DE340837C - Zielfernrohr mit in einer Schneckengangeinstellfassung sitzendem Umkehrsystem - Google Patents

Zielfernrohr mit in einer Schneckengangeinstellfassung sitzendem Umkehrsystem

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DE340837C
DE340837C DE1920340837D DE340837DD DE340837C DE 340837 C DE340837 C DE 340837C DE 1920340837 D DE1920340837 D DE 1920340837D DE 340837D D DE340837D D DE 340837DD DE 340837 C DE340837 C DE 340837C
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Germany
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eyepiece
housing
reversing system
rifle scope
tube
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DE1920340837D
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Optische Anstalt CP Goerz AG
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Optische Anstalt CP Goerz AG
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    • G—PHYSICS
    • G02—OPTICS
    • G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/14—Viewfinders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Zielfernrohr mit in einer Schneckengangeinstellfassung sitzendem Umkehrsystem. Bei Zielfernrohren wendet man gelegentlich verschiebbare Umkehrsysteme an, sei es um einen Vergrößerungswechsel herbeizuführen, sei es urn die Bildschärfe des Instruments einzustellen.
  • Bei dem Anbringen solcher Zielfernrohre auf der Waffe muß in der Regel das Instrument in der Art auseinandergenommen werden, daß die Optik daraus entfernt wird. Das gilt besonders vom Okular und dem Umkehrsystem. Es ist wichtig, daß bei dieser Demontierung des Instruments die gegenseitige Justierung von Okular und Umkehrsystem nicht gestört wird, und daß diese das Okularmikroskop bildenden Teile zusammenbleiben und nicht im Innern beschmutzt werden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung von Zielfernrohren der genannten Art, bei welcher der genannten Bedingung in vollkommener Weise genügt ist, wobei zugleich erreicht ist, daß die Einstellvorrichtungen besonders unempfindlich gegen die Einwirkung des Rückstoßes gemacht sind.
  • Die Erfindungszwecke sind dadurch erreicht, daß die mit stark steigendem Gewinde ausgerüstete Schneckenfassung des Umkehrsysfems undrehbar im .Instrumenthauptgehäuse angeordnet ist und in einer vom Okularmikroskopgehäuse gebildeten Mutter sitzt, welche letztere gegen Längsverschiebung im Instrumenthauptrohr durch einen in einer Ringnut des Okularmikroskopgehäuses gelagerten Führungsklotz gesichert wird, der mit dem Instrumenthauptrohr verschraubt ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß man nach Lösen der Verbindung zwischen dem in der Nut des Okularmikroskopgehäuses sitzenden Führungsklotz vom Instrumenthauptrohr das ganze Okularmikroskopgehäuse mit seinen Einstellvorrichtungen einfach aus dem Hauptrohr herausziehen kann.
  • Bei Instrumenten, bei welchen die Verstellung des Umkehrsystems im Instrumentgehäuse eine Änderung der Vergrößerung herbeiführt, ist es wichtig, daß bei dieser Verschiebung des Umkehrsystems, nicht auch zu gleicher Zeit eine Verstellung des Okulars unbeabsichtigterweise eintreten kann. Um eine solche Verstellung zu verhindern, wird daher nach einem weiteren Teil der Erfindung das Okulareinstellgewinde mit einer Feststellvorrichtung versehen, wodurch das Okular in jeder Einstellage gegen unbeabsichtigte Verstellung gesichert werden kann, während das Umkehrsystem zwecks Vergrößerungswechsels durch Drehung des Okularrohrs ver->schiebbar bleibt.
  • Eine Ausführungsform des neuen Instruments ist auf der Zeichnung v er#nschaulicht, und zwar in Fig. i in einem Längsschnitt, teilweise in Ansicht und in den Fig.2 bis q. in Querschnitten -nach den Linien a-b, c-d, e-f der Fig. i.
  • Die Optik des Instruments ist als bekannt vorausgesetzt. Sie besteht aus einem Objektiv i, einer Feldlinse 2, einem Umkehrsystem 3 und einem Okular q.. Diese Optik entspricht einem Zielfernrohr, bei welchem die Verschiebbarkeit des Umkehrsystems dem Zweck eines Vergrößerungswechsels dient.
  • Die Fassung 5 des Umkehrsystems ist, um Sicherheit gegen Verletzung durch den Rückstoß beim Schuß zu erzielen, mit einem massiven Gewinde mit voller Mutterführung versehen, wobei dem Gewinde eine starke Steigung gegeben ist, um die für den Vergrößerungswechsel erforderliche verhältnismäßig starke Verschiebung durch eine kurze Drehung des Okularmikröskops zu ermöglichen. Die Fassung 5 des Umkehrsystems sitzt in einer Mutter 6, welche fest mit dem Okularmikroskopgehäuse 7 verbunden ist. Nach der Darstellung der Zeichnung hat der Mutterkörper auf seiner Außenfläche eine Ringnut 8, in welcher ein Führungsklotz 9 sitzt, der durch zwei Schrauben io mit dem Instrumenthauptrohr i i verschraubt ist. Der Führungsklotz 9 hat die Form eines Halbringes, der an seinen beiden Enden zwecks Federung geschlitzt ist. An dem Führungsklotz 9 sitzt eine sich in der Längsrichtung des Instruments erstreckende Führungszunge i2, welche an dem Klotz durch eine Schraube 13 befestigt ist. Der die Nut 8 auf der Vorderseite begrenzende Mutterflansch 1q. ist mit einer Nase 15 ausgestattet, welche zur Begrenzung der Drehbewegung des Okularmikroskopgehäuses 7 durch Anschlag der Nase 15 gegen die Zunge 12 dient. An der Fassung 5 des Umkehrsystems sitzt ein zu einer Gabel ausgebildeter Führungsflansch 16, dessen gegabeltes Ende die Führungszunge 12 zwischen sich faßt.
  • Die Okularfassung 17 ist in dem Okularmikroskopgehäuse 7 durch Gewindegänge 18, welche von Führungs- und Klemmschrauben i9 durchsetzt werden, einsteilbar.
  • Die Benutzung und Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt: Zunächst wird die Scharfeinstellung des Bildes durch Drehen des Okularrohrs nach Lösen der Schrauben i9 bewirkt und hierauf die Schrauben i9 wieder fest angezogen, so daß -die beiden Abschnitte 7 und 17 des Okularmikroskopgehäuses unverrückbar gegeneinander sind. Die Einstellung .der Vergrößerung erfolgt dann durch Drehen des Okularmikroskopgehäuses, wobei sich die Umkehrsystemfassrrgg 5 in der Mutter 6, ohne sich zu drehen, verschiebt.
  • Wenn das Instrument etwa zum Zwecke des Anbringens an einer Waffe auseinandergenömmen werden soll, dann löst man die Schrauben io und kann jetzt das ganze Okularmikroskop nebst allen zugehörigen Einstellteilen aus dem Instrumenthauptrohr i i herausziehen. Die Zusammensetzung erfolgt durch einfaches Wiedereinschieben und Einsetzen der Schrauben io.
  • Beim Gebrauch des Zielfernrohrs auf der Waffe wird der Rückstoß dadurch unschädlich aufgenommen, daß sich das Okularmikroskopgehä.use gegen den hinteren Rand des Hauptrohrs i i legt. Wenn das verstellbare Umkehrsystem des' Zielfernrohrs nicht zum Vergrößerungswechsel, sondern in etwas abweichender optischer Anordnung nur zur Einstellung der Bildschärfe dient, dann fällt die Sondereinstellung des Okulars fort.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSpRÜcHE: i. Zielfernrohr mit in einer Schneckengangeinstellfassung sitzendem Umkehrsystem, dadurch gekennzeichnet, daß die mit stark steigendem Gewinde ausgerüstete und gegen Drehung im Instrumenthauptgehäuse gesicherte Schneckenfassung des Urnkehrsystems in einer vom Gehäuse :des Okularrnikroskops gebildeten Mutter sitzt, welche letztere gegen Längsverschiebung im Instrumenthauptrohr durch einen in einer Ringnut des Okularmikroskopgehäuses gelagerten Führungsklotz gesichert wird, der mit dem Instrurnenthauptrohr verschraubt ist.
  2. 2. Zielfernrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Ringnut des Okularmikrosliopgehäuses sitzende Führungsklotz mit einer in der Längsrichtung des Rohrs sich erstreckenden Führungszunge versehen ist, an welcher sich ein Flansch der Schneckengangfassung des Umkehrsystems bei dessen Verstellung gradlinig führt.
  3. 3. Zielfernrohr nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flansch des Okularmikroskopgehäuses mit einer Anschlagnase versehen ist, welche beim Drehen des Gehäuses gegen die Führungszunge anschlägt und die Bewegung begrenzt. d.. Zielfernrohr, bei dem durch Verschieben des. Umkehrsystems ein Vergrößerungswechsel herbeigeführt wird, gekennzeichnet durch die Kombination der Anordnung nach Anspruch i mit einer besonderen Feststellvorrichtung für das gegenüber dem Umkehrsystem verstellbare Okular.
DE1920340837D 1920-11-25 1920-11-25 Zielfernrohr mit in einer Schneckengangeinstellfassung sitzendem Umkehrsystem Expired DE340837C (de)

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