DE34201C - Antriebe für pendelnde Wellen an Centrifugen - Google Patents

Antriebe für pendelnde Wellen an Centrifugen

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DE34201C
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DE
Germany
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driven
centrifuges
pendulum
friction
disk
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34201D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. BERNHARDT in Fischendorf bei Leisnig in Sachsen
Publication of DE34201C publication Critical patent/DE34201C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/08Arrangement or disposition of transmission gearing ; Couplings; Brakes

Landscapes

  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. November 1884 ab.
Die dargestellten Neuerungen an Pendelcentrifugen, d. h. an solchen mit elastischer Lagerung und beweglichem Fufslager, be-' zwecken die gröfstmögliche Vervollkommnung des Antriebes und des Fufslagers. Der Antrieb von Pendelcentrifugen leidet bisher daran, dafs zwischen der Mitte des. treibenden Riemens und dem Drehpunkt des Fufslagers Abstände bestehen, welche bei dem Schwanken des Kessels verschiedene Riemenspannungen herbeiführen, je ' nachdem sie ihn verkürzen oder verlängern. Die vorliegenden Centrifugenaiitriebe haben die Eigenschaft, dafs die Resultante der treibenden Kraft durch den Drehpunkt des Fufslagers I geht, dafs also die treibende Kraft dem Schwanken des Kessels keinen Vorschub leistet.
Fig. ι stellt einen Antrieb durch Kegelräder c und k dar. Beide Räder sind fest gelagert; das angetriebene Rad c überträgt die ■ Kraft durch die Mitnehmer m, welche die Zapfen der auf der Centrifugenspindel s fest aufgekeilten Mitnehmer η gabelförmig umfassen und in derjenigen Horizontalebene angreifen, in welcher der Drehpunkt des Fufslagers / liegt. Das angetriebene Rad c gestattet sowohl in seinen geschlitzten Mitnehmern in, als auch in seiner ■weiter gebohrten Nabe der Centrifugenspindel s das Pendeln. Die Kegelzahnräder c und k können auch durch Reibungskegel ersetzt werden.
Der durch Fig. 2 veranschaulichte Pendelcentrifugenantrieb. erfolgt durch eigenthümlich geformte Reibscheiben / und v. ■ Die angetriebene Reibscheibe / bildet eine Kugelzone, welche den Drehpunkt des Fufslagers zum Mittelpunkt hat. Die treibende Reibscheibe ν hat eine dieser Kugelzone entsprechend ausgehöhlte Fläche.
Auf diese Weise wird erreicht, dafs erstlich die Resultante der treibenden Kraft durch den Drehpunkt des Fufslagers I geht, und dafs zweitens die Centrifugenspindel s beliebig pendeln kann, ohne dafs beide Reibscheiben f und ν aufser Eingriff kommen. Es ist dabei gleichgültig, welche Zone der Kugel man wählt, ob gerade die in Fig. 2 gezeichnete oder eine andere, mehr nach den Polen zu liegende.
Das Fufslager / an Pendelcentrifugen, welches sonst meist am -unteren Ende in eine Halbkugel endigt, erhält, wie in Fig. 1 und 2 gezeichnet, eine kugelförmige Verdickung, welche ihren Mittelpunkt im Mittelpunkt des Fufslagers I hat. Durch diese Anordnung wird, wenn man noch die Resultante der antreibenden Kraft durch diesen Mittelpunkt gehen läfst, das störende Moment, Product aus Lagerdruck und Abstand zwischen Lagermittel und Drehpunkt, mit seinen schädlichen Einflüssen ganz vermieden.
Von den Reibscheiben zum Antrieb von Centrifugen ist die eine immer aus einzelnen kreisrunden Lagen Papier, Pappe oder Leder hergestellt. Die zur Wirkung kommende Reibfläche dieser Papier-, Papp- oder Lederscheiben bilden sonst stets entweder einen Cylindero der einen Kegelmantel. Die dargestellte Papier-, Papp- oder Lederscheibe ν bildet mit ihrer Reibfläche eine Kreisringfläche; sie ist auch nicht aus kreisrunden Scheiben hergestellt, sondern aus Blättchen von der Form eines schwalbenschwanzartigen Nuthenringes, in welchen sie von hinten'eingebracht werden, Fig. 2.
Die Papier- oder Pappblättchen können mit antiseptisch wirkenden Flüssigkeiten getränkt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Antrieb an Pendelcentrifugen durch Kegelräder c und k, Fig. i, oder Reibräder, von denen das angetriebene Kegelrad oder das angetriebene Reibrad von einem Lager umschlossen wird, der Centrifugenspindel s in seiner hohlen Nabe zum Pendeln Spielraum läfst und die treibende Kraft durch Mitnehmer m und η überträgt, die in der Horizontalebene angreifen, in welcher der Drehpunkt des beweglichen Fufslagers I liegt.
    Antrieb an Pendelcentrifugen durch Reibscheiben f und ν j Fig. 2, von denen die angetriebene, auf der Centrifugenspindel s sitzende Scheibe^/ eine Kugelzone (mit dem. Drehpunkt des beweglichen Fufslagers / als Mittelpunkt) bildet, die treibende und auf der fest gelagerten Welle ο sitzende Scheibe ν dieser Kugelzone entsprechend ausgehöhlt ist, so dafs die Richtung, des die Scheibenkränze neben einander pressenden Druckes durch den Drehpunkt des beweglichen Fufslagers Z hindurchgeht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34201D Antriebe für pendelnde Wellen an Centrifugen Expired - Lifetime DE34201C (de)

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