DE340847C - Kraftuebertragung - Google Patents

Kraftuebertragung

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DE340847C
DE340847C DE1920340847D DE340847DD DE340847C DE 340847 C DE340847 C DE 340847C DE 1920340847 D DE1920340847 D DE 1920340847D DE 340847D D DE340847D D DE 340847DD DE 340847 C DE340847 C DE 340847C
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    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H29/00—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
    • F16H29/02—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts
    • F16H29/08—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts in which the transmission ratio is changed by adjustment of the path of movement, the location of the pivot, or the effective length, of an oscillating connecting member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Kraftübertragung. Die Erfindung betrifft eine Kraftübertragung und hat insbesondere eine Einrichtung zum Gegenstande, mittels deren eine Drehbewegung durch eine absatzweise angreifende bzw. in einer Richtung wirkende Kupplung von einer Welle auf eine andere übertragen wird. Der Hauptzweck der Erfindung ist der, eine einfache Kraftübertragungseinrichtung zu schaffen, deren Benutzung die gewöhnliche Kupplung sowie die Geschwindigkeitswechselgetriebe überflüssig macht, während gleichzeitig die betreffende Maschine angehalten und in Gang gesetzt sowie mit größerer oder geringerer Geschwindigkeit ohne jede Unterbrechung in der Kraftübertragung angetrieben werden kann.
  • Erreicht wird dies durch eine einfache aber wirkungsvolle Anordnung von Kniehebeln und Betätigungsvorrichtungen für diese, durch welche Kniehebel die obenerwähnte, in einer Richtung antreibende Kupplung betätigt und die Antriebswelle in Umdrehung gesetzt wird. Ferner sind Mittel zur Änderung der Hübe der Kniehebel und dementsprechend derjenigen der Antriebskupplung zwischen den Hebeln und der getriebenen Welle vorgesehen, wodurch die Umlaufgeschwindigkeit der letzteren überwacht werden kann.
  • Die Kniehebel können sowohl für Vorwärtsantrieb wie auch für Rückwärtsantrieb durch eine einfache Verstellung eines ihrer Glieder eingestellt werden. Die obenerwähnten, in einer Richtung wirkenden Kupplungen sind zweckmäßig als auf eine Trommel wirkende Reibungsbänder ausgebildet, die gleichzeitig als Bremsen benutzt werden können.
  • Auf den Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine gemäß der Erfindung ausgeführte Kraftübertragung in senkrechtem Längsschnitt, während ' Fig. 2 einen wagerechten Schnitt durch das Gehäuse des Getriebes zeigt, der die inneren Teile in Ansicht erkennen läßt.
  • Die Fig. 3 und q. sind den Fig. i bzw. 2 ähnliche Darstellungen, die eine andere Ausführungsform veranschaulichen.
  • Fig. 5 zeigt eine Einzelheit in wagerechtem Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. i.
  • Bei Ausführung des Erfindungsgegenstandes für den Antrieb einer Welle, wie sie bei i dargestellt ist, findet ein Paar Kniehebel 2 und 3 Verwendung, die bei ¢ aneinandergelenkt sind und mit einer in einer Richtung antreibenden Kupplung oder absatzweise angreifenden Vorrichtung 5 in Verbindung stehen. Zur Betätigung der Glieder 2 und 3 dient ein umlaufender Nocken 6. Dieser wirkt in der Weise auf den Kniehebel ein, daß er das äußere Ende des Gliedes 2 hin und her bewegt, und zwar in einer quer zur Welle i liegenden Richtung. Während einer Bewegung des Gliedes 2 dreht die Kupplung 5 die Welle i um einen Teilbetrag, während die Kupplung bei der Rückkehrbewegung des genannten Gliedes leergeht. Zweckmäßig ist die Einrichtung so getroffen, daß das -Glied 3 derart gedreht werden kann, däß der Winkel zwischen den beiden Gliedern des Kniehebels beliebig geändert werden kann. Auf diese Weise können bei demselben Hube des Nockens o. dgl. 6 die Hübe des Gliedes 2 zwecks Regelung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle i vergrößert bzw. verkleinert werden. Ferner ist zweckmäßig ein weiteres Glied 2a vorgesehen, das mit dem Gliede 2 einen Winkel bildet und an dem einen Ende auf dem Gelenkzapfen 4 gelagert ist, während das andere Ende durch Vermittlung einer in einer Richtung wirkenden Kupplung 5a auf die Welle i einwirken kann. Das Glied 3 kann zwecks Bewegungsumkehr in wirksame Beziehung zu dem Gliede 2a gebracht werden, wie in Fig. 3 in gestrichelten Linien angedeutet ist. Befinden sich die Glieder in dieser gegenseitigen Lage, so kann die Geschwindigkeit in derselben Weise wie oben beschrieben verändert werden.
  • Das freie Ende des Gliedes 3 ist mit einer Rolle oder einem anderen geeigneten Gleitstück 7 versehen, das längs einer gekrümmten Bahn 8 bewegt werden kann, die zweckmäßig konzentrisch zu dem Zapfen 4 verläuft. Vermöge dieser Einrichtung kann das Glied 3 in der obenerwähnten Weise eingestellt werden, und die betreffenden Teile erhalten bei jedem Hube des Nockens o. dgl. 6 einen nach außen gerichteten Stoß. Für die Einstellung des Gliedes 3 in der beschriebenen Weise ist eine Steuerwelle g vorgesehen, die einen gabelförmigen Kurbelarm io trägt. Zwischen den Schenkeln dieses Armes ist eine Blattfeder befestigt, deren freies Ende durch einen Lenker 12 mit dem Gliede 3 verbunden ist. Die Feder kann innerhalb der durch den Arm io gebildeten Gabel eine beschränkte Bewegung ausführen. Der Zwischenraum zwischen den Gabelschenkeln erweitert sich zu diesem Zwecke nach dem freien Ende zu. Durch Drehen der Welle g, die durch Vermittlung einer noch zu beschreibenden Vorrichtung von dem die Einrichtung Bedienenden betätigt wird, kann das Glied 3 in wirksame Beziehung zu jedem der Glieder 2 und 2a und außerdem in verschiedene Winkelbeziehungen zu diesen Gliedern gebracht werden. Während solcher Einstellungen des Gliedes 3 bildet die Feder 1i eine nachgiebige Verbindung zwischen diesem Gliede und der Steuerwelle g. An Stelle der Drehwelle g können zur Steuerung des Gliedes 3 natürlich auch andere Kontrollorgane benutzt werden.
  • Wie die Fig. 2 und 4 erkennen lassen, sind sämtliche Glieder 2, 2a und 3 in der Nähe des Drehpunktes 4 gabelförmig ausgebildet. Der Drehzapfen 4 ist zweckmäßig zwischen den Gabeln der verschiedenen Glieder mit Rollen oder anderen Gleitstücken 14 ausgerüstet, auf die die Nocken 6 wirken. Auf diese Weise wird die Reibung der Teile auf ein hfn.destmaß beschränkt. Diese Ausbildung ist aber, obgleich zweckmäßig, natürlich nicht wesentlich für die Erfindung.
  • Auch die in einer Richtung antreibenden Kupplungen 5 und 5a können beliebig ausgebildet sein. Vorzugsweise werden sie aber in Form einer auf der Welle i sitzenden Trommel 15 ausgeführt, die mit die Trommel umgebenden Reibungsbändern 16 zusammenwirkt. Die Enden der einzelnen Bänder sind an einen frei hängenden Hebel 17 angelenkt, wobei, beispielsweise durch Anordnung der Schrauben 18, zweckmäßig dafür gesorgt ist, daß die im Betriebe auftretende Abnutzung ausgeglichen werden kann. An die Hebel 17 der Kupplungen 5 und 5a sind die Glieder 2 bzw. 2a bei 1g angelenkt. Die Lage der Zapfen 1g zu den Zapfen 2o der Bänder 16 ist eine solche, daß durch Bewegung jedes einzelnen der Hebel 2 und 2a in der einen Richtung die Anziehung des betreffenden Bandes auf dem Trommelumfange veranlaßt wird, bevor der Hebel tatsächlich durch die weitere Bewegung des betreffenden Gliedes verschoben wird. Auf diese Weise wird die Welle i um einen Teilbetrag gedreht, während beim Rückwärtsgange des betreffenden Gliedes das Band gelockert wird und frei auf der Trommel gleitet.
  • Es möge nun die unter der Aufsicht des Bedienenden stehende Vorrichtung zum Ausschwingen der Hebel 17 beschrieben werden, die die Benutzung der Bänder 16 sowie der Trommel 15 zur Ausübung einer Bremswirkung auf die Welle i während des Rückwärts- oder Leerganges der betreffenden Bänder ermöglicht. Die betreffende Einrichtung kann verschiedentlich ausgeführt sein. Der Darstellung ist eine Einrichtung zugrunde gelegt, bei der Lenker 21 einerseits an die Hebel 17 angeschlossen und anderseits mit Federn 22 verbunden sind, die zwischen den Schenkeln von gabelförmig ausgebildeten Kurbelarmen befestigt sind. Diese Arme sitzen paarweise einander gegenüber auf einer Steuerwelle 24 und ermöglichen, wie Fig. i und 3 erkennen lassen, eine beschränkte Bewegung der Federn 22 zwischen ihren Schenkeln. An die Welle 24 ist ein Steuerhebel 25 angeschlossen, der mit einer mit einem Zahnsegment 27 zusammenwirkenden Sperrklinke 26 versehen ist. Der Zahnbogen 27 besitzt eine neutrale Kerbe 28. Befindet sich die Klinke 26 in. dieser Kerbe, so werden beide Hebel 17 in solcher Lage gehalten, daß sie ein wirksames Anziehen der Bänder 16 auf dem Trommelumfange und damit den Antrieb der Welle i verhindern. Weiter außerhalb der Kerbe 28 befinden sich auf dem Bogen 27 Kerben 29 und 29a. Wird der Hebel 25 verschoben und ist die Klinke 26 in die Kerbe 29 gefallen, so ist die Kupplung 5 zwecks Drehung der Welle i in der einen Richtung in Wirksamkeit gesetzt, während der Antrieb der Welle in der entgegengesetzten Richtung dadurch vermittelt wird, daß man den Hebel 25 derart verschiebt, daß die Klinke 26 mit der Kerbe 29a in Eingriff kommt, wodurch die Kupplung 5a in Wirksamkeit gesetzt wird. In Verbindung mit der Einstellung des Hebels 25 ist es natürlich nötig, das Glied 3 in der obenbeschriebenen Weise passend einzustellen.
  • Außerhalb der Kerben 29 und 29a sind auf dem Bogen 27 Zähne 30 vorgesehen. Bewegt man den Hebel 25 so weit, daß seine Klinke 26, sei es bei Vorwärts- oder Rückwärtsantrieb, mit diesen Zähnen in Eingriff kommt, so wird der Hebel 17 derart betätigt, daß das zugehörige Band 16 zur Wirkung kommt, wodurch die Bewegung der Welle i gehremst wi-d.
  • Von den beschriebenen Teilen kann eine beliebige Anzahl nebeneinander angeordnet sein, wie in den Fig. 2 und 4 dargestellt. In Fig. 2 ist eine Einrichtung veranschaulicht, die aus zwei solchen Aggregaten U besteht. Durch ein zwischen beiden Aggiegaten vorgesehenes Zahnradgetriebe 31 wird die Welle 32 der Nocken 6 von einer Haupttriebwelle 33 aus angetrieben. Bei der Ausführung nach Fig. 4 erhält die Welle 32 durch ein auf dem einen Ende vorgesehenes geeignetes Zahnrad o. dgl. 31" ihren Antrieb. Kommen zwei Aggregate zur Anwendung, so wird zweckmäßig für ihre beiden Wellen 9 ein gemeinsames Hauptsteuerorgan vorgesehen, das zweckmäßig aus einem Handhebel 34 besteht, der gleichzeitig ausgeschwungen und gedreht werden kann. Der Hebel 34 besitzt einen Querarm 35, der durch Lenker 36 mit zwei auf den Wellen 9 sitzenden Kurbelarmen 37 verbunden ist. Schwingt man bei dieser Anordnung den Hebel 34 um seinen Drehzapfen 38, so erhalten beide Wellen 9 gleichzeitiJ eine Drehbewegung, die eine gleichzeitige und gleichartige Bewegung der Glieder 3 zur Folge hat. Dreht man dagegen den Hebel 34 in seinem Lager 39, so werden die Glieder 3 der beiden Aggregate U in umgekehrter Richtung bewegt. Es ergibt sich also, daß durch diese Handhabung in Verbindung mit der passenden Einstellung der Hebel 25 der Aggregate U die Welle i eines Aggregates in der einen Richtung und die entsprechende Welle des anderen Aggregates in der entgegengesetzten Richtung angetrieben werden kann. Dies ist beim Steuern von großem Vorteil, wenn die Kraftübertragung auf einem Schlepper o. dgl. benutzt wird. Aber auch bei anderen Maschinen, beispielsweise bei Windemaschinen, bei denen die Trommeln zeitweilig in derselben R=chtung und unter .gewissen Bedingungen in umgekehrter Richtung angetrieben werden können, ist diese Einrichtung von Nutzen. Unabhängig von der Richtung des Antriebs kann der Hebel 25 falls erforderlich zwecks Ausübung einer Bremswirkung betätigt werden.
  • Wird die Kraftübertragung nur in einem Aggregat gemäß der Darstellung nach Fig. 3 und 4 ausgeführt, so kann die Welle 9 durch einen passenden Handhebel 34a betätigt werden, der durch Lenker 36a mit einem auf der Welle sitzenden Kurbelarm 37a verbunden ist, oder es können andere geeignete Betätigungsmittel Anwendung finden. In Verbindung mit den obenbeschriebenen Einrichtungen könnten zum Halten des Gleitstückes 7 gegen die Bahn 8 sowie zur Sicherung des Eingriffs des Gleitstückes i4 mit dem Nocken 6 irgendwelche geeigneten Mittel Anwendung finden. In den meisten Fällen ist es aber zweckmäßig, hierfür. eine Schraubenfeder 40 zu benutzen, die mit dem einen Ende bei 41 beispielsweise an dem Gehäuse des Getriebes befestigt ist, während das andere Ende an das Glied 2 angreift. Nach jedem Hube des Nockens 6 zieht die Feder 4o die einzelnen Kniehebelglieder wie auch die Kupplungen 5 bzw. 5a in ihre Anfangsstellungen zurück, so daß sie für die nächstfolgende Einwirkung wieder bereit sind.
  • Wird eines der Bänder 16 als Bremse benutzt, so hat die betreffende Trommel wegen der zwischen ihr und dem Bände auftretenden Reibung das Bestreben, das Band zu drehen, statt sich innerhalb des Bandes zu drehen. Durch diese Bewegung werden die verschiedenen Glieder entgegen der Spannung der Feder 40 verschoben und die Gleitrolle _14 von dem Nocken 6 zurückgezogen. Um irgendeine nachteilige Bewegung der verschiedenen Teile zu verhindern; ist zweckmäßig jedes Band mit einem Anschlag 16a versehen, der gegen einen geeigneten festen Anschlag 16b treffen kann. Die beiden Anschläge haben für gewöhnlich eine genügend große Entfernung voneinander, um die erforderliche Drehbewegung des Bandes 16 während des Antriebes der Trommel zu gestatten; sie kommen aber miteinander in Eingriff, sobald die Bänder als Bremsen benutzt werden und verhindern auf diese Weise eine unzulässig große Drehbewegung mit den Trommeln. .Eine Bremswirkung ist oft erforderlich, wenn die Kraftübertragung in Verbindung mit Schleppern Verwendung findet, und zwar besonders beim Befahren von Steigungen. Geht die betreffende Maschine bergab, sei es im Vorwärts- oder Rückwärtsgange, so haben die Trommeln das Bestreben, schneller umzulaufen, als wenn sie durch die Bänder angetrieben werden. Dementsprechend ist es in solchen Fällen häufig nötig, die Bänder als Bremsen zu benutzen.
  • Abgesehen von den im vorstehenden beschriebenen Einrichtungen kommt bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Kraftübertragungseimzchtung zweckmäßig eine neue Vorrichtung zur Anwendung, die dazu dient, den Steuerhebel 34 in einer beliebigen Lag--, in die er eingestellt ist, festzuhalten (vgl. Fig. i und 5). Diese Vorrichtung besteht aus einem Paar bügelartiger Arme 5o, die mit ihren unteren Enden bei 51 an dem Gehäuse drehbar gelagert sind. Die oberen quer verlaufenden Schienen dieser Bügel sind mit Zähnen 52 versehen, mit denen andere Zähne 53 der Welle 34 zusammenwirken. Die beiden Schienen 50 werden durch eine Feder 54 derart zusammengezogen, daß die Zähne 52 und 53 für gewöhnlich miteinander in Eingriff stehen. Wird aber der Hebel 34 um seinen Drehzapfen 38 in der einen oder anderen Richtung ausgeschwungen, so gleiten die Zähne 53 über die Zähne 52, was durch die erwähnte federnde Verbindung zwischen den Schienen 50 ermöglicht wird. Wird der Hebel 34 dagegen gedreht, so gleiten die Zähne 53 leer über die Zähne 52.
  • Nötigenfalls können geeignete Anschläge zur Begrenzung der Schwingbewegung des Hebels 34 vorgesehen sein. Ein solcher Anschlag ist bei 55 (Fig. 5) angedeutet. Dieser Anschlag ist als an einer der beiden Schienen 50 befestigt gedacht.
  • Vermöge der im vorstehenden beschriebenen Einrichtung kann der Hauptsteuerhebel 34 in jeder Lage, in die er eingestellt ist, festgehalten werden.
  • Sämtliche im vorstehenden beschriebenen wirksamen Teile werden zweckmäßig in einem Gehäuse untergebracht, das hinreichend Öl enthält, um sie in wirksamer Weise zu schmieren. Die Einrichtung ist mit großem Vorteil zur Kraftübertragung bei einer großen Anzahl von Maschinen zu verwenden, bei denen die Arbeit eines mit ziemlich hoher Geschwindigkeit umlaufenden Motors auf eine verhältnismäßig langsame und stetig umlaufende Welle übertragen werden soll. Wenn auch wahrscheinlich die besten Ergebnisse bei Anwendung der beschriebenen Einzelheiten erreicht werden, so können diese doch innerhalb des in den Ansprüchen gekennzeichneten Erfindungsbereichs in vielen Fällen durch andere ersetzt, -auch können andere Änderungen getroffen werden. - Beispielsweise lassen sich durch Vergrößern oder Verkleinern des Durchmessers der Gleitrolle o. dgl. 14 die Hübe der Glieder 2 und 7,11 vergrößern bzw. verringern.

Claims (27)

  1. PATENT-ANSFR'ÜCHE: z. Kraftübertragung, dadurch gekennzeichnet, daß von der treibenden Welle aus betätigte Kniehebel durch Vermittlung von nur in einer Richtung wirkenden Kupplungsorganen auf die zu treibende Welle wirken.
  2. 2. Kraftübertragung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Regelung des Hubes des Kniehebels die Winkelstellung seiner beiden Schenkel zueinander verändert werden kann.
  3. 3. Kraftübertragung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelverstellung durch Schwingen des einen Kniehebelgliedes (3) um das Kniegelenk (4) erfolgt.
  4. 4. Kraftübertragung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellen des betreffenden Kniehebelgliedes (3) durch Verschieben seines freien Endes längs einer diesem Ende gleichzeitig als Widerlager dienenden Bahn (8) erfolgt.
  5. 5. Kraftübertragung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn einen zweckmäßig den Kniehebelgelenkpunkt (4) als Mittelpunkt habenden Bogen bildet, dessen Radius der Länge des betreffenden Kniehebelgliedes entspricht.
  6. 6. Kraftübertragung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des betreffenden Kniehebelgliedes (3) mittels eines mit ihm durch einen Lenker (i2) verbundenen Armes (io) erfolgt.
  7. 7. Kraftübertragung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (i2) mit dem Arme (io) durch eine Blattfeder (i i) in Verbindung steht, die infolge Unterbringung in einem sich nach außen erweiternden Spalt des gabelförmig ausgebildeten Armes (io) eine beschränkte Bewegung gegenüber dem letzteren ausführen kann. B.
  8. Kraftübertragung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin- und Herbewegung des freien Endes des einen Kniehebelgliedes (2 bzw. 2a) durch Vermittlung eines umlaufenden, auf den Kniegelenkpunkt (4) wirkenden Nockens (6) bewirkt wird. g.
  9. Kraftübertragung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine an eines der Kniegelenkglieder angreifende Feder (4o), die den Kniehebel in Anlage an dem Betätigungsnocken (6) hält und gleichzeitig die Rückwärtsbewegung des Kniehebels nach erfolgter Einwirkung des Nockens veranlaßt. io.
  10. Kraftübertragung nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß von den auf die zu treibende grelle (i) wirkenden Gliedern des Kniehebels je zwei (2 und 2a) vorgesehen sind, von deren das eine in dem einen, das andere im umgekehrten Drehsinne auf die zu treibende Wel'_e (i) einwirkt, und die nach Belieben in und außer Wirksamkeit gesetzt we-den können. ii.
  11. Kraftübertragung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auf die anzutreibende Welle (i) wirkenden Glieder (2, 2a) mit dem dritten Gliede (3) des Kniehebels einen gemeinsamen Gelenkpunkt besitzen.
  12. 12. Kraftübertragung nach Anspruch io und ir, dadurch gekennzeichnet, daß das Inwirksamkeitsetzen des einen oder des anderen der beiden Glieder (2 bzw. 2a) durch entsprechende Winkeleinstellung des dritten Gliedes (3) erfolgt.
  13. 13. Kraftübertragung nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in nur einer Richtung wirksamen Kupplungsorgane aus einem eine Trommel o. dgl. (15) der anzutreibenden Welle (r) umfassenden, von der treibenden Welle aus hin und her gedrehten Bande (16) bestehen, das unabhängig von ihrem Antrieb bei Drehung in der einen Richtung angezogen, bei Drehung in der anderen Richtung gelockert werden kann.
  14. 14. Kraftübertragung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das nach Art eines Bremsbandes ausgebildete Band (16) mit seinen Enden an einem frei hängenden Hebel (17) angreift, der von der treibenden Welle aus hin und her bewegt wird und dabei das Band abwechselnd zusammenzieht und lockert und außerdem unabhängig von seinem Antrieb gedreht werden kann.
  15. 15. Kraftübertragung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängige Drehung des Hebels (17) von einem Steuerorgan (25) aus durch Vermittlung eines nachgiebigen Verbindungsteiles (22) erfolgt, das die Bewegung -des Hebels (17) von der Antriebswelle aus ohne Betätigung des Steuerorgans gestattet.
  16. 16. Kraftübertragung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der nachgiebige Verbindungsteil aus einer gelenkig an den Hebel (17) angreifenden Feder (22) besteht; die in dem Spalt eines gabelartig ausgebildeten Armes (23) der betreffenden Steuerwelle (24) untergebracht ist, derart, daß sie eine beschränkte Bewegung gegenüber der Steuerwelle ausführen kann.
  17. 17. Kraftübertragung nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die in nur einer Richtung wirksamen Kupplungen paarweise in Verbindung mit einer ünd derselben zu treibenden Welle (i) angeordnet sind, derart, daß die eine Kupplung den Antrieb in der einen, die andere in der anderen Richtung vermittelt.
  18. 18. Kraftübertragung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung d ,r in nur einer Richtung wirksamen Kupplungen gemäß Anspruch 14 jeder der beiden die Bandenden aufnehmenden Hebel (17) unabhängig von ihrem Antrieb durch Vermittlung eines Sieuerorgans (25) gedreht werden kann. ig.
  19. Kraftübertragung nach Anspruch 13 bis 18, gekennzeichnet durch die Anordnung von Anschlägen (16a, 16b) zur Begrenzung der Drehbewegungen der Kupplungsbänder (16) bei Benutzung als Bremse. 2o.
  20. Kraftübertragung nach Anspruch 13 bis ig, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Einrichtung zur Änderung der Winkelstellung der Glieder des Kniehebels zueinander mit einer Einrichtung, die das Anziehen der Kupplungsbänder unabhängig von der Bewegung der verschicdenenGlieder des Kniehebels ermöglicht.
  21. 21. Kraftübertragung nach Anspruch i bis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung zweier anzutreibenden Wellen für jede Welle eine Gruppe von Kraftübertragungsgetrieben der gekennzeichneten Art vorgesehen ist, die derart unter dem Einflusse eines gemeinsamen Steuerorgans i stehen, daß die zu treibenden Wellen gleichzeitig in derselben oder gle?chzeitig in verschiedener Richtung angetrieben werden können.
  22. 22. Kraftübertragung nach Anspruch 2i, , dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (34) des zweckmäßig als Handrad ausgebildeten Steuerorgans sowohl gekippt wie auch um ihre eigene Achse gedreht werden kann, wobei im ersteren Falle zwei den Antrieb i der beiden zu treibenden Wellen in dem einen oder anderen Sinne vermittelnde Organe (io) gleichzeitig in demselben Sinne, im anderen Falle diese Organe gleichzeitig in entgegengesetztem Sinne bewegt werden. i 23.
  23. Kraftübertragung nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch einen an der Welle des Steuerorgans angebrachten Querarm (35),- dessen Enden mit den zweckmäßig als Winkelhebel ausgebildeten, den Antrieb i der anzutreibenden Wellen in dem einen oder anderen Sinne vermittelnden Organen (ro) durch Lenker (36) o. dgl. verbunden sind. 2.1.
  24. Kraftübertragung nach Anspruch 21 bis 23, dadurch gekennzei-,hnet, daß ohne Unterbre_hung des -zwangläufigen Antriebs der zu treibenden Wellün die Umlaufgeschwindigkeit der einen Welle vergrößert und gleichzeitig die der anderen verringert werden kann.
  25. 25. Kraftübertragung nach Anspruch 2q., dadurch gekennzeichnet, daß durch ein gemeinsames Steuerorgan die die Dehgeschwin3igkeit der beiden Wellen überwachenden Organe gleichzeitig so bewegt werden können, daß die Drehges2hW-indigkeiten der beiden Wellen im entgegengesetzten Sinne geändert werden.
  26. 26. Kraftübertragung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß von dem gemeinsamen Steuerorgan aus die Drehgeschwindigkeiten der beiden Wellen und ihre Antriebsrichtung sowohl in entgegengesetztem Sinne wie auch in demselben Sinne beeinfiußt werden können. '
  27. 27. Einrichtung zum Feststellen des sowohl drehbar wie schwingbar gelagerten Hauptsteuerhebels für Kraftübertragung nach Anspruch 21: bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (34) zwischen zwei gezahnten Schienen (50, 50) gelagert ist, die eine Bewegung quer zur Schwingbewegung des Hebels ausführen können und durch eine Feder (5q) o. dgl. mit ihren Zahnungen mit entsprechenden am- Hebel (3q.) vorgesehenen' Zähnen in Eingriff gehalten werden.
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