DE3416652C2 - Zange zum Verschieben von flexiblem Strangmaterial - Google Patents
Zange zum Verschieben von flexiblem StrangmaterialInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zange zum Verschieben von flexiblem Strangmaterial, insbesondere
flexiblen Stäben zum Einziehen von Kabeln in Kabelschutzrohre, mit einem Zangenkörper, der einen längsverlaufenden
Schlitz zur Aufnahme eines Teiles des Strangmaterials aufweist wobei eine zu dem Schlitz
verschiebbare Klemmleiste vorgesehen ist welche von einem Handgriff betätigbar ist
In dem hier besonders interessierenden Fachgebiet geht es vor allem darum, Kabel oder elektrische Leitungen
in Kabeischutzronre einzuziehen oder defekt gewordene elektrische Leitungen oder Kabel gegen neue
auszutauschen, zum Beispiel in elektrischen Hausinstallationen,
und zwar in die in den Wänden verlegten Schutzrohre nachträglich zusätzliche elektrische Leitungen
einzuziehen. Da die Schutzrohre-bzw. Leerrohre meist nur an einigen Stellen, zum Beispiel über die
Schalt-, Steck- und Verteilerdosen zugänglich sind, gelingt es meist nicht zumindest nicht über größere Strekken,
die Kabel oder elektrische Leitungen ohne Hilfsmittel in die Schutzrohre einzuziehen sowie die vorerläuterten
Arbeiten auszuführen. Man verwendet daher vielfach flexible Stäbe, die sich einerseits den evtl. vorhandenen
Krümmungen der verlegten Schutzrohre anpassen können, die aber andererseits eine so große
Druck- und Knickfestigkeit haben, daß man sie auch über größere Längen von beispielsweise 25 Meter und
mehr in die Schutzrohre einschieben kann. Nach dem Einschieben des flexiblen Stabes wird dann an dem vorderen
Ende das einzuziehende Kabel befestigt Mit dem Zurückziehen des flexiblen Stabes wird dann das" elektrische
Kabel oder die betreffende Leitung in das Schutzrohr eingezogen.
Die Handhabung derartiger flexibler Stäbe ist in der Praxis sehr mühevoll, besonders wenn es sich um verhältnismäßig
dünne Stäbe handelt, die über größere Strecken in Schutzrohre eingeschoben und zusammen
mit dem einzuziehenden Kabel, elektrischen Leitungen oder dgl. zurückgezogen werden müssen. Da die flexiblen
Stäbe zu leicht in der Hand gleiten und daher nicht die erforderlichen Verschiebekräfte aufgetragen werden
können, werden die Stäbe in der Praxis von den Handwerkern mehrfach um Handgelenk oder über den
Ellenbogen und den Unterarm oder in anderer Weise umgebogen, um die Griffigkeit zu erhöhen. Abgesehen
von der Verletzungsgefahr für den Bedienungsmann besteht die weitere Gefahr, daß der flexible Stab übermäßig
gebogen und geknickt oder anderweitig beschädigt wird und dadurch seine Druck- und Knickfestigkeit verliert.
Eine Zange der anfangs erläuterten Art ist aus der FR-OS 23 86 168 bekannt. Bei dieser bekannten Konstruktion
weist der Zangenkörper, der die eine Klemmbacke trägt, einen Längsschlitz auf, in welchem ein Gelenk
zwischen dem Handgriff und einem Hebelarm vcrschieblich ist. Dieser Hebelarm ist knieförmig mit einem
weiteren Hebelarm gelenkig verbunden, der seinerseits an dem Zangenkörper angelenkt ist und der die zweite
Klemmbacke trägt. Wenn man bei einem zwischen die
beiden Klemmbacken eingelegten elektrischen Kabel an dem Handgriff zieht, so werden durch Wirkung des
knieförmig gestalteten Hebelsystems die beiden Klemmbacken zueinander geführt und klemmen das
elektrische Kabel zwischen sich ein. Bei dieser bekannten Zange kann ein Verschieben des elektrischen Kabels
nur in einer Richtung, nämlich in Zugrichtung des Handgriffes ei folgen, denn wenn der Handgriff in die
entgegengesetzte Richtung geschoben wird, wird dadurch über das Hebelsystem ein Öffnen der beiden
Klemmbacken bewirkt Da die beschriebenen Hebel mit ihren Gelenken von außen frei zugänglich sind, besteht
in der Praxis eine Verletzungsgefahr für die bedienende Person. Der Klemmdruck zwischen den beiden Klemmbacken
ist von der Zugkraft am Handgriff abhängig und läßt sich daher nicht unabhängig von dieser Zugkraft
dosieren. Schließlich stimmt die Richtung des besagten Schlitzes und die Richtung der ausgeübten Zugkraft
nicht mit der Richtung des eingelegten und zu ziehenden elektrischen Kabels überein, ist vielmehr hierzu versetzt,
so daß in der Praxis beim schrittweisen Ziehen des elektrischen Kabels an diesem leicht Knicksiellen auftreten
können.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Zange zu schaffen, mit welcher es möglich
ist, sowohl alle erforderlichen Zugkräfte als auch Druckkräfte zum Verschieben von flexiblem Strangmaterial
auf dieses zu übertragen, ohne daß eine Verletzungsgefahr für die betreffende Bedienungsperson besteht und
ohne daß das Strangmaterial, insbesondere der betreffende flexible Stab, beschädigt wird.
Ausgehend von der zu Anfang erläuterten Zange wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß der Zangenkörper
aus zwei miteinander verbundenen Platten besteht, daß die eine Platte im Querschnitt im wesentlichen
L-förmig ausgebildet ist, derart, daß sich der Schlitz auf einer Seite des Zangenkörpers befindet, daß
die Klemmleiste zwischen den beiden Platten angeordnet ist, daß die Klemmleiste in ihrem mittleren von dem
Schlitz abliegenden Bereich einen Nocken aufweist, an welchem ein zwischen den Platten befindlicher Hebel
anliegt, der an dem einen Ende schwenkbar gehalten ist und mit dem anderen freien Ende an der Innenfläche des
ebenfalls schwenkbar gelagerten Handgriffes anliegt.
Die wesentlichen Vorteile der erfindungsgemäßen Zange sind folgende. Einmal ergibt sich eine geschlossene
Einheit, die sich einfach bedienen läßt, wobei mit Ausnahme des Handgriffes alle beweglichen Teile innerhalb
der geschlossenen Einheit untergebracht sind, so daß eine Verletzungsgefahr für die bedienende Person
praktisch ausgeschlossen ist. Der Druck auf den Handgriff läßt sich beliebig wählen, so daß die Klemmkräfte
unabhängig von den Verschiebekräften auf das Strangmaterial in Druck- und Zugrichtung ist. Ferner
ergibt sich eine selbsttätige Druckverteilung bei Parallelverschiebung der Klemmleiste. Schließlich läßt sich
bei der praktischen Handhabung der Zange die Zugoder Druckrichtung der Verschiebekräfte leicht mit der
Längsrichtung des eingeklemmten Strangmaterials in Übereinstimmung bringen, so daß Knickbildungen vermieden
werden können.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Zange ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In der Zeichnung 1st ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schema dargstellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht auf eine Zange, F i g. 2 eine Ansicht gemäß F i g. 1, wobei jedoch die in
F i g. 1 obere Platte der. Zangenkörpers abgenommen ist, und
Fig.3 eine Stirnansicht in Richtung des Pfeiles III in
Fig.l.
Die Zange gemäß dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel besteht im wesentlichen aus einem
Zangenkörper 1, welcher einen längsverlaufenden Schlitz 3 aufweist, sowie aus einer zu dem Schlitz verschiebbaren
Klemmleiste 8, die ihrerseits von einem Handgriff 2 betätigbar ist In Anpassung an den jeweiligen
Verwendungszweck und die Art des flexiblen Strangmaterials, welches durch die Zange verschoben
werden soll, kann der Zangenkörper 1 auch eine andere Außenform und der Schlitz 3 eine größere oder kleinere
Breite erhalten. Die Form des Zangenkörpers sollte is aber stets so gewählt werden, daß er gut von der Hand
der Bedienungsperson griffest umfaßt werden kann.
Wie insbesondere F i g. 3 deutlich macht, besteht der Zangenkörper 1 bei diesem Ausführungsbeispiel aus
zwei Platten 5 und 17. Die eine Pfo-te 5 ist im Querschnitt
im wesentlichen L-förmig ausgebi'det, so daß das L-Teil 6 den Schlitz 3 von unten umfaßt bzw. in der
dargestellten Lage auf der Unterseite begrenzt. Die andere Platte 17 besitzt eine geringere Höhe und begrenzt
den Schlitz 3 auf der Oberseite. Diese Konstruktion bringt den Vortgeil mit sich, daß man das Strangmaterial
4, insbesondere einen flexiblen Siab leicht von Hand einlegen kann. Als flexibler Stab kommt vorzugsweise
ein Glasfaserstab in Betracht, der von -üiner verschleißfesten
Kunststoffschicht überzogen ist. Wie vor allem F i g. 3 ferner verdeutlicht, ist in dem beschriebenen L-Teil
6 der einen Platte 5 auf der Innenseite im Anschluß an den Schlitz 3 eine Rille 7 in Form einer halbzylindrischen
Rille vorgesehen. Eine entsprechende, ebenfalls halbzylindrische Rille 9 befindet sich auf der gegenüberliegenden
Längsfiächc der Klemmleiste 8. Dies hat den
Vorteil, daß der in der Praxis meist zylindrische flexible Stab möglichst auf einem großen Teil seines Um/anges
in der nachfolgend beschriebenen Klemmstellung umfaßt wird, so daß eine große Kraftübertragung möglich
ist und eine Beschädigung des Stabes ausgeschlossen ist Wie Fig.2 verdeutlicht, weist die Klemmleiste 8 an
ihren Enden in der dargestellten Lage nach oben hin ragende vorzugsweise rechteckige Führungsstücke 11
und 12 auf, die mit quer zur Klemmleiste und in deren Bewegungsrichtung 42 verlaufenden Schlitzen 13 und
14 versehen sind. Durch diese Schlitze gehen Führungszapfen 15 und 16 hindurch, also senkrecht zur Bildebene
der F i g. 2. Diese Führungszapfen sind mit ihrem einen Ende in Bohrungen der Platte 5 fest angebracht, zum
Beispiel in Gewindebohrungen eingeschraubt oder im Preßsitz gehalten. Mit ihrem anderen Ende sind die Führnnga/rapfen
in Bohrungen 18 und 19 (Fig. 1) der anderen Platte 17 lose gehalten, so daß man diese Platte 17,
wie nachfolgend nuch näher beschrieben ist, lieicht abnehmen
kann. Bei der Montage der Zange bieten die Führungszapfen 15, 16 mit den Bohrungen IiI, 19 eine
Montageerleichterung, weil die Platte 17 leicht in die richtige Lage gebracht werden kann. Gemäß F i g. 2 sind
in den Schlitzen 13 und 14 Druckfedern 20 und 21, vorzugsweise
Schraubenfedern, eingesetzt, die sich einerseits an den Führungszapfen 15, 16 und andererseits an
den gegenüberliegenden Enden der Schlitze 113, 14 abstützen. Die Enden der Schlitze können wie dargestellt
halbzylindrisch abgerundet sein. Die Druckfedern 20,21
bewirken, daß die Klemmleiste 8 bei losgelassenem Handgriff 2 in ihrer obersten Ruhestellung verbleibt, in
welcher die Führungszapfen 15, 16 einen Anschlag mit den unteren Enden der Schlitze 13, Ϊ4 bilden und in
welcher der Schlitz 3 voll geöffnet ist.
In ihrem mittleren von dem Schlitz 3 abliegenden Bereich ist die Klemmleiste 8 mit einem abgerundeten
Nocken 10 versehen, an welchem ein Hebel 22 anliegt. Dieser Hebel ist an dem einen, gemäß Fig.2 an dem
linken Ende schwenkbar in dem Zangenkörper gehalten und liegt mit dem anderen freien, rechten Ende an der
Innenfläche des Handgriffes 2 an. Die schwenkbare Lagerung
des Hebels 22 und des Handgriffes erfolgt zweckmäßigerweise unter Zwischenschaltung eines Lagerringes
23 und 31 mittels Schrauben 25 und 33. Die in Bohrungen des Hebels 22 und des Handgriffes 2 eingesetzten
Lagerringe 23 und 31 weisen vorteilhaft eine etwas größere Breite gesehen senkrecht zur Bildebene
der F i g. 2, als der Hebel 22 und das Ende des Handgriffes 2 auf. Dabei sitzen die Lagerringe lose in den vorgenannten
Bohrungen. Diese Konstruktion bringt den Vorteil mit sich, daß man die Schrauben 25 und 33 einmal
wie gesagt zur schwenkbaren Lagerung des Hebels 22 und des Handgriffes 2, zum anderen aber gleichzeitig
zum Zusammenhalten der beiden Platten 5 und 17 zueinander verwenden kann, wobei gleichzeitig ein ausreichendes
Bewegungsspiel für den Hebel 22, den Handgriff 2 und für die Klemmleiste 8 gegeben ist. Die
Schrauben 25 und 33 sind zweckmäßig in Gewindebohrungen der Platte 5 eingeschraubt, während die mit Innensechskant
26 und 34 (F i g. 1) versehenen Schraubenköpfe versenkt in Stufenbohrungen 24 und 32 der anderen
Platte 17 gehalten sind.
Wie die Fig. 2 verdeutlicht, ist die Konstruktion mit
der Anordnung des Hebels 22 so getroffen, daß das zweckmäßig mit einer Abschrägung 27 versehene freie
Ende des Hebels 22 mit geringem Abstand von der Schwenkachse des Handgriffes 2 an diesem anliegt.
Durch diese Hebelkonstruktion wird erreicht, daß man mi· iiaa-Uültrticmrißirr !/!Atnar* J^ t-g Γ» Kgjm RgtätjcTAp /HaC
Handgriffes in Richtung des Pfeiles 41 eine große Klemmkraft zwischen der Klemmleiste 8 und dem an
der Rille 7 anliegenden flexiblen Stab erzeugen kann.
Zur Bedienungserleichterung ist der Handgriff 2 zweckmäßigerweise wie folgt gestaltet. Der Handgriff 2
besteht im wesentlichen aus einer inneren Metallschiene 28 und einem im Querschnitt gesehen U-förmigen
Kunststoffüberzug 29, welcher einen äußeren vorspringenden Nocken 30 aufweist, so daß die Hand des Bedienungsmannes
beim Betätigen des Handgriffes nicht abrutschen kann.
Wie Fig.3 in Verbindung mit Fig.2 verdeutlicht,
sind dip Innenflächen 37 und 38 der beiden Platten 5 und 17 in der dargestellten Lage im oberen Teil gegenüber
den Innenflächen 39 und 40 des unteren Teils durch entsprechende Aussparungen nach außen versetzt, so
daß am Obergang zwischen den Innenflächen 37,38 und 39, 40 Schultern 35 und 36 gebildet werden, die als Anschlagflächen
für den einwärts geschwenkten Handgriff dienen.
Die Montage der oben erläuterten Zange ist im wesentlichen folgende. Bei abgenommener Platte 17 wird
zunächst die Klemmleiste 8 mit ihren Schlitzen 13 und 14 über die feststehenden Führungäzapfen 15, 16 geschoben.
Sodann werden die Druckfedern 20 und 21 eingesetzt Anschließend wird der Hebel 22 derart lose
eingelegt, daß der Lagerring 23 über der Gewindebohrung in der Platte 5 zu liegen kommt. Das gleiche gilt für
den Handgriff 2, bei welchem der Lagerring 31 entsprechend der Stellung nach F i g. 2 über der zugehörigen
Gewindebohrung ebenfalls in der Platte 5 liegt Sodann braucht nur noch die Platte 17 mit den Bohrungen 18,19
auf die Führungszapfen 15, 16 geschoben zu werden. Nach dem Festziehen der beiden Schrauben 25 und 33
ist die Zange betriebsbereit.
Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Zange ist im wesentlichen folgende Bt: nach auswärts geschwenkter
Stellung des Handgriffes 2, etwa in der Anschlagstellung gemäß F i g. 2, kann man das Strangmaterial
4 bzw. den flexiblen Stab an einer geeigneten Stelle leicht in den geöffneten Schlitz 3 einlegen, wobei es sich
empfiehlt, die Zange zur Seite, gegebenenfalls in die waagerechte Lage zu schwenken, so daß der Schlitz 3
nach oben hin öffnet. Durch Einschwenken des Handgriffes 2 in Richtung des Pfeiles 41 wird der Hebel 22 im
Uhrzeigersinn geschwenkt, der auf den Nocken 10 drückt und durch Wirkung der Führungszapfen 15, 16
entgegen der Kraft der Druckfedern 20, 21 eine Parallelverschiebung der Klemmleiste 8 bewirkt, bis der flexible
Stab fesi eirigekieniiiii isi üiid nun in seiner Längsrichtung
gezogen oder geschoben werden kann. Nach einem gewissen Verschiebeweg ist es Lum Weiterschieben
nicht erforderlich, den Handgriff 2 wieder in die Ursprungslage zurückzuschwenken, vielmehr genügt
ein Loslassen des Handgriffes etwa bis zu einer Mittelstellung, um die Klemmwirkung aufzuheben. Man kann
dann die Zange auf dem flexiblen Stab verschieben, ohne daß dieser sich aus dem Schlitz 3 bzw. aus dem Bereich
zwirnen den beiden Rillen 7 und 9 befreien oder lösen kann. Nach Wiederfestklemmen kann dann der
weitere Verschiebehub ausgeführt werden, und zwar schrittweise, bis der flexible Stab über die gesamte ge
wünschte Länge verschoben ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Zange zum Verschieben von flexiblem Strangmaterial, insbesondere flexiblen Stäben zum Einziehen
von Kabeln in Kabelschutzrohre, mit einem Zangenkörper, der einen längsverlaufenden Schlitz
zur Aufnahme eines Teiles des Strangmaterials aufweist, wobei eine zu dem Schlitz verschiebbare
Klemmleiste vorgesehen ist, welche von einem Handgriff betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zangenkörper (1) aus zwei miteinander verbundenen Platten (5,17) besteht, daß
die eine Platte (5) im Querschnitt im wesentlichen L-förmig ausgebildet ist derart, daß sich der Schlitz
(3) auf einer Seite des Zangenkörpers (1) befindet, daß die Klemmleiste (8) zwischen den beiden Platten
(5, 17) angeordnet ist, daß die Klemmleiste (8) in ihrem mittleren von dem Schlitz (3) abliegenden Bereich
einen Nocken (10) aufweist, an weichem ein
zwischen den Platten befindlicher Hebel (22) anliegt, der an dem einen Ende schwenkbar gehalten ist und
mit dem anderen freien Ende an der Innenfläche des ebenfalls schwenkbar gelagerten Handgriffes (2) anliegt
2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß in dem L-Teil (6) der einen Platte (5) auf der
Innenseite im Anschluß an den Schlitz (3) und auf der gegenüberliegenden Längsfläche der Klemmleiste
(8) je eine RiIIj (7,9) in Form einer halbzylindrischen
Rille vorgesehen ist
3. Zange nach Anspruch. 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleiste !*) an ihren Enden
rechteckige Führungsstücke (11,12) aufweist, die mit
quer zur Klemmleiste (8) and deren Bewegungsrichtung
verlaufenden Schlitzen (13, 14) versehen sind, daß durch diese Schlitze (13,14) Führungszapfen (15,
16) hindurchgehen und daß in den Schlitzen (13,14) Druckfedern (20, 21) eingesetzt sind, die sich einerseits
an den Führungszapfen (15, 16) und andererseits an den gegenüberliegenden Enden der Schlitze
(13,14) abstützen.
4. Zange nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungszapfen (15,16) mit ihrem einen
Ende in Bohrungen der L-förmigen Platte (5) fest angebracht sind und mit ihren anderen Enden in
Bohrungen (18, 19) der anderen Platte (17) lose gehalten sind.
5. Zange nach einem der vorhergehenden. Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (22) und
der Handgriff (2) unter Zwischenschaltung eines Lagerringes (23, 31) mittels Schrauben (25, 33)
schwenkbar gelagert sind, und daß die Lagerringe (23,31) eine etwas größere Breite als der Hebel (22)
und das Ende des Handgriffes (2) aufweisen. ss
6. Zange nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (25, 33) in Gewindebohrungen
der einen Platte (5) eingeschraubt sind und die mit Innensechskant (26,34) versehenen Schraubenköpfe
versenkt in Stufenbohrungen (24, 32) der anderen Platte (17) gehalten sind.
7. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des
Hebels (22) mit geringem Abstand von der Schwenkachse des Handgriffes (2) an diesem anliegt.
8. Zange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (2)
aus einer Metallschiene (28) und einem Kunststoffüberzug (29) mit einem äußeren Nocken (30) besteht
und daß die Innenflächen (37, 38, 39, 40) der beiden Platten (5,17) derart gestaltet sind, daß der
Handgriff (2) in einwärts geschwenkter Lage an Schultern (35,36) zum Anschlag kommt
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3710922C1 (de) * | 1987-04-01 | 1988-08-11 | Werner Cielker | Zange zum Verschieben von flexiblem Strangmaterial |
| DE19725364C1 (de) * | 1997-06-16 | 1998-11-26 | Katimex Cielker Gmbh | Zange zum Verschieben von flexiblem Strangmaterial |
| DE20000281U1 (de) | 2000-01-07 | 2000-08-10 | Pumpenfabrik Wangen GmbH, 88239 Wangen | Wellenabdichtung einer rotierenden Maschine durch eine Lippendichtung mit Druckvorlage |
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| DE29819591U1 (de) * | 1998-11-03 | 1999-03-04 | Katimex-Cielker GmbH, 54584 Jünkerath | Zange zum Verschieben von flexiblem Strangmaterial |
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| IT1085343B (it) * | 1977-03-29 | 1985-05-28 | Innocente Riganti Off Mec | Morsetto autoserrante a guaine intercambiali per tesatura di conduttori e cavi elettrici |
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1984
- 1984-05-05 DE DE19843416652 patent/DE3416652C2/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3710922C1 (de) * | 1987-04-01 | 1988-08-11 | Werner Cielker | Zange zum Verschieben von flexiblem Strangmaterial |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3416652A1 (de) | 1985-11-07 |
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