DE340914C - Elektrische Kraftuebertragung, besonders fuer Foerdermaschinen - Google Patents

Elektrische Kraftuebertragung, besonders fuer Foerdermaschinen

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DE340914C
DE340914C DE1920340914D DE340914DD DE340914C DE 340914 C DE340914 C DE 340914C DE 1920340914 D DE1920340914 D DE 1920340914D DE 340914D D DE340914D D DE 340914DD DE 340914 C DE340914 C DE 340914C
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control lever
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DE1920340914D
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/34—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Elektrische Kraftübertragung, besonders für Fördermaschinen. Bei Fördermaschinen ist es bekannt, die Steuerung durch zusätzliche selbsttätige Regeleinrichtungen so zu beeinflussen, daß die Fördergeschwindigkeit nur von der Steuerhebelauslage abhängig ist und zweckmäßig proportional mit dieser wächst.
  • Es ist hierbei erstrebenswert, besonders in der Nähe der Nullage des Steuerhebels eine möglichst vollkommene Übereinstimmung der Fördergeschwindigkeit mit der Steuerhebelstellung zu erreichen, damit die bekannten Retardiereinrichtungen unabhängig davon, ob Lasten gehoben oder gesenkt werden und wie groß diese Lasten sind, die Fördergeschwindigkeit durch die Zurückführung des Steuerhebels in die Nullstellung- auch wirklich bis auf Null vermindern. Andererseits wird bei Förderanlagen, besonders solchen, die ohne Aufsatzvorrichtungen arbeiten, die Bedingung gestellt, an der Maschine vor dem Lüften der Halteader Manövrierbremse ein Kraftmoment einzustellen, das dem zu erwartenden statischen Moment das Gleichgewicht hält, Hierzu ist, falls die selbsttätige Regeleinrichtung fehlt oder bei geringer Fördergeschwindigkeit nicht richtig wirkt, eine mehr oder weniger große Steuerhebelauslage erforderlich, aber es wird eine zu große Steuerhebelauslage bei aufliegender Bremse durch die bekannte Verriegelung - zwischen Steuer- und Bremshebel oder durch Anfahrregler verhindert. Ist jedoch -eine genau wirkende Regeleinrichtung vorhanden, so wird diese auch bei der geringsten Steuerhebelauslage die Neigung haben, die Kraftzufuhr zur Fördermaschine zu steigern, um letztere trotz ,aufgelegter Bremse auf eine Geschwindigkeit zu bringen, die der Steuerhebelauslage entspricht. Bei elektrisch betriebenen Fördermaschinen bedeutet dies z. B., daß der Fördermotorstrom schnell anwachsen wird. Versäumt der Maschinist die Bremse zu lösen, sobald der Strom den gewünschten Wert erreicht hat, so wird der Strom auf einen unzulässig hohen Wert anschnellen, was die Auslösung des Maximalschalters und der Sicherheitsbremse und damit eine störende Unterbrechung nach sich ziehen wird.
  • Um nun auch bei Verwendung genau wirkender Regeleinrichtungen die Maschine durch eine geringere Steuerhebelauslage vor dem Lösen der Bremse unter Strom setzen zu können, wird erfindungsgemäß diese Regeleinrichtung beeinflußt, so daß sie bei voll aufgelegter Bremse oder in der Nullstellung des Steuerhebels wirkungslos ist oder in ihrer Wirkung beschränkt werden kann.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar für eine Regeleinrichtung, welche für elektrische Kraftübertragungen, z. B. Leonardschaltungen, mit einer durch zwei getrennte Wicklungen fremderregten Anlaßmaschine bestimmt ist, wie sie z. B. in dem Patent 2=0q.29 dargestellt ist.
  • i bedeutet den Förder- oder sonstigen Arbeitsmotor, 2 eine mit seinem Anker in Reihe geschaltete Kompensations- oder Hilfspolwicklung, 3 seine fremderregte Feldwicklung, q. die Anlaßmaschine, 5 deren Kompensations- oder Hilfspolwicklung, 6 ihre fremderregte Feldwicklung, 7 die Erregermaschine und 8 deren Feldwicklung mit dem Regelwiderstand g. io ist der Steuerschalter für die fremderregte Feldwicklung 6 der Anlaßmaschine, durch welchen die Spannung der Anlaßmaschine eingestellt und umgekehrt werden kann, wodurch die Geschwindigkeit und der Drehsinn des Fördermotors bestimmt wird.
  • Die Anlaßmaschine besitzt noch eine zweite fremderregte Feldwicklung 12, welche von einer Hilfsmaschine i= gespeist wird, deren Feldwicklung 13 parallel zu einem Widerstand 14 im Hauptstromkreis liegt. Diese zweite Feldwicklung ist so geschaltet, daß sie die Feldwicklung 6 der als Stromerzeuger arbeitenden Anlaßmaschine unterstützt, so daß mit zunehmender Stromstärke im Hauptstromkreis die Erregung der Hilfsmaschine ii und dadurch die Stromstärke in der Feldwicklung 12 steigt. Außerdem ist entweder im Stromkreis der Hilfsmaschine ii und der Feldwicklung 12, unter Umständen auch im Stromkreis der Erregerwicklung 13 der Hilfsmaschine ein Regelwiderstand 15 vorgesehen, der mit dem Steuerschalter io verbunden ist und beim Auslegen des letzteren stufenweise verringert wird. In den Stromkreis des Hilfsfeldes wird nun gemäß der Erfindung noch ein Regelwiderstand 16 gelegt, der nicht mit dem Steuerhebel verstellt wird. Der Widerstand 15 ist dann nur so zu bemessen, daß das Feld 12 bei dem gegebenen Strom die der Sättigung der Anlaßmaschine entsprechende Wirkung ausüben kann. Der Widerstand 16 kann vom Bedienungshebel der Bremse aus verstellt. werden, namentlich dann, wenn der Bremsdruck mit zunehmender Hebelauslage steigt. Diese Beeinflussung kann auch in Abhängigkeit von der Stellung wirksamer Bremsteile oder etwa bei Druckluftbremsen in Abhängigkeit vom Druck im Bremszylinder oder ähnlichen Betriebsgrößen vor sich gehen. Zweckmäßig ist es, die Wirkung der Regelungseinrichtung beim Lösen der Bremse allmählich zu steigern. Der Widerstand 16 kann aber auch durch einen bcsonderen, von Hand zu bedienenden Schalter wirkungslos gemacht oder in seiner Wirkung beschränkt werden. Hierbei ist der Schalter mit dem Steuerhebel so verriegelt, daß er nur in der Nullstellung des Steuerhebels die Wirkung des Widerstandes 15 beschränkt oder wirkungslos machen kann und der Steuerhebel in seiner Auslage beschränkt ist, zu dem Zweck, um bei eingeschaltetem Widerstand 16 nur mit geringer Steuerhebelauslage, d. h. geringer Fördergeschwindigkeit fahren zu können. Vollkommener ist jedoch die zuerst genannte Lösung, bei der der Schalter 16 vom Bremshebel aus betätigt wird. Eine Verriegelung dieses Schalters mit dem Steuerhebel ist dann überflüssig, weil normalerweise der Manövrierbremshebel in der angegebenen Art mit dem Steuerhebel verriegelt ist. Widerstand 16 drosselt bei voll aufgelegter Bremse den von 1i erzeugten Strom so stark, daß im Feld 12 praktisch kein Strom fließt, selbst, wenn infolge teilweiser Auslage des Steuerhebels das Hauptfeld 6 Strom erhält und sich je nach der Auslage des Steuerhebels ein mehr oder weniger hoher Strom im Ankerstromkreis des Fördermotors ausbildet. Unter Umständen kann das Hilfsfeld hei voll aufgelegter Bremse durch den Regelschalter 16 ganz ausgeschaltet werden. Der Maschinist hat hiermit die Möglichkeit, den Fördermotor vor dem Lüften der Bremse unter Strom zu setzen und diesen Strom gegebenenfalls genau einzustellen.
  • Für die Anwendung der Einrichtung ist es natürlich belanglos, in welcher Weise die Hilfsmaschine erregt wird. Durch die Erregung in Abhängigkeit vom Ankerstrom können bekanntlich, namentlich bei größerer Steuerhebelauslage, nicht alle Faktoren wirkungslos gemacht werden, die die Fördergeschwindigkeit störend beeinflussen. Es kann die Maschine ii auch außerdem in Abhängigkeit von den Tourenschwankungen der Anlaßmaschine erregt sein oder in Abhängigkeit von der Differenz der Ist- und Sollgeschwindigkeit, im letzteren Falle evtl. unter Verwendung von Eil- oder Schnellreglern.
  • Es ist ferner belanglos, ob die selbsttätige Veränderung derAnlaßmaschinenerregung durch ein Zusatzfeld erfolgt, oder ob das Hauptfeld der Anlaßmaschine durch die Regeleinrichtung beeinflußt wird, oder ob die Steuervorrichtung selbst durch die Regeleinrichtung verstellt wird. Ferner ist die Einrichtung auch bei Drehstrommotoren, Drehstromkollektormotoren usw. und schließlich auch bei Dampffördermaschinen möglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Kraftübertragung, besonders für Fördermaschinen, die außer einer Anlaß- oder Steuervorrichtung eine den Arbeitsgang selbsttätig beeinflussende Regelvorrichtung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Regelvorrichtung innerhalb vorbestimmter Stellungen der Steuervorrichtung durch einen besonderen Hebel o. dgl., der nicht mit dem Steuerhebel verstellt wird, in ihrer Wirkung beliebig beschränkt oder wirkungslos ,gemacht werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Verriegelung dieses Hebels mit der Steuervorrichtung, durch die eine Betätigung der Steuervorrichtung über die vorbestimmten Stellungen hinaus verhindert wird, wenn die selbsttätige Regelvorrichtung in ihrer Wirkung beschränkt ist. g. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Regelvorrichtung in Abhängigkeit von der Bremse in ihrer Wirkung geschwächt oder ausgeschaltet werden kann. q.. Einrichtung nach Anspruch = bis 3 unter Verwendung einer mit einem Hauptfeld und einem Zusatzfeld versehenen Anlaßmaschine, wobei als Anlaßvorxichtung ein das Hauptfeld beeinflussender Steuerapparat, als selbsttätige Regelvorrichtung eine das Zusatzfeld speisende Hilfsmaschine dient, dadurch gekennzeichnet, daß in den Anker- oder Erregerstromkreis der I1ilfsmaschine ein Widerstand (i6) geschaltet ist, der entweder von Hand oder von der Bremse betätigt werden kann. . g. Einrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsscbalter (=6) mit dem Steuerhebel so verriegelt ist, daß er nur in der Nul?stellung des Steuerhebels die selbsttätige Regelungsvorrichtung beschränken oder wirkungslos machen kann und der Steuerhebel in dieser Stellung des Widerstandsschalters in seiner Auslage beschränkt ist.
DE1920340914D 1920-02-24 1920-02-24 Elektrische Kraftuebertragung, besonders fuer Foerdermaschinen Expired DE340914C (de)

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DE (1) DE340914C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750830C (de) * 1937-09-23 1945-01-29 Westinghouse Electric & Mfg Co Anordnung an Gleichstrommaschinen zur Speisung eines Schweisslichtbogens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE750830C (de) * 1937-09-23 1945-01-29 Westinghouse Electric & Mfg Co Anordnung an Gleichstrommaschinen zur Speisung eines Schweisslichtbogens

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