DE3426341C2 - - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B29/00—Pressers; Presser feet
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- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine mit
Nadeltransport nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine
solche Nähmaschine ist aus der DE-OS 28 53 203 bekannt.
Die bekannte Nähmaschine enthält ein
Nadeltransport-Anbaugerät für kombinierten Nadeltransport
und geraden Transport, das wahlweise den seitlichen
Transport eines Arbeitsmaterials durch die Nähnadel oder
dessen Transport in Längsrichtung mittels des
Stoffdrückerfußes bewirkt, der mit der Bewegung des
Transporteurs zusammenwirkt, um die obere und untere Lage
eines Arbeitsmaterials in Längsrichtung zu verschieben. Das
kombinierte Anbaugerät ist an der Stoffdrückerstange der
Nähmaschine befestigt. Der Nadeltransport wird dadurch
herbeigeführt, daß der Stoffdrückerfuß angehoben wird, wenn
die Nähnadel im Eingriff mit dem Arbeitsmaterial steht, um
den Druck auf das Arbeitsmaterial zu verringern und es zu
ermöglichen, daß dieses ohne weiteres seitlich verschoben
wird. Zu diesem Zweck ist der Stoffdrückerfuß am einen Ende
eines Trägerhebels angebracht, der im wesentlichen an seiner
mittleren Stelle im Anbaugerät schwenkbar gelagert und an
seinem anderen Ende mit einem Schwenkhebel gelenkig
verbunden ist, der seinerseits mit der Nadelstange gekoppelt
ist und deren Auf- und Abbewegung in reduziertem Umfang und
gegenphasig auf den Stoffdrückerfuß überträgt.
Mit einer solchen Anbaueinrichtung kann man Flicken auf ein
Kleidungsstück nähen, und zwar wegen der Fähigkeit des
Transports in Längsrichtung und seitlicher Richtung.
Aus der US-PS 35 61 382 ist ein
Universal-Werkstücktransportmechanismus für eine
Zick-zack-Nähmaschine bekannt, bei der der
Nadelauslenkmechanismus in einen
Werkstücktransportmechanismus zum seitlichen Vorschieben des
Werkstücks umgewandelt werden kann. Dies erfolgt mit Hilfe
einer im Arm der Nähmaschine angeordneten Nockenscheibe, die
unterschiedliche, im Winkel gegeneinander versetzte
Nockenbahnen trägt, an die selektiv ein mit dem
Nadelauslenkmechanismus verbundener Nockenfolger in Anlage
gebracht werden kann, um entweder Zickzacknähte oder aber
einen seitlichen Werkstücktransport auszuführen. Eine mit
der Auf- und Abwärtsbewegung der Nadelstange
synchronisierte, phasenumgekehrte Bewegung des
Stoffdrückerfußes ist nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nähmaschine
mit Nadeltransport der eingangs genannten Art anzugeben, die
ein einfach aufgebautes Nadeltransport-Anbaugerät aufweist,
das eine automatische Anpassung an unterschiedliche Dicken
des bearbeiteten Werkstücks ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene
Erfindung gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf ein in
den Zeichnungen dargestelltes Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Perspektivansicht einer Nähmaschine,
wobei ein Teil des Rahmens strichpunktiert
gezeichnet ist, um deren innere Einzelheiten
zu zeigen,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1,
um den Zustand der
Drückerstange mit dem an ihr befestigten Gerät
zu zeigen,
Fig. 3 eine Explosionsansicht des Geräts an der
Drückerstange, wie in Fig. 1 gezeigt
ist,
Fig. 4 die Ansicht eines Schnitts durch das Gerät
im wesentlichen längs Linie 4-4
in Fig. 1, wobei sich die Nähnadel
in angehobener Stellung befindet, und
Fig. 5 die Ansicht eines Schnitts ähnlich Fig. 4,
jedoch mit der Nähnadel in angesenkter Lage.
Es wird nun auf Fig. 1 Bezug genommen; dort ist eine
Nähmaschine 10 gezeigt, mit einem Bett 12, das
einen Ständer 14 trägt, der vom einen Ende des Bettes
hochsteht und seinerseits einen überstehenden
Arm 16 trägt, der strichpunktiert gezeigt ist und
in einem Kopf 18 endet. Innerhalb des überstehenden
Armes 16 und des Kopfes 18 befindet sich eine horizontale
Armwelle 20, die mit einer Dreh-
Antriebseinrichtung (nicht gezeigt) verbunden ist.
Die Armwelle 20 endet in einer Kurbel 22,
die mit einem Fadengeber 24 verbunden
ist, von dem nur ein Teil gezeigt ist. Die Kurbel 22 ist
mit dem einen Ende eines Verbindungshebels 26 verbunden, dessen anderes
Ende mit einem Antriebszapfen 28 verbunden ist, der
an einer Nadelstange 30 angebracht ist,
die zur Auf- und Abbewegung in ihrer Längsrichtung
in einer Kugelhülse 32 und einem Nadelstangenführungsblock 34
gelagert ist, der schwenkbar im Kopf 18 gehalten
ist. Der Führungsblock 34 ist zur seitlichen
oszillierenden Bewegung durch einen Linearmotor
36 antreibbar, der im Arm 16 angeordnet und mit ihm
mittels eines Lenkers 38 und
eines Zapfens 40 verbunden ist, der am Führungsblock 34
befestigt ist. Die seitliche oszillierende
Bewegung des Führungsblocks 34 veranlaßt die
Nadelstange 30, um die Kugelhülse 32 zu schwenken,
die in einer Fassung (nicht gezeigt) im Kopf 18 gehalten
ist, um die seitlich oszillierende Bewegung
der Nähnadel 31 zu beeinflussen, die am unteren Ende der
Nadelstange 30 befestigt ist.
Hinter der Nadelstange 30 gelegen und in einer
Büchse 44, die im Kopf 18 angebracht ist,
geführt befindet sich eine Drückerstange 46, die
gegen einen Anschlag nach unten zum Bett 12 durch
eine federnde Einrichtung (nicht gezeigt) gedrückt
wird. Die Drückerstange 46 endet in einem abgeplatteten
Abschnitt 48, an dem gewöhnlich ein Nähfuß,
jedoch in diesem Fall eine Nadeltransporteinrichtung bzw. ein Nadeltransport-Gerät 50
angebaut ist, das einen Nähfuß 52 trägt
und eine Gabel 54 aufweist, die einen
Abschnitt der Nadeleinspannung 29 umgibt, die an der
Nadelstange 30 befestigt
ist, damit das Anbaugerät 50 durch die Auf- und Abbewegung
der Nadelstange 30 betätigt
wird. Das Anbaugerät 50 ist am abgeflachten
Abschnitt 48 der Stoffdrückerstange 46 mittels einer
Schraube 47 gehalten. Der
Nähfuß 52 des Anbaugeräts 50 wird gegen eine Stichplatte
56 im Bett 12 gedrückt, um mit Transporteuren
(nicht gezeigt) zusammenzuwirken, die einen Teil der
Transporteinrichtung (nicht gezeigt) bilden, die im
Bett 12 der Nähmaschine untergebracht ist, wie dies bei
Nähmaschinen allgemein bekannt
ist. Ein Schieber 58 gibt den Zugang zu einem
Schlingengreifer (nicht gezeigt) frei, der in dem
Nähmaschinenbett 12 angeordnet ist, sowie zu einer
Unterfadenspule (nicht gezeigt), die ebenfalls
hierin angeordnet ist.
Es wird nun auf Fig. 2 Bezug genommen; dort ist die
Drückerstange 46 gezeigt, mit einem an ihr fest angebrachten
Anschlagblock 51. Eine
Druckfeder 53 erstreckt sich gegen den
Anschlagblock 51, um die Drückerstange
46 nach unten zum Bett 12 zu drücken. Ein
Hubhebel 49 ist mit einem Hubnocken
45 ausgebildet, wie dies bei
Nähmaschinen bekannt ist, um die Drückerstange
46 anzuheben.
Es wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen; dort ist eine
Explosions-Perspektivdarstellung des Anbaugerätes 50
gezeigt, von der gegenüber der Ansicht in Fig. 1 entgegengesetzten
Seite her. Das Anbaugerät 50 weist
ein Gehäuse 60 auf, mit einer Nase 61, die sich von
einem vorderen Teil hiervon erstreckt, um den abgeflachten
Abschnitt 48 der Drückerstange 46 zu
umgreifen, um die Befestigung hieran mittels der
Schraube 47 zu ermöglichen. Die Nase 61
ist gespalten, so daß sie imstande ist, sich beiderseits
der Schraube 47 zu erstrecken.
Das Gehäuse 60 ist mit einer Seitenwand 62 und einer
Wand 63 ausgebildet, die sich von einem Abschnitt
an der Vorderseite, Oberseite, Rückseite sowie einem
Abschnitt des Bodenumfangs der Seitenwand aus erstreckt,
um eine Einfassung bzw. ein Gehäuse zu bilden,
das von der Seitenwand weg und diagonal zur Vorderseite
nach unten offen ist. Eine Abdeckung 64 paßt über das
Gehäuse 60, um den oberen und rückwärtigen Abschnitt
der Wand 63 und die offene Seite gegenüber der Seitenwand
62 abzudecken, sowie auch die Seitenwand 62. Die
Abdeckung wird am Gehäuse 60 mittels einer abgeschrägten
Nase 69 (s. auch Fig. 4 und 5) gehalten,
die sich durch eine Öffnung 66 in der Abdeckung erstreckt.
Das Gehäuse 60 kann mit einem sich nach oben
erweiternden Keil 68 ausgebildet sein, und der Deckel
64 kann mit einer sich oben öffnenden Keilnut 70
ausgebildet sein, die komplementär zum Keil 68 ist,
so daß der Schiebeeingriff der Keilnut mit dem Keil
zum Halten des Deckels am Gehäuse beiträgt. Ein
Schlitz 72 ist an der oberen Fläche der Abdeckung 64
zu einem Zweck vorgesehen, der erst weiter unten ersichtlich
wird.
Ein Zapfen 76 erstreckt sich von der Seitenwand 62
des Gehäuses 60; an ihm sind schwenkbar ein Ritzelträgerhebel
78 über eine Durchgangsbohrung 79 in seinem
ersten Ende und ein Nähfuß-Trägerhebel
84 durch eine Bohrung 85 getragen, die etwa in seiner
Mitte liegt. Die Trägerhebel 84, 79 für den
Nähfuß und das Ritzel sind auf dem Zapfen 76 durch
die Innenwand der Abdeckung 64 gesichert. An einem
ersten Ende 86 des Nähfuß-Trägerhebels 84 erstrecken
sich zwei Zapfen 87 von jeder
Seite des in ähnlicher Weise abgerundeten Ende des Hebels 84
aus und werden in einer Vertiefung 90 in einem
bevorzugt aus Kunststoffguß gebildeten Nähfuß
52 aufgenommen, um diesen schwenkbar
am Trägerhebel 84 zu halten. Halteplatten 91 sind am
Nähfuß durch Warmverformung zylindrischer
Vorsprünge 92 befestigt, die als ein Teil des
Nähfußes geformt bzw. gegossen sind, um die Zapfen
87 in der Vertiefung 90 zu halten, ohne deren Schwenkbewegung
zu stören. Ein Paar sich seitlich erstreckender
Nasen 88, von denen nur eine sichtbar ist, erstrecken
sich von dem Nähfuß-Trägerhebel 84
zwischen den Zapfen 87 und der Bohrung 85 und sind
unter sich rückwärts erstreckenden Nasen 95 am
Nähfuß 52 gelegen, um sicherzustellen, daß dieser
gleichmäßig angehoben wird, wenn sein
Trägerhebel 84 geschwenkt wird,
so daß kein Teil des Nähfußes auf dem Arbeitsmaterial
bremst.
Das andere Ende 100 des Nähfuß-Trägerhebels 84
ist mit einem Zahnsegment 89 versehen. Eine Zugfeder
98 ist mit ihrem ersten,
hakenförmigen Ende in einem Schlitz 99 gehalten, der
in der Unterseite des zweiten Endes 100 des
Nähfuß-Trägerhebels 84 eingeschnitten ist, und zwar nahe
dessen Zahnsegment 89. Das zweite Ende der Zugfeder
98 ist in einer Nut am Ende eines Stiftes 101 aufgenommen,
der als ein Teil des Gehäuses 60 geformt bzw.
gegossen oder in eine Öffnung hierin eingesetzt ist.
Somit wird der Nähfuß 52 durch die Zugfeder 98 gegen das Arbeitsmaterial
gedrückt.
Der Ritzelträger 78
ist
an seinem anderen Ende mit einem sich seitwärts erstreckenden
Stift 80 auf beiden Seiten ausgebildet.
Etwa in der Mitte zwischen der Bohrung 79 und dem
Stift 80 ist eine Zunge 81 angeformt, um ein erstes
Ende einer Zugfeder 82 aufzunehmen, deren anderes
Ende in einer Nut an einem Stift 83 gehalten ist, der
als ein Teil des Gehäuses 60 ausgebildet oder in eine
Öffnung hierin eingeführt ist. Der Stift 80 an der
Seite des Ritzelträgerhebels 78 neben dem
Nähfuß-Trägerhebel 84 lagert ein kombiniertes Ritzel-
und Sperrzahnteil 104, dessen Ritzelteil 105
in optimalem kämmendem Eingriff mit dem Zahnradsegment
89 des zweiten Endes 100 des Nähfuß-Trägerhebels
84 steht. Es ist für den Fachmann ersichtlich,
daß jede Relativbewegung zwischen dem Nähfuß-
Trägerhebel 84 und dem Ritzelträgerhebel 78, die durch
eine Änderung in der Dicke des Arbeitsmaterials
herbeigeführt wird, keine Auswirkung
auf den Eingriff des Zahnsegments 89 mit dem
Ritzelabschnitt 105 hat,
weil weder der
Wälzradius des Zahnsegments 89 noch der Wälzradius des
Ritzelabschnitts 105 radial durch diese Relativbewegung
verschoben werden. Dies liegt daran, daß der
Nähfuß-Trägerhebel 84 und der Ritzelträgerhebel
78 beide an dem Zapfen 76 schwenkbar gelagert sind.
Somit kann der Nähfuß 52 auf eine sich ändernde
Dicke des Arbeitsmaterials dadurch ansprechen,
daß er seinen Trägerhebel 84
vertikal verschwenkt und hierbei
das kombinierte Ritzel- und Sperrzahnteil
104 dreht.
Vom Gehäuse 60 ausgehend erstreckt sich auch eine
Schwenkachse 108, an der schwenkbar ein kombiniertes
Nocken- und Klinkenteil 110 gehalten
ist. Das kombinierte Nocken- und Klinkenteil 110
ist mit einer Nockenfläche 111 zur
einen Seite einer Wand 112 und mit einer überhängenden
Nase 113 versehen, die sich von der Oberseite der
Wand ausgehend über jene Seite der Wand, die von
der Nockenfläche abgewandt ist, erstreckt und eine Klinke 114 mit
Zähnen aufweist, die zum Sperrzahnabschnitt
106 des kombinierten Ritzel- und Sperrzahnteils
104 passen. Eine Druckfeder 116 ist vorgesehen,
um die Klinke 114
von dem Sperrzahnabschnitt 106
zu
trennen, solange nicht das kombinierte Nocken- und
Klinkenteil 110 an dem Schwenkschaft 108 so verschwenkt
wird, daß der gegenseitige Eingriff herbeigeführt wird.
Zum Herstellen dieses Eingriffs der Klinke 114 in den Sperrzahnabschnitt
106 dient ein Antriebshebel 118,
der durch die Nadelstange 30 über die Gabel 54 in oszillierende
Bewegung versetzt wird, die eine Verbindung
mit der Nadelspanneinrichtung 29 herstellt, worauf bereits
oben Bezug genommen wurde. Der Antriebshebel 118
ist mit einem Schwenkstift 119 an seinem einen Ende
versehen, der in einer Öffnung 120 aufgenommen
ist, die sich durch den Bodenabschnitt der Wand 63
erstreckt. Der Antriebshebel 118 erstreckt sich durch
den Schlitz 72 in der Abdeckung 64 so, daß die Gabel
54 am einen Ende hiervon die Nadel-Spanneinrichtung 29
umgreifen kann. Mit Abstand zum Schwenkstift 119 trägt
der Antriebshebel 118 einen Stift 122, an dem eine
Rolle 123 gelagert ist, die an der
Nockenfläche 111 des kombinierten Nocken- und Klinkenteils
110 anliegt. Wenn sich die Nadelstange 30 auf- und
abbewegt, dann veranlaßt sie die
oszillierende Bewegung des Antriebshebels 118, die
Rolle 123 läuft längs der Nockenfläche 111 ab, und das
kombinierte Klinken- und Nockenteil 110 wird verschwenkt,
so daß sie ihre Klinke 114 in Berührung mit
dem Sperrzahnabschnitt 106 des kombinierten Ritzel-
und Sperrzahnteils 104 bringt. Dadurch, daß die
Klinke 114 und der Sperrzahnabschnitt 106
zusammengelangen,
wird die weitere Schwenkbewegung des kombinierten
Ritzel- und Sperrzahnteils 104 verhindert, so daß
der Nähfuß 52 auf der Höhe des Arbeitsmaterials
"eingefroren" wird, das in diesem Augenblick hierunter
liegt. Nachfolgend veranlaßt die fortgesetzte Bewegung
der Rolle 123 über die Nockenfläche 111 nach
unten die Klinke 114 das kombinierte Ritzel- und Sperrzahnteil
104 dadurch zu verschieben, daß der
Ritzel-Trägerhebel 78 geschwenkt wird, wobei der Stoff-
Nähfuß-Trägerhebel 84 geschwenkt wird und der
Nähfuß 52 über das Arbeitsmaterial angehoben
wird. Somit kann die Nähnadel 31
das Arbeitsmaterial seitlich unter der Zwangswirkung
des Führungsblocks 34 verschieben.
Es wird nun auf Fig. 4 Bezug genommen; dort ist die
Ansicht eines Querschnitts des Anbaugeräts 50 gezeigt,
wobei die Nadelstange 30 angehoben ist und sich
die Nähnadel 31 außer Berührung mit dem Arbeitsmaterial
126 befindet, das am Bett 12 der Nähmaschine 10 getragen
ist. Der Nähfuß 52 steht in Berührung mit dem Nähgut bzw.
dem Arbeitsmaterial 126, das in der Darstellung
niedergedrückt ist, um anzuzeigen, daß der
Nähfuß auf dem Arbeitsmaterial wirksam ist, um beispielsweise
das Schlaffwerden oder die kombinierte Bewegung
von Material und Faden zu unterbinden, die sonst
stattfinden könnten, wenn die Nähnadel 31 aus dem
Arbeitsmaterial herausgezogen wird, und um die Stichbildung
durch Eingriff mit dem Schlingenfänger zu
verhindern. Tatsächlich bewirkt die Drückerstange
46 nicht das Anpressen des Nähfußes 52 gegen
das Arbeitsmaterial, da, wie in Fig. 2 gezeigt, der
Anschlagblock 51, der an der
Drückerstange angebracht ist, auf dem Hubnocken 45
des Hubhebels 49 aufsitzt. In
diesem Fall wird der Nähfuß 52 gegen das Arbeitsmaterial
126 durch die Zugfeder 98 gedrückt. Damit
der Anschlagblock 51 auf dem Hubnocken
45 aufsitzt, ist das Anbaugerät 50 so aufgebaut,
daß ein Abstand zwischen der Mitte der
Schraube 47, die in dem Schlitz in der Nase 61
aufgenommen ist, und dem Boden 55 des
Nähfußes 52 hinlänglich weniger beträgt als dieser Abstand
mit irgendeinem anderen Nähfuß, um sicherzustellen,
daß der Anschlagblock auf den Hubnocken auftrifft.
Bei jedem anderen Nähfuß, der unmittelbar
an der Drückerstange 46 angebracht ist, würde
ein Spalt zwischen dem Hubhebel
49 und den Anschlagblock 51 vorliegen,
der dann geschlossen wird, wenn der Hubhebel
geschwenkt wird, um den Hubnocken 45 in Anlage
an den Anschlagblock zu bringen, wie dies bei
Nähmaschinen bekannt ist.
In Fig. 4 liegt die Rolle 123 weit oben auf dem Nockenabschnitt
111, und die Klinke 114 wurde noch nicht in Eingriff
mit dem Sperrzahnabschnitt 106
gedrückt. Somit kann, wenn
das Arbeitsmaterial 126 plötzlich zusätzliche Lagen,
beispielsweise zum Aufsetzen eines Flickens auf ein
Kleidungsstück, aufweisen muß, der Nähfuß
52 eine Vertikalverstellung ausführen, um das zusätzliche
Arbeitsmaterial aufzunehmen, wobei er das
kombinierte Ritzel- und Sperrzahnteil 104 während
dieses Vorgangs schwenkt.
In Fig. 5 erstreckt sich die Nähnadel 31 durch das Arbeitsmaterial
126, und die Rolle 123 ist den Nocken 111
abwärtsgelaufen, und zwar bis zu einem Punkt, an dem
die Klinke 114 durch ihre Schwenkbewegung mit der Berührung
mit dem Sperrzahnabschnitt 106 des kombinierten
Ritzel- und Sperrzahnteils 104 begonnen hat, um
die weitere freie Schwenkbewegung hiervon zu behindern,
und nachfolgend schwenkt die fortgesetzte Bewegung
der Klinke 114 das kombinierte Ritzel- und Sperrzahnteil
104, das am Ritzel-Trägerhebel 78 gehalten ist,
um den Zapfen 76, so daß der Nähfuß-Trägerhebel
84 ebenfalls um diesen Zapfen geschwenkt werden
kann, um den Nähfuß 52 aus der Berührung mit
dem Arbeitsmaterial 126 herauszuheben. In der Darstellung
der Fig. 5 befinden sich die seitlich vorspringenden
Nasen 88 unter den sich nach hinten erstreckenden
Nasen 95 des Nähfußes 52, um dessen
Schwenkbewegung um die Zapfen 87
des Trägerhebels 84 zu begrenzen und
hierbei sicherzustellen, daß der Nähfuß nicht
in Druckberührung mit dem Arbeitsmaterial 126 verbleibt.
Die äußerste Schwenkbewegung des Trägerhebels
84 im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 5 dargestellt,
wird durch den Anschlag 132 am Gehäuse 60 verhindert,
ebenso wie die Bewegung des Trägerhebels 84
entgegen dem Uhrzeigersinn durch Anheben der Drückerstange
46 durch die Nase 134 des Gehäuses verhindert
ist. Bei einer eingehenden Betrachtung der Fig. 4 und
5 ist es ersichtlich, daß die Schwenkbewegung des
Nähfuß-Trägerhebels im Uhrzeigersinn dann bewirkt
wird, wenn die Nähnadel 31 weit in das Arbeitsmaterial
126 eingedrungen ist, da jener Abschnitt der Nockenfläche
111, der diese Schwenkbewegung bewirkt, am letzten Drittel
seines Bewegungsweges steht. Der Nähfuß 52 wird aus
der Berührung mit dem Arbeitsmaterial 126 herausgehoben,
wobei eine hinlängliche Aufwärtsbewegung des
Nähfußes vorliegt, um alle nach unten gerichtete Kraft
aufzuheben. Es ist auch aus Fig. 5 ersichtlich, daß die
Anordnung der Klinke 114 jenseits der Schwenkachse
des kombinierten Ritzel- und Sperrzahnteils 104 dieser
eine
zusätzliche Schwenkbewegung mitteilt, welche noch weiter
den Stoffpresserfuß 52 anheben wird.
Wenn die Nähnadel 31 angehoben ist und die Rolle 123
des Antriebshebels 118 auf das obere Ende der Nockenfläche
111 des kombinierten Nocken- und Klinkenteils
110 hinaufläuft, dann schwenken die Zugfedern 82, 98
den Nähfuß-Trägerhebel 84 entgegen dem Uhrzeigersinn
und stellen den Eingriff des Nähfußes
52 mit dem Arbeitsmaterial 126 wieder her. Wenn die
Klinke 114 vom Sperrzahnabschnitt 106 des kombinierten
Ritzel- und Sperrzahnteils 104 freikommt, dann ermöglicht
die Zugfeder bzw. Verlängerungsfeder 82 eine Schwenkbewegung
des Ritzel-Trägerhebels 78 um den Zapfen 76, was die
Schwenkbewegung des kombinierten Ritzel- und Sperrzahnteils
104 verursacht, um eine Einstellung auf die
Höhe des Arbeitsmaterials 126 unter dem Nähfuß
52 vorzunehmen. Die Druckfeder 116 wird das kombinierte
Nocken- und Klinkenteil 110 in eine, in Uhrzeigerrichtung
gesehen, äußerste Lage zurückkehren, wie in Fig. 4
gezeigt, und zwar als bzw. bei der Vorbereitung für
den nächsten Zyklus.
Claims (4)
1. Nähmaschine mit Nadeltransport, enthaltend ein Bett,
einen davon hochstehenden Ständer mit einem Arm, eine auf-
und abbeweglich vom Arm gehaltene Drückerstange, eine auf
und abbeweglich vom Arm gehaltene Nadelstange, die mit einem
Nähantrieb verbunden ist und an ihrem Ende eine Nähnadel
trägt, einen Auslenkantrieb zum seitlichen Auslenken der
Nadelstange insbesondere zur Bildung von Zick-zack-Stichmustern, und eine
von der Stoffdrückerstange gehaltene
Nadeltransporteinrichtung, die einen Nähfuß-Trägerhebel
schwenkbar lagert, der an einem Ende einen Nähfuß trägt, und
die einen mit der Nadelstange in Eingriff befindlichen
Antriebshebel aufweist, der die Bewegung der Nadelstange auf
den Nähfuß-Trägerhebel überträgt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nadeltransporteinrichtung (50) eine mit dem
Nähfuß-Trägerhebel (84) verbundene Einrichtung (104, 110, 118)
aufweist, die die Höhenlage des Nähfußes (52) über dem
Bett (12) selbsttätig auf die Dicke des Nähguts unter dem
Nähfuß (52) einstellt, mit einem Zahnsegment (88), an dem
dem Nähfuß (52) abgewandten Ende (100) des
Nähfuß-Trägerhebels (84), einem darin kämmenden
Ritzelabschnitt (105) eines kombinierten Ritzel- und
Sperrzahnteils (104), das an einem schwenkbar gelagerten
Ritzelträgerhebel (78) gelagert ist und dessen
Sperrzahnabschnitt (106) eine von dem Antriebshebel (118)
bewegbare Klinke (114) gegenübersteht.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nadeltransporteinrichtung (50) ein Gehäuse (60)
aufweist, das mit Einrichtungen (Nase 61) zur Anbringung an der
Drückerstange (46) versehen ist, der Antriebshebel (118) mit
einem ersten Ende in dem Gehäuse (60) schwenkbar gelagert
ist und sein anderes Ende (54) mit der Nadelstange (30)
gekoppelt ist, an dem Antriebshebel (118) eine Rolle (123)
drehbar gelagert ist, die Klinke (114) mit einem Klinken-
und Nockenteil (110) integral verbunden ist, das schwenkbar
im Gehäuse (60) an einem Zapfen gelagert ist und einen
Nockenabschnitt (111) aufweist, an dem die Rolle (123)
anliegt.
3. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klinke (114) sich von ihrer Schwenkachse (108) bis über
die Schwenkachse (80) des Ritzelteils (105) hinaus erstreckt
und mit dem Sperrzahnabschnitt (106) des Ritzel- und
Sperrzahnteils (104) zusammenwirkt, um eine zusätzliche
Drehung des Ritzelteils (105) hervorzurufen, die den Nähfuß
(52) zusätzlich anhebt.
4. Nähmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine Druckfeder (53) enthält, die
zwischen dem Rahmen und einem an der Drückerstange (46)
angebrachten Anschlagblock (51) eingespannt ist, um die
Drückerstange (46) gegen das Bett (12) zu drücken, und
ferner einen Hubhebel (49) mit einem Hubnocken (45) zum
Anheben der Drückerstange (46) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/525,929 US4480566A (en) | 1983-08-25 | 1983-08-25 | Mending attachment for a sewing machine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3426341A1 DE3426341A1 (de) | 1985-03-14 |
| DE3426341C2 true DE3426341C2 (de) | 1993-01-28 |
Family
ID=24095200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3426341A Granted DE3426341A1 (de) | 1983-08-25 | 1984-07-17 | Naehmaschine mit nadeltransport |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4480566A (de) |
| JP (1) | JPS6055991A (de) |
| BR (1) | BR8404217A (de) |
| DE (1) | DE3426341A1 (de) |
| FR (1) | FR2551099B1 (de) |
| GB (1) | GB2145439B (de) |
| IT (1) | IT1175597B (de) |
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