer 56 und 57 geführt wird, welche ihrerseits bezüglich dem Hauptrahmen festliegen. Auf diese Weise wird, wenn der hydraulische Zylinder 72 in der einen oder anderen Richtung
betätigt wird/ die Ausfahrstützenanordnung veranlaßt, sich um 90° zu drehen, und zwar zwischen einer Lage, in welcher die Hauptquerachse 45 des Querschnitts (Fig. 11) sich in einer "horizontalen" Lage, d.h. in einer untergebrachten Lage, befindet, die in Fig. 2 und 5 gezeigt ist, und der Lage, in welcher sich die Hauptachse 4 5 in einer vertikalen Lage befindet, wie in Fig. 4 und 7 gezeigt.
Wie in Fig. 10 gezeigt, weist die Ausfahrstützenanordnung einen kleinen Abstand zur Wanne oder zum Hauptrahmen auf, so daß sie sich um die oben erwähnten 90° drehen kann. Wenn allerdings die Ausfahrstützenanordnung endgültig die stabilisierende Arbeitslage eingenommen hat, in welcher sich die Haupt-Querachse 45 in vertikaler Lage befindet, wie in Fig. 7 gezeigt, muß sie gegen den Hauptrahmen angedrückt werden, wie in Fig. 9 gezeigt, und in dieser Lage verriegelt werden. Wenn somit der hydraulische Zylinder 72 voll eingefahren ist, dann nimmt die Ausfahrstützenanordnung die Lage der Fig. 9 ein. Die Ausfahrstützenanordnung ist dann in der Betriebslage durch Doppel-Verriegelungsstifte 76 verriegelt, welche in aufeinander ausgerichtete Löcher 78 im Teil 8 und Löcher 79 im unteren Abschnitt 41a des Ausfahrstützen-Anordnungsteiles 30 eingepreßt sind. Diese Verriegelungsstifte werden wirksam in diese fluchtenden Löcher eingeführt und aus diesen herausgezogen, und zwar mittels eines hydraulischen Zylinders 80 und seines Kolbens 81, der im vertikalen Ständer 50 angeordnet ist.
Eine hydraulische Zylindereinrichtung 84 ist zwischen dem Hauptrahmen, d.h. der Wanne 4, und den gegabelten Bügeln 85 (Fig. 13) vorgesehen, die am vertikalen Ständer befestigt sind. Die Ausfahrstützenanordnung ist somit zwischen der Transportlage und der stabilisierenden Lage durch Ein- und Ausfahren des doppelt wirkenden hydraulischen Zylinders 84 schwenkbar
Auf die obige Weise kann die Ausfahrstützenanordnung aus ihrer versorgten Lage, die in Fig. 2 und 5 gezeigt ist, in welcher die Hauptachse 45 horizontal ist (d.h., die Ausfahrstütze befindet sich in ihrer "flachen" lage) und der mittleren, unverriegelten Lage, die in Fig. 3 und 6 gezeigt ist, geschwenkt werden. Die Ausfahrstützenanordnuingen werden dann
um 90° um ihre Längsachsen gedreht, wenn der hydraulische Zylinder 72 betätigt wird und die Mitnehmer 56 und 57 im geneigten Abschnitt 7OB der Kurvenspur ablaufen. Die Ausfahrstützenanordnung befindet sich dann in der Zwischenlage, die in Fig. 10 gezeigt ist. Ein weiteres Einfahren des Zylinders 72 preßt dann die Ausfahrstützenanordnung einwärts gegen die Wanne, und wenn die Anordnung voll in Eingriff mit der Wanne gelangt ist, dann pressen der hydraulische Zylinder 80 und der Kolben 81 (Fig. 12) den Verriegelungsstift 76 nach unten in die fluchtenden Löcher 78 und 79 zwischen den Rahmenteilen 8 und dem unteren Teil der Wand 41 der Ausfahrstützenanordnung. Das obere, innere Ende 88 (Fig. 10) liegt dann einfach fest gegen die Fläche 89 des Hauptrahmens an.

Claims (3)

  1. Kran mit stabilisierenden Ausfahrstützen
    Ansprüche
    Kran, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale in Hauptrahmen (2) und mit dem Boden in Eingriff stehende Räder (W), die über die Länge des Rahmens hinweg auf jeder Seite hiervon zum Tragen des Rahmens für die Fahrt längs des Bodens angeordnet sind,
    der Hauptrahmen weist eine allgemein mittige Wanne (4), einen drehbaren Aufbau (10), der an der Wanne angebracht ist, und stabilisierende Ausfahrstützenanordnungen (OA) auf, die schwenkbar am Hauptrahmen nahe der Wanne angebracht sind, eine Einrichtung (24) zur schwenkbaren Anbringung einer jeden der Ausfahrstützen am Hauptrahmen zum Verschwenken der Ausfahrstützen zwischen einer sich radial erstreckenden, den Kran stabilisierenden Lage
    TELEFON (089) 222862
    TELEX 05-29380
    ME MONAPAT*
    TELEFAX (GFi IU CCiTT. (089) 222Θ67;
    und einer Transportlage der Ausfahrstützen, in welcher sie längsseits des Hauptrahmens und oberhalb der Räder angeordnet sind,
    - die Ausfahrstützen sind länglich, weisen eine
    rechteckige Querschnittsform auf und haben eine Längsachse, sowie eine Hauptguerachse (45) und eine Nebenquerachse (46), und
    - eine kraftbetriebene Einrichtung (72) zum Drehen der Ausfahrstützen um ihre Längsachsen, wobei die Hauptguerachse der Ausfahrstützen eine horizontale Lage einnimmt, wenn die Ausfahrstütze längsseits des Hauptrahmens oberhalb der Räder versorgt ist, und wobei die Querachse sich in allgemein vertikaler Richtung erstreckt, wenn sich die Ausfahrstütze in der radial ausgefahrenen, stabilisierenden Lage erstreckt.
  2. 2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ferner die kraftbetriebene Einrichtung einen Tragarm (54) umfaßt, der schwenkbar am Hauptrahmen nahe der Wanne angebracht ist, um die Ausfahrstützenanordnung zu tragen, sowie eine Kurveneinrichtung (70) und Mitnehmereinrichtung (56, 57), die zwischen dem Tragarm und der Ausfahrstützenanordnung angeschlossen sind, und auch einen kraftbetriebenen Zylinder (72) aufweist, um die Ausfahrstützenanordnung am Tragarm zu verschieben und die Betätigung der Kurveneinrichtung und Mitnehmereinrichtung zu veranlassen, um hierbei die AusfahrStützenanordnung um ihre Längs-
    , , ,
    achse zu drehen.
  3. 3. Kran nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (76, 80) zur lösbaren Verriegelung der
    Ausfahrstützenanordnung am Hauptrahmen, wobei die 35
    Ausfahrstützenanordnung am Hauptrahmen in der Stabilisierungslage verriegelt sowie entriegelt und vom Hauptrahmen weg längs des Tragarmes verschoben werden kann, um es der Ausfahrstützenanordnung zu ge-
    -3-
    1 statten, um ihre Längsachse gedreht zu werden.
DE19843408172 1983-03-07 1984-03-06 Kran mit stabilisierenden ausfahrstuetzen Granted DE3408172A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/472,732 US4496062A (en) 1983-03-07 1983-03-07 Crane having stabilizing outriggers

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Publication Number Publication Date
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DE3408172C2 DE3408172C2 (de) 1989-09-21

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ID=23876717

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843408172 Granted DE3408172A1 (de) 1983-03-07 1984-03-06 Kran mit stabilisierenden ausfahrstuetzen

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KR (1) KR920004526B1 (de)
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