DE342132C - Schreibmaschine - Google Patents
SchreibmaschineInfo
- Publication number
- DE342132C DE342132C DE1919342132D DE342132DD DE342132C DE 342132 C DE342132 C DE 342132C DE 1919342132 D DE1919342132 D DE 1919342132D DE 342132D D DE342132D D DE 342132DD DE 342132 C DE342132 C DE 342132C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spring
- carriage
- pawl
- key
- typewriter
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J19/00—Character- or line-spacing mechanisms
- B41J19/18—Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
- B41J19/60—Auxiliary feed or adjustment devices
Landscapes
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
- Schreibmaschine. Vorliegende Erfindung betrifft eine Schreibmaschine, bei der die Rückbewegung des Wagens in die Ausgangsstellung durch eine besondere Taste unter Vermittlung einer Feder vorgenommen wird. Solche Schreibmaschinen sind an sich bekannt. Die bekannten Ausführungen sind aber außerordentlich verwickelt und in der Handhabung nicht einfach genug, um den Anforderungen der Praxis zu genügen.
- Die Erfindung besteht darin, daß im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen zwei verschieden starke Federn vorgesehen sind, von denen die stärkere Feder unmittelbar mit dem Träger der Schaltklinke für den Wagen verbunden ist, so daß beim Anschlagen der Tasten und der dadurch bewirkten Rückwärtsbewegung der Schaltklinke diese Feder gespannt wird und ihrerseits den Wagen vorwärts bewegt, wenn die jeweilig angeschlagene Taste freigegeben wird, während die schwächere Feder direkt mit dem Wagen verbunden ist und diesen in seine Ausgangsstellung zurückzieht, sobald beim Ausschalten der Schaltvorrichtung eine besondere Rückführtaste angeschlagen wird. Dabei sind die Schaltklinke und die Sperrklinke so angeordnet und ausgebildet, daß der Schub des Wagens vollkommen zwangläufig erfolgt und an jeder Stelle gehemmt werden kann. Die Erfindung vereinigt mit möglichster Einfachheit und Übersichtlichkeit der Ausführung die fehlerfreie und stets richtig wirkende Handhabung der Maschine im Gebrauch.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
- In Abb. i ist schematisch eine Schreibmaschine im Querschnitt dargestellt mit der neuen Einrichtung der Papierwagenschaltung.
- Abb. 2 zeigt eine Schreibmaschine gemäß Abb. = im Grundriß mit der Einrichtung zur selbsttätigen Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Papierwagens.
- Abb. 3 zeigt einen Längsschnitt der Schreibmaschine gemäß Abb. i und 2.
- Auf der Zeichnung bedeutet C eine besondere Taste, durch welche die Auslösevorrichtung für den Wagen, die ermöglicht, den Wagen frei nach rechts oder links bewegen zu können, zur Wirkung gebracht wird, mit B ist eine Transporttaste für die schrittweise Bewegung des Wagens bezeichnet. Es sind also, wie üblich, Transport- und Auslösevorrichtung für den Wagen getrennt. Mit F1 ist eine Feder bezeichnet, die mit ihrem einen Ende an dem Wagen, mit dem anderen Ende an dem feststehenden Gestell der Schreibmaschine befestigt ist. Diese Feder F', die als Schraubenfeder ausgebildet ist, dient zum automatischen Rücktransport desWagens, sobald die Auslösevorrichtung durch Anschlagen der Taste C zur Wirkung gelangt. Mit F ist eine Feder bezeichnet, die stärker ist als die Feder F' und die dazu dient, beim Arbeiten, also beim Anschlagen der gewöhnlichen Tasten, den Vorschub des Wagens nach links zu bewirken. Die Feder F ist einerseits an dem festen Gestell der Schreibmaschine, anderseits an einem schwenkbaren Hebel oder Arm a befestigt. Dieser Hebel a ist bei s schwenkbar an einer Platte L befestigt, die ihrerseits fest mit dem Schreibmaschinengestell verbunden ist. Dieser Hebel a trägt an einer Stelle eine Schaltklinke c, die ihrerseits schwenkbar auf dem Hebel a bei v gelagert ist. Der eine Arm der Schaltklinke c ist durch eine Feder x mit einer Sperrklinke b bei u verbunden. Die Sperrklinke b ist schwenkbar auf der Platte l bei t gelagert und greift mit ihrer Nase dauernd in die Zahnstange Z des Papierwagens ein und verhindert so, daß er unter der Wirkung der Feder F' sich automatisch zurückbewegt. Am Punkt u der Sperrklinke b greift noch eine weitere Feder y an, die mit ihrem anderen Ende an der Schwenkachse s des Hebels verbunden ist. Die Federn y und x bewirken ein dauerndes Eingreifen der Klinken in die Zahnstange Z des Papierwagens. Am Schreibmaschinengestell ist ferner eine schwingbare Welle o gelagert, die einen Arm p besitzt (Abb. 3), der mit dem Hebel a dauernd in Angriff steht. Der Arm p greift in eine entsprechende Aussparung q an dem plattenförmig ausgebildeten Hebel a ein (Abb. 2 und 3). Die Welle besitzt ferner eine Reihe von Armen r, und zwar einen für jede Taste der Schreibmaschine. Jede Taste ist mit einem entsprechenden Anschlage s versehen, durch den ein zugehöriger Hebel y und damit bei jedem Anschlage die Welle o und der Hebelarm p ausgeschwungen wird. Dadurch wird auch der Hebel a, der die Schaltklinke c trägt, ausgeschwungen, und die Schaltklinke c gleitet auf den Zähnen der Zahnstange Z um einen entsprechenden Betrag rückwärts. Wenn jetzt die Taste losgelassen wird, schwingt der Hebel a unter Wirkung der Feder F zurück und schaltet den Schreibmaschinenschlitten entgegen der Spannung der Feder F' nach links. Je weiter der Wagen nach links rückt, entsprechend dem Vorschreiten beim Schreiben, um so mehr wird die Feder F1 gespannt. Wird nun die Auslösetaste C benutzt, so wird der Hebel a um einen größeren Betrag gedreht als beim normalen Arbeiten mit den Schreibtasten, und zwar so weit, daß die Schaltklinke c an die Sperrklinke b stößt und diese Sperrklinke ebenfalls ausschwingt, und zwar um ihren Drehpunkt t. Dadurch klinkt die Sperrklinke aus den Zähnen des Schreibwagens aus, der Wagen, der jetzt von jeder Hemmung frei ist, wird sofort durch die Spannung der Feder F1 in die Ausgangsstellung zurückgezogen. Wenn man die Taste jedoch eher losläßt, so wird die Klinke b sofort wiederum in die Zähne der Wagenzahnstange einklinken und den Wagen an jedem gewünschten Punkte hemmen.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE'. _. Schreibmaschine, bei der die Rückbewegung des Wagens in die Anfangstellung durch eine besondere Taste unter Vermittlung einer Feder vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei verschieden starke Federn (F und F1) vorgesehen sind, von denen die stärkere (F) unmittelbar mit dem Träger der Schaltklinke für den Wagen verbunden ist, so daß beim Anschlagen der Tasten und der dadurch bewirkten Rückwärtsbewegung der Schaltklinke die Feder (F) gespannt wird und ihrerseits den Wagen vorwärts bewegt, wenn die angeschlagene Taste freigegeben wird, während die schwächere, mit dem Wagen unmittelbar verbundene Feder (F@) beim Ausschalten der Schaltvorrichtung durch Anschlagen einer besonderen, an sich bekannten Taste in üblicher Weise den Wagen in seine Anfangsstellung zurückzieht.
- 2. Schreibmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (F) auf einen schwingbar gelagerten, eine Schaltklinke (c) tragenden Arm oder Hebel (a) wirkt, der durch Anschlagen einer Taste entgegen der Federspannung (F) ausgeschwungen wird und die Rückwärtsbewegung der Schaltklinke (c) veranlaßt, wodurch alsdann der Wagen entgegen der Spannung der Feder (E) geschaltet wird.
- 3. Schreibmaschine nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anschlagen der besonderen Rückführtaste (C) zuerst die Schaltklinke (c), dann erst die Sperrklinke (b) ausgeklinkt wird, so daß die Feder (F1) in üblicher Weise den Wagen frei zurückführt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE342132T | 1919-08-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE342132C true DE342132C (de) | 1921-10-13 |
Family
ID=6237897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919342132D Expired DE342132C (de) | 1919-08-20 | 1919-08-20 | Schreibmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE342132C (de) |
-
1919
- 1919-08-20 DE DE1919342132D patent/DE342132C/de not_active Expired
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