DE342835C - - Google Patents

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DE342835C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Bremsvorrichtung für elektrisch betriebene Hebezeuge, welche den Zweck hat, eine größtmögliche Entlastung der mechanischen Bremsen (Reibungsbremsen, Backen- und Bandbremsen) zu bewirken. Besonders bei schweren Hüttenwerkskranen mit hohen Hub- und Senkgeschwindigkeiten werden an die mechanischen Bremsen sehr erhebliche Anforderungen gestellt. Sie bedürfen· daher einer sehr eingehenden Wartung, wenn anders diese Bremsen nicht stets eine große Gefahrenquelle bilden sollen. Der Gegenstand der Erfindung ist daher sehr geeignet, durch seine Wirkungsweise eine größere Sicherheit zu gewährleisten.
Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Anordnung einer Vorrichtung, die bei der Abschaltung eines Antriebselektromotors in Wirkung tritt und die lebendige Kraft des Getriebes durch Hubarbeit aufzehrt.
Die Zeichnung zeigt schematisch die Anordnung dieser Bremsvorrichtung auf einer elektrisch betriebenen Laufkatze in Abb. 1 in Ansicht und in Abb. 2 im Grundriß.
Die Getriebewelle α ist mit der Welle b durch die durch Elektromagnet d beeinflußte Reibungskupplungs c verbunden. Die Hebel e und g, unter Einschaltung der Druckstange/, stellen die Kraftübertragung von der Welle b auf die Welle h her. Auf der Welle h ist der Doppelhebel i aufgekeilt, welcher einerseits das feste Lastseilende hält und anderseits mit dem Luft- oder Glyzerinzylinder k verbunden ist.
Während des Hebens und Senkens der Last befindet sich der Hebel e in der gezeichneten wagerechten Stellung, d. h. der Hebel i und damit das feste Lastseilende befindet sich in der tiefsten Lage. Im Augenblick der Ausschaltung des elektrischen Stromes, d. h. der Unterbrechung der Hub- oder Senkarbeit, wird auch der Elektromagnet d stromlos. Das Magnetgewicht fällt herab und die Reibungskupplung c wird zum Eingriff gebracht. Dadurch überträgt sich die lebendige Kraft des Getriebes, insonderheit die lebendige Kraft des Motorankers, der Kupplung und der Bremsscheibe I1 auf die Welle b. Der
So Hebel e wird je nach der Umlauf srichtung des Getriebes nach oben oder unten ausschlagen, und dadurch wird der Hebeli und somit die an dem festen Lastseilende hängende Last so weit gehoben, bis das ganze Getriebe zum Stillstand kommt. In der Ruhelage wird das Ganze durch die Reibungsbremse I gehalten. Soll alsdann wieder von neuem gehoben oder gesenkt werden, so wird durch die Einschaltung des elektrischen Stromes auch der Elektromagnet d wieder unter Strom gesetzt, die Reibungskupplung c dadurch ausgerückt, und es wird die Schwerkraft der Last oder auch der leeren Unterflasche genügen, um den Hebel ΐ wieder in die Ausgangsstellung zu versetzen. Damit dieser letzte Vorgang nicht zu stoßweise erfolgt, ist der Luftzylinder k eingeschaltet, der dämpfend wirkt.
Es ist nun darauf zu achten, daß das Anheben des Hebels i mit größerer Geschwindigkeit erfolgt, als das Abwickeln des Seiles von der Trommel stattfindet, damit durch die auf diese Weise geleistete Hubarbeit die lebendige Kraft des Getriebes aufgezehrt wird. Das Einfallen der Reibungsbremse I soll möglichst erst in dem Augenblick erfolgen, wenn das Getriebe zur Ruhe gelangt, so daß also die Bremse nur noch als Haltebremse dient, wodurch eine weitgehende Schonung derselben herbeigeführt ist.
Es läßt sich nun unschwer erreichen, daß das an der Trommel wirkende Lastmoment gleich dem am Hebel i wirkenden Lastmoment ist, so daß Gleichgewicht besteht. Dadurch wird die für die Reibungsbremse in Frage kommende Arbeit auf ein Mindestmaß herabgedrückt.
Die Vorteile dieser Einrichtung bestehen:
ι. in einer Entlastung der Reibungsbremse,
2. in einem geringeren Nachlaufweg der abgebremsten Last; diese gelangt fast augenblicklich zum Stillstand,
3. in einem sanfteren Anfahren beim erneuten Anheben der Last (geringeres Anfahrmoment) .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bremsvorrichtung für elektrisch betriebene Hebezeuge, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vernichtung der lebendigen Kraft 1«» des Getriebes im Augenblick der Unterbrechung des elektrischen Stromes außer den bisher üblichen Reibungsbremsen eine Vorrichtung angeordnet ist, welche die Aufzehrung der lebendigen Kraft durch Hubarbeit bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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